Was ist ein flexbeam Rotor: Ein flexbeam Rotor hat keinerlei Kugellager, Drucklager etc. Die Zugkräfte, Drehbewegungen und Dämpfung der Rotorblätter werden von flexiblen Elementen (Fasern) aufgenommen. Das bedeutet, der Rotor braucht praktisch keinen Service mehr, da nichts geschmiert werden muss und keine Lager, Drucklager sich einlaufen können. Hält ohne Crash praktisch „ewig“. Die Flugeigenschaften bleiben immer gleich, wegen fehlenden mit der Zeit eingelaufenen Lagern und damit erhöhten Reibungen.
Mein T3 flexbeam Rotor funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der original Airbus T3 Rotor und ist auch so wie das Original aufgebaut. Als erstes habe ich einen 2-Blatt flexbeam Rotor mit Blättern gebaut und ausgiebig getestet. Der Heli flog von Anfang an ohne „Macken“ sehr erfolgreich. Der Rotordurchmesser ist 2300 mm, Drehzahl ca. 800 U/min. Nach diesen erfolgreichen Tests baute ich dann den 5-Blatt-Rotor in flexbeam Ausführung. Der 5-Blatt fliegt sich noch präziser und geht sprichwörtlich „wie auf Schienen“. Für mich ist es ein neuartiges, sehr angenehmes Fluggefühl, da nichts metallisches, wie Lager etc. aneinander Reiben kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass es in Zukunft vermehrt flexbeam Rotoren geben wird, da ohne Crash dieser Rotor immer die gleichen Flugeigenschaften hat.
Der Nachteil an der ganzen „Geschichte“ ist der immens hohe Arbeitsaufwand für das Produzieren der Teile in Formen. Ist beim Original Heli nicht anders, auch dort werden die kompletten Rotorkopfteile in Formen händisch gefertigt. Aber was solls, es ist ja nur mein Hobby ! lg. Gerd
PS: An dieser Stelle möchte ich hier auch das Thema Sicherheit ansprechen: Ich warne eindringlich davor, selbst einen flexbeam Rotor zu bauen, ohne die nötigen Kenntnisse oder Berechnungen zu haben und versuchen damit zu fliegen. Bruchgefahr mit fatalem Ausgang für Leib und Leben könnten die Folgen sein !!
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