Das wird sich dann in den ersten Flugversuchen zeigen. Bei meinen anderen S58 habe ich auch das BLS 251 drin. Da funktioniert es wunderbar. Die Modelle wiegen knapp 9 kg.
Die neue Wessex mit Turbine und vollgetankt wiegt jetzt knapp 11 kg. Mal sehen wie es dann aussieht.
kürzlich habe ich einen weiteren Test der Turbine im Rumpf und mit Rotorblätter durchgeführt, um die Temperatur im Rumpf zu überprüfen.
Zuvor wurde noch eine zusätzliche Luftleit CFK-Wand zur ersten Stufe der Turbine eingezogen. Damit wurde die Luftführung über der zweiten Stufe verbessert. Die kritische Temperatur unter dem Cockpit wurde dadurch stark reduziert ( von 85 Grad auf nun 45 Grad). Die Temperatur der angesaugten Turbinenluft ist dadurch jedoch etwas gestiegen und betrug im Maximun nun etwa 35 Grad Celsius. Die Temperaturen liegen jetzt aber alle im grünen Bereich.
Im Plot gezeigt ist die Datenaufzeichnung der Turbinen ECU für den im Video gezeigten Test. Die Umdrehungszahl am Rotor betrug dabei 1100 U/min. Der Pitchwinkel wurde bis kurz vor dem Abheben hochgefahren. Die Abgastemperatur in diesem Bereich betrug etwa 420 Grad Celsius. Die Drehzahl der ersten Stufe lag bei etwa 155000 U/Min. Als nächstes steht der Test im Schwebeflug und Einstellung der Gaskurve an.
Richtig toll Deine Wessex. Die Nase sieht perfekt aus.
Ich fliege seit 1993 den gleichen H34 Rumpf mit SSM Mechanik und ZG23. Allerdings nicht Scale, sondern mit Fantasybemalung.
Rollstarts gelingen so gut, besonders als ich die Mechanik ein paar Grad nach vorne gekippt eingebaut habe. Der Schwebeflug sieht dann auch anders aus mit hängendem Heck.
Aber das ist natürlich Geschmacksache.
Nach längerer Ruhepause komme ich jetzt wieder dazu meinen Bericht zu aktualisieren. Vor einigen Wochen habe ich die ersten Flüge absolviert.
Der erste Testflug wurde ohne Domhaube, Kabinenhaube und Nase gemacht, um noch Einstellungen an den Anlenkungen der Taumelscheibe durchzuführen, falls das Modell im Schwebeflug wegdriftet. Das fehlende Gewicht der Komponenten wurde durch eine Bleistange kompensiert, die auf die Akkukonsole geklebt wurde. Das Gewicht wurde dabei so gewählt, dass der Schwerpunkt wieder identisch war zum Aufbau mit den Rumpfteilen.
Nachdem eine geringe Drift nach rechts durch Justage der Anlenkung beseitigt war, wurde das Gewicht wieder entfernt und die GFK Teile wieder montiert. Das Modell verhält sich jetzt recht gutmütig, in etwa vergleichbar mit den Elektroversionen. Die Drehzahlkurve wurde so eingestellt, dass eine Hauptrotordrehzahl von etwa 1100 U/min konstant gehalten wird.
Weiterhin wurde noch an der Telemerie gearbeitet.
Nachdem es nun möglich war, das interne Protokoll der ECU in ein Standard UART Protokoll umzusetzen, konnte die Datenübertragung aus der Turbinen ECU realisiert werden. Diese Daten werden auf dem zweiten Screen dargestellt. Zusätzlich wird bei beiden Screens der aktuelle Tankinhalt dargestellt. Dieser wird aus der Laufzeit und aus der Pumpen Leistung der Kerosinpumpe berechnet. Der in dem Video dargestellte aktuelle Tankinhalt ist noch zu hoch. Hier ist noch ein Flug zur Kalibrierung ( Messung der verbleibende Spritmenge im Tank nach einem Flug) notwendig, um den Verbrauchskoeffizient in der Software anzupassen.
Auf dem ersten Screen wurde noch eine Schleppanzeige für die Hauptrotordrehzahl realisiert. So kann die maximale Drehzahl des Rotors angezeigt werden.
als nächster Arbeitsschritt stand das Lackieren an.
1) Vorbereitung: Alle Nähte wurden zunächst gespachtelt und verschliffen. Der Rumpf wurde mit 400er Körnung angeschliffen und dann mit 600er Körnung nass nachgeschliffen. Danach wurde die GFK-Teile mit Silikonentferner entfettet.
2) Grundierung und Nieten: Der Rumpf wurde mit 2k Filler/Primer gespritzt. Danach wurde alles wieder mit 600er Körnung nass nachgeschliffen und anschließend die Nieten mit angedicktem Weißleim mit einer Spritze aufgebracht. Das geht sehr schnell, man kann so etwa 1000 Nieten pro Stunde setzen.
3) Lackierung Farblack: Vor dem Aufbringen des Farblacks wurde nicht mehr angeschliffen, sondern nur mit Silikonentferner entfettet. Danach erfolgte in mehreren Arbeitsgängen (Abkleben - Lackieren) die einzelnen Farbschichten.
die weißen Schriften wurden durch eine lasergeschnittene Lackierschablone (Airbruschfolie) lackiert, ebenso der schwarze Schriftzug
4) Decales: Die Decales wurden aufgebracht.
5) Alles wurde zuletzt mit Klarlack überzogen.
Es wurde jeweils folgender Lackansatz verwendet, gespritzt wurde mit einer Lackierpistole SATA-Minijet:
6 Teile Lack
2 Teile Mattierung
1 Teile Elastifizierer
3 Teile Härter
1 Teil Verdünner
nun folgen einige Bilder des lackierten Modells:
Das Gewicht nach dem Lackieren beträgt nun ca. 12kg, einschließlich 1,4 Liter Kerosin.
Die Flugzeit ist damit etwa 8-9 Minuten bei ca. 4 Minuten Reserve.
Ein Flugvideo wird noch folgen.
das ist eine überlegenswerte Idee. Ich würde das dann mit einem Flugtag unseres Vereins verbinden, den wir alle zwei Jahre durchführen. Dann ist auch die gesamte Logistik vorhanden. In diesem Jahr findet der Flugtag jedoch nicht statt.
Gestern habe ich dann auch den Erstflug des lackierten Modell absolviert.
Alles lief ohne Probleme ab. Flugzeit ca. 9 min bei 4 Minuten Reserve.
heute möchte ich meinen Baubericht mit einem Flugvideo abschließen.
Ich habe inzwischen ca: 50 Liter Kerosin durchgeblasen. Die WREN Turbine und die Mechanik laufen ohne Probleme, auch der Start funktioniert immer. Die Flugzeit (incl. Startphase) beträgt 9 min. Dann habe ich noch etwa 500 ml im Tank als Reserve.
Lediglich mit dem Elektro-Starter hatte ich kleinere Probleme. Der ist mir manchmal immer durchgerutscht, insbesondere in der Nachkühlphase wenn die Turbine warm war. Das gab dann immer so komische Quitschgeräusche wenn der Motor einkuppelt. Ich habe dann neue O-Ringe von WREN bekommen und eine Anleitung, wie ich den Starter justieren soll. Nach ein paar Flügen hatte ich dann aber wieder das gleiche Problem.
Ich habe jetzt eigene O-Ringe eingebaut, die etwas dicker und eventuell auch etwas weicher sind. Seitdem habe ich keine Probleme mit dem E-Starter mehr.
Im Inneren des Getriebes kommen Kegelräder mit 15 Zähnen für einen Achswinkel von 135 Grad zum Einsatz. Die Kegelräder sind nun aus Stahl mit einem Modul von 1.
Mit den bisher verwendeten Kunststoffwinkelgetrieben ....
Gruß
Peter
Hallo Peter,
ist schon lange her, aber vielleicht liest Du ja zufällig meinen Post.
Da ich momentan ein ähnliches Getriebe baue, wollte ich Dich einmal fragen, ob die Kegelräder Deines Getriebes gehärtet sind?
Hättest Du eventuell noch eine Quelle wo ich die Kegelräder beziehen könnte?
die Zahnflanken der Kegelräder sind induktiv gehärtet. Das habe ich bei einer lokalen Härterei machen lassen. Wichtig ist, dass die Kegelräder aus einem Material gemacht werden, das gehärtet werden kann. Oftmals sind die Kegelräder aus Automatenstahl, was sich nicht härten lässt.
Die Kegelräder muss man sich bei einer Zahnradfertiger machen lassen. Die fangen aber nicht unter einer Stückzahl von 50 - 100 an.
Ein Standartprodukt für einen Achswinkel von 135 Grad gibt es anscheinend nicht. Ich habe lange gesucht und nichts gefunden.
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