Das mit der dicken Leitung dürfte genau so gelöst sein:
Futaba S-Bus
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Sycorax
AW: Futaba S-Bus
Das sind nur leider keine "dicken" Leitungen sondern nur 1mm2 Querschnitt. Und die Crimpverbindungen der Servoadapter sind auf diese Kabel abgestimmt.
D.h. im Klartext, das Kabel ist gut für 3 Digitalservos, wenn man sich an die Abnahmekriterien für Großmodelle des DMFV oder die VDE Norm hält.
Wie soll das bei einer seriellen ßbertragung weg fallen? Im S-Bus wird immer der Reihe nach übertragen, egal wieviele Stränge man aufmacht, denn der Empfänger hat nur einen S-Bus Ausgang.Außerdem fällt dann - wenn schlau gemacht - die zusätzliche Latenz zwischen 1. und letztem Servo von pro Servo 0.7-1.5 ms (Durchschnittswert je nach Servoimpuls-Länge) weg.
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dl7uae
AW: Futaba S-Bus
Wie jetzt, der Schlips von dem Typen?Das mit der dicken Leitung dürfte genau so gelöst sein:
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AW: Futaba S-Bus
Also mir kamen die Leitungen gefühlsmäßig schon "dick" genug vor..
Stay hungry. Stay foolish.
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AW: Futaba S-Bus
@Thomas: Das ist mal ne Hausnummer!

Solche Stecksysteme mit einem solchen Kabelquerschnitt ist doch was! Ob das nun 0,75m² oder mehr sind ist dann mWn egal.
Das ist auch was anderes als die putzigen 0,14m² oder 0,25m²
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
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Hermann Schellenhuber
AW: Futaba S-Bus
Servus,
also klar kann man die Latenzen zwischen gewissen Servos komplett rausfallen lassen. Pro Ausgabeframe am Empfänger wird sicher ein Paket mit allen Servodaten inklusive deren Adressen rausgeschoben. Jedes Servo empfängt das komplette Paket und pickt sich seine Stelldaten raus. Milchmädchenrechnung: 16 Servos * (12bit Stelldaten + 3bit Adresse) ergeben mal grob 240bit. Natürlich kommt da noch overhead dazu, also Startbits, Stopbits, etc., kommt eben aufs Protokoll an. Aber bei Hausnummer 100kHz Bustakt dauert es für 240bit nur 2,4ms. Und ich gehe davon aus, daß der Takt durchaus höher ist. Ich denke, es wird nicht mehr als 2ms dauern, bis jedes Servo seine Daten hat. Die Zeitdifferenz zwischen gewissen Servos könnte man anhand deren Kanalnummer korrigieren. Wenn Kanal 1 bis 3 für die TS zusammengefasst wird, dann wartet eben das erste Servo und das zweite Servo, bis sie auch die Daten des dritten Servos empfangen haben und fahren dann erst los. Also man hat da durchaus Möglichkeiten. Man wird warten müssen, bis sich die ersten mit Logic-Analyzer bewaffnet auf den S-Bus stürzen.
Schöne Grüße,
Hermann
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Sycorax
AW: Futaba S-Bus
Ist es leider nicht. Schau Dir mal das Arbeitsbuch zur Abnahme von Großmodellen des DMFV an. Da werden 0,35mm2 Querschnitt als Servozuleitung für eine Abnahme gefordert . Für den Bus heisst das 0,35mm2 pro hintereinander geschaltetem Servo ( Physik: Strom = Ladung durch eine Querschnittsfläche / Zeit )Ob das nun 0,75m² oder mehr sind ist dann mWn egal.
Der kritische Punkt ist das erste Stück des S-Bus, wo der komplette Strom für alle angeschlossenen Verbraucher durch muss. Hinter jedem Verbraucher reduziert sich der Strom und die Anforderungen an die Verkabelung. Theoretisch könnte der Bus nach jedem Verbraucher um 0,35mm2 dünner werden. Das geht aber nicht, weil das Crimpsystem nur für die 1mm2 Kabel konzipiert wurde (siehe Neuheitenkatalog). Kabel + Crimpverbinder müssen zusammen passen, sonst ist die Verbindung nicht zuverlässig.
Von der massiven Optik darf man sich nicht täuschen lassen, gerade transparente Kabelmäntel vergrößern optisch.
Bisher hat man den Querschnitt einfach durch mehrere Kabel erreicht, die als Kabelbündel noch massiver waren. Der Vorteil war, die waren zu Ende wenn das Servo verbaut wurde. Beim S-Bus geht das Kabel weiter bis zur letzten Komponente, obwohl der Querschnitt dort gar nicht mehr gebraucht wird.
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AW: Futaba S-Bus
Danke Hermann,
für Deine Unterstützung.
Es ist scheinbar nicht gelesen worden, dass die gesamte Datenübertragung via 2G4 auch nur 2ms braucht. Und das Signal braucht man nur an die Servos durchschleifen.
Wenn mans ohne weitere Synchronisierungs-Eingriffe macht ist zwischen dem ersten und dem letzten Serov maximal etwas weniger als der volle 2ms Frame. Für 12 Servos wären das bei 35MHz durchschnittlich 18ms, also 9mal so lang.Zuletzt geändert von Wings Only; 09.02.2010, 14:20.
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AW: Futaba S-Bus
Also ich nehme stark an, dass da noch weitere Kabeldicken samt anderen Steckerdimensionen dazukommen. Man kann doch ein Kleinmodell nicht mit armdicken Strippen ausstatten. Wegen der zukünftigen Telemetrie-Sensoren werden ja auch Kleinmodelle häufig mit S-Bus fliegen, nehme ich an.
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Sycorax
AW: Futaba S-Bus
Wenn, dann eher noch dicker damit man mehr Servos an einen Strang hängen kann und die Anforderungen einer Abnahme erfüllen kann. Dünnere Kabel sind schwieriger zu crimpen - ausserdem macht's keinen Sinn, da ja überwiegend Digitalservos verbaut werden, auch in kleinen Modellen. Und am Stranganfang muss der entsprechende Strom auch fliessen können.Also ich nehme stark an, dass da noch weitere Kabeldicken samt anderen Steckerdimensionen dazukommen.
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the.bass
AW: Futaba S-Bus
Was ich nicht ganz verstehe - aufgrund der obigen Diskussion: Wenn die Empfängerstromversorgung mit - standardmäßig - 2x0,75mm² erfolgt, dann ist doch hier der absolute Flaschenhals.....? Wozu dann also spekulieren, dass man 3 kaskadierende Servos mit deutlich höherem Querschnitt versorgen soll?

OK, die Länge ist ein Argument, bei so wenig Volt - vermutlich ist das mit ein Grund warum jetzt die 7,irgendwas Volt Servos kommen? Spart wieder Kabelquerschnitt.... - rechnerisch zumindest.
LG
Frankie
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