Hast Du Dich in der Zahl vergriffen? Keine der Mi-8 / 17 hatte je einen 4Blatt-Rotor! Oben immer 5 und hinten 3.
Langzeit Baubericht MIL MI 17
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Hast Du Dich in der Zahl vergriffen? Keine der Mi-8 / 17 hatte je einen 4Blatt-Rotor! Oben immer 5 und hinten 3.Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
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Nein, habe mich nicht in der Zahl vergriffen
. Die von mir gebaute Maschine hat im Original einen 4 Blatt Heckrotor, dessen Blätter nicht im 90 Grad Winkel angeordnet sind eher wie bei einem Andreaskreuz.
Die Woche hab ich ein wenig am Rumpf weitergearbeitet. Kopfzerbrechen bereitet mir im Moment der Aufbau vorne mit den Fenstern, sieht eigentlich ganz simpel aus, isses aber nicht
Wie man vielleicht erkennen kann wird die obere Haube abnehmbar ( oberhalb des Trennbretts ) . Da die Akkus wie bei meiner S92 von vorne eingesetzt werden sollen, wird auch der Cockpitbereich komplett abnehmbar. Die Trennungen werden schon direkt am Urmodell realisiert.
DSCF4776.JPG
DSCF4777.JPG
DSCF4778.JPG
DSCF4779.JPG
Akkupunktur ...
DSCF4781.JPGAngehängte Dateien
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Ein Bild von der MI 171-A2 gibs auf Airliners.net, bekomme nur den Link im Moment nicht hin.Zuletzt geändert von Christian Gans; 07.10.2017, 10:55.
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Wow... ich bewundere alle, die von Null weg alles selbst aufbauen und auch die Zeit sowie das handwerkliche Geschick, bis dann das fertige Modell fliegt. Respekt!Erwin 5, Birdy DS, Su-35, Mig21
1:4 Jet Ranger, Heli Baby NT, Agusta A109
Jeti DS24
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Das hatte ich aus dem Blick verloren, daß Du ja eine Mi-171 mit dem spitzen Bug und der absenkbaren Heckklappe baust. Deren neuere Versionen haben jetzt das Apache-ähnliche Vierblatt von der Mi-28 am Heck.Angehängte DateienModell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
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Die vorbildgetreue "Nase" der Mi hat mich die letzte Zeit beschäftigt. Der Plan, hier ausschließlich wie geplant mit Rippen/ Spanntenbauweise weiterzukommen hätte zu keinem zufriedenstellendem Ergebnis geführt.
hab mich daher mal ein wenig mit dem Thema 2.3D Fräsen und den entsprechenden Programmen beschäftigt.
Netfabb bietet einige sehr interessante Möglichkeiten. Fürs Fräsen selber nutze ich Estlcam.
Glücklicherweise gibt es im Netz ein 3D Modell der Mi . Zwar nicht optimal, aber eine ordentliche Grundlage auf die man aufbauen kann. Dieses 3D Modell habe ich Netfabb geteilt ( kann nur max 10cm dicke Blöcke auf meiner Fräse bearbeiten ) und entsprechend skaliert. Um die Bearbeitungszeit nicht extrem zu erhöhen, Fräse ich mit 0.1mm Zustellung beim Schlichten, der Rest wird halt mit Schleifpapier erledigt. Leider ist das 3D Modell nicht bis ins kleinste Detailgetreu, Nacharbeit ist also nicht zu vermeiden.
DSCF4782.JPG
Grüße
Christian
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Habe die letzen Tage wieder etwas an der Mi weitergearbeitet. Leider sind die CAD Daten recht grob und es musste viel nachgearbeitet werden.
Nach dem Fräsen und zusammenkleben der einzelnen Segmente kam mir der Cockpibereich irgendwie seltsam vor.
DSCF4788.JPG
Also Zeichnungen studiert und auf Youtube ein paar videos der Mi angesehen und dabei festgestellt, das das mittlere Fenster im CAD gerade ist, obwohl es im Original nach oben hin schmaler wird. Mist....
Wie schön dass man die mühsam nachgearbeiteten Streben mittels Feile so schnell entfernen kann ...
DSCF4790.JPG
Neue Streben erstellt und eingeklebt und schon sieht alles schon viel besser aus
DSCF4794.JPG
DSCF4795.JPG
Als nächstes sind die unteren Fenster dran, Auch hier scheinen die Proportionen nicht ganz zu stimmen.
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[MENTION=380]Christian Gans[/MENTION]: Bei den unteren Bugfenstern mußt Du aufpassen, welche Variante Du wirklich bauen willst. Die sind teilweise sehr unterschiedlich ausgeformt, gibt eine mehr spitze Variante und auch rundlichere.Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
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Danke für die Bilder !
Ausführung wie in Bild 1 ist geplant. Es ist erstaunlich, wieviel unterschiedliche Varianten für diesen Hubschraubertyp gebaut werden. Bei näherer Betrachtung sehen die Rümpfe aus, als wären die Hubschrauber in einen schweren Hagelschauer gekommen
Mal sehen, ob sich die "verbeulte" Oberfläche scalmäßig rekonstruieren lässt.
Aber die Russen legen offensichtlich mehr Wert auf Funktion als auf Optik. Als Pilot wäre mir das auch lieber...
Vor ein paar Jahren "durfte" ich mit einer Tupolev der Air Via in den Urlaub nach Bulgarien fliegen. Einstiegstür angerostet, Rost am Seitenleitwerk, im Innenbereich Teppichboden mit darunterliegenden ( Holz ?) Dielen. GepäckNETZE! über den Sitzreihen. An den Fenstern lief das Wasser runter. Auf die ( berechtigte ) Frage meine Frau, ob das denn alles sicher sei konnte ich nur ein "Solide russische Technik, wird schon halten" antworten.
Ich hab wirklich drüber nachgedacht, den Flieger wieder zu verlassen ( natürlich mit Frau, ich bin ja nicht so
habs dann aber doch gelassen und wir leben noch ! Eins ist sicher, einen Airbus in diesem Zustand hätte ich fluchtartig verlassen...Interesant war auch der Blick ins Cockpit. Totaler Uhrenladen. Ich meine sowas wie ein altes Telefon gesehen zu haben, vermutlich für die Durchsagen an Bord.
Vielleich sei am Rande noch bemerkt, das der Pilot dieser Maschine der Beste war, den ich je in einem Flugzeug erlebt habe.
Eine derart butterweiche Landung habe ich davor und danach nie wieder erlebt. Es war nicht spürbar, wann die Maschine aufgesetzt hat, Wahnsinn. Vielleicht hatte er aber auch nur Angst, das Fahrwerk abzubrechen und hat sich Mühe gegeben
Grüße
Christian
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Nee, das was Du dort erlebt hast war die gute alte Schule. Warum die Westpiloten anders ausgebildet werden ist mir bis heute schleierhaft. Ich hatte dieses Jahr auf Kreta das genaue Gegenteil. Der Aufschlag war so heftig, daß die Hälfte der Leute gebrüllt hat. Ich glaub geklatscht haben die nur, weil sie froh waren noch zu leben. Auf die besonders nette Verabschiedung hab ich nur "blos nicht" entgegnet. Anschließend hab ich erstmal geschaut, ob das Fahrwerk krum ist. Sah wider Erwarten noch ganz gut aus. Da braucht man sich über Flugangst nicht wundern.
BTT: Ein schönes Projekt hast Du da. Ich lese gespannt mit und wünsche weiterhin gutes Gelingen!
Porsti
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Seit dem letzten Post ist schon einige Zeit vergangen und deshalb hier mal wieder ein kleines Update. Am Rumpf selber habe ich seit dem lediglich den oberen Rumpfbereich grob fertiggestellt. ßrgerlicherweise habe ich übersehen, dass mein "Vorbild" einen runden Heckbereich hat und keine Laderampe
. Also stimmt leider in diesem Bereich mein Spanntengerüst nicht. Aber hier erst mal der aktuelle Stand...
DSCF4816.JPG
Kurz vor Weihnachten konnte ich einen kleinen Schnapp machen und mir den schon länger ins Auge gefassten 3D Drucker zulegen. ( 3D40 von Dremel ). Die gedruckten Teile sind wirklich gut und brauchen keine, höchstens mal minimale Nacharbeit.
Erste Objekte sind für meine S92 entstanden, für die noch eine Reihe Scale Teile fehlen, die ich nirgenwo auftreiben konnte. Das Netz ist in Sachen Scalteile für Modellhubschrauber nicht so ergiebig.
Also selbermachen...
Für die 3D Zeichnungen verwende ich 123 Design von Autodesk ( freeware ). Scheint auf den ersten Blick etwas zu simpel von den Möglichkeiten, es lässt sich aber fast alles damit machen, wenn auch manchmal auf Umwegen. Einige andere Cad Programm hab ich auch getestet aber wegen der meist extremen Einarbeitungszeit nicht verwendet.
DSCF4822.JPG
Als erstes der Suchscheinwerfer
DSCF4823.JPG
DSCF4824.JPG
IR-Nachtsichtgerät, noch ohne "Verglasung"
DSCF4825.JPG
Doppel-Rettungswinde, war schon etwas aufwändiger
DSCF4827.JPG
DSCF4828.JPG
Die ersten Teile für die Mi
Lautsprecher
DSCF4830.JPG
und die Felgen für die großen Reifen
DSCF4831.JPG
Die Datei für den korrekten Heckbereich ist bereits fertig und wird in den nächsten Tage gedruckt. Das Seitenleitwerk wird wohl auch im 3D Druck entstehen.
Beste Grüße
ChristianZuletzt geändert von Christian Gans; 13.01.2018, 19:22.
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Ich kann noch Rhinoceros empfehlen. Das ist eine 3d software, die gerne von Architekten und Designern verwendet wird. Es lassen sich komplexe Formen relativ einfach, dafür aber sehr präzise modellieren. Man benötigt etwas Einarbeitungszeit, ist aber mit Abstand nicht so kompliziert wie die gängigen CAD Programme.
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nach einer längerer Baupause habe ich mal wieder ein wenig an der Mil Mi weitergearbeitet.
Das freihändige bearbeiten der Bugsektion ist schon recht aufwändig. Mittlerweile sieht das aber schon recht brauchbar aus. Auf Fotos ist schlecht erkennbar, wie die ßbergänge zwischen oberem und unterem Rumpfteil im Heckbereich oberhalb der Bucgklappe genau verlaufen. Aber am Ende wird ohne genaue Zeichnungen ohnehin nur ein semiscale Modell entstehen, und wenn das dem Original sehr nahe kommt, reicht mir das völlig.
DSCF4890.JPG
DSCF4889.JPG]
Als nächstes wird die Kanzel an den Rest angeglichen und alles mit Glasgewebe überzogen.
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Wo liegt Dein Problem? Da die Russen immer standardisiert bauen, ist der runde seitlich aufschwingende Teil bei allen Versionen eigentlich immer gleich. So wie hier:Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
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