Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

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  • chris-de
    Member
    • 06.07.2011
    • 773
    • Christoph
    • Bielefeld

    #31
    AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

    Ja es ist dadurch kein perfektes Parallelogramm mehr. Ich hatte gleiche bedenken und dann ein wenig recherchiert. Irgendwo hier im Forum wurde sich sehr ausgiebig darüber ausgetauscht und auch eine Computersimulation darüber erstellt. Das Ergebnis war das bei round about 35° Servoausschlag die Servoachsen nur 0,05mm zusammen gezogen werden. Bei 45° Ausschlag waren es dann in der Simulation ungefähr 0,2mm zusammenzug an den Achsen. ßber über 35° komm ich aber auch mit Vollausschlag TS Limit nicht dran. Das halte ich für vernachlässigbar. Und du hast da ja sogar noch die Gummitüllen dran die auch noch was ausgleichen. Nein ich denke das sollte keine Probleme geben. Ich fahre 8 Grad zyklisch, +/-12° kollektiv. Und bis zum mechanischen Limit ging da noch einiges mehr.

    Als Rumpf soll es ja der Airwolf Extended werden. Der soll ja extra für den Flasher gemacht worden sein. Von daher vermute ich mal wird es da keine Platzprobleme geben.
    Viele Grü�e, Chris
    Compass 6HV, EC 135 Roban 800 modifiziert, Airwolf 600, Graupner MZ-24

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    • Jan_Privat
      Member
      • 05.06.2020
      • 310
      • Jan
      • Hamburg / Nordfriesland

      #32
      AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

      Er fliegt!

      Heute war endlich der Erstflug! Leider hat uns die DFS wegen zu niedriger Wolkendecke zuerst nicht in die Luft gelassen. Und als die Freigabe kam, konnte ich nur noch eine Akkuladung fliegen, bevor meine Platzbuchung (Corona-Auflage) zu Ende war. Aber egal: Er fliegt! Und das echt gut. Kein Schütteln beim Hochlaufen, keine Vibrationen im Flug, kein Nachwippen auf Nick, kein Heckpendeln. Ich hatte ein sehr breites Grinsen nach der Landung. Und ich hab ihn ordentlich rumgescheucht.

      Leider durfte (dank Corona) niemand dabei sein. Daher gibt es auch nur ein Foto nach der Landung. Aber ich werde nachliefern. Versprochen!

      Was mir noch aufgefallen ist: Die S-Schlag-Blätter haben ja einen etwas anderen Pitchwinkel als die symmetrischen Blätter. Schwebepitch ist nun etwa bei 5-6°. Ist das im Rahmen? Als ich noch die 3D-Blätter drauf hatte, waren bei derselben Knüppelstellung etwa 3° am Blatt.

      Der Regler wurde nun maximal 75° warm. Als Trainer waren es maximal 45°. In welchem Bereich kann man Regler (bzw. den Kolibri 90 LV) denn sicher betreiben? In der Anleitung standen leider keine genauen Werte. Der Motor war warm, ich konnte ihn aber noch anfassen. Akkus und Servos (über dem Motor) waren nur handwarm.

      Jetzt werde ich mir als nächstes das Cockpit vornehmen...
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      • 47110815
        Senior Member
        • 30.07.2014
        • 4427
        • Thomas
        • Offenbach am Main, FMCD (Dietzenbach)

        #33
        AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

        Gratulation zum erfolgreichen Erstflug.
        Liebe Grü�e
        Thomas

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        • chris-de
          Member
          • 06.07.2011
          • 773
          • Christoph
          • Bielefeld

          #34
          AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

          Ja super! Herzlichen Glückwunsch! Die Maschine sieht wirklich toll aus.

          Mit S Schag sollte sich der Anstellwinkel bei gleicher Drehzahl und Blattlänge eigentlich reduzieren. Ich habe das zumindest bei meiner Maschine gemerkt. Mit den Standardblättern hatte ich so ca 6° Schwebepitch, nachdem ich die Helitecs drauf geschraubt habe waren es nur noch 4,5°. Aber Achtung: Messe am Blatthalter um vergleichbare Werte zu haben! Im Grunde ist der genaue Pitchwinkel beim Schweben aber auch egal. Wichtig ist das du damit im allgemeinen in allen deinen favorisierten Gangarten gut fliegen kannst und etwas Reserve hast um den Heli in besonderen Situation auch mal beherzt ab zu fangen. Wenn das gegeben ist: Fliegen und glücklich sein!

          Die 75° Reglertemperatur solltest du ein wenig beobachten. Als Limit würde ich für elektrische Komponenten im Allgemeinen bei 90-95°C sehen. Ich meine Kontronik hat auch 95° als Pre Setting drin. Ich habe mir eine Warnung bei 85° programmiert. Jetzt ist das alles noch okay. Das Ich vermute dein Flug war so bei 15-20° Außentemperatur. Wenn du das gleiche aber noch mal bei 30-35°C machst könnte das grenzwertig werden. Persönlich habe ich mir angewöhnt Regler die in einem Rumpf arbeiten stumpf pauschal einen extra Kühlkörper + Lüfter zu spendieren. Das bringt round about eine Reduzierung von 15-20°C. Also genau das was meist zu viel ist. Im Falle des Kolibri 90 habe ich einen 40x40x11 und einen ebenso großen Lüfter auf 9 oder 12V Basis genommen.
          Viele Grü�e, Chris
          Compass 6HV, EC 135 Roban 800 modifiziert, Airwolf 600, Graupner MZ-24

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          • Jan_Privat
            Member
            • 05.06.2020
            • 310
            • Jan
            • Hamburg / Nordfriesland

            #35
            AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

            Danke!

            Ich hab am Blatt gemessen, durch das S-Profil sitzt die Pitchlehre ja etwas schräger. Die Werte am Blatthalter sind weitgehend identisch.

            Das mit dem Lüfter ist eine gute Idee. Der 3D-Drucker druckt gerade -offene- Schiebefenster links & rechts. So kommt vorne noch etwas Frischluft rein.

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            • Jan_Privat
              Member
              • 05.06.2020
              • 310
              • Jan
              • Hamburg / Nordfriesland

              #36
              AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

              Kurzer Zwischenbericht

              Weiter ging es mit dem Vorbereiten für das Cockpit. Zuerst aus Pappe, dann aus Pappel, fertigte ich den Cockpitboden (Bild 1+2). Ebenso das Dashboard, hier nutze ich noch VARIO-Klebeinstrumente für die Details (Bild 3). Die Mittelkonsole kommt aus dem 3D-Drucker (Bild 4). Hier bin ich aber noch nicht ganz fertig, da der Pilot auf sich warten lässt und ich ihn erst mal Probesitzen lassen möchte.

              Da der Rumpf auch für Verbrenner angefertigt wurde, klaffte im Rumpfboden ein großes Loch. Mit dem 3D-Drucker druckte ich eine passend gebogene Platte zum Einkleben. Um die einzelnen Druckschichten zu verschwinden zu lassen, strich ich das Druckteil mit 10-Minuten Epoxy ein (Testdruck auf Bild 5). Mich würde ja interessieren wie das Verhältnis zwischen Elektro & Verbrenner im Scalebereich ist, und ob es nicht sinnvoller wäre die Verbrenner-Fraktion einfach ein Loch in den Rumpf fräsen zu lassen. Das Ergebnis ist zwar nicht 100% Scale, aber auf jeden Fall besser als ein schwarzes Loch (Bild 6).

              Ein Pitotrohr und offene Schiebefenster wurden auch noch ausgedruckt und lackiert.

              Da die Mechanik ja nun eh schonmal draußen war, klebte ich noch etwas Schaumstoff zur Dämmung in den Rumpf (Bild 7). Jetzt stört mich nur noch das hohe Windgeräusch der Helitec Blätter. Andere Blätter klingen irgendwie -satter- in der Luft. Naja, Geräusche sind immer schwer zu beschreiben... Wenn die Hobbykasse wieder aufgefüllt ist, teste ich vielleicht mal andere Blätter.

              Darüberhinaus hab ich noch einen Regler mit aufgesetztem Lüfter verbaut. Jetzt komme ich (trotz geschlossenem Rumpfloch & Schaumstoff) nur noch auf maximal 68° Grad Reglertemperatur (bei knalligen 27° Sommersonne). Ich denke so geht das erstmal, werde das aber weiter beobachten.

              Und zu guter Letzt ein Beweisfoto, dass er auch wirklich fliegt (Bild 10). Ein Vereinskollege war so nett mit dem Handy ein Bild zu machen.

              Viele Grüße,
              Jan
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              Zuletzt geändert von Jan_Privat; 28.06.2021, 07:08.

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              • der_dreamdancer
                Senior Member
                • 13.10.2011
                • 3501
                • Christian
                • Salzburg

                #37
                AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

                Das Geräusch der Helitec-Blätter ist leider ein bekanntes Problem.
                Abhilfe kannst du dir mit sogenannten Turbulatoren schaffen. Dann sollten die Blätter ruhiger werden.
                Ich hab auch eine Ecureuil mit Starflex und Helitec-Blättern, hab aber keine Turbulatoren drauf, weil ich die Blätter auch scalig gestaltet hab.
                Chris

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                • Jan_Privat
                  Member
                  • 05.06.2020
                  • 310
                  • Jan
                  • Hamburg / Nordfriesland

                  #38
                  AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

                  Weiter gehts� bin zwar schon etwas länger fertig, aber ich war in letzter Zeit viel fliegen und beruflich etwas stärker eingespannt. Daher kommt dieser Bericht mit einem Monat Verzögerung.

                  Zuerst aber vielen Dank an Chris für den Tipp mit den Turbulatoren. Hab sie jetzt druntergeklebt und es ist wirklich leiser und ohne zwitschern. Hätte ich nicht gedacht.

                  Der Pilot lies etwas länger auf sich warten und so begann ich mit den Sitzen (Bild 1).

                  Dann endlich kam er an und durfte gleich mal probesitzen (Bild 2). Da es in der 600er Größe wenig realistische Pilotenpuppen zu kaufen gibt, hab ich mich bei den Actionfiguren umgeschaut. Günstiger sind Actionfiguren ebenfalls! Die Firmen NECA und MEGO haben einige Figuren die gute 20cm groß sind. Ich hab mich für Sam Quint aus -Der weiße Hai- entschieden, weil er ein sehr detailliertes Gesicht hat und Klamotten aus Stoff. Ich hatte nämlich die Befürchtung, dass diese Spielfiguren zu schwer sind und ich den Körper aus dem 3D-Drucker nachbauen muss. Aber er brachte erfreulicherweise nur 110 Gramm auf die Waage. Außerdem waren noch einige Ersatzhände mit unterschiedlichen Griffen dabei.

                  Als nächstes habe ich probeweise die Einzelteile aufgeklebt und geschaut ob alles sauber ins Cockpit reinpasst (Bild 3). Der Cockpitboden wird mit zwei Schrauben fixiert und lässt sich später problemlos wieder rausnehmen. Die Mittelkonsole kam ebenfalls aus dem 3D-Drucker.

                  Der Pilot wurde zusätzlich mit einem dünnen Stahldraht um die Hüfte an den Sitz fixiert (Bild 4). Damit man den Draht nicht sieht, hab ich mittig in die Sitzlehne (am ßbergang Sitzkissen/Rückenlehne) zwei kleine Löcher gebohrt und an der Rückseite den Draht zugebunden. Der kleine Feuerlöscher ist von VARIO. Leider wurde er ohne Beschriftung geliefert, aber glücklicherweise habe ich in der Firma Zugang zu einem Farblaserdrucker.

                  Ein passendes Headset bastelte ich mir aus Kleinteilen (3D-Drucker) und etwas Blumendraht (Bild 5).

                  Dann war der Pilot soweit flugfertig (Bild 6), und alles konnte eingebaut werden. Vorher nahm ich noch die Zusatzgewichte raus und ermittelte dann den Schwerpunkt neu. Mit Cockpit & Pilot bin ich nun gute 200 Gramm schwerer. Also etwa bei 6,5 kg inkl. zwei 6S-Akkus.

                  Zuletzt kümmerte ich mich nochmal um den Rotorkopf (Bild 7). Das Gestänge wurde lackiert und bekam die typischen bunten Streifen. Außerdem tauschte ich die seitlichen Kugelköpfe durch mittig Kugelrollen aus. Danach musste ich natürlich die virtuelle Taumelscheibenverdrehung erneut anpassen.

                  Jetzt ist er erstmal soweit fertig (Bild 8). Durch die getönten Scheiben sieht man jedoch nicht mehr ganz so viele Details. Auf meiner to-do Liste steht noch ein Scale-TS-Mitnehmer (welchen es jedoch aktuell nicht zu kaufen gibt) und eine Neukonstruktion des Landegestells ohne diese -T--Verbindungsstücke zwischen Kufenrohr und Kufenbogen. Aber egal, jetzt wird erstmal geflogen was das Zeug hält (Bild 9).

                  Viele Grüße,
                  Jan
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                  • Racerbuk
                    Member
                    • 23.08.2020
                    • 334
                    • Albert
                    • MFC Nürnberger Land

                    #39
                    AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

                    Hallo Jan, kurzer Tip:
                    Um die Druckschichten verschwinden zu lassen, nimm einen Lappen und tränke den mit Aceton und reibe damit die Fläche ab. Dauert ein bisschen, aber die Druckfläche wird dadurch richtig schön glatt. Mach ich bei PLA oft so.
                    Grüsse Günni
                    Am Arsch vorbei ist auch ein Weg
                    Hughes500 HCB, SAB Kraken 580, Logo400SE, VBar Touch

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                    • echo.zulu
                      Senior Member
                      • 03.09.2002
                      • 3985
                      • Egbert
                      • MFG Wipshausen

                      #40
                      AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

                      Zitat von Racerbuk Beitrag anzeigen
                      nimm einen Lappen und tränke den mit Aceton und reibe damit die Fläche ab
                      Bitte unbedingt Handschuhe dabei tragen. Aceton geht durch die Haut in den Körper.
                      CU,
                      Egbert.

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                      • kumpelblase_2
                        Gelöscht
                        • 27.10.2020
                        • 35
                        • Patrick
                        • Schongau

                        #41
                        AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

                        Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigen
                        Bitte unbedingt Handschuhe dabei tragen. Aceton geht durch die Haut in den Körper.
                        ...und durchdringt auch fast jeden Handschuh. Wenn ich mich richtig erinnere sollte man Butyl Handschuhe tragen und nicht diese haushaltsüblichen aus Nitril.


                        Gruß
                        Patrick

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                        • Derfnam
                          Gelöscht
                          • 09.12.2017
                          • 1544
                          • Manfred
                          • Finning, auf dem ehemaligen Heuboden, im Garten und auf der Wiese

                          #42
                          AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

                          Zitat von kumpelblase_2 Beitrag anzeigen
                          und durchdringt auch fast jeden Handschuh. Wenn ich mich richtig erinnere sollte man Butyl Handschuhe tragen und nicht diese haushaltsüblichen aus Nitril.
                          ...Atemschutz nicht vergessen...und vorsicht: Arbeiten ist generell äusserst gefährlich!

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                          • Jan_Privat
                            Member
                            • 05.06.2020
                            • 310
                            • Jan
                            • Hamburg / Nordfriesland

                            #43
                            AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

                            Es gibt wieder ein paar kleine Neuigkeiten zu diesem Heli.

                            Mich hatte noch etwas die Optik des Landegestells gestört. Weniger die nicht originalgetreue Position (das zu ändern war mir bei einem lackierten Rumpf zu aufwändig), sondern eher diese -Verbindungsmuffe- von Kufe zu Kufenbügel. Ich hoffe ihr wisst, was ich meine. Die sind zwar zweckmäßig, sehen aber irgendwie null scale aus.

                            Also baute ich ein neues Landegestell auf. Diesmal wurden die Kufenbügel von unten festgeschraubt. Diese Verbindung war dann tatsächlich stabiler als befürchtet. Und so hatte ich genug Möglichkeiten diverse Scale-Teile aus dem 3D-Drucker hinzuzufügen. Dabei verwendete ich unterschiedliche Druckverfahren. Der schwarze Kufenschutz an der Unterseite, sowie die weiße Kufenverlängerung hinten raus sind PTEG aus einem normalen Filament-Drucker. Den ßbergang von der Kufe zum Kufenbügel wurde im Multi-Jet-Fusion Verfahren aus PA12 gedruckt. Da ist etwas stabiler und ermöglicht etwas feinere Details. Und die kleinen, weißen Aufhängungen an den Kufen für Zusatzlasten (Floats, etc.) wurden per Stereolithografie gedruckt, da diese nochmal feinere Details benötigten.

                            Dann wieder alles mit Tamiya Primer und Duplicolor Platinum Sprühfarbe lackiert und montiert. Das Ergebnis sagt mir eindeutig mehr zu und der Aufwand war recht überschaubar. Okay� die ganze Mechanik musste dafür einmal raus und wieder rein (aber dabei konnte ich immerhin gleich den Kontronik Regler updaten). Aber ihr kennt das sicher, wenn einen irgendein Detail stört, dann sieht man plötzlich nichts anderes mehr.

                            Außerdem habe ich bei der Gelegenheit mein komplettes Steckersystem von XT90 auf AS150 umgelötet.

                            Desweiteren bekamen Haupt- & Heckrotorblätter farbige Streifen aus Oratrim Folie. Die ist extrem dünn/leicht und klebt ziemlich gut. So dünn & so gut, dass ein nachträgliches Abziehen (Luftblase!) nicht wirklich möglich ist. Oder man hat halt farbige Klebereste auf dem Rotorblatt und muss mit einem Radiergummi den Kram wieder mühsam runterrubbeln. Naja, irgendwann war das auch geschafft. Da alle drei Streifen exakt gleich lang waren und an der exakt gleichen Position aufgeklebt wurden, passte auch der Schwerpunkt weiterhin.

                            Dadurch, dass die Kufen nun mit feineren Anbauten versehen waren, funktionierte meine alte Transportlösung (ein Pappkarton) nicht mehr. Da wäre sicher früher oder später etwas von den Anbauten abgebrochen. Also gleich weiter mit dem nächsten Beitrag�
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                            • Jan_Privat
                              Member
                              • 05.06.2020
                              • 310
                              • Jan
                              • Hamburg / Nordfriesland

                              #44
                              AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

                              Bisher transportierte ich meinen AS350 in dem Pappkarton, in dem er geliefert wurde. Das funktionierte auch ganz gut, nur leider wurde durch das leichte Herumrutschen im Karton doch etwas die Farbe an den Kufen abgerubbelt.

                              Da ich die Kufen aber gerade mit etwas Mühe (siehe oben) neu aufgebaut hatte, musste also eine neue Transportlösung her.

                              Dabei hatte ich drei Dinge im Kopf:
                              - Sie sollte möglichst leicht sein. Denn ich wollte keinen 6 kg-Heli in einer 10 kg-Holzbox rumwuchten.
                              - Sie musste den Heli im Kofferraum schützen, falls mal der Senderkoffer in einer Kurve mobil wird.
                              - Sie musste so klein sein wie möglich. Denn ich fahren einen Polo und da muss tatsächlich die Heckfinne zwischen den vorderen Sitzlehnen durch.

                              Meine Lösung wurde eine Konstruktion aus günstigen 20mm Aluprofilen. Seite und Front wurden mit Schnüren abgesichert und Kufen- & Heckrohrhalterung stammen wieder aus dem 3D-Drucker (PETG). Das Ganze war recht schnell montiert und hält den Heli wirklich erstaunlich sicher. 90° zur Seite (oder nach vorne/hinten) kippen ist gar kein Problem. Und dank der Leichtbauweise kann ich den Heli mit ausgestreckten Armen vor mir die enge Kellertreppe hochmanövrieren.

                              Zum Schluss kamen noch zwei Schnappverschlüsse für das dritte Rotorblatt hinzu. Passend zum S-Schlag-Profil.

                              Vielleicht ist das ja eine Inspiration für den einen oder anderen.

                              Soweit für den Moment!

                              Viele Grüße,
                              Jan
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                              • Stebe
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                                • 12.07.2017
                                • 1361
                                • Stefan
                                • Friesland

                                #45
                                AW: Kleiner Baubericht: Funkey AS350 mit Flasher 600 Mechanik

                                Das Landegestell sieht nun sehr scale aus und auch der Transportkäfig gefällt mir richtig gut...klasse gebaut
                                Viele Grü�e,
                                Stefan

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