Einstieg in OpenTX - Erstellung einer Minimalprogrammierung mit zwei Flugmodi

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  • Schrauber
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    #61
    AW: Einstieg in OpenTX - Erstellung einer Minimalprogrammierung mit zwei Flugmodi

    Obwohl der Zusammenhang einfach ist, ist die Umsetzung tatsächlich kompliziert! Das kommt durch die Einbindung des Tasters. Vllt hätte jemand der sich auskennt das auch mit 3 Zeilen hinbekommen!

    Mein Beispiel ist ja nur eine komplette Verriegelung des Gaskanals - "nix geht mehr". Das hat ja nichts mit dem Softstart zu tun, höchstens indirekt!
    Gut, als Sperre gegen versehentliches Einschalten hätte man natürlich auch einfach zwei Schalter in Reihe verwenden können oder das Gas, wie schon vorgeschlagen, per Poti abdrehen können.
    Geht ja alles!
    Ich wollte den Taster einbinden, was läßt sich sonst damit anstellen ?!

    Mit meiner Variante brauche ich eigentlich nur noch einen Gaswert zwischen 25-40% anstatt -100% einzutragen (unter 40 geht der Motor am HW40 im Governor ja trotzdem aus ...oder in den Leerlauf - habe ich noch nicht rausbekommen! ) und schon wird die Schnellstartoption des Reglers angesprochen. Wenn der Regler ein Zeitfenster von zB. 14 sek für den Harten Restart zulässt, könnte man natürlich das Zeitfenster meiner Totschaltung auch auf min 14 sek verlängern.
    Zuletzt geändert von Schrauber; 21.02.2020, 21:08.
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      #62
      AW: Einstieg in OpenTX - Erstellung einer Minimalprogrammierung mit zwei Flugmodi

      Das Override ist im Programmierbeispiel nicht zu sehen! Das steht unter `Spezielle Funktionen`.
      Das `L01` der ersten Zeile wird verwendet und ist bei Override anstatt eines normalen Ein-Aus-Schalters eingetragen.

      Irgendwie haut das aber noch nicht hin! Wenn der Auromodus als "aus" verwendet wird kommt auch der Schnellstart nach dem Einschalten der Funke ins Spiel wo er nicht hingehört!

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        #63
        AW: Einstieg in OpenTX - Erstellung einer Minimalprogrammierung mit zwei Flugmodi

        letztere Unstimmigkeit könnte wie folgt behoben werden:

        Der Aus-Schalter auf `aus` hat eine Doppelfunktion.
        Nach dem Einschalten der Taranis wird mit `aus` zunächst der Gaskanal 3 komplett mit -100 überschrieben.
        Im Hintergrund ist im Mischer zwar der Auro-Gaswert ebenfalls aktiv, wird aber nicht ausgegeben. Man kann also beim ersten Start nicht durch einen ungeplanten Schnellstart überrascht werden.
        Sobald auf `ein` geschaltet wird (Heli wird gestartet), geht diese Funktion verloren. Beim Zurückschalten auf ´aus` wird jetzt der `Auro-Gaswert` ausgegeben. Somit steht in der Luft die Schnellstartoption des Reglers (im Zeitfenster des Reglers) zur Verfügung.
        Nach dem Landen wird durch `aus` der Motor ebenfalls ausgeschaltet oder geht in den Leerlauf. Es ist wieder die Schnellstartoption des Reglers aktiv. Dies aber wieder nur im Zeitfenster des Reglers. Danach kann wieder normal soft gestartet werden.

        Ist für meinen HW40 aber noch ungetestet.

        Das Ganze geschieht durch das Flipflop welches beim Einschalten der Funke grundsätzlich aus ist, egal was der letzte Zustand war. (Natürlich nur solange kein neues Set anliegt!). Ein Eintrag bei Reset kann man sich somit hier sparen, weil das Rücksetzen durch das Ausschalten der Funke passiert.

        mögliches Beispiel - Eintrag in Logische Schalter:

        L01 AND SF-unten !L02
        L02 SRFF SF-oben --

        Eintrag in Spezial Funktionen:

        L01 ßberschreibe CH3 -100 EIN-Häckchen
        Zuletzt geändert von Schrauber; 02.03.2020, 21:53.
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          #64
          AW: Einstieg in OpenTX - Erstellung einer Minimalprogrammierung mit zwei Flugmodi

          ...u.a. ergibt sich ein entscheidener Knackpunkt dieses Flipflops in meiner Taranis. Das Flipflop hat nach dem Anmachen der Funke eine gewisse Verzögerung bis es schaltet.
          Ein Motor könnte bei ungeeigneter Verwendung hier ungewollt kurz anlaufen! Hier kann die Beschaltung von Set und Reset aber einfach umgetauscht werden und die Zeile muss dann auch "umgedreht" verwendet werden. Hier wird dann anstatt zB L02 das Gegenteil, also !L02 verwendet. Siehe oben!
          Somit wird das ganze Flipflop invertiert, Null anstatt Ein verwendet und das Verzögerungsproblem kurz nach dem Einschalten ist beseitigt weil nicht vom Standardzustand-Null auf Ein umgeschaltet werden muss.

          Ist vielleicht blöd beschrieben! Das könnte für bestimmte Anwendungen entscheidend sein!
          Zuletzt geändert von Schrauber; 02.03.2020, 22:06.
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            #65
            AW: Einstieg in OpenTX - Erstellung einer Minimalprogrammierung mit zwei Flugmodi

            Zitat von Schrauber Beitrag anzeigen
            Ist für meinen HW40 aber noch ungetestet.
            Safeschaltung, Soft und Schnellstart:
            Auf der Werkbank scheint es zu funktionieren! Jetzt als Doppelschalterlösung damit der Heli nicht anlaufen kann wenn man versehentlich an einen Schalter kommt. Weiterin ist noch die Schnellstartfunktion des HW-40V4 integriert.

            Es gibt jetzt einen "Haupt-Schalter Aus/Ein normal mit Softstart" und einen TH-Hold Schalter mit Schnellstart.
            Der Schnellstart ist beim ersten Start zunächst blockiert.

            Mit "Hauptschalter" Ein und anschließendem Umlegen des Auroschalters auf Ein gibts keinen ungewollten Schnellstart, da diese Funktion erst aktiv wird nachdem der Rotor angelaufen ist und davor der Schalter auf Auro stand. (Das Flipflop für Schnellstart wird immer erst beim ersten Anlaufen gesetzt und bleibt da bis der Hauptschalter oder der Sender ausgeschaltet wird)

            Thema Failsafe:
            Vom Sender zum Empfänger war das ja einfach aber die stabiinterne Abschaltung hat erst jetzt geklappt! Nun kann ich bei laufendem Antrieb das Empfängerkabel rausziehen und der Motor geht aus anstatt auf Vollgas zu gehen.
            Wieso der Gaswert für Aus sich im MiniVStabi anfangs nicht speichern ließ ist unklar!
            Es könnte sein dass der Auswert außerhalb des erwarteten Bereichs liegt und ignoriert wurde. Mit dem Auswert 32%(Aus mit Schnellstartoption bei Gaswert zwischen 25%-40%) klappt es jedenfalls! Vllt hatte ich versucht das Aus per Override zu speichern?
            Override überschreibt mit -100 alles, sogar die eigenen Begrenzungslimits in den Servoeinstellungen der Funke. Die -100 könnten/müssten daher reduziert werden um nicht den Bereich des MiniVStabis zu überschreiten!

            Im MiniVStabi kann man die Wege leider nicht einlernen wie beim Align Minirex150X. Ich wüßte jedenfalls nicht wie!? Also habe ich den Sender angepasst!
            Meine Taranis musste unter `Servos` auf den Bereich -412/+412 reduziert werden (werksmässig -512/+512).damit im MiniVStabi -100...100 nicht überschritten werden.
            Das Override wird hiermit aber nicht erfasst. das muss separat reduziert werden.
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            • Schrauber
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              #66
              AW: Einstieg in OpenTX - Erstellung einer Minimalprogrammierung mit zwei Flugmodi

              Heute war der erste Realflug für die Taranis. Mit Multimodul und Minirex. Alles prima! Wegen Dunkelheit war es zwar ein halber Blindflug aber sonst nicht schlecht. Das Ding flippt sich scheinbar sauberer! Hatte die alte RTF-Funke wirklich auf Gier eine Macke?
              Die Knüppelwege der Taranis sind ja echt lang was zwar eine tolle Auflösung ergibt aber es fühlt sich an wie ein Sportwagen mit 1-Meter-Schalthebel!
              Hoffentlich ist das nur Gewöhnungssache!
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                #67
                AW: Einstieg in OpenTX - Erstellung einer Minimalprogrammierung mit zwei Flugmodi

                Du kannst die Ausschläge ja mit Negativ-Expo im unteren Bereich erhöhen und/oder
                kürzere Sticks nehmen bzw. die Sticks weiter rein drehen ...

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