da ich neu hier bin, stelle ich mich kurz vor. Ich heiße Alexander und wohne (noch) in Braunschweig. Vor ca. 12 Jahren habe ich mir meinen ersten Heli gekauft: eine Lama von Jamara. Vorher bin ich nie Flugzeuge oder Hubschrauber geflogen. Ich habe in meiner Jugend Schiffsmodelle gebaut.
Vario Bell 47G II Restaurierung un E-Umbau
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Vario Bell 47G II Restaurierung un E-Umbau
Hallo Zusammen,
da ich neu hier bin, stelle ich mich kurz vor. Ich heiße Alexander und wohne (noch) in Braunschweig. Vor ca. 12 Jahren habe ich mir meinen ersten Heli gekauft: eine Lama von Jamara. Vorher bin ich nie Flugzeuge oder Hubschrauber geflogen. Ich habe in meiner Jugend Schiffsmodelle gebaut.Stichworte: -
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AW: Vario Bell 47G II Restaurierung un E-Umbau
Nach der Lama habe ich mir die Bell 47G als Koax von Graupner gekauft und so immer mehr Erfahrungen gesammelt. Leidvolle mitunter. Aber es hat mich so begeistert und so viel Freude gemacht, dass ich unbedingt "richtige" Hubschrauber fliegen wollte. Immer Scale. Ich hatte nie Interesse an 3D. Auch bei den Modellschiffen war ich schon Scale Fanatiker. Alles muss Originalgetreu sein.
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Nach den beiden Koax Helis kam dann ein "Twister CP" Heli, den ich in vielen Stunden (etwa 20/80 Flugzeit zu Reparaturzeit
) fliegen lernte. Was war ich stolz, als ich Nasenschweben konnte.
BTW ich poste in mehreren Einzelposts, um selbst Bilder hochlalden zu können.
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Nachdem ich den Twister CP einigermaßen fliegen konnte, kam ein T-Rex 450 dazu. Den habe ich dann schnell als Schweizer 300 umgebaut. Im Verein habe ich dann auch mit Fläche angefangen. Nach einer UH 1B auf T-Rex 500 Basis, fliege ich seit 5 Jahren einen Ret Ranger mit 600er Mechanik (gestretcht auf 700) mit 1,6m Rotor und 8s, und HC3X. Dieser Heli begeistert mich immer noch sehr. Man kann ihn perfekt scale fliegen. Schön langsam und schöne weite Kurven.
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Diesen Herbst waren wir in Maine im Urlaub. Dort fand ich im Motel einen Flyer, auf dem ein Rundflug mit einer Bell 47G angeboten wurde.
Ich bin dann mit meiner Frau zu dem Flugfeld gefahren und habe den Piloten angetroffen. Er war gerade dabei sich auf eine Flugstunde für einen Linien-Piloten vorzubereiten. Wir kamen ins Gespräch und ich erzählte ihm, dass ich Modell Hubschrauber fliege und so fragte er mich, ob ich auch eine Stunde nehmen wollte! für $250 konnte ich 30min Flugstunde auf einer Bell 47G buchen. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen.
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Am nächsten Tag war es soweit. 15min Vorbereitung (Vor- und Nachbereitung gingen nicht von der Flugzeit ab) inkl. Einweisung in die Bell aus 1954.
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Er machte deutlich, dass selbst die Bell 47G (er hat auch eine Bell 47D mit Tank quer hinter der Kabine) untermotorisiert ist und mit viel Gefühl geflogen werden will. Ganz klar war: keine heftigen Bewegungen am Stick und nur mit zwei Fingern (Stick zwischen Daumen und Zeigefinger und Handballen auf dem Knie locker ablgen) fliegen.
Er erklärte mit Gas und Kollektiv und dann starteten wir (er) die Maschine.
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Nachdem Motor und ßl warm waren, Drehzahl erreicht war, hob er ab und sagte ich solle die Füße locker auf die Pedale legen und den Stick mit rechts locker halten und auch die linke Hand an Kollektiv halten, damit ich spüren kann, was er macht. Wow, was für ein Erlebnis!
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Dann flogen wir in 2m Höhe auf einen Platz am Rand des Flugfelds und er gab mir zunächst zyklisch (Stick). Ich sollte mich nur darauf konzentrieren, die Bell auf der Stelle zu halten. Das ging erstaunlich gut. Dann habe ich ein paar stärkere Bewegungen gemacht, um mehr Gefühl dafür zu bekommen. Er meinte, dass ich das sehr gut machen würde, besser als mancher Army Pilot, denen man beibringt, den Stick in die ganze Hand zu nehmen.
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Dann habe ich nur die Pedale (Heckrotor) bekommen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Schließlich Kollektiv und Gas alleine, um auch das auszuprobieren.
Nach 10min war ich schweißgebadet. Der Hubschrauber erfordert volle Aufmerksamkeit und aller Anfang ist schwer. Ich braucht eine Pause.
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Er ist dann mit mir Richtung Küste geflogen und nach ein paar Minuten erklärte er mir, dass ich nur darauf achten muss, dass der Abstand zwischen Rotorscheibe (Schatten) und Horizont gehalten werden muss. Dann übergab er mir zyklisch und Pedale und ich bin über das Meer geflogen, habe leichte Kurskorrekturen gemacht. Zum Schluss sind wir dann noch einige Minuten geschwebt, wobei ich alle Controls hatte.
Eine großartige Erfahrung. Und natürlich muss eine Bell 47G als Modell her.
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Hier mal die ersten Bilder von Alexander:Angehängte Dateien
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AW: Vario Bell 47G II Restaurierung un E-Umbau
Hi Alexander,Zitat von AlexanderB Beitrag anzeigen
Eine großartige Erfahrung. Und natürlich muss eine Bell 47G als Modell her.
baue auch gerade eine 47G.... wünsche Dir viel Spaß beim Bau Deiner 47G
Viele Grüsse
Rolf
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Ui, mein zerfleddern des Textes (sorry dafür) hat sich gelohnt. Ich kann nun Bilder einstellen
Hier also ein paar Bilder von der ßbernahme des Modells. Leider habe ich mich nicht ausreichend vorher informiert und viel zu viel Geld bezahlt. Nachdem ich das Modell zwischenzeitlich zerlegt habe, bleibt eigentlich nur der Gittermast und der Heckrotor mit Welle zum Motor übrig. Selbst die Kanzel ist stark nachgedunkelt, die Aufkleber haben Spuren hinterlassen und der ABS Teil der Kanzel ist durch Sprit und Alter so brüchig, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist.
Der Erbauer liebte Klebstoff. Insbesondere bei Schraubverbindungen (z.B. dem Leitwerk hinten), so dass sich diese nicht zerstörungsfrei entfernen ließen. Auch die Tanks sind nicht zu gebrauchen. Mal sehen, ob ich die leicht aus dem 3D Drucker bekomme.
Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Rotormast viel zu weit hinten liegt (das war früher wohl so) und daher viel zu kurze Rotorblätter montiert werden müssen.
Ich habe mich sehr geärgert aber... selbst Schuld und viel Lehrgeld bezahlt. Hatte dann schon ein Angebot von Vario, das aber preislich jenseits von gut und böse liegt. Also werde ich das gute Stück restaurieren und das hier beschreiben.
Leider wird das Zeit brauchen, also nicht wundern, wenn es ab und zu eine Pause gibt.
Hier erst einmal ein paar Bilder des Modells nach der ßbernahme. Es sah ja nicht zu übel aus...
Die Tage werde ich erste Skizzen von meinem Ansatz eine eigene Mechanik zu bauen. Basis: vorhandener Chaos 600 Bausatz (T-Rex 600 Clone), den ich noch habe. Im wesentlichen werde ich neue Seitenteile fräsen, die Servo Anordnung neu machen und eine neue Getriebebox für das Heck im 3D Druck. Die Heck-Ansteuerung muss nach unten.
Als Antrieb werde ich den selben Antrieb verwenden, den ich für meinen etwa gleich großen Jet Ranger auf Basis der gleichen Mechanik erfolgreich fliege: Scorpion 4035-530 an 8s mit Roxxy 975-12 Regler. Das wird passen.
Grüße
AlexanderAngehängte Dateien
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AW: Vario Bell 47G II Restaurierung un E-Umbau
Willkommen !Zitat von AlexanderB Beitrag anzeigenUi, mein zerfleddern des Textes (sorry dafür) hat sich gelohnt. Ich kann nun Bilder einstellen
Viel Spaß mit dem Hubi !!!Manfred
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