Airbus H145 5-Blatt flexbeam Rotor

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  • Logo3030
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    • 21.09.2004
    • 910
    • Gerd
    • Austria/Vorarlberg

    #1

    Airbus H145 5-Blatt flexbeam Rotor

    Hi…. Vor einiger Zeit war ich auf der Suche nach einem neuen Heli-Projekt. Beim „Suchen“ im Netz gefiel mir immer mehr der neue Airbus H145 in T3 Ausführung, d.h. mit dem neuen 5-Blatt-flexbeam Rotor. Zellen für den Heli als Modell gibt es inzwischen schon von einigen Händlern. Schön, dachte ich mir, aber…….wie sieht es mit dem 5-Blatt Rotor in „Original“ flexbeam Ausführung für mein Modell aus. Da habe ich für mein Vorhaben nichts gefunden. Wenn schon ein H145 als Modell, dann will ich eine in der T3 Ausführung, dachte ich mir. Da blieb wohl nur der Weg, den Rotor selbst zu entwerfen und zu bauen. Nach einem Gespräch mit einem mir bekannten Airbus Techniker und viel „Rechnerei“ entschied ich mich für das Projekt.

    Was ist ein flexbeam Rotor: Ein flexbeam Rotor hat keinerlei Kugellager, Drucklager etc. Die Zugkräfte, Drehbewegungen und Dämpfung der Rotorblätter werden von flexiblen Elementen (Fasern) aufgenommen. Das bedeutet, der Rotor braucht praktisch keinen Service mehr, da nichts geschmiert werden muss und keine Lager, Drucklager sich einlaufen können. Hält ohne Crash praktisch „ewig“. Die Flugeigenschaften bleiben immer gleich, wegen fehlenden mit der Zeit eingelaufenen Lagern und damit erhöhten Reibungen.

    Mein T3 flexbeam Rotor funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der original Airbus T3 Rotor und ist auch so wie das Original aufgebaut. Als erstes habe ich einen 2-Blatt flexbeam Rotor mit Blättern gebaut und ausgiebig getestet. Der Heli flog von Anfang an ohne „Macken“ sehr erfolgreich. Der Rotordurchmesser ist 2300 mm, Drehzahl ca. 800 U/min. Nach diesen erfolgreichen Tests baute ich dann den 5-Blatt-Rotor in flexbeam Ausführung. Der 5-Blatt fliegt sich noch präziser und geht sprichwörtlich „wie auf Schienen“. Für mich ist es ein neuartiges, sehr angenehmes Fluggefühl, da nichts metallisches, wie Lager etc. aneinander Reiben kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass es in Zukunft vermehrt flexbeam Rotoren geben wird, da ohne Crash dieser Rotor immer die gleichen Flugeigenschaften hat.

    Der Nachteil an der ganzen „Geschichte“ ist der immens hohe Arbeitsaufwand für das Produzieren der Teile in Formen. Ist beim Original Heli nicht anders, auch dort werden die kompletten Rotorkopfteile in Formen händisch gefertigt. Aber was solls, es ist ja nur mein Hobby ! lg. Gerd

    PS: An dieser Stelle möchte ich hier auch das Thema Sicherheit ansprechen: Ich warne eindringlich davor, selbst einen flexbeam Rotor zu bauen, ohne die nötigen Kenntnisse oder Berechnungen zu haben und versuchen damit zu fliegen. Bruchgefahr mit fatalem Ausgang für Leib und Leben könnten die Folgen sein !!
    ​
    Angehängte Dateien
  • Johnny
    OMPHOBBY
    • 27.11.2010
    • 5671
    • Jonas

    #2
    Sind die Lead/Lag-Dämpfer Deko oder funktional?
    Jonas
    OMPHOBBY M7, M6, M5, M4 MAX, M4, M2 V3 PRO & M1 EVO

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    • Heli-Chris
      Member
      • 16.06.2018
      • 119
      • Christian

      #3
      Ja super!
      Und nun willst du uns die Details deines Flexbeam Rotorkopfes verheimlichen?
      Wie sieht das im Detail aus?
      Wie funktioniert es im Detail?
      Wie genau hast du die hergestellt?

      Beste Grüße,
      Chris

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      • Logo3030
        Member
        • 21.09.2004
        • 910
        • Gerd
        • Austria/Vorarlberg

        #4
        Sind die Lead/Lag-Dämpfer Deko oder funktional?......teils.....teils....

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        • Logo3030
          Member
          • 21.09.2004
          • 910
          • Gerd
          • Austria/Vorarlberg

          #5
          ....mein flexbeam funktioniert so wie es in diesem CAD Bild dargestellt ist !
          Angehängte Dateien

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          • F.Pock
            Member
            • 06.08.2011
            • 930
            • Frank
            • Lsc Leverkusen

            #6
            Einen No Bearing Rotorkopf gab es von Vario in den 80er Jahren. Da war der ganze Flexteil auch in den Rotorblättern. Das ganze wurde für die EC135 angeboten.
            GruÃ? Frank

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            • Logo3030
              Member
              • 21.09.2004
              • 910
              • Gerd
              • Austria/Vorarlberg

              #7
              "Einen No Bearing Rotorkopf gab es von Vario in den 80er Jahren"........hat sich dieser Rotorkopf damals nicht bewährt !?!?

              Kommentar

              • Heli87
                Senior Member
                • 11.10.2016
                • 8542
                • Torsten

                #8
                Hatte die Bo105 nicht etwas ähnliches mit den Bendix Knochen?

                Kommentar

                • Johnny
                  OMPHOBBY
                  • 27.11.2010
                  • 5671
                  • Jonas

                  #9
                  Zitat von Heli87 Beitrag anzeigen
                  Hatte die Bo105 nicht etwas ähnliches mit den Bendix Knochen?
                  Nein, TT-Straps sind aus Stahldraht gewundene und in Polyurethan eingegossene Zugelemente, keine Elastomere. Hat mit Flexbeams nichts zu tun.
                  Jonas
                  OMPHOBBY M7, M6, M5, M4 MAX, M4, M2 V3 PRO & M1 EVO

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                  • Logo3030
                    Member
                    • 21.09.2004
                    • 910
                    • Gerd
                    • Austria/Vorarlberg

                    #10
                    ...die BO 105 war der erste Heli mit GFK Rotorblättern. Damit war es möglich, den Rotorkopf starr auszuführen. Die Blätter übernahmen die "Dämpfung". Direkte Steuerung ermöglichte damit Loopings und Rollen zu fliegen. Starrer Rotorkopf und Metallblätter funktioniert nicht zufriedenstellend. Die heutige Technik geht daher zum flexbeam Rotor. Auch der neue Sikorsky King Stallion benutzt diese Technik.

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                    • Gast
                      Gast

                      #11
                      Ich glaube der erste Heli mit GFK Blättern war der Kamow 26.
                      Die Bo war kurz danach.

                      Kommentar

                      • Chris Lange
                        Senior Member
                        • 13.05.2005
                        • 5371
                        • Christian

                        #12
                        Wie ist das den im Detail gelöst? Ich denke das die Herstellung der flexiblen Einheit nicht ganz so trivial ist. Alleine die richtige Härte/Dämpfung zu finden kann ja durchaus dem ein oder anderen Rückschlag bedeuten. Gibt es ein paar Detail Bilder vom Aufbau und der Herstellung dieses besonderem Rotorkopfes?
                        Moin

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                        • Logo3030
                          Member
                          • 21.09.2004
                          • 910
                          • Gerd
                          • Austria/Vorarlberg

                          #13
                          .....ja die Herstellung der flexiblen Einheit ist mitentscheidend für den Erfolg. Aber auch die anderen Bauteile wie Rotorblätter, Torque Tube, Dämpfer etc. sind prägend im Flugverhalten des gesamten Rotors! Eine Faser mehr oder weniger, egal welches Material, bedeutet schon ein anderes Verhalten des Rotors. Auch kann die Länge der Rotorwelle schon eine Änderung zum guten oder schlechten Ergebnis führen. Jeder Rotor, läuft bei einer bestimmten Drehzahl am "Besten" Ein Prüfstand leistet hier gute Dinge und Erkenntnisse bevor es ans Fliegen geht !! Auf dem Bild ein kleiner Teil der "Versuchsrotorblätter".
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                          • Chris Lange
                            Senior Member
                            • 13.05.2005
                            • 5371
                            • Christian

                            #14
                            Moin Gerd,

                            bitte sei mir nicht bös, aber das wirkt hier als ob jemand erklärt, er hätte sich einen neuen Porsche gekauft und zeigt dann die Reifenlagerstätte vor bzw verweist auf das Hersteller Prospekt. Ich will in so einem Fall auch das Auto sehen, die Motorhaube öffnen und mit dem Finger den Ansaugkrümmer befummeln. Meine Transfer Leistung ist da eher ungenügend, um von einem Stapel Rotorblätter auf die Inhalte deiner Arbeit zu schliessen. Worum ging es dir bei dem Projekt? Was sollte erreicht werden, was wurde erreicht, welche Schwierigkeiten hattest du dabei und wie hast du das Kniffelige gelöst? Ich meine wir sind hier Modellbauer unter uns und wenn man sein Projekt teilt und vorstellt, dann bitte auch nachvollziehbar. Was anderes wäre es, wenn du eine gewerbliche Tätigkeit im Sinn hast und deswegen keine Details offenbaren möchtest. Das verstehe ich ebenfalls voll und ganz, dann gehört die Produktvorstellung (News) in einen gewerblichen Account und sollte als solches auch deklariert werden.

                            Beste Grüße
                            Chris

                            Moin

                            Kommentar

                            • Logo3030
                              Member
                              • 21.09.2004
                              • 910
                              • Gerd
                              • Austria/Vorarlberg

                              #15
                              Zitat von Chris Lange Beitrag anzeigen
                              Moin Gerd,

                              bitte sei mir nicht bös, aber das wirkt hier als ob jemand erklärt, er hätte sich einen neuen Porsche gekauft und zeigt dann die Reifenlagerstätte vor bzw verweist auf das Hersteller Prospekt. Ich will in so einem Fall auch das Auto sehen, die Motorhaube öffnen und mit dem Finger den Ansaugkrümmer befummeln. Meine Transfer Leistung ist da eher ungenügend, um von einem Stapel Rotorblätter auf die Inhalte deiner Arbeit zu schliessen. Worum ging es dir bei dem Projekt? Was sollte erreicht werden, was wurde erreicht, welche Schwierigkeiten hattest du dabei und wie hast du das Kniffelige gelöst? Ich meine wir sind hier Modellbauer unter uns und wenn man sein Projekt teilt und vorstellt, dann bitte auch nachvollziehbar. Was anderes wäre es, wenn du eine gewerbliche Tätigkeit im Sinn hast und deswegen keine Details offenbaren möchtest. Das verstehe ich ebenfalls voll und ganz, dann gehört die Produktvorstellung (News) in einen gewerblichen Account und sollte als solches auch deklariert werden.

                              Beste Grüße
                              Chris
                              Hallo Chris, bei diesem Projekt ging es mir in erster Linie darum, einen H145 Rotor für mein weiteres Projekt, der H145 Zelle zu bauen, wie Anfangs beschrieben. Es hat mich sehr viel Mühe und Ausdauer gekostet, dieses Projekt erfolgreich zu entwickeln und in die "Luft" zu bringen. Weiters wollte ich "nur" zeigen, was im Heli-Bereich noch alles möglich ist. Was ich nicht machen werde ist, Konstuktionsdetails zu veröffentlichen, da es um die Sicherheit geht. siehe oben! lg. Gerd

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