Kestrellgröße wäre für Modellbahner Spur 0 ca 1:45.
mit den neuen empfängern ,die ja flach liegen oder mit gedrehter Antriebseinheit vielleicht machbar. Gruß ECKI
PS: ich bin mir sicher das Eure grauen Zellen an diesem Problem nicht scheitern werden. Allein im Helischrauberforum warten 5 Aktive auf dieses Modell um es auf einer Convention zu fliegen.
Vielleicht mit Walkera und 4 Blatt.
Zuletzt geändert von V 200; 21.08.2012, 23:28.
Grund: Nachtrag
@V200: Das soll hier ein Bau-Thread sein. Wäre gut, solche Fragen per PN oder in einem anderen Thema zu stellen (auch wenn das vielleicht noch andere interessiert). Die Mods sind auch derzeit wieder etwas ungehalten, da meine Rolle als Modellbauer und Hersteller schwer auseinander zu halten ist.
Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
Der Triple Two hat ein Dreipunkt-Fahrwerk und dessen Hauptfahrwerkbeine stecken in relativ großen Fahrwerkverkleidungen. Die sind wiederum notwendig, um eine ausreichend große Spurweite zu erreichen, da der Heli sonst ganz leicht seitlich kippen könnte.
Hier am Modellrumpf sollte man diese Verkleidungen vor dem Verkleben der Rumpfhälften anbringen. Macht man es erst später, hat man das Problem, daß die Abreißfestigkeit zu gering sein könnte und die Verkleidungen bei jeder harten Landung wegknicken (nehmen ja über die Beine die ganze Last auf).
Zuerst werden die Hälften aus der Folie geschnitten. Wo, kann man ganz gut erkennen. Beim Aufeinanderlegen sieht man, wo vor dem Verkleben noch nachgearbeitet werden muß.
Dann klebt man an die untere Hälfte innen schmale Verbindungsstreifen mit Sekundenkleber. Vorn den winkelt man etwas nach innen ab, den hinteren stärker, so daß sich dort ein spitzer Winkel bildet. Obere Hälfte zum Probieren drauflegen. Das sollte spannungsfrei passen, sonst nacharbeiten. Wenn stimmig, mit UHU Allplast verkleben (der ist noch eine zeitlang korrigierbar).
Die Fahrwerksverkleidungen (FV) müssen jetzt an den Rumpf angepaßt werden. Dazu wird die Rumpfhälfte aufgelegt und die FV an die markierte Stelle gebracht. Sie müssen senkrecht stehen und außen parallel zur Rumpfachse sein. Vorsichtig so nachschneiden, bis es paßt.
In die Anbaufläche wird jetzt ein Loch geschnitten, um nach dem Anheften mit Kleber von innen ringsum die Verbindungsnaht mit Kleber ausfüllen zu können.
In die Unterseite der FV wird an der markierten Stelle das Loch für das Fahrwerkbein gebohrt. Das könnte man auch alles später machen. Ich will aber mal die Fahrwerkbeine magnetisch gesichert zum Abziehen machen, um im Flug ohne Fahrwerkbeine auszukommen (sieht dann aus wie eingefahren). Dazu brauche ich natürlich den Befestigungspunkt möglichst genau. Zuerst wird die Anrißlinie von vorn markiert.
Dann die Anrißlinie von der Seite (die Zeichnung ist dabei sehr hilfreich).
Genau unter die entstandene Markierung wird erst ein Stück von einem Aktendulli (für den Magneten) geklebt, darüber kommt eine 2 mm hohe Buchse, in die das Fahrwerkbein leicht rein paßt. Die Buchse ist als Führung gedacht, da der Magnet allein das Fahrwerkbein nicht gegen Wegknicken sichert.
Jetzt werden die FV innen punktweise mit UHU Allplast versehen und an die Rumpfhälften angepunktet. Vorher durch das Nebeneinanderlegen prüfen, ob beide FV parallel angepaßt wurden (sieht sonst schei... aus, wenn eine später schief dran klebt). Ist das angetrocknet, wird von innen die Verbindungslinie FV - Rumpf ringsum mit Kleber ausgefüllt. Das hält dann ewig.
Den ganzen Aufwand mit der Fahrwerksbefestigung kann man sich natürlich sparen, wenn man die Fahrwerkbeine einfach verklebt und so bleiben sie optisch eben ausgefahren.
Vor dem Verkleben der Rumpfhälften muß jetzt noch die Entscheidung fallen, wo und wie Motorgruppe und Akku ein- und ausgebaut werden sollen. Bei den kleinen Modellen bietet sich der Schnitt quer durch den Rumpf nicht an, weil man da nie wieder Stabilität rein kriegt (das Material ist hier dafür einfach zu dünn).
Ich löse das meistens durch das Ausschneiden des vorderen oberen Teils. So bleibt der Rumpf an sich stabil, nur der vordere obere Teil muß stabil befestigt werden (dazu später mehr). Angerissen sieht das etwa so aus. Bei der Lage des Trennschnittes muß man auch beachten, ob da irgendwo später Decals ran sollen. Es gibt wenig Schlimmeres, als Decals zu trennen.
Nach dem Anreißen kann man die Rumpfhälften nochmal mit Tesa verbinden, um optisch zu prüfen, ob da genug Platz zum Ein- und Ausbau ist.
Dann wird erst mal nur aus einer Hälfte der markierte Teil ausgeschnitten. Macht man das gleich an beiden, hat man im schlechtesten Fall einen Absatz an der Stelle, wo die Hälften zusammentreffen.
Vorm entgültigen Verkleben der Hälften wird auch schon mal die Motorgruppe grob eingepaßt. Orientierung ist die Hauptrotorachse beim Vorbild. Hier wird der mCPX mal verkehrt herum eingebaut, da die Platine richtig rum im oberen Bereich des Rumpfes zu breit ist.
Unten wird die Platine etwas rund gefeilt um tiefer in den Rumpf zu kommen. An diesen Ecken sind keine Leiterbahnen oder Bauelemente, so kann man das problemlos machen. Die Anlenkstangen werden (soweit notwendig) freigeschnitten. Und die Aufhängepunkte der Motorgruppe werden angezeichnet und (zumindest die hinteren) gebohrt. Hier aus dem ersten Versuch, das wurde später nochmal korrigiert (ist noch zu sehen). Deshalb baue ich Prototypen.
Für das Verkleben der Rumpfhälften brauchen wir Verbindungsstreifen. Die schneide ich in verschiedenen Breiten aus dem beiliegenden Foliestück.
Die Rumpfseiten kann man innen so 3 mm tief anrauhen, um die Haftung zu erhöhen (hier Bild von einem anderen Modell).
Dann klebt man (nur an eine Hälfte) innen die Verbindungsstreifen mit Sekundenkleber an. Immer nur nicht zu lange Stücke, die sollten nie unter Spannung stehen. Hälfte vom Streifen mit Kleber bestreichen, an die vorgesehene Stelle bringen und Haftung herstellen.
Das wird ringsum gemacht außer am oberen Teil des Heckschwanzes. Der ist zu schmal für Streifen und wird anders verklebt. Auch der Mittelstreifen vom Bugfensterbreich bleibt erst mal ohne Verbindungsstreifen.
Wenn Du die Größe der Modelle meinst, das geht schon. Bin mit meinen Händen auch nicht der Gynokologen-Typ, aber für diese "Feinarbeit" reicht es. Wenn man die Technologie erst mal raus hat (beim ersten Modell wird nie alles klappen), macht das Spaß und ist meist in 5 bis 15 Stunden reiner Arbeitszeit erledigt.
Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
Verklebt wird zuerst der untere Rumpfteil. Ich nehme hier UHU Allplast, da dieser noch einige Mnuten korrigierbar ist. Beim Verkleben mehr auf die Rumpfdetails achten als die Rumpfgrenzen selbst. Immer eine ausreichende Zeit abtrocknen lassen.
Dann den unteren Heckschwanz. Bei dem müssen die Verbindungsstreifen vorher minimal nach innen abgewinkelt werden.
Dann den oberen Rumpfrücken. Ist der abgetrocknet, spürt man schon, wie verwindungssteif der Rumpf ist. Und das aus einer eher wabbeligen 0,2 mm Folie.
Den Oberteil des Heckschwanzes verklebe ich ohne Verbindungsstreifen. Dazu wird der Heckschwanz außen mit Tesa fixiert. Dann wird das Obere nach unten gedreht. Vom Rumpfinneren her läßt man dann UHU Allplast in die Wulst innen eintropfen. Dann den Heckschwanz fast senkrecht halten. So verläuft der Kleber entlang der Verbindungslinie. Dann nochmal in die andere Richtung zurücklaufen lassen. Am Schluß die Klebenaht waagerecht ablegen und abtrocknen lassen. Das hält danach wie Ochs. Mir ist so eine verbindungsstreifenfreie Naht noch nie aufgegangen. Bei dickeren Folien (so ab 0,5 mm) kann man das grundsätzlich so verkleben.
Sind die verklebten Hälften abgetrocknet, wird innen auf alle noch offenen Lücken (insbesondere in der Bugspitze) UHU Allplast aufgetragen. Ringsum müßte nun der Rumpf sauber verklebt sein.
Jetzt kann auch (ohne Absätze) die andere Hälfte des oberen Bugteils ausgeschnitten werden. Die beiden Teile werden an den breiten Verbindungsstreifen miteinander verklebt (noch nicht im Fensterbreich). Im Bugfensterbereich wird nach dem Abtrocknen ganz vorsichtig ein dünner Verbindungsstreifen punktweise mit Sekundenkleber innen an der Verbindungslinie aufgeklebt.
Jetzt kommt der Abschnitt, den wohl die meisten Modellbauer eher hassen - Spachteln und Schleifen.
Das Verkleben von PET-Rümpfen erfordert zwingend diese Arbeitsgänge, egal wie sauber man geschnitten oder geklebt hat. Also wird Spachtel auf die Verbindungslinien zwischen den Rumpfhälften und auch an den Fahrwerksverkleidungen aufgetragen. Nicht zuviel (muß sonst alles wieder abgeschliffen werden). Ich nehme Faust Kunstharzspachtel. Der braucht etwas länger zum Austrocknen, läßt sich aber hervorragend schleifen.
Wenn die erste Schicht trocken ist, wird erst mit grobem Schleifpapier die Spitzen weggenommen, dann geht es mit 150er (Körnung) weiter. Bei der ersten Runde wird das Schleifpapier um einen Quader (Stückchen Leiste) gelegt, damit man flächig schleift. So werden Dellen sichtbar bzw. vermieden.
Das Ergebnis sieht noch sehr zerklüftet aus, deshalb wird nachgespachtelt (jetzt aber nur noch die erkennbaren Defizitbereiche), trocknen lassen, schleifen.
Optisch macht das dann meist schon einen guten Eindruck. Der vergeht schnell, wenn man ein Kontrollspritzen mit einem hellen Grau (Revell Aqua Color Nr. 76 eignet sich da hervorragend) vornimmt (geht auch mit dem Pinsel). Da sieht man die Fehlstellen dann sehr deutlich. Also neuer Durchgang, bis das Ergebnis den Vorstellungen entspricht.
Hier an dem Prototyp ist meist etwas mehr Aufwand nötig, da mancher Schnitt noch in die falsche Richtung geht oder Bohrungen für die Aufhängung nochmal wo anders hin versetzt wurden. Hier hatte auch der Rumpf beim Erstflug einen Crash hingelegt, der zu kleineren Rissen im Rumpf führte (alles eher leicht reparabel durch hinterkleben).
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