da spricht einiges dagegen. Wenn Du eine Achse mit einer Querbohrung versiehst, die mit einer Zugkraft (Blattfliehkraft) belastet wird, ist die resultierende Beanspruchung eine Zugspannung. Zu berücksichtigen ist die Kerbwirkung aufgrund der Bohrung. Diese führt zu einer Spannungserhöhung. Es bleibt aber eine Zugspannung.
Wenn Du eine Achse bis zur Hälfte einschleifst und mit einer anderen 90Grad dazu angeordneten ebenfalls zu Hälfte eingeschliffenen Achse paarst, ändert sich der Kraftfluß. Je nachdem wo sich beide Achsen berühren bekommst Du einen Biegeanteil. Der resultiert einfach aus dem aussermittigen Kraftangriff. Die Belastung ist zwar in erster Linie eine Zugkraft, wirkt sich aber aufgrund der Gestaltung als Zug- und Biegebeanspruchung aus. Biegung ist in der Festigkeitslehre in der Regel die kritischste Beanspruchungsart bei der es am ehesten zu einem Bauteilversagen kommen kann. In Deinem Fall müsste man also ganz genau nachsehen, wie die Geometrie ausgeführt ist, welche tatsächlichen Beanspruchungen auftreten und wie groß die sind.
Gruß Dieter


Dein Avatar läßt vermuten, dass du schon mit solchen Köpfen wie von Hirobo auf die Welt gekommen bist. Hast du dir schon mal einen ordinären 450'er Kopf von Align usw. angesehen. Das ist hier genauso, wie ich es beschreibe.
Kommentar