Wann Zwischenlackschichten?

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  • Gero Adrian
    Gero Adrian

    #31
    AW: Wann Zwischenlackschichten?

    Moin

    Zitat von Bee Beitrag anzeigen
    Hi,
    " AutoAir Farben sind .... Teure Absaug*anlagen sind nicht erforderlich."

    Dies ist FALSCH!...

    Gruß
    Micha
    wie würdest Du diese Argumentationstaktik bezeichnen??

    Ja und ich glaube diverse meiner Argumente, da ich für eine amerikanische Firma arbeite und unter anderem im juristischen Umfeld tätig bin

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    • Olli-S
      Senior Member
      • 22.09.2008
      • 1222
      • Oliver
      • Eppelborn

      #32
      AW: Wann Zwischenlackschichten?

      Servus Leute,
      hier gehts ja ab - also ich bin selbst Fahrzeuglackierer und es ist wirklich so, selbst auf der Meisterschule wird objektiv erläutert, dass Wasserbasis Farben schädlich sind !
      Es ist nicht die FARBE ansich, es ist die Zerstäubung beim Lackieren und dieser Qualm ist direkt lungengängig und verbindet sich mit dem Körper, da dieser wiederum zum größten Teil aus Wasser besteht. (Malkästen net Schädlich da keine Zerstäubung)
      Der frühere Lösemittellack wurde vom Körper abgestoßen, der Wasserlack verbindet sich und setzt sich im Körper ab.
      Leider zum ßbel alles Fahrzeuglackierer, Airbrushen und aller die das Zeug zerstäuben- Schade aber wahr
      Gruß Olli
      T-Rex 600 NSP FBL/ V-Stabi, 55 HZ, Savox, T12 2,4G,
      T-Rex 500 FBL/ V-Stabi,

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      • Bee
        Bee

        #33
        AW: Wann Zwischenlackschichten?

        Hi,

        Zitat von hermslein Beitrag anzeigen

        bei den hok farben wird der 1k klarlack, welcher auch für die candys als
        basis verwendet wird mit max. 5 schichten angegeben, welche ich mittlerweile
        schon gut hatte. aus diesem grund erschien es mir für das weitere vorgehen
        besser, mal mit 2k drüber zu gehen.
        Bist Du Dir sicher, dass das mit den 5 Schichten so gemeint ist, wie Du es verstanden hast?
        Ich hätte das eher so verstanden, dass man den Klarlack in maximal 5 Schichten aufbringen darf, weil dann entweder die einzelne Schicht zu dünn wird (-->Orangenhaut) oder die gesamte Schichtdicke zu groß (-->Trocknungsproblem).
        Wenn wir jetzt mal von einem Trocknungsproblem ausgehen, dann wird das nicht besser, wenn das alles noch mit 2K versiegelt wird, oder?

        Gruß
        Micha

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        • Bee
          Bee

          #34
          AW: Wann Zwischenlackschichten?

          Hi,

          Zitat von hermslein Beitrag anzeigen

          bei den hok farben wird der 1k klarlack, welcher auch für die candys als
          basis verwendet wird mit max. 5 schichten angegeben, welche ich mittlerweile
          schon gut hatte. aus diesem grund erschien es mir für das weitere vorgehen
          besser, mal mit 2k drüber zu gehen.
          Bist Du Dir sicher, dass das mit den 5 Schichten so gemeint ist, wie Du es verstanden hast?
          Ich hätte das eher so verstanden, dass man den Klarlack in maximal 5 Schichten aufbringen darf, weil dann entweder die einzelne Schicht zu dünn wird (-->Orangenhaut) oder die gesamte Schichtdicke zu groß (-->Trocknungsproblem).
          Wenn wir jetzt mal von einem Trocknungsproblem ausgehen, dann wird das nicht besser, wenn das alles noch mit 2K versiegelt wird, oder?

          Ich glaube, mit folgendem Aufbau bist Du auf der sicheren Seite (wobei ich mit den HOC-Farben nicht viel gemacht habe):

          1.) Basis
          2.) Klar 1K (1-2 Schichten)
          3.) Basis
          4.) Klar 1K (1-2 Schichten)
          5.)...
          6.)...
          u.s.w.
          und erst ganz zum Schluß den 2K Klarlack.

          Der 1K-Klarlack wird ja nur gaaanz dünn gespritzt (wenn man nicht irgendwelche Unebenheiten wegbekommen und scheifen will etc.). Wenn Du nun extrem viele 1K Schichten machst (egal ob direkt übereinander oder jeweils mit einem Basislack dazwischen), dann bringt Du eben recht viel Lösungsmittel ein. Und das muss dann irgendwann alles durch den 2K-Klarlack durchkommen, damit der komplette Lackaufbau durchgetrocknet ist. Wenn Du jetzt 2K-Klarlack zwischendrin spritzt, dann mit Basislacken/1K-Klarlack weitermachst und dann wieder 2K-Klarlack als Deckschicht spritzt, dann müssen die Lösungsmittel aus dem 1K-Klarlack durch 2 Schichten 2K-Klarlack durch, damit der Lackaufbau komplett aushärtet. Das kann dann schon etwas länger dauern.
          In die andere Richtung können die Lösungsmittel in der Regel nicht: Da kommt Kunstoff oder Metall und das ist dicker/undurchlässiger als die darüberliegenden Lackschichten.
          Wie schon gesagt: Solange Du Lacke verwendest, die sich vertragen, kann eigentlich nichts schief gehen. Zur Not dauert die Trocknung eben "etwas" länger.
          Ich habe schon Reparaturlackierungen an Fahrzeugen gesehen, die erst nach ~6 Monaten durchgetrocknet waren. Bei einem Farzeug finde ich so etwas kritisch, da man es täglich braucht und auch mechanische Einflüsse auf den Lack einwirken. Aber beim Lackieren von Rümpfen/Hauben/"Kleinteilen" kann man sich ja mit der Endmontage so lange Zeit nehmen, bis wirklich alles sauber durchgetrocknet ist.



          Gruß
          Micha

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          • alex79
            alex79

            #35
            AW: Wann Zwischenlackschichten?

            Es gibt für Kunststoffe Haftvermittler
            Also
            1 anschleifen 800 nass bei alten Basis lacken bei Wasser 1200 nass sonst gibst schleifspuren
            2 Haftvermittler Ablüften lassen bis er Matt ist
            3 Basis lack ebenfalls bis er matt ist
            4weiter Basis lackierungen immer ablüften lassen bis es matt ist
            5 Klarlack 2K

            Wasserlack zum Trocknen beschleunigen einfach mit der Pistole NUR luft drauf blasen dann lüftet er so in 5 Minuten ab, dann kann weiter gearbeitet werden.


            Klarlacke können bis 60 grad objekt temperatu aufgeheitzt werden nach ca 15 min letzter spritzgang. iele Klarlacke müssen sogar auf diese Temperatur aufgeheitzt werden damit sie überhaupt durch Härten


            Mfg Alex Autolackierer

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            • hermslein
              custom-helicopter.de
              Haubenlackierungen
              • 22.01.2006
              • 1624
              • Hermann

              #36
              AW: Wann Zwischenlackschichten?

              hallo micha

              in der anleitung steht folgendes
              Nicht mehr als 4 Schichten auftragen. SG-100 muß anschließend noch mit
              2 K - Klarlack überlackiert werden. Nach 1 - 12 Std. nur mit Schleifmatte mattieren,
              nach 12 Std. mit 1200er Schleifpapier anschleifen und dann überlackieren.
              Zum Abdecken und Schützen von Basislacken. 1 - 2 dünne Schichten
              auftragen, nach ca. 1 Std. kann darauf abgeklebt und weiter lackiert werden.
              ich denke, dass das mit dem ablüften hier eher nicht der fall ist.
              sicher bin ich mir aber nicht zu 100%. zwischen den einzelnen arbeitsschritten
              liegen aber bei mir eh meist tage, wo die hauben im heizraum zeit zum
              trocknen haben, da ich eher selten an einer einzelnen haube arbeite.
              in der regel mach ich 1 arbeitsschritt an mehreren hauben.

              im normal fall mach ich das mit dem klarlack für "zwischendurch" sehr selten
              und wenn, dann nur auf eher besonderen hauben, aber manchmal gehts
              einfach nicht anders.
              wenn ich z. b. eine haube mache, welche hauptsächlich mit flammen lackiert
              wird (siehe bild), welche zwischendurch immer wieder mit candy überzogen
              werden, wär es mehr als schlimm, wenn bei nachfolgenden arbeiten, wie
              das fenster, etwas passieren würde. in diesem fall bin ich dann mit 2K
              klarlack drüber gegangen, wieder vorsichtig angeschliffen und der
              bereich ist somit ausreichend geschützt.
              zugegebenermasen könnte man auch als erstes das fenster machen
              und dann erst die flammen. und zum schluss alles mit
              klarlack versiegeln - also alles eine frage des aufbaus.

              grüsse
              hermann
              Angehängte Dateien
              www.Custom-Helicopter.de

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              • Albert
                RC-Heli Team
                • 17.04.2001
                • 8599
                • Albert
                • MFC Hochstadt

                #37
                AW: Wann Zwischenlackschichten?

                @ Micha:
                es ist mein Ernst mit dem Fett..... Eben genau wegen dem Bipolrität das Wassers. Fettlöser bitte als Löser von dem Untergrund und nicht in Lösung bringen.

                Das funzt übrigens nur wenn man auch genügend schleift.

                Albert
                Das Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!

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                • Bee
                  Bee

                  #38
                  AW: Wann Zwischenlackschichten?

                  Hi,

                  Zitat von Albert Beitrag anzeigen
                  @ Micha:
                  Fettlöser bitte als Löser von dem Untergrund und nicht in Lösung bringen.

                  Das funzt übrigens nur wenn man auch genügend schleift.

                  Albert
                  Wenn Du einen Fettfilm an einer Oberfläche hast, dann kannst Du da stundenlang Wasser drüberlaufen lassen. Das Fett bleibt an der Oberfläche. Wenn Du mit einem trockenen/wassernassen Lappen lang genug rubbelst und genügend frische Lappen hast, dann verschwindet das Fett meistens irgendwann von der Oberfläche. Das sind aber keine chemischen Effekte (das Wasser löst das Fett nicht), sondern das geschieht rein mechanisch und funktioniert nicht einmal bei allen Fetten und auch nicht vollständig.
                  Aber warum mühsam mechanisch (und nur unvollständig) das Fett enfernen, wenn es chemisch viel einfacher geht?

                  Wenn Du Fett auf der Oberfläche hast und nass schleifst, verteilst Du das Fett auf der ganzen Oberfläche. Die Oberfläche wiederum schleifst Du zusammen mit dem Fett ab, so dass ein Teil des Fettes mit dem Schleifstaub verschwindet, ein anderer Teil wird wieder auf die Oberfläche übertragen. Daher funktioniert das wie Du selbst schreibst nur dann, "wenn man auch genügend schleift".
                  Jeder Lackierer entfettet VOR dem Schleifen (und um ganz sicher zu sein vor dem Lackieren dann noch einmal), eben weil er das Verteilen des Fettes verhindern will. Und zum entfetten nimmt er auch kein Wasser, ....

                  Wenn das Wasser bei Dir tatsächlich so besonders ist, dass es Fett lösen kann, dann rate ich Dir dringend, Dich an einen Patentanwalt zu wenden, oder das Umweltbundesamt zu informieren, damit die nachsehen, was bei Euch so alles im Wasser ist.
                  Das industrielle Entfetten von Teilen ist recht teuer da mit entsprechenden Umweltauflagen verbunden, weil es eben nicht normales Wasser ist, das man da einsetzen kann. Wenn Du aber einen Weg gefunden hast, dass das trotzdem funktioniert, solltest Du Dir das Milliardengeschäft nicht entgehen lassen.
                  Das läßt sich dann auch als Seifenersatz, als Spülmittelersatz, als Waschpulverersatz, .... einsetzen. Da steckt dann also WIRKLICH VIEL Geld dahinter !!!!

                  Es ist übrigens völlig egal, ob Du einen Stoff von einer Oberfläche lösen willst, oder ob Du versuchen willst, ihn in Lösung zu bringen. Wenn sich keine chemischen Bindungen ausbilden, ist es einfach schwierig.
                  Du kannst das mit dem Waschen fettiger Händer auch so sehen: Du willst das Fett von den Händen lösen. (Von mir aus soll es mal egal sein, wohin das Fett dann geht.) Und auch das geht mit Wasser eben nicht so gut, wie mit Wasser und Seife. Aber natürlich geht es irgendwie auch mit einer Handbürste und Wasser, "wenn man auch genügend schleift". Aber DAS ist dann ungleich unangenehmer und anstrengender.

                  Gruß
                  Micha

                  Kommentar

                  • Albert
                    RC-Heli Team
                    • 17.04.2001
                    • 8599
                    • Albert
                    • MFC Hochstadt

                    #39
                    AW: Wann Zwischenlackschichten?

                    Hi Micha,
                    super, noch ein Patent.

                    Meinst du wirklich ich bin so blöd wie du mich da hinstellst?

                    Nochmals: ich will ihn nicht in Lösung bringen, sondern von der Oberfläche abheben. Und wenn du zu faul bist Schmirgelpapier zu benutzen, dann tu das. Ich halte mich an meine für mich funktionierende Arbeitsweise, du kannst gerne weiter mit Lösemittel arbeiten. Ich hoffe, du hältst dich auch an die Verarbeitungshinweise, damit deine Methode auch funktioniert.

                    Albert
                    Das Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!

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                    • CrashGirl
                      CrashGirl

                      #40
                      AW: Wann Zwischenlackschichten?

                      Warum lasst Ihr Euch denn eigentlich nicht dort beraten,
                      wo Ihr den Lack etc kauft?
                      Ist doch sicher ein Fachhandel.

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