Langzeit Baubericht MIL MI 17

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  • Christian Gans
    Member
    • 30.12.2002
    • 701
    • Christian
    • 51643 Gummersbach

    #1

    Langzeit Baubericht MIL MI 17

    letzte Woche hat mich meine S76 für immer verlassen Man hat mich dazu auf gemeinste Art und Weise gezwungen, mit Geld
    Nun ja, im Keller ist nun wieder ein Plätzchen frei und das kann ( und darf ) einfach nicht sein.
    Russische Hubschrauber finde ich sehr interessant, da etwas kantiger und halt recht zweckmäßig. Schönheit liegt halt im Auge des Betrachters.
    Durch Zufall bin ich auf Airliners.net auf einen Hubschrauber gestossen, den ich noch nie vorher gesehen habe, die Mil Mi 17. "Nachfolger" der Mi 8 und durch die neu gestaltete Nase auch ganz net anzusehen.

    Nach einiger Recherche im Netz hab ich dann ein paar brauchbare Ansichten gefunden. Ein Fertigmodell hab ich mir, zwecks besserer Einschätzung der Konturen auch besorgt ( allerdings nur MI 8, Mi 17 gabs nicht )

    Stefan Durantis Dev Fus Cam 3 ist zwar nicht optimal für Hubschrauberrümpfe geeignet, geht mit ein paar Einschränkungen aber recht gut.

    Bild2.jpg

    Bild4.jpg

    Bild5.jpg

    Frame MI17.jpg

    Das Programm stellt die Fräsdaten für die CNC Fräse zur Verfügung, sogar STL.
    Leider kenne ich niemanden mit einem 3D Drucker der 1,70 lange Teile drucken kann ( wäre zu einfach...).

    Der Rotorduchmesser wird 1,80m betragen, Mechanik kompletter Eigenbau mit Flexwelle, vermutlich angelehnt an die SSM Benzinmechanik.

    Wenn alles gut läuft wird die Bauzeit so bei 1-2 Jahren liegen.
  • heliroland 66
    Senior Member
    • 06.03.2011
    • 5112
    • Roland
    • Hasselroth

    #2
    AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

    Aboniert!
    Viel Spaß bei der Planung und natürlich auch beim Bau!
    Und immer schön Bilder machen!

    Gruß
    Roland
    Modell-Heli fliegen, fast die schönste Nebensache der Welt
    Je originalgetreuer je besser!

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    • freiser
      Member
      • 18.02.2016
      • 51
      • Florian

      #3
      AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

      Auf Dollo3D.com wird ein 3D-Drucker beschrieben den Du auf jede beliebige Grösse skalieren kannst. Vielleicht ja was für Dich?

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      • Geri1
        Member
        • 02.12.2013
        • 521
        • Gerhard
        • Luzern

        #4
        AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

        Hallo Christian
        Das sieht extrem spannend aus - ich werden den Bericht auf jeden Fall verfolgen.

        Gruss Geri
        UH-1N, AH-1W, EC 120, Lama, Bell 412, Goblin 630, 500, 380, Cougar (im Bau)

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        • Patch30
          Member
          • 04.10.2008
          • 212
          • Patrick
          • Rapperswil - Jona

          #5
          AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

          Hallo Christian,

          die zu grossen STL-Dateien zerschneide ich immer im CAD. So kann problemlos gedruckt werden...

          Würdest Du z.B. 200mm-Segmente machen könnte man bezahlbar printen...

          Frag doch Mal Lukacs.

          LG

          Patrick
          Angehängte Dateien
          3D-Scaleparts

          Kommentar

          • Christian Gans
            Member
            • 30.12.2002
            • 701
            • Christian
            • 51643 Gummersbach

            #6
            AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

            Hab mich mal ein wenig mit den Rumpftanks beschäftigt. Diesmal aber nicht in Spanntenbauweise, sondern direkt als STL Datei auf meiner CNC Fräse gefräst.
            Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Formen für beide Tanks herstelle, oder nur eine Form für beide Tanks links und rechts.

            Dann wären halt nachträglich die Einschnitte für das Fahrwerksgestänge zu machen. Da die Formen nicht ganz billig sind, hängt es davon ab, ob die Mi 17 ein Einzelstück bleibt...

            Der Tank als Voransicht...
            Tank-Seitenansicht.jpg

            und fertig ( etwas nachbearbeitet )
            DSCF4741.JPG


            Das ist natürlich keine Mi 17 sondern eine MI 8, die Tanks sind aber die gleichen.
            DSCF4577.JPG

            Kommentar

            • Christian Gans
              Member
              • 30.12.2002
              • 701
              • Christian
              • 51643 Gummersbach

              #7
              AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

              Um den Rumpf verzugsfrei aufbauen zu können "liefert" das CAD Programm gleich eine passende Helling mit. Sehr praktisch !

              Seitenansicht mit RIG.jpg

              Mal sehen, ob die Fräse nächste Woche zum Einsatz kommt. Einen großen Pack Leisten und Balsabretter für die Beplankung liegt auch schon im Bastelkeller.

              Kommentar

              • Lupusprimus
                heli-scale-quality
                Hersteller
                • 23.11.2009
                • 2135
                • Bernd
                • Chemnitz

                #8
                AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

                Christian, bei den Seitentanks mußt Du aufpassen. Die waren sehr unterschiedlich in den Versionen. Anfangs war links der kürzere (wegen der Tür), der rechte deutlich länger (vorn der Turbokühler dran).
                Bei den neueren Versionen (17MD, 171 usw.) mit absenkbarerer Heckklappe gibt es auch 2 kurze, wenn rechts die kleine oder sogar die große Tür eingebaut ist.
                Kommt also drauf an, was Du zum Schluß bauen willst.
                Ich habe die Formen in 1:35 gebaut (nicht Deine Größe).
                Angehängte Dateien
                Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.

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                • Christian Gans
                  Member
                  • 30.12.2002
                  • 701
                  • Christian
                  • 51643 Gummersbach

                  #9
                  AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

                  Danke für den Hinweis. Ist mir bei der Recherche auch aufgefallen. Da als Seitenansicht eine MI 17 inclusive kleiner Tanks genutzt wird, ergeben sich zwangsläufig die richtigen Proportionen. Bei "meiner" Mi 17 sind die Tanks auf beiden Seiten gleich groß ( Bilder der Vorlage möchte ich wegen des Copyrights nicht einstellen ) und auf beiden Seiten sind die kleinen Schiebetüren eingebaut. Die Fenster sind fast rechteckig. Es handelt sich um eine zivile Variante der Mi.

                  Allerdings dürfte es beim fertigen Rumpf keine Probleme geben, Türen und Tanks anzupassen wenn es eine andere Variante werden soll. Die Tanks werden separat erstellt, der Rumpf bekommt lediglich eine Anformung um genug Klebefläche für den Anbau der Tanks zu haben.

                  Grüße
                  Christian
                  Zuletzt geändert von Christian Gans; 10.09.2017, 12:25.

                  Kommentar

                  • klarisatec
                    Senior Member
                    • 05.05.2008
                    • 1457
                    • Markus
                    • Ortenau

                    #10
                    AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

                    Hallo Christian,

                    wenn ich das richtig verstanden habe, möchtest Du einen Rumpf in Spantenbauweise mit Balsabeplankung bauen? Oder baust Du evtl. doch ein Urmodell für eine GfK-Form?

                    Wäre es nicht einfacher und genauer evtl. innen zwei Vierkantrohre (z.B. aus Aluminium) vorzusehen und in den Spanten entsprechende Ausschnitte? So könntest Du viele der Spanten sehr genau, auch gegen Verdrehung gesichert, positionieren.

                    Vor dem Beplanken ziehst Du die Rohre dann einfach wieder raus.

                    Spannendes Modell und ich werde gerne fleißig mitlesen.

                    Gruß Markus
                    Bell 230 (wird lackiert) / Bell 407 / Hughes 500E / Joker 3 / AW609 (im Bau)

                    Kommentar

                    • Christian Gans
                      Member
                      • 30.12.2002
                      • 701
                      • Christian
                      • 51643 Gummersbach

                      #11
                      AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

                      Hallo Markus,
                      das ganze wird erstmal das Urmodell zum späteren Abformen. Das mit den Vierkantrohren würde es, wie Du es vorschlägst, funktionieren. Bei den genauen Abständen der Spannten zueinander wird es aber etwas schwieriger, da dieser nicht gleich sehr unterschiedlich ist. Man könnte noch zusätzlich diagonal verlaufende Rohre vorsehen, das macht es aber nicht einfacher. Bei der Helling liegten die Spanten auf zwei der unteren quer verlaufenden Leisten auf. Diese werden von der Helling mit gehalten. Dann werden die höher liegenden Leisten aufgebracht und anschließend mit Balsa beplankt. Funktioniert ohne jeglichen Verzug. Ist auch beim Bauen sehr angenehm weil der Rumpf gut fixiert ist.
                      Ich versuche mal, ein Foto zur besseren Erkärung zum machen.
                      Mein erster komplett selbst gebauter Rumpf ( S92 Helibus, findet sich auch hier im Forum ) entstand noch in " Styro und Balsaklotz" Bauweise und der Bau hat gut 3 Jahre gedauert.
                      Mittels CAD und Fräse geht es doch deutlich geschmeidiger und schneller.
                      Wie ist eigentlich der Stand bei der Osprey ?

                      Grüße
                      Christian

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                      • Christian Gans
                        Member
                        • 30.12.2002
                        • 701
                        • Christian
                        • 51643 Gummersbach

                        #12
                        AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

                        Halter.jpg

                        ich hoffe man erkennt es halbwegs...

                        Kommentar

                        • klarisatec
                          Senior Member
                          • 05.05.2008
                          • 1457
                          • Markus
                          • Ortenau

                          #13
                          AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

                          Hallo Christian,

                          vielen Dank für die Erklärung und das Bild. Dann bin ich auf den weiteren Baufortschritt gespannt ...

                          Bei meiner AW609 musste es leider ohne Fräse gehen und am Rumpf des Urmodells muss noch jede Menge geschliffen werden. Nach dem letzten Absturz musste ich ja nochmals komplett von vorne anfangen. Doch ich hoffe dieses Jahr noch einen Testflug mit der neuen Mechanik absolvieren zu können ...

                          Doch aber nun weiter mit Deiner Mil Mi 17.

                          Gruß Markus
                          Bell 230 (wird lackiert) / Bell 407 / Hughes 500E / Joker 3 / AW609 (im Bau)

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                          • Daobenfliegter
                            Senior Member
                            • 01.06.2011
                            • 1130
                            • Rene
                            • Ja

                            #14
                            AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

                            Eine schöne "Begegnung" mit einer -zugegeben etwas größeren- Mi-17 hatte ich in Schöneck

                            [FONT="Arial"]Nicht geschimpft, ist Lob genug.[/FONT]

                            Kommentar

                            • Christian Gans
                              Member
                              • 30.12.2002
                              • 701
                              • Christian
                              • 51643 Gummersbach

                              #15
                              AW: Langzeit Baubericht MIL MI 17

                              Bin momentan dabei, einem großen Stapel 5mm MDF und Sperrholzplatten kleinzufräsen und zu handlichen Stücken zu verarbeiten. Die Fräse läuft und läuft, und so langsam werden alle Spanten und die Teile für die Helling fertig.
                              So nebenbei baue ich auch noch an einer Kühlmittelpumpe fürs Aluminumfräsen. Sieht so aus, als müsste ich den kompletten Heckrotor selber bauen. Der 4 Blatt Rotor ist mit seinen gegeneinader versetzten Blättern und Ebenen recht speziell.Wird bestimmt spannend.
                              Auf der Jet-Power habe ich einen solchen Heckrotor gesehen, allerdings etwa doppelt so groß wie benötigt ( glaube war von Alterbaum Helicopter ) Ohne Preisschild dran...

                              Da Bilder von ausgefrästen Spanten und Hellingteilen nicht wesentlich unterhaltsamer sind als ein Diavortrag vom letzten Urlaub, verzichte ich hier mal drauf

                              Grüße
                              Christian

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