Rollrate am GR-24 Pro zu gering

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  • ThomasC
    Senior Member
    • 10.02.2012
    • 3963
    • Thomas
    • Giessen

    #16
    AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

    Kleiner Nachtrag: ob das FBL die Servos am zyklischen Limit betreibt, merkt man recht gut daran, daß die Agilität mit der Drehzahl steigt. Höhere Drehzahlen führen zu geringeren tatsächlichen Ausschlägen. Bei korrekter Einstellung der Limits ist die Agilität bei jeder Drehzahl gleich, anders als beim Paddelheli, wo man das über die Flugphasen angleichen muß.

    Es gibt eine Logging-Funktion für die FBL-Ausschläge, die wir aber leider derzeit nicht selbst auslesen können. Vielleicht programmiert Winfried da noch was im Dataexplorer, ich hoffe es jedenfalls. Gerade zur Diagnose solcher Probleme wäre das schon echt hilfreich.


    Gruß

    ThomasC
    Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

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    • Breiti
      Helischule
      • 16.08.2014
      • 1513
      • Christian
      • Amberg-Sulzbach

      #17
      AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

      Hallo Thomas,

      vielen Dank für die Infos. Wenn ich von den Sender Parametern schrieb, meinte ich immer dir Dual/Rate Werte. Die Servo Wege bleiben selbstverständlich immer bei 100%.
      Sorry, wenn das nicht so rüber gekommen ist.

      Das mit den Limits in der MX-20 im Vergleich zur MX-16 (meine ist die MX-12) habe ich nicht ganz verstanden. Werde heute Abend mal in die Anleitung der MX-20 sehen, was das für eine Einstellung ist.

      In den nächsten Tagen werde ich mal folgende Tests machen:
      - Vergleich TS - Limit 55 zu 70
      - TS - Empfindlichkeit 5 - 9
      - Dual/Rate Roll 100% zu 150%

      Aus den Erkenntnissen werde ich evtl. danach die Anlenkung an den Servohörnern um ein Loch weiter nach außen setzen und dann noch mal neu einstellen und wieder testen.

      Gruß
      Breiti
      Breiti's Helischule

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      • Breiti
        Helischule
        • 16.08.2014
        • 1513
        • Christian
        • Amberg-Sulzbach

        #18
        AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

        Frage in die Runde.

        Wer hat den Rapti mit dem GR-18/-24 im Einsatz und kann mir sein mechanisches und Sender/FBL - Setup mitteilen?
        Idealerweise MX-12 oder MX-16.

        Danke schon mal.

        Gruß
        Breiti
        Breiti's Helischule

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        • ThomasC
          Senior Member
          • 10.02.2012
          • 3963
          • Thomas
          • Giessen

          #19
          AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

          @Breiti: die MX-20 benennt die Senderlimits als "Begrenzung" (Menü "Servoeinstell." Spalte 5 "Begr."). Die kleineren Handsender haben diese Funktion nicht.

          Gruß

          ThomasC
          Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

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          • Meinrad
            Senior Member
            • 07.06.2001
            • 1975
            • Meinrad

            #20
            AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

            Es wäre, wie so oft bei RC-Heli-Diskussionen, wichtig, die Begrifflichkeiten nicht ständig durcheinander zu schmeißen.

            Im Sender stellt man mit den Servowegen, respektive Geber-Ausschlägen (Dual/Rate), nur eine gewünschte Drehrate des zyklischen Systems ein und sonst, vereinfacht ausgedrückt, nichts. Und da haben irgendwelche Limits im Sender zunächst keinen Sinn.
            Was das FBL dann daraus macht, hängt von dessen Einstellung ab.

            Im vorliegenden Fall würde ich zunächst einmal davon ausgehen, dass die Servohebellängen etwas kurz geraten sind. Vielleicht mal eine Bohrung weiter nach außen einhängen. Dann das TS-Limit so einstellen, dass bei kombinierten Vollausschlägen die TS nicht an der Rotorwelle anschlägt. Da dürfte das Limit dann bei 80 bis 90 liegen. Dieses TS-Limit bestimmt den maximalen TS-Ausschlag absolut, also mit Regelung, Vollausschlag usw. Da nützen dann sinnlose Ausschlagserweiterungen im Sender garnichts, denn mehr wird und kann ja gar nicht an die TS weitergegeben werden, sonst würde sie ja an der Welle anschlagen und man hätte den mechanischen Anschlag, den man gerade mit dem elektronischen Limit vermeiden möchte.
            Mit den Ausschlägen im Sender kann man nun versuchen, die Drehrate etwas zu vegrößern, das kann etwas bringen, wenn die eingestellte Drehrate noch nicht das Limit ausschöpft. Das muß man dann erfliegen, die Drehrate kann man nicht am Servoweg erkennen. Den Servohebel durch gigantische Drehwinkel fast in die Extremstellungen zu bringen, bringt keinen linearen Stellweg mehr, daher ist das Verlängern des Servohebels sinnvoller.
            Wenn alles sauber eingestellt ist und die Rollrate immer noch zu langsam ist, kann in den Einstellungen des FBL z. B. der Direktanteil erhöht werden, aber erst dann. Allerdings, die Rollrate wird nicht nur durch das FBL bestimmt, sondern auch durch die Performance des Helis, Blätter, Drehzahl usw.

            Meinrad

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            • Breiti
              Helischule
              • 16.08.2014
              • 1513
              • Christian
              • Amberg-Sulzbach

              #21
              AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

              Hallo Meinrad,

              ich denke auch, dass meine Gestängeeinhängung die mech. Wege zu sehr einschränkt und das FBL TS-Limit auf Grund der mechanischen Grenzen nicht höher gestellt werden kann.

              Ich werde meine Vorgehensweise dahingehend ändern, indem ich Dual/Rate Roll auf Schalter mit 100% und 150% lege. Wenn es keine merkliche ßnderung gibt, ist das System am Limit.
              Dann werde ich die Gestängeeinhängung ändern, neu einstellen und mir die neuen Werte erfliegen.

              Gruß
              Breiti
              Breiti's Helischule

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              • Muki19
                Senior Member
                • 06.08.2008
                • 2579
                • Matthias
                • Hamburg

                #22
                AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

                Den ts-limiter solltest du auf 100% stellen, andernfalls macht die ts mehr weg in den eckpunkten vom senderknüppel. Der limiter sorgt dafür das du umlaufend immer den selben servoausschlag hast. Das ist wichtig da dir sonst der kopf mech anlaufen könnte. In den eckpositionen des senderknüppel sind sonst 150% servoweg. Der limiter begrenzt das dann umlaufend auf 100%. Wenn du kein limiter cerwendest und z.b. nur roll steuerst und da z.b. 10° sind und du dann den knüppel in die eckposition schiebst macht die ts 15°, da in den eckpunkten sonst 150% sind. Erst wenn du den limiter auf 100% stellst bleiben es auch 10° in den eckpositionen.

                du solltest vei den endausschlägen auch mal den kopf drehen und schaun das nix anläuft und dann jede ts -position mal anfahren und das kontrollieren.
                Radikal G20FBL
                800er Heli 3-Blatt (Eigenbau)
                MZ-24 Pro

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                • ThomasC
                  Senior Member
                  • 10.02.2012
                  • 3963
                  • Thomas
                  • Giessen

                  #23
                  AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

                  @Muki: verwechsel' das bitte nicht mit der Einstellung eines Paddelhelis. Siehe Meinrad's Posting dazu

                  Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

                  Kommentar

                  • Muki19
                    Senior Member
                    • 06.08.2008
                    • 2579
                    • Matthias
                    • Hamburg

                    #24
                    AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

                    Was hat der mechanische endausschlag mit paddel oder fbl zutun? Das ist der max. Steuerweg der dem system gegeben wird.
                    Radikal G20FBL
                    800er Heli 3-Blatt (Eigenbau)
                    MZ-24 Pro

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                    • holgers
                      Senior Member
                      • 21.09.2010
                      • 1331
                      • Holger
                      • Berlin

                      #25
                      AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

                      Es wird doch sicher irgendwo stehen, wie groß er Abstand zw. Servorhorn-Mitte (Drehachse) und Gestänge-Anschluss Servo/TS sein soll? Und wenn du so weit innen an den Servoarmen einhängen musst, trenne den Rest des Arms ab, dann eckt die Kugelkopfpfanne auch nicht mehr am Servoarm an. Vllt. muss auch der Kugelkopf weiter wg vom Servoarm, damit die Pfanne am Arm vorbei kommt.

                      Ich habe den GR-18 auf einem Logo 400SE und bei D/R 75% ist mir die Rollrate groß genug. Wir wissen aber hier gar nicht, wie groß die Rollrate jetzt ist und sein soll. 2 Rollen/Sekunde bekomme ich mit 75% D/R auch nicht hin

                      Im Sender bleibt alles auf 100%, kein Trim, kein Subtrim, keine Mittenverstellung. Im GR-18 kannst du nur Pitch, zykl. Pitch und TS Limit programmieren, that's it. Ich mache gerne den Fehler, das sich D/R nicht für alle Flugphasen einstelle und da ist dann plötzlich eine mit 30% dabei und ich wundere mich, warum die Karre so lahm um die eine Achse ist.

                      Gruß, H

                      Kommentar

                      • ThomasC
                        Senior Member
                        • 10.02.2012
                        • 3963
                        • Thomas
                        • Giessen

                        #26
                        AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

                        Zitat von Muki19 Beitrag anzeigen
                        Was hat der mechanische endausschlag mit paddel oder fbl zutun? Das ist der max. Steuerweg der dem system gegeben wird.
                        Du hast was von 100% geschrieben. Das ist die Vorgabe für Paddelhelis für die Einstellung im Sender. Bei FBL muß es bei jedem Heli auf der Werkbank ermittelt und eingestellt werden, ich hatte im Gaui Hurricane z.B. 87% beim GR-18.

                        Gruß

                        ThomasC
                        Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

                        Kommentar

                        • extreme011
                          helishop-nrw.de
                          Flugschule / Onlineshop
                          • 17.08.2009
                          • 5791
                          • Torsten
                          • Bochum

                          #27
                          AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

                          Hier geht es doch um einen Raptor 550. Der hat doch PP Anlenkungen wo die Gestänge eigentlich parallel eingestellt werden. Wenn ich das recht in Erinnerung habe kann man damit auch die Taumelscheibe recht weit kippen.


                          Torsten
                          Vollkasko für Flugmodelle
                          http://Helishop-nrw.de

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                          • Breiti
                            Helischule
                            • 16.08.2014
                            • 1513
                            • Christian
                            • Amberg-Sulzbach

                            #28
                            AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

                            Zitat von holgers Beitrag anzeigen
                            Es wird doch sicher irgendwo stehen, wie groß er Abstand zw. Servorhorn-Mitte (Drehachse) und Gestänge-Anschluss Servo/TS sein soll? Und wenn du so weit innen an den Servoarmen einhängen musst, trenne den Rest des Arms ab, dann eckt die Kugelkopfpfanne auch nicht mehr am Servoarm an. Vllt. muss auch der Kugelkopf weiter wg vom Servoarm, damit die Pfanne am Arm vorbei kommt.
                            ...
                            Leider gibt es keine Vorgabe für den Abstand der Anlenkung zur Servomitte in der Anleitung. Die Kugelpfannen geht auch nicht aussen, sondern innen, Richtung Servohornmitte an. Kürzen hilft nicht.
                            Aber, wie ich bereits erwähnt habe, werde ich die Gestänge ein Loch weiter nach außen setzen.
                            Noch mal zum Verständnis ich habe eine 140 Grad Taumelscheibe mit Pushpull-Anlenkung. Hier sind die mechanischen Hebelverhältnisse völlig anders als z.B. bei Direktanlenkung.

                            Nachtrag zum Begriff TS-Limit.
                            Hier war immer das FBL-Menü gemeint. Ich habe gerade in der Anleitung des Senders gesehen, daß hier das genauso benannt ist, wie im FBL-Menü.
                            Wusste ich nicht mehr, sonst hätte ich FBL - TS - LIMIT geschrieben [emoji6] .

                            Beim Grundsetup habe ich alle Punkte im Sender jungfräulich auf Neutral gelassen, Pitchkurve als Diagonale. Servomitte 90 Grad zur Anlenkung und dann das FBL-Setup durchgeführt.
                            Damit flog der Heli von Anfang an "unauffällig".

                            Ich werde jetzt erst mal das Setup mechanisch korrigieren, FBL neu einstellen und Testflüge durchführen.

                            Gruß
                            Breiti
                            Breiti's Helischule

                            Kommentar

                            • Meinrad
                              Senior Member
                              • 07.06.2001
                              • 1975
                              • Meinrad

                              #29
                              AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

                              Mach das mal so, ist eine vernünftige Herangehensweise.

                              Und lass Dich nicht von dem immer wieder neuen Erfinden der Heli-Einstellerei verwirren. Ist kein Voodoo, gibt es schon zig Jahre.

                              Meinrad

                              Kommentar

                              • Breiti
                                Helischule
                                • 16.08.2014
                                • 1513
                                • Christian
                                • Amberg-Sulzbach

                                #30
                                AW: Rollrate am GR-24 Pro zu gering

                                So, ich war jetzt im Keller und habe meine Mechanik abgeändert, daß FBL neu eingestellt:
                                PushPull-Anlenkung am Servohorn ein Loch weiter nach außen, ist jetzt im zweiten Loch von innen.
                                Sender neutral eingestellt. Servowege auf 100% (war ja schon so), Dual/Rate auf 100% für Nick, Roll und Heck, Expo ebenfalls für Nick, Roll und Heck jeweils auf 0%
                                Pitch-Diagonale von -100% bis +100%
                                0°-Pitch war vor der heutigen ßnderung der Mechanik schon eingestellt. Kurze Kontrolle hat dies bestätigt.
                                Dann kommt im FBL-Menü ja zuerst die zykl 7° Einstellung. Zuvor habe den FBL-TS-Limit auf 100% gestellt, um hier eine mögliche Einschränkung auszuschließen.

                                7° auf Roll eingestellt, Kontrolle für Nick ergab 8,6°. Hat mich etwas gewundert, also habe ich die jeweils gegenüberliegenden Seiten von Nick und Roll als Gegenkontrolle gemessen. Roll 6,9° und Nick 8,1°.
                                Nach kurzer ßberlegung habe ich mir folgende Abhilfe überlegt und umgesetzt. Wenn Nick-Winkel größer ist wie der Roll-Winkel, dann reduziere ich den Nick-Weg im Sender bei Dual/Rate solange, bis Nick und Roll-Winkel bei annähernd 7° liegen.
                                Habe dann durch einige Einstellzyklen den Nick-Weg im Sender-Dual/Rate auf 85% reduziert und somit paßt jetzt die zyklischen Winkel für Nick und Roll.
                                Später bin ich dann wahrscheinlich (hierzu brauche ich dann eure Meinung) auf die Ursache gestoßen.
                                Danach kommt im FBL-Menü die koll. Einstellung. Hier habe ich auf +/-12° Pitch eingestellt.
                                Dann im FBL-TS-Limit die Begrenzung eingegeben. Bei den vorab eingestellten 100% ging jetzt die Taumelscheibe weder mechanisch an, noch die Servos auf Anschlag.
                                Einzig die Wegbegrenzung habe ich dann soweit reduziert, daß die Umlenkhebel die Anlenkgestänge nicht zum / über den Totpunkt laufen liesen. Aktuell 80%.
                                Bei max. Knüppelausschlägen Pitch und TS hat die Pitchlehre 22,2° Grad angezeigt.

                                Kann ich davon ausgehen, daß ich jetzt 12° kollektiv Pitch und 10° zyklisch Pitch habe?

                                Zuletzt hat mir das mit den unterschiedlichen zyklischen Werten für Nick und Roll keine Ruhe gelassen und ich habe noch mal alles überprüft.
                                Letztendlich meine ich die Ursache gefunden zu haben.
                                Die Nick-Anlenkung (in Flugrichtung vorne vor der TS) an der TS hat einen kurzen Kugelkopf an der TS, die beiden Roll-Anlenkungen hinten haben einen verlängerten Kugelkopf. Der Unterschied zum Nick ist 12mm.
                                Somit ergibt sich bei sonst gleichen Hebelverhältnissen der Servos und Umlenkungen bis zur TS ein größerer Nick-Ausschlag als Roll-Ausschläge.
                                Sehe ich das so richtig oder habe ich einen Denkfehler?

                                Sorry für den vielen Text, aber ich dachte mir, ich schreibe ausführlich, um möglichst wenig Unklarheiten entstehen zu lassen.

                                Gruß
                                Breiti
                                Zuletzt geändert von Breiti; 21.03.2016, 21:47.
                                Breiti's Helischule

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