Umbau einer Tiefziehform: Mi-17 zu Mi-17MD

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    • 23.11.2009
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    • Bernd
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    #16
    Hochgesetzer Turbokühler

    Als fünfter äüßerlicher Unterschied wurde bei der Mi-17MD der Turbokühler oberhalb der rechten Tür plaziert. Unten als Verlängerung des rechten Außentanks mußte er ja weichen, da dort eine Tür hinzukam.
    Nun gibt es von diesem Turbokühler auch wieder zig Varianten. Vorn am Einlaufteil sind sie alle gleich, aber dann ist er entweder bis zum Ende eher rund oder geht in ein quaderförmiges Aussehen über. Ich werde erst mal die mehr eckige Variante bauen.
    Bild 40: Dazu wird der vordere Teil der nachgegossenen Tank-Form abgesägt (den hinteren Teil haben wir ja schon für den neuen rechten Außentank gebraucht). Dann muß das Teil seitlich gesehen dünner geschliffen werden. Die hintere Hälfte ist quaderförmig mit abgerundeten Kanten, nach vorn wird es dann runder wie der Einlauf des Turbokühlers. Auch das Aufsatzteil muß von der Vorlage her etwas verlängert werden, da oben eine größere Schräge bei der Konturangleichung zum Bugoberteil entsteht. Dazu schneidet man aus einer neu gemachten Gießsilikonform der Vorlage in etwa den gewollten größeren Körper heraus, gießt das mit Resin aus und dremelt aus dem neuen Gußteil dann die Form außen und innen, die man glaubt haben zu wollen. Davon wird dann (für spätere Bausätze) wieder eine zweiteilige Gießsilikon-Form angefertigt.
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    Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.

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      • 23.11.2009
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      #17
      Letzte Arbeiten vorm ersten Tiefziehen

      Parallel zum Feinspachteln werden auch die beiden Hälften nochmal auf gleiche Rumpfkontur geprüft. Dazu verbindet man die Hälften straff (hier mit Maler-Kreppband) und richtet sie dabei zueinander aus.
      B 41: Dann wird bei der Bugspitze von allen möglichen Winkel geschaut, ob die beiden Hälften konform sind. Wenn nicht, schleifen oder spachteln.
      B 42: Auch die neue Heckklappe wird so gecheckt. Beide Seiten müssen ja gleich aussehen, die Klappe an sich eine Fläche ergeben.
      B 43: Auch bei den Abrundungen des Rumpfhecks zur Heckklappe zu wird (fast) letztmalig geprüft, ob das den Bildern vom Vorbild entspricht.
      B 44: Das neue untere Bugfenster wird hier mal probeweise eingraviert. Wird aber wahrscheinlich wieder zugespachtelt, da auch diese Fenster bei den vielen Modifikationen der Mi-17MD teilweise sehr unterschiedlich aussehen. Da werden dann eben verschiedene Schablonen zum Maskieren dem späteren Bausatz beigelegt.
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        #18
        Fertige Formen

        Es ist immer ein schöner Moment, wenn das Produkt dessen, was man so im Hinterkopf hatte, vor einem liegt. Der Umbau aus der Mi-17 in die Mi-8 war ja nicht so aufwendig, den in die Mi-17D hatte ich lange Zeit gescheut. Neben ca. 30 reinen Arbeitsstunden gingen auch 85 € für das Gießsilikon, 30 € für das Resin und etwa 20 € für andere Materilien drauf.
        B 45: Das sind die neuen Tiefziehteile im Set. Später werden noch die großen Türen (dann aber zwei) als Austauschfolieteile und 2 andere Turbokühler-Formen dazu kommen.
        B 46: Der umgestaltete rechte Bugteil.
        B 47: Die neue rechte Heckpartie.
        B 48: Die neue linke Heckpartie.
        B 49: Der neue linke Bugteil.
        Jetzt folgen die ersten Abzüge und das Prüfen, wo von der Oberfläche her oder der Ausprägung von Details Nacharbeit notwendig ist. Offen bleibt auch, ob die großflächigen Aufspachtelungen (insbesondere am Rumpfheck) die Wärme beim Tiefziehen dauerhaft unbeschadet überstehen. Im schlechtesten Fall müssen sonst die beiden Hälften erneut abgegossen und komplett mit Resin ausgegossen werden (wären dann nochmal ca. 120 € Materialaufwand).
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          #19
          Welchen sollen wir als Prototyp bauen?

          Es gibt unzählige Varianten der Mi-17MD (mit Heckklappe). Eine müssen wir uns für unseren P(rototyp) 2 aussuchen. Das ist sozusagen immer unser Beispiel-Heli, bei dessen Bau wir auch die Bauanleitung dokumentieren und ihn dann später zum Zeigen und Vorfliegen nutzen.
          Hier mal drei Beispiele - welcher soll es sein?
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          • Nause
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            • 25.07.2005
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            • Frank
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            #20
            AW: Umbau einer Tiefziehform: Mi-17 zu Mi-17MD

            Es erst einmal: super Arbeit die Du hier zeigst.
            Ansonsten würde ich auf alle Fälle ein Vorbild ohne diesen "häßlichen" Turbokühler aus
            Post 16 wählen.

            Gruß
            Frank, der immer wieder gern diesen Thread verfolgt
            LG
            Frank

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              #21
              AW: Umbau einer Tiefziehform: Mi-17 zu Mi-17MD

              Kann ich durchaus verstehen, werden wir aber bestimmt nicht machen. Zu der Variante gehört das rein optisch dazu. Und wir müssen das ja ausprobieren, ob das so wie vorgesehen auch funktioniert. Was dann ein Bausatz-Nutzer macht, ist ja immer seiner Auswahl überlassen.
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                #22
                Erste Folieabzüge

                Die ersten Folien sind probeweise tiefgezogen. Sieht schon recht gut aus, wird also eher wenig Nacharbeit an den Formen geben.
                Es bilden sich kleine Falten am Bug und am ßbergang vom Hauptrumpf zum Heckschwanz. Das ist nicht dramatisch, da man diese problemlos rausschneiden kann und das Loch von innen mit Kleber verschließt.
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                  #23
                  Warum wir Prototypen bauen

                  Es gibt ja einige Tiefziehfolien-Hersteller. Die fertigen meist reine Rumpffolien, die ganzen Kleinteile haben diese nicht im Angebot. Da gibt es auch meist keine Bauanleitung, da wird eben Talent beim Käufer vorausgesetzt.
                  Wir gehen schon seit Beginn an einen anderen Weg. Einmal bauen wir auch Formen für die (manchmal vielen) Ergänzungsteile (meist aus Resin oder pulvergelasert) und fertigen Prototypen aus all diesen Teilen. Ganz einfach um zu sehen, ob das Gedachte und Gefertigte so auch zusammenbaubar ist. Auch um dabei Bauanleitungen zu fertigen (meist so um die 20 A4-Seiten) mit Bildern und Text zu jedem kleinen Bauabschnitt.
                  B 54: Als Beispiel hier mal der Turbokühler: Die Tiefziehform läßt das Entstehen des Folieteils zu. Am Rumpf hat das aber keine quadermäßige Form, sondern ist durch die Rumpfrundung im oberen Bereich unten kürzer und oben länger. Nun kann man das jeden Käufer selber probeweise zurecht schneiden lassen - oder man gibt Ausschneidelinien auf dem Folieteil vor. So hat er schon mal die richtige Paßform und braucht die höchstens noch etwas nachzukorrigieren.
                  Auch das Resinteil des Kühler-Eingangsteils (sah ja symmetrisch aus) könnte man den Bauer selber zurecht feilen lassen. Die Chance, daß das gut geht, steht aber nur bei 50 %. Also paßt man ein Musterteil an und gießt es neu ab.
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                  Zuletzt geändert von Lupusprimus; 30.11.2012, 23:47.
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                    #24
                    Feuervogel nimmt Gestalt an

                    Neben einigen anderen Projekten (die auch kommerziell interessanter, weil nachgefragter sind), nimmt unsere Mi-17MD langsam Gestalt an.
                    B 55: Der Rumpf ist verklebt, auch schon grundgespachtelt.
                    B 56: Das für die MD typische Heck ist schon erkennbar.
                    Da wir uns nun doch für den "Feuervogel" (unser Arbeitsname) entschieden haben, müssen wir noch paar zusätzliche Teile bauen. Der hat nämlich auf der rechten Seite nicht nur die zweite Tür, sondern eine große (gibt auch Varianten, die haben auf beiden Seiten große Türen). Die hatten wir aber schon vorbereitet.
                    B 57: Es werden einfach 2 Türen nebeneinander geklebt, das 2. Fenster weggefeilt und die ßbergänge verspachtelt.
                    B 58: Die Tür wird auf ihre (fast quadratische) Größe geschnitten, aber ringsum ein Rand gelassen. Damit kann man die dann im neuen Rumpfausschnitt von innen einfach hinterkleben.
                    B 59: Hier die schon tiefgezogene rechte große Tür.
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                      #25
                      Neue Form des Turbokühlers

                      Der Feuervogel hat rechts oberhalb der Tür einen etwas anders gestalteten Turbokühler als die meisten anderen Mi-17MD-Versionen. Der ist eckig und hat einen schrägen Eingang.
                      B 60: Von Bildern (allzu viele gibt es in brauchbarer Größe leider nicht) nimmt man die Maße ab. Dazu zoomt man das Bild auf die Modellgröße und übernimmt die Umrisse.
                      B 61: Daraus wird eine Dreiseiten-Zeichnung entwickelt. Bei dem einen oder anderen Maß muß man mal interpolieren, um akzeptable Maße zu bekommen.
                      B 62: Man gießt einen Resinklotz in ausreichender Größe (in einem Kasten aus Legosteinen).
                      B 63: Der wird dann so lange spanend bearbeitet, bis die Form der Zeichnung entspricht. Abrundungen und Details dann mit Feile und Schleifpapier.
                      Abschließend bekommt das neue Formteil einen 3 mm Unterbau und kann in der nächsten Runde mit tiefgezogen werden. Dann erfolgt das Anpassen des Folieteils an den Rumpf und das ßbertragen der etwaigen Schnittlinien auf das Formteil.
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                        #26
                        Behälter seitlich am Heck

                        Der Feuervogel hat hinten seitlich am Rumpf auf beiden Seiten einen zusätzlichen Behälter. Gleiches Vorgehen wie beim Turbokühler: Passende Bilder suchen, auf Modellgröße zoomen (Bild 64), Umrisse abnehmen, Zeichnung anfertigen (ist auf Bild 61 schon zu sehen).
                        Bild 65: Auch hier wurde aus einem entsprechend groß gegossenen Resinklotz Schritt für Schritt der Behälter geschnitten, geschliffen und gefeilt. Von dem werden dann zwei Silikonabgüsse gemacht, um für Vorder- und Hinterseite eine Tiefziehform zu gießen und dann als Folie tiefziehen zu können.
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                          #27
                          Aktueller Stand Feuervogel

                          Ist ja doch eine Weile her, der letzte Beitrag. Dieses Projekt läuft eben mehr nebenher, da die Nachfrage dafür nun nicht so riesig ist. Aber Einzelne von uns haben ja auch so ihre Lieblings-Modelle.
                          B 66: Der Rumpf ist verklebt, gespachtelt und kontrollgespritzt (damit stellt man Mängel in der Oberfläche fest). Die rechte große Tür ist eingebaut (mit dem Bausatz kann man ja mehrere Varianten bauen).
                          B 67: Auch die noch fehlenden Anbauteile sind soweit vorbereitet, werden aber erst nach dem Spritzen des Rumpfes endmontiert.
                          B 68 - 70: Die Anbauten wie eckiger Turbokühler über der rechten Tür und die seitlichen Behälter am Heck sind dran und gespachtelt.
                          Es fehlen derzeit noch die großen seitlichen runden Wasserbehälter. Die werden gerade gezeichnet, um Tiefziehformen daraus zu machen. Auch deren Aufhängung werden wir zeichnen und dann pulverlasern lassen.
                          Jetzt kommt erst mal nach dem Neumaskieren der Fenster das Farbspritzen des Rumpfes. Das wird durch den schrägen Verlauf über den Rumpf nicht ganz einfach bei der Abkleberei.
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                            #28
                            Wassertanks

                            Die letzten fehlenden Anbauteile sind die seitlichen großen Wassertanks (Bomba). Die haben wir wieder gezeichnet und lassen sie pulverlasern. Das Gestänge gibt es dann als Ergänzungsteil im Bausatz, die Tankhälften werden abgeformt und zum Tiefziehen genutzt.
                            3D-Druck ist im Modellbau wirklich sehr hilfreich. Früher hatte man die Tanks gedreht oder gedrechselt, dann irgendwie halbiert. Die Gestänge wäre aus Draht gebogen worden, immer wieder in der Hoffnung, daß man sie abgießen kann. Solche Probleme hat man heute nicht mehr. Beim Pulverlasern hat man noch die Einschränkung, daß die Oberfläche eher rauh ist. Aber das klärt Glätten mit Acryllack oder Schleifen beim Abgußteil.
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                              • Chemnitz

                              #29
                              Wassertanks Teil 2

                              Die 3D gedruckten Hälften sind so noch nicht zu gebrauchen. Die Oberfläche ist zu rauh, auch soll an der Tiefziehform eine hälftige Klebenaht angearbeitet werden. Das hätte man auch alles zeichnen können, dauert aber zu lange.
                              B 72: Links das gedruckte Teil, mittig ein schon zum Tiefziehen unterfüttertes, an dem eine Hälfte Plan zur Kontur geschliffen wurde. Das wurde dann mit Silikon abgegossen, mit Resin wieder ausgegossen und dann mit dem Dremel so nachgeareitet, daß eine tiefgesetzte Klebenaht entsteht. Rechts dann eine Formhälfte fertig zum Tiefziehversuch.
                              B 73: Das gedruckte Behälter-Haltegestänge (hier noch mit Hilfsstützen) ist passend groß, aber zu fragil (auf der CAD-Zeichnung muß noch mal die Stangendicke vergrößert werden). Die beiden schon tiefgezogenen Behälterhälften. Die Klebenaht ist gut geworden.
                              B 74: Die beiden Behälterhälften ausgeschnitten. Runde Hälften zu verkleben ist mit Verbindungsstreifen eher eine Katastrophe, deshalb sollte die hälftige Klebenaht ran.
                              B 75: Scheint soweit zu klappen. Hier die Hälften nur mal mit Tesa verbunden. Den Rest klärt nach dem Verkleben Spachtel.
                              Jetzt kann der Zusammenbau auch dieser Teile los gehen.
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                                • Bernd
                                • Chemnitz

                                #30
                                Feuervogel kriegt Farbe

                                Das ist mein bisher wohl langwierigstes Projekt. Wird immer nebenbei mal was dran gemacht, aber nun nähert es sich dem Ende.
                                Der Feuervogel ist ja auch noch ein ziemlich bunter Vogel, noch dazu mit hellen Farben. Also sind nicht nur die Fenster abzukleben, sondern auch hier noch drei nacheinander zu spritzende Farben. Und wer schon mal an einem nicht ebenen und glatten Teil versucht hat, gerade Linien abzukleben, weiß, was das manchmal für Handstände erfordert, ehe man überhaupt die Spritzpistole in Anschlag nehmen kann.
                                Weiß und Gelb spritzen ging ohne größere Probleme, bei Blau wurde es am Rumpf ziemlich eng. Aber das ging auch noch. Bei Rot dann eine unangenehme ßberraschung: Die Farbe deckte nicht beim ersten Mal und zudem kamen farbliche Unterschiede des Untergrunds zur Sicht. Normalerweise spritze ich ja hellgrau vor, hier auch. Hatte dann aber einzelne Stellen nochmal nachgeschliffen und kein Grau nochmal drüber gebracht. Genau da sah man dann. Also zwischendrin nochmal Grau und dann wieder Rot.
                                B 76: Das Demaskieren ist dann immer die Stunde der Wahrheit. Hier sieht es weitgehend besser aus als erwartet, die Nacharbeiten werden sich in Grenzen halten.
                                B 77: Auch die noch fehlenden Ergänzungsteile sind fast fertig bearbeitet, meist auch schon farblich. Es geht also in die Schlußrunde. Vielleicht wird er doch noch 2013 fertig.
                                Angehängte Dateien
                                Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.

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