GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

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  • ThomasC
    Senior Member
    • 10.02.2012
    • 3963
    • Thomas
    • Giessen

    #16
    AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

    Den geloggten Vollausschlag kannst Du Dir ja selbst anschauen. Die Funke loggt nur das, was der RX ihr auf dem Rückkanal sendet - die Korrekturimpulse des FBL kommen dort nicht an, die Eingaben waren eindeutig von Dir. Zum Anschauen der Logs empfehle ich den Dataexplorer - wenn du alle Logs in einem Diagramm haben willst, z.B. weil Du Reglerdaten und RX-Daten gleichzeitig darstellen willst, nimm den HoTTAdapter2 zum Import. Anbei der Ausschnitt, den ich meine - wie man sieht, hast Du das Heck ziemlich schnell zwischen den Maximalausschlägen hin- und hergesteuert. Dazwischen ist die Spannung plötzlich eingebrochen. Ich finde das auffällig.

    Die RX-Spannung sollte nicht weiter als 0,2V unter den Sollwert fallen, sonst ist das BEC überlastet, aus welchem Grunde auch immer. Den Fehler mußt Du unbedingt finden.

    Gruß

    ThomasC
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    Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

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    • ETS
      ETS

      #17
      AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

      Hallo Thomas,
      dem Henne-Ei-Prinzip folgend versuche ich gerade herauszufinden, was eher da war, gemäß HoTT-Manager stellt sich das Ganze so dar:
      Ruderausschlag Kanal 4 Start: 09:00266
      Ruderausschlag Kanal 4 maximal: 09:00428
      Spannungseinbruch: 09:008##
      Ich weiß allerdings auch nicht, ob ich das Ganze richtig interpretiere und ein schwergängiges Heckservo (das >300 Flüge - ich habe mir die Logs von 50 Flügen angesehen, Empfänger-Spannung nie <5,3V) ursächlich ist. Letztes Jahr hatte ich hier im Forum den Grat an der Heckschiebehülse erwähnt und entfernt. Evt. war ich da nicht sorgsam genug? Oder ich bin total auf dem Holzweg...

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      • ThomasC
        Senior Member
        • 10.02.2012
        • 3963
        • Thomas
        • Giessen

        #18
        AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

        Ich bin mir keineswegs sicher daß das Heck "schuld" war. Wie ich das sehe, knüppelst Du das Heck doch schon ordentlich, durchaus denkbar, daß ein Heckservo dann nach 300 Flügen Ausfallerscheinungen zeigt, vor allem wenn man ohne PMA fliegt, was ich ja bei Dir nicht weiß, denn nicht jeder Rex hat PMGs am Heck. Aber es ist und bleibt eine Vermutung. Mehr ist als Ferndiagnose nicht drin.

        Viel Erfolg bei der Suche!

        Gruß

        ThomasC
        Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

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        • ETS
          ETS

          #19
          AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

          Hallo Thomas,
          es sind diese Heckrotorblatthalter (450 DFC Pro Super Combo KX015087) verbaut. Da sind Gewichte dran, damit wirbt Robbe/ Align.

          Hätte schon angenommen, dass das Heckservo 100 Stunden hält, die TS-Servos wegen der DFC-Zusatzbelastung entprechend weniger, dass es dann nur 40 Stunden sind, war mir so bisher nicht bewusst.

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          • ThomasC
            Senior Member
            • 10.02.2012
            • 3963
            • Thomas
            • Giessen

            #20
            AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

            Zitat von ETS Beitrag anzeigen
            Hallo Thomas,
            es sind diese Heckrotorblatthalter (450 DFC Pro Super Combo KX015087) verbaut. Da sind Gewichte dran, damit wirbt Robbe/ Align.
            http://www.robbe.de/catalog/product/.../category/330/
            Okay, das sind Halter mit PMGs, das ist gut.

            Hätte schon angenommen, dass das Heckservo 100 Stunden hält, die TS-Servos wegen der DFC-Zusatzbelastung entprechend weniger, dass es dann nur 40 Stunden sind, war mir so bisher nicht bewusst.
            Hast Du das Heckservo denn jetzt als Verursacher identifizieren können?
            Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

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            • LudwigX
              Senior Member
              • 12.06.2012
              • 4635
              • Thomas
              • Siegen

              #21
              AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

              Es ist zwar gut möglich, dass das Heckservo schuld war, ich würde mich da aber weniger auf die PMG's beziehen.
              Z.B. könnte das Servo einfach defekt sein (Ganz egal wieso)
              Oder die Heckblatthalter z.B. gehen unter Last sehr schwergängig (z.B. durch kaputte Lager)

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              • ThomasC
                Senior Member
                • 10.02.2012
                • 3963
                • Thomas
                • Giessen

                #22
                AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

                Zitat von LudwigX Beitrag anzeigen
                Es ist zwar gut möglich, dass das Heckservo schuld war, ich würde mich da aber weniger auf die PMG's beziehen.
                Ich habe nach PMA gefragt, da ein Servo, das höhere Stellkräfte zu liefern hat, einfach schneller verschleißt. Das scheint aber hier nicht relevant zu sein, da PMGs vorhanden.

                Oder die Heckblatthalter z.B. gehen unter Last sehr schwergängig (z.B. durch kaputte Lager)
                Oder sowas. Davon ausgegangen, daß der Heckkanal nicht invertiert programmiert ist, fällt auf, daß die beiden Spannungseinbrüche jeweils beim Abbremsen aus einer Linksdrehung bzw. beim Beschleunigen im Uhrzeigersinn aufgetreten sind. Vom Bachgefühl her tippe ich daher auch auf ein mechanisches Problem. Es sind allerdings nur Indizien, keine Beweise.

                Gruß

                ThomasC
                Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

                Kommentar

                • ETS
                  ETS

                  #23
                  AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

                  Hallo Thomas,
                  das Heckservo läuft ganz sauber auf dem gesamten Steuerweg, habe mit der Hand mal etwas Widerstand "erzeugt" und dabei den Empfängerdaten-Monitor (Hauptmenü, linke Pfeil-nach-unten-Taste) bezüglich Empfängerspannung beobachtet, Spannung geht nicht unter 5,4V, klar, die anderen 3 TS (wovon 1 vermutlich platt ist, habe hier in der Pendlerwohnung gerade kein Messgerät) kann ich in puncto Last nicht simulieren. Mir ist es auch nicht gelungen, die einmal festgestellten 4,5V Empfänger-Minimalspannung nochmals zu "provozieren". Nein, die Ursache habe ich nicht gefunden. Werde wohl alle 3TS-Servos sowie das Heckservo wechseln. Die maximalen Positionen der Heckschiebehülse hatte ich nicht in meinem Preflight-Check, könnte natürlich auch sein, dass sich da im Laufe der Monate mal was verstellt hat (z.B. Tailboom in rumpfseitiger Aufnahme), hatte am Vormittag vor dem Flug die Heckfinne etwas entgegen dem Uhrzeigersinn (2...3°) gerichtet, ohne die Schrauben der Aufnahme zu lösen, das reicht u.U. schon, um den Tailboom etwas zu verschieben. Ganz schwache Vorstellung war meine Fail Safe Programmierung, alle Kanäle auf HALT, insofern ist das Wegsteigen/ Von-mir-Wegfliegen zu erklären, falls er überhaupt in den Fail Safe ging.
                  Auch wenn es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich für die Absturzunglückskette ist, eine Sache war anders als bei allen vorherigen Flügen: der Spannungsalarm am Sender bei 4,7V. Das Logfile sagt aber, das mit TX alles i.O. war.
                  (Aus dem Geschriebenen wird sicher deutlich, dass ich ob der Ursache noch ziemlich ratlos bin.)

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                  • Robert Englmaier
                    ( Roben155 )
                    • 02.11.2010
                    • 8956
                    • Robert
                    • Auf der Wiese hinterm Haus in OÖ?!

                    #24
                    AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

                    Zitat von ETS Beitrag anzeigen
                    dem Henne-Ei-Prinzip folgend versuche ich gerade herauszufinden, was eher da war, gemäß HoTT-Manager stellt sich das Ganze so dar:
                    Es ist keineswegs sicher, das der HoTT-Manager noch richtige Werte liefert!

                    Das Teil wird seit über zwei Jahren nicht mehr weiterentwickelt!

                    Graupner selbst empfiehlt schon lange den "Dataexplorer"!
                    Grüsse Robert
                    MC20/HoTT, TT-Helis mit GR18/Spirit II und ein paar Flieger!

                    Kommentar

                    • ThomasC
                      Senior Member
                      • 10.02.2012
                      • 3963
                      • Thomas
                      • Giessen

                      #25
                      AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

                      @ETS: mach mal Folgendes:

                      1. Servowege auf Anschlag prüfen. Falls alles i.O. -> weiter:
                      2.
                      - Heli auf Werkbank festklemmen, Hauptblätter ab, Heckblätter dranlassen
                      - Steuergestänge für's Heck aushängen und nach hinten lose raushängen lassen, sodaß Du es mit der Hand betätigen kannst
                      - Heli hochlaufen lassen und bei Flugdrehzahl mit der Hand über das Steuergestänge das Heck betätigen und die Kraft beurteilen. Ein im Stand frei laufendes Heck bedeutet nämlich nicht, daß das bei Drehzahl ebenso ist. Bei meinem KDS 450SV beispielsweise fällt auf, daß das Heck doch etwas "Haftreibung" entwickelt sobald es sich dreht - was an den etwas schlicht ausgeführten Lagern liegen mag, denn der KDS hat am Heck keine Drucklager verbaut. Wenn Du Drucklager hast, könnten die z.B. fritte sein, was Du im Stand aber nicht gut prüfen kannst.

                      Wenn bei diesen Tests keine Auffälligkeiten zu finden sind und das Heckservo ohne Knacken und Knirschen läuft, weiß ich dann allerdings auch nicht weiter.

                      Gruß & viel Erfolg

                      ThomasC
                      Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

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                      • Tom.E
                        Tom.E

                        #26
                        AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

                        Zitat von ETS Beitrag anzeigen
                        Ganz schwache Vorstellung war meine Fail Safe Programmierung, alle Kanäle auf HALT, insofern ist das Wegsteigen/ Von-mir-Wegfliegen zu erklären, falls er überhaupt in den Fail Safe ging.
                        Auch wenn es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich für die Absturzunglückskette ist, eine Sache war anders als bei allen vorherigen Flügen: der Spannungsalarm am Sender bei 4,7V. Das Logfile sagt aber, das mit TX alles i.O. war.
                        (Aus dem Geschriebenen wird sicher deutlich, dass ich ob der Ursache noch ziemlich ratlos bin.)
                        Also Du sagst doch selbst TX ist alles i.O. warum soll er dann in Failsafe gehen?

                        Bei 09:01.140 ist Spannung 3.1V, welches FBL hast Du? 3GX?
                        VPack[ms] ist in diesem Bereich ständig bei 10ms also überhaupt kein Problem. Da ging nichts in Failsafe.

                        Würde auf Servo tippen, gibt einige Berichte wo der Empfänger wegen Unterspannung meckert da Servo langsam verreckt. Da kannst man Glück haben und rechzeitig landen.

                        Irgendwelche Zuckungen gehabt am Heck, Heck rausgedreht?

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                        • ETS
                          ETS

                          #27
                          AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

                          Mein Fazit: dickes Dankeschön an alle, die helfend zur Seite standen. Ich wechsle alle Servos, werde mir einen Servotester besorgen und die Servos turnusmäßig prüfen (min. Stromaufnahme, idealerweise unter definierter Last). Fail Safe wird richtig programmiert und dann mache ich mir mal Gedanken, ob/ wie ich meine Unisens-E-Daten mit geloggt bekomme, ich meine, dass ich die schon einmal im Logfile hatte, erinnere mich an die Drehzahl, Stromaufnahme, Spannung Flugakku die fehlen mir im Logfile.

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                          • ThomasC
                            Senior Member
                            • 10.02.2012
                            • 3963
                            • Thomas
                            • Giessen

                            #28
                            AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

                            @ETS: gerne geschehen. Reglerdaten sind aber alle drin, siehst Du ja an dem Bild das ich im Beitrag #16 angehängt habe. Nimm den Dataexplorer.

                            Gruß

                            ThomasC
                            Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

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                            • ETS
                              ETS

                              #29
                              AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

                              Hallo Thomas,
                              ich traue mich fast nicht zu schreiben, dass mein mobiles Datenvolumen für Februar in der Pendlerwohnung aufgebraucht ist. Lt. Klarmobil-Mitarbeiter stellt Provider Vodafone erst am 05./06. des Folgemonats wieder zurück (wie auch Anfang Februar geschehen), dh. Dataexplorer mit EDGE downloaden dauert, heute bereits 2x abgebrochen. Werde mich jetzt mal an die Ersatzteilbestellung machen. Dataexplorer wird natürlich gedownloadet. Was bin ich froh, dass alles im Prinzip relat. glimpflich ausging, das hätte bei der Fail Safe Programmierung auch ganz anders kommen können.

                              PS: jetzt erkenne ich erst, dass der Ausschnitt aus dem DataExplorer mein Unglückslogfile ist, hab´s gerade an der Zeit gesehen, Zeit für einen MERLOT...
                              Zuletzt geändert von Gast; 02.03.2014, 20:42.

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                              • ETS
                                ETS

                                #30
                                AW: GR-16 Absturz nach Einbruch Empfängerspannung auf 3.0V

                                Hallo,
                                ich lese gerade mit Interesse das hier durch

                                , da KONTRONIK in der BDA des Power Jive 120+ HV einen 4zelligen NiCd/ NiMh-Stützakku empfiehlt. Damit hätte ich mir wahrscheinlich >200,- EUR gespart, die ich nun für Servos, BLW, DFC-Kopf etc. ausgebe. Passt so ein Akku einfach an das GR-16 und wird dann durch das BEC-Kabel gespeist? Wird natürlich nach Flugende abgestöpselt. Würde mich sehr interessieren. BEC ist das vom ROBBE Roxxy 940-6.

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