Wollte mal kurz wiedergeben, wie es mir am ersten Tag mit der MX 22 ergangen ist:
Ich war heute bei einem Modellbauhändler in unserer Nähe, um für meinen Fun-Flyer einen anderen Prop zum Testen zu kaufen. Dabei hab' ich nur mal so gefragt, was denn das Set da kostet. Er machte mir dann einen Preis und ein Angebot für meine FF9, dass ich einfach nicht Nein sagen konnte. Schwups verschwand also die MX in meinem Auto und ich fuhr nach Hause.
Zuallererst habe ich mal den Sender aufgemacht. Nicht aus Neugier, sondern um die Gasbremse umzubauen. In der Anleitung war das sehr schön beschrieben und daher auch ruck-zuck erledigt. Sender wieder zugeschraubt und an's Ladegerät.
In der Zwischenzeit hab ich dann mal den Genesis auseinandergenommen und die gesammten Futaba-Nasen an den Servokabeln entfernt und die Stecker laut Anleitung eingesteckt. Dann der große Moment. Sender vom Ladegerät geholt und eingeschaltet. Und ... programmiert. Das ganze ging so einfach und intuitiv, dass ich kein einziges Mal in die Anleitung schauen musste. Und, was ich nicht direkt herausbekam, wurde mir durch die Help-Taste angezeigt. Natürlich bin ich dann auch noch gleich auf den Platz und habe den Gen ein wenig gescheucht und habe außer dem etwas anderen Feeling der Knüppel (die mech. Wege sind etwas unterschiedlich zur Futaba) keinen Unterschied gemerkt.
Einzig die Einstellung vom Gyro passt noch nicht so genau, so dass ich da jetzt erstmal testen muss, wie man die Servoweg-Prozente von Graupner und Futaba umrechnen kann.
Auch Expo ist wohl Auslegungssache. Während ich bei Futaba 20% Expo auf Heck habe, scheint mir das bei der Graupner zu viel zu sein. Auch der Ausschlag ist anders. Aber das werde ich durch einen kleinen Versuchsaufbau und Real-Tests auch noch rausbekommen.
Also ich bin jedenfalls top-zufrieden mit meinem neuen Spielzeug und kann die MX 22 nur weiterempfehlen. Ich persönlich finde die Software sogar deutlich besser als die einer 9Z, die zwar mehr kann, aber entscheidende Punkte eben nicht.

Kommentar