Hallo, ich möchte meiner EC 135 (T-Rex 500 ESP) nun langsam ihren Vierblatt Rotorkopf spendieren. Der Align Kopf ist ja weitgehend ausverkauft, bei manchen Händlern scheint er sogar aus dem Programm genommen zu sein. Die Köpfe von PSG Dynamics sehen zwar toll aus, sind mir aber einfach zu teuer.
Die Alternative könnte ein CopterX Vierblatt sein, den man mit etwas suchen immer noch bekommt. Der CopterX Kopf wird mit einer sehr weichen Dämpfung verkauft.
Wie sind die Erfahrungen zum Copter X Kopf? Ist die Qualität brauchbar? Inwiefern wirkt sich die sehr weiche Rotorkopfdämpfung auf das Flugverhalten aus?
Hallo, ich hole mal diesen älteren Thread aus der Versenkung. Ich habe härtere Dämpfungsgummis in Form von harten O-Ringen verbaut, so macht der Kopf schon einen besseren Eindruck. Nun geht es ans Einstellen. Wie weit muss denn die Taumelscheibe verdreht werden? Diese Verdrehung muss doch dann auch im FBL (Graupner GR18) so gespeichert werden, oder?
Das Grundsetup der virtuellen Taumelscheibendrehung ist im Grunde genommen recht einfach. Dabei ist es völlig egal wie viele Blätter der Kopf hat. Es gilt gleichermaßen für Links- oder Rechtsdreher und mit einem oder auch acht Rotorblättern. Dabei ist zu beachten wie die richtige Phasendrehung eingestellt wird. Hat der Heli ein FBL-System, so kann die Phasendrehung entweder mechanisch durch Verdrehen des Taumelscheibenmitnehmers, oder elektronisch im FBL-System vorgenommen werden. Unterstützt das FBL-System die virtuelle Drehung nicht, so bleibt nur die mechanische Anpassung. Ist kein FBL-System verbaut, so kann die virtuelle Phasenverschiebung auch im Sender eingestellt werden, wenn er diese Funktion hat. Die Grundeinstellung für die virtuelle Phasenverschiebung beträgt ca. 90°. Abhängig vom Rotorkopf und den Rotorblättern kann es aber davon noch Abweichungen von 10-20° geben. Dies lässt sich aber hinterher beim Einfliegen ermitteln.
Grundeinstellung der virtuellen Drehung einstellen
Drehe den Rotorkopf so, dass ein Blatt genau längs zum Heckausleger ausgerichtet ist. Nun steuerst Du Nick vor und zurück. Dabei darf sich das längs zum Heckausleger befindliche Blatt nicht bewegen. Falls es sich doch bewegt, so muss die virtuelle TS-Drehung so lange verändert werden, bis das passt.
Richtung der virtuellen Drehung überprüfen
Im zweiten Schritt wird nun noch geprüft, ob die Richtung der virtuellen TS-Drehung stimmt. Dazu wird der Rotorkopf um 90° in Rotordrehrichtung gedreht. Das Blatt, welches eben noch längs zum Heckausleger war, steht nun im rechten Winkel zur Flugrichtung mit der Vorderkante in Flugrichtung. Wenn Du nun Nick nach hinten ziehst, so muss dieses Blatt einen größeren Anstellwinkel bekommen. Wenn das nicht stimmt, dann ist das Vorzeichen der virtuellen Drehung umzukehren und noch einmal mit Schritt 1 zu beginnen.
Wenn Du den Rotorkopf mit dieser Methode eingestellt hast sollte die Grundeinstellung passen. Beim Einfliegen steuerst Du mehrfach Nick vor und zurück. Wenn der Heli dann dabei gerade vor und zurück fliegt, dann passt die virtuelle Drehung. Andernfalls ist diese noch zu korrigieren.
Ok, das kann ich soweit nachvollziehen. Aber vielleicht habe ich mich mit Drehung der Taumelscheibe vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Ich kann ja den Ring der Taumelscheibe so drehen, dass die Kugelköpfe am Ring direkt unter den Blatthaltern oder halt x Grad davor oder dahinter stehen. Beim Zweiblatt stehen die Gestänge Senkrecht von den Blatthaltern zur Taumelscheibe paralell zur Rotorwelle. Beim Vierblattkopf stehen sie schräg. Eine Dokumentation gibt es leider nicht. Wo drehe ich denn den Ring der Taumelscheibe hin?
Das was Du beschreibst ist die von mir erwähnte mechanische Einstellung der virtuellen Taumelscheibendrehung. Wenn du die Möglichkeit die virtuelle TS-Drehung im GR18 einzustellen hast, dann verdrehe die Taumelscheibe so, dass die Gestänge senkrecht zum Rotorkopf laufen. Danach gehst Du nach meiner Anleitung vor und benutzt die Einstellung im GR18. Senkrecht laufende Gestänge haben den Vorteil, dass der Taumelscheibenmitnehmer weniger belastet wird.
Also wenn ich die TS so drehe, dass die Kugelköpfe unter den Blatthaltern stehen, brauche ich im FBL nichts einzustellen, verdrehe ich so, dass die Gestänge gerade laufen, muss diese Drehung auch im FBL nachvollzogen werden. Ist mein erster 4-Blatt und ich will Fehler vermeiden, daher die vielen Nachfragen
Wenn Du nun Nick nach hinten ziehst, so muss dieses Blatt einen größeren Anstellwinkel bekommen.
Ich habe jetzt meinen Rotorkopf entsprechend deiner Anleitung eingestellt, bei mir kam einen Verdrehung von 40 Grad heraus. Da waren die Bewegungen sauber. Wenn ich nun Schritt 2 ausführe, habe ich bemerkt, dass sich das linke und rechte Rotorblatt rein optisch gleich stark bewegen. Ist das so ok?
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