Umbau einer Tiefziehform: Mi-17 zu Mi-17MD

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  • Lupusprimus
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    • 23.11.2009
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    • Bernd
    • Chemnitz

    #1

    Umbau einer Tiefziehform: Mi-17 zu Mi-17MD

    Ich baue reihenweise vorbildgetreue Rümpfe für die kleineren Helis (< 400er). Zu den bisher größten Exemplaren zählte eine Mil Mi-17 im Maßstab 1:35 (Rotorabstand 355 mm). Eingebaut würde ein Walkera CB180D mit anderem Heckmotor, es passen aber auch der V200D02 und der Blade SR sowie alle 250er mit einer Heckumlenkung oder einem separat betriebenen Heckmotor.
    Das Ursprungsmuster Mil Mi-8 ist in seinen zahllosen Versionen der meist gebaute Hubschrauber der Welt. ßber 12.000 Exemplare flogen und fliegen in über 100 Ländern überall auf der Erde.
    Aus der Mi-17 hatte ich schon durch eher wenig aufwendige Veränderungen eine Mi-8 gebaut. Dazu mußten nur der Heckrotor auf die rechte Seite, die Triebwerke etwas verlängert und der Rumpfbuckel gekürzt werden. Das ging mit ein paar zusätzlichen Folieteilen.
    Die Mi-17MD (in dieser Rumpfform auch Mi-8 MTV oder AMT oder Mi-17V5 genannt) hat mich schon immer interessiert, da sie deutliche ßnderungen an der Rumpfzelle hat, aber auch schnittiger aussieht.
    In diesem Thread will ich den Umbau der Form mal darstellen. Da werden auch paar Anregungen für andere Modellbauer mit dabei sein, wie man mit bestimmten Materialien was so alles machen kann.
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    Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
  • DerMitDenZweiLinkenHänden
    RC-Heli TEAM
    • 09.12.2004
    • 12087
    • Kurt
    • Hinterbrühl/Wien

    #2
    AW: Umbau einer Tiefziehform: Mi-17 zu Mi-17MD

    Da freue ich mich schon auf deinen Bericht! Schon die 'Bemerkung "verschiedene Materialien" macht mich neugierig!

    Kurt
    Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil

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    • Flappsohr
      Senior Member
      • 02.05.2005
      • 1034
      • Tugrul

      #3
      AW: Umbau einer Tiefziehform: Mi-17 zu Mi-17MD

      Moin,

      cool - gefällt mir auch gut.
      Finde Deine Bauberichte klasse, da kann man jeden Tag reinschauen und Neuigkeiten lesen - quasi eine Art "Liveticker"...
      Da gibt's immer einiges zu gucken - modernes Infotainment eben

      Gut gefällt mir das Du Deine Projekte so konsequent bis zum Ergebnis "durchziehst"!

      Keep up, will sehen wie sich die Mil macht, bevor ich nächstes Jahr mit meiner Tiefziehbox loslege...

      Grüße Turi
      "Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet." H. R.

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      • Lupusprimus
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        • 23.11.2009
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        • Bernd
        • Chemnitz

        #4
        Abgießen Ursprungsmodell

        Als Ausgangspunkt für die neue Rumpfform wird die vorhandene (der Mi-17) abgegossen (könnte ja sonst selber nicht mehr zum Tiefziehen verwendet werden).
        B 01: Dazu braucht es eine flächig ebene Unterlage. Ich verwende da seit langem 2 frühere Möbelplatten. Sollte die Rumpfvorlage selber nicht plan aufliegen, ist es besser, sie zu richten. Die hier ist auch aus Resin gegossen, also durch Wärmezufuhr an den neuralgischen Stellen (heißes Wasser oder Fön) noch gut verformbar. Muß dann aber für eher 24 Stunden so fixiert werden.
        B 02: Aus ausreichend breiten Streifen alter Spanholzplatten wird ein Rahmen um das Modell gelegt. 5 bis 10 mm sollten ringsum Platz sein, aber auch nicht unnötig mehr, da das sonst mehr von dem (nicht gerade billigen) Abgußmaterial braucht. Bei der Größe sind Lego Bausteine als "Ummauerung" auch keine Lösung mehr, da die sich über die Länge verziehen und der Form später keinen brauchbaren Halt geben. Die Einzelstücke werden mit Kaltleim verklebt. An 2 Stellen (in der Diagonale) bleibt die Ummantelung aber unverklebt, dort wird sie zum späteren ßffnen geschraubt.
        B 03: Ist alles vorbereitet (auch die Vorlage nochmal auf schadhafte Stellen geprüft und gesäubert), wird mit Gießsilikon abgegossen. Ich verwende dazu seit langem additionsvernetzenden Silikonkautschuk SI6GB (26,50 € je kg) von Breddermann Kunstharze. Das ist einer der Wenigen, der auch kleine Gebinde (ab 500 ml) zu vertretbaren Preisen abgibt.
        Da der Hauptrumpf viel dicker (höher) ist als der Heckschwanz, wird am Beginn des Heckschwanzes eine "Sperre" aus schmalen Leo Bausteinen eingebaut. Die verhindert das ßberfließen des Silikons von vorn nach hinten und spart so deutlich Material. Das Gießsilikon fülle ich hier so 400 g weise ein, der Rumpf sollte vorn mindestens 5 mm bedeckt sein, hinten besser 10 mm (wegen der Stabilität für den Unterbau beim folgenden Ausgießen). Bei der Modellgröße schluckt das (auch sparsame) Abgießen 2 x 1600 ml (sind also schon mal 85 € verbaut).
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        • Lupusprimus
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          • 23.11.2009
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          • Chemnitz

          #5
          ßndern der Hecköffnung

          Es gibt zwischen der Mi-17 und der MD-Version fünf auffällige konstruktive Veränderungen. Die erste ist die Heckklappe. Während die Mi-8 / 17 eine große zweiflügelige seitlich aufschwingende Hecköffnung an der Heckrundung hat (auf B 04 noch erkennbar), wurde diese bei der Mi-17 MD durch eine nach unten absenkbare fast rechteckige Heckklappe ersetzt. Dadurch können leichte Fahrzeuge direkt in den Rumpf einfahren.
          B 05: Die Lage der Heckklappe wird an einer Rumpfhälfte innen angezeichnet.
          B 06: Auch außen wird der Verlauf der Klappe angezeichnet. Je genauer man das hinkriegt, desto weniger Feilerei oder Spachtelei ist dann an der Heckfläche notwendig. Die etwaigen Maße entnimmt man der maßstäblichen Zeichnung und Bildern.
          B 07: Mit einer dünnen Diamant-Trennscheibe im Dremel wird Stück für Stück das wegfallende Heckstück abgetrennt. Das gibt feine (Resin-) Späne, die man nicht unbedingt auf Lunge nehmen sollte (die Pessimisten arbeiten dabei mit Atemschutz).
          B 08: Aus einem Bau-Thread eines Plastmodellbauers habe ich diese Zeichnung entnommen und auf meine Größe gezoomt. Daraus wird eine hälftige Schablone gefertigt, die mir die äußere Kontur des Rumpfes an der Stelle liefert.
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            • Chemnitz

            #6
            ßndern der Hecköffnung (2)

            B 09: Diese Schablone wird (auf die inzwischen mit der zweiten Rumpfhälfte plan gemachte Fläche angelegt und als Kontur zum Aufbringen von Spachtel genutzt.
            B 10: Ich verwende Faust Kunstharzspachtel (400 g Dose so um 8 €). Der braucht (vor allem bei solchen Auftrag-Dicken) zwar länger zum Austrocknen, läßt sich aber hervorragend bearbeiten. Man könnte auch hier das Verfahren anwenden, daß ich am Bug dann nutze, aber das ist immer ein Abwägen zwischen Zeit, Aufwand und Kosten.
            B 11: Hier wurde schon mal grob die neue Kontur geschliffen. Da sind natürlich noch Lücken, die wieder mit Spachtel verfüllt werden. Dabei sind jetzt schon die beiden Rumpfhälften mit Maler-Kreppband fest miteinander verbunden, damit die Symmetrie beim Arbeiten gewährleistet ist.
            B 12: Auch die glatte Fläche der Heckklappe wird jetzt nachgearbeitet. Hier sieht man gut, wo gefeilt und wo mehr gespachtelt werden mußte.
            Das schwarze Material ist auch Resin, nur mit Farbstoff versetzt. Hier habe ich einen Rest mal zu schwarz gemachtes Resin verarbeitet.
            B 13: Ist das Aufbauen der Rumpfkontur weitgehend abgeschlossen, wird die Feinarbeit wieder an den einzelnen Hälften fortgesetzt. Hier ist jetzt schon die Phase des Detail-Spachtelns erreicht.
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              • Chemnitz

              #7
              Tür rechts

              Die zweite ßnderung ist die Tür vorn, die bei der MD-Variante auch rechts vorhanden ist. Die gibt es in einer schmalen und breiteren Variante. Mein Modell kriegt die schmale Tür, die Herstellung der breiteren wird später noch beschrieben.
              B 14: Diese Tür muß auch nach rechts. Das Gute ist, daß die Russen meist Standard-Bauteile verwenden und diese "vielseitig" einsetzen.
              B 15: In ca. 5 mm Abstand um die Tür wird ein Rahmen aus Knetsilikon geformt. Das ist ein Material aus dem Dentalbereich (ca. 20 € je kg), das aus 2 Komponenten besteht. Unvereint kann man es wie Plastelina verwenden, durchmischt härtet es in wenigen Minuten aus. In den Rahmen wird dann Gießsilikon gefüllt und ausgehärtet.
              B 16: Hier jetzt die abgeformte Seite. Alle Details sehr gut abgeformt.
              B 17: Diese Form kriegt jetzt seitliche Stützwände aus unvermischten Knetsilikon und wird mit Resin ausgegossen.
              B 18: Aus dem Abguß wird mit ca. 3 mm ringsum unsere neue Tür zugeschnitten.
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                • Chemnitz

                #8
                Tür rechts (2)

                Man hat jetzt 2 Möglichkeiten, die neue Tür an der rechten Seite zu platzieren: Das Resinteil so flach zu schleifen, daß man es auf den Rumpf aufkleben kann oder an der gewollten Stelle den Rumpf soweit auszufräsen, daß man das Türteil einsetzen kann. Ich wähle Variante 2.
                B 19: Nach Bildern wird die Lage der Tür bestimmt und angezeichnet.
                B 20: Mit einem Stirnkopffräser wird jetzt Material aus dem Rumpf heraus gedremelt. Dabei immer wieder das Türteil anlegen oder peilen, daß man nicht zu viel Material wegnimmt (kein wirkliches Problem, da muß dann eben wieder Spachtel rauf).
                B 21: Die Tür wird immer wieder probeweise eingesetzt und der Untergrund so lange nachgearbeitet, bis die Tür mit dem Rumpf konturschlüssig ist. Auf die Rückseite der Tür wird abschließend Spachtel aufgebracht und sie in die Lücke eingedrückt, bis die Kontur stimmt. Von allen Seiten peilen, daß es stimmig ist, sonst korrigieren.
                B 22: Ist der Untergrund ausgehärtet, können die Lücken mit Spachtel verschlossen werden. Trocknen lassen, dann schleifen. Das Prozedere wiederholen, bis der gewünschte Oberflächenzustand hergestellt ist.
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                • V 200
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                  • 08.05.2011
                  • 135
                  • Eckhard R
                  • Herten

                  #9
                  AW: Umbau einer Tiefziehform: Mi-17 zu Mi-17MD

                  Hi Bernd, klasse ,wie immer, Gruß aus dem Pott

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                    • 23.11.2009
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                    • Bernd
                    • Chemnitz

                    #10
                    Das neue Bugteil

                    ßnderung Nr. 3 ist der spitze Bug. Um so etwas "anzubauen" gibt es mehrere Möglichkeiten. Dünne Konturspanten aus Plastplatten + Spachtel, Anformen aus nur Spachtel oder irgendein Zweikomponentenharz oder Knetsilikon zum Formen.
                    B 23: Man braucht erst mal vernünftige Risse wegen der Seiten- und Draufsicht-Kontur. Die zoomt man bis zur Modellgröße und übertragt die Form der Spitze auf Pappe.
                    B 24: Knetsilikon wird vermengt und an den bisherigen Bug angeformt, in etwa so, wie es mal aussehen soll. Aber ruhig etwas größer. Nach dem Aushärten (dauert wenige Minuten) hat man innen eine detailierte Abformung des bisherigen Bugs und eine (noch holprige) Außenkontur. Die kann man mit Hilfe der Schablonen schon mal bissel nacharbeiten.
                    B 25: So sieht das abgenommene Teil aus. Das kann aber selber nicht groß weiterbearbeitet werden, da es für Tiefziehen doch zu weich bleibt und auch schlecht am Resin klebt.
                    B 26: Deshalb wird es mit Gießsilikon abgegossen. Dabei nicht vergessen, es ringsum leicht einzufetten oder -ölen, da sich sonst die beiden Silikonarten eher schlecht trennen lassen. Zum Abformen baue ich vorher aus Lego-Steinen einen ausreichend großen Rahmen.
                    B 27: Die Gießsilikonform wird nach dem Entfernen des Knetsilikonteils mit Resin ausgegossen. Das wird nach dem Aushärten entformt und mit reichlich Sekundenkleber an den bisherigen Bug geklebt.
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                      • Bernd
                      • Chemnitz

                      #11
                      Das neue Bugteil (2)

                      B 28: Jetzt kommen Dremel oder Schrupp-Feile zum Einsatz, um die Spitze nach Schablone zu formen. Immer wieder die Schablone anlegen. Stimmt das Grobe, schon mal die ßbergange zum Restrumpf spachteln.
                      B 29: Bisher habe ich ja nur an einer Rumpfhälfte gewerkelt. Damit das dann auch symmetrisch an den beiden Hälften aussieht, wird eine beide Seiten erfassende Schablone geschnitten. Bei der muß beachtet werden, daß in der Mitte ein Streifen eingefügt wird, welcher in seiner Breite der Höhe der beiden Tiefziehunterlagen an den Rumpfhälften entspricht.
                      B 30: Um auch die zweite Bughälfte entstehen zu lassen ist es sinnvoll, die beiden Hälften wieder straff zu verbinden. Dann den gleichen Ablauf wie an der ersten Hälfte.
                      B 31: Auch diese neue Bugspitze wird erst auf Symmetrie an den verbundenen Hälften geschliffen, dann einzeln weiter bearbeitet, bis alles stimmig und glatt ist. Immer mal wieder aus verschiedenen Richtungen an den verbundenen Hälften prüfen. Damit ist auch dieser Abschnitt bis auf das Feinspachteln erledigt.
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                        • Bernd
                        • Chemnitz

                        #12
                        Die seitlichen Kraftstofftanks

                        Der vierte auffällige Unterschied der beiden Versionen ist die Länge der seitlichen Kraftstoff-Zusatzbehälter. Die Mi-8 / 17 hat links einen kurzen (weil da schon immer eine Tür aufzuschieben war) und rechts einen langen, an dessen vorderen Teil der Turbokühler angebaut ist. Die Mi-17MD hat auf beiden Seiten jetzt eine Tür und deshalb auch auf beiden Seiten einen kurzen Tank. Der Turbokühler wurde nach oberhalb der rechten Tür verlegt.
                        Bild 32: So sehen die Tiefziehvorlagen der normalen Version aus. Die mußte ich erst mal wieder mit Gießsilikon abformen, um die veränderten bauen zu können.
                        Bild 33: So sehen die Formen dann aus.
                        Bild 34: Beim Ausgießen mit Resin werden sie aber wieder mit dem Rahmen aus Lego-Steinen versehen, da sich die Form sonst ausbeulen würde.
                        Bild 35: Der kurze Tank wird 2 x gegossen, da ich dessen vorderen Teil ja auch am neuen rechten Tank brauche. Dessen hinterer Teil wird vom ursprünglichen rechten Tank genommen. Sauber mit der Japan-Säge trennen, mit Sekundenkleber verkleben und wo nötig bissel spachteln und dann schleifen. Damit wären auch diese Formen fertig.
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                        • huey-hans
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                          #13
                          AW: Umbau einer Tiefziehform: Mi-17 zu Mi-17MD

                          Für die Mil Mi Helis konnte ich mich noch nie so richtig begeistern, für das was Du hier leistest kann ich mich aber sehr begeistern

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                            • 2135
                            • Bernd
                            • Chemnitz

                            #14
                            AW: Umbau einer Tiefziehform: Mi-17 zu Mi-17MD

                            Danke für das Lob. Das hat ja auch oft etwas mit der Beziehung zu tun. Ich habe mehrmals mit der Mi-8TB Verlegung praktiziert (war Flugzeugtechniker an einem Jagdflugzeug). Da kennt man die Russen-Geräte und ich finde sie sogar ästhetisch.
                            Habe ja schon einige aus der Mi-Reihe gebaut und die fliegen auch alle gut (in der Kategorie).
                            Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.

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                            • Lupusprimus
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                              • Chemnitz

                              #15
                              AW: Umbau einer Tiefziehform: Mi-17 zu Mi-17MD

                              Das Herstellen der neuen Rumpfkontur ist ein eher langwieriger Prozeß, den man auch ab und an unterbrechen muß. Man sieht dann die Abweichungen nicht mehr.
                              B 36: Die neue Heckklappe nimmt immer mehr Form an. Deren Kontur ist eher schwer herzustellen, da die Rundungen dabei nicht hilfreich sind.
                              B 37: Der Oberbogen des neuen Hecks hat es auch in sich. Da hilft nur immer wieder Bilder vom Original anzusehen, um in etwa den richtigen Bogen rausarbeiten zu können. Es gibt ja von den Versionen mit dieser Heckklappe auch noch mehrere Varianten.
                              B 38: Auch die neue Bugspitze wird immer mehr fertig. Auch hier hilft nur, immer wieder über die Kontur zu peilen (aus verschiedenen Blickwinkeln), um Dellen oder andere Unebenheiten festzustellen. Dann wieder Spachtel an die Stelle oder eben wegschleifen.
                              B 39: Mit Abstand sieht der Rumpf schon sehr vorbildnah aus. Jetzt kommt noch mal eine Runde Feinspachteln zum Ausbessern kleinerer Fehlstellen und dann wird ein erster Probeabzug gemacht. Da hier alles helle Materialien verarbeitet werden, sieht man ab einer bestimmten Stelle die Fehlerquellen nicht mehr wirklich. An der Folie kommen die dann gnadenlos zum Vorschein. Abhilfe würde ein ßberspritzen mit einem hellen Grauton bringen, das ist aber später beim Folieziehen kontraproduktiv.
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                              Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.

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