Hi,
Ich schlage vor, dass sich alle erst einmal mit den Antworten zurückhalten.
Kenny hat ja schon mehrfach geschrieben, dass er SEINEN Weg gehen will.
Ist ja auch Ok so, auch wenn es viele -mich eingeschlossen- anders gemacht hätten.
Wenn die Kommentare jetzt unkontrolliert kommen endet es doch wieder im Aus.
Lässt es doch zwei Jahre dauern....
Gruss Reimund
Es geht hier keinem darum, das Projekt "tot zu reden". Wie du selber schon geschrieben hast, fehlt dir selber die Erfahrung mit Helis, insbesondere mit Helis dieser Größe. Daher kannst du eigentlich nur von dem Feedback hier profitieren, aber du musst es auch ernst nehmen, selbst wenn damit einige Deiner Grundideen in Frage gestellt werden.
Neuartig ist im Prinzip das mit der Kupplung. Dann Die spiral Zahnräder und die Getriebe Umsetzung.
Ja, das Prinzip der Sollbruch-Kupplung ist neu. Wenn ich mich recht erinnere, hast du geschrieben, dass du damit den Antrieb schützen willst. Allerdings ist die etwas, dass bei Crashs in der Regel kein Problem ist. Bei den offenen Getrieben in Helis wird in der Regel eine Stahl/Kunststoff-Paarung verwendet, um die Reibung gering zu halten. Die Aufgabe deiner Kupplung wird so praktisch von den Kunststoff-Zahnrädern übernommen. Eine solche Kupplung wäre dann sinnvoll, wenn man ein reines Metall-Getriebe verwendet - das müsste dann aber wohl in einem ßl-Bad laufen. Solche Getriebe gibt es auch schon, sind allerdings nicht sehr verbreitet.
Aber du hast ja selber in einem Post diese Sollbruch-Kupplung in Frage gestellt.
Ich vermisse übrigens in deinem Antriebsstrang den Freilauf. Ein Freilauf ist eigentlich bei Helis ab der 450er-Größe Standard und darauf sollte man nicht verzichten, allein schon um Autorotationen zu ermöglichen. Sinnvoll ist es dann auch, wenn der Heckrotor auch bei entkoppeltem Motor durch den Hauptrotor angetrieben wird, um den Heli in der Autorotation voll steuerbar zu halten. Das ist bei allen mir bekannten, aktuellen 700er Helis der Fall. Mit deinem Getriebeentwurf wird das allerdings nicht ganz einfach zu realisieren sein.
Spiralverzahntes Kegelradheißt es
[...]Wie auch bei den Heckstarrantrieben das sind auch Kegelräder aber ohne spiralverzahnung.
Es gibt bereits eine Reihe von Helis mit spiralverzahnten Kegelrädern im Starrantrieb. Das ist leider keine Neuerung.
Zum 1:1 Getriebe: Einige vor mir haben schon erwähnt, dass es keine passenden Motoren dafür gibt. Alle Modellhelis verwenden hier eine Untersetzung, oder haben speziell für den Direktantrieb ausgelegte Motoren, wie beispielsweise der Funcopter (Wobei der jetzt nicht ein Beispiel für einen besonders leistungsfähigen Heli ist...). Es gab diesbezüglich in der 450er Größe ein Eigenbau-Projekt: T-Rex direkt antrieb?! - Seite 16 - RC-Heli Community
Alle handelsüblichen Motoren drehen leider zu schnell für eine 1:1 ßbersetzung. Dafür gibt es auch einen Grund: Um bei der Masse der 700er Motoren (400 gr - ca.700 gr) das entsprechende Drehmoment zu erreichen, ist eine hohe Drehzahl notwendig. Alternativ muss man mit der Masse und/oder dem Durchmesser des Motors hoch gehen und dann kommt so ein Motor raus, wie er weiter oben im Thread verlinkt wurde. Allerdings war das nur ein Scherz, denn der Motor wiegt 2,5 kg und passt einfach nicht in einen Heli dieser Größe.
Falls Dich das nicht überzeugt: Meinst du die (anderen) Heli-Hersteller bauen eine Untersetzung (teilweise mit zweistufigem Getriebe), weil es ihnen Spass macht? Nein, es ist eine technische Notwendigkeit!
Du solltest deinen Heli so konstruieren, dass eine Maximaldrehzahl von ca. 2000 mit den verfügbaren Komponenten erreicht werden kann. Meinetwegen auch mehr, aber: Der Grund dafür ist nicht nur die Schallgeschwindigkeit, die hier bereits angeführt wurde, sondern auch die Belastung der mechanischen Komponenten im Rotorkopf. Rechne doch mal aus, welche Kräft durch zwei je 200 Gramm schwere Rotorblätter bereits bei dieser Drehzahl auf die Blattlagerwelle ausgeübt werden. Wenn du noch die von dir geplanten Alu-Rotorblätter mit höherem Gewicht verwenden willst, dann musst du den Rotorkopf natürlich entsprechend stärker planen. Weiterhin ist Alu nicht das beste Material für Rotorblätter. Nicht ohne Grund sind GFK- oder CFK-Rotorblätter Standard bei den aktuellen Helis. Hier würde ich mich der Empfehlung anschließen, handelübliche Rotorblätter zu verwenden.
Für die gesamte Auslegung solltest du erstmal entscheiden, um welchen Antrieb herum du den Heli planen willst. Ich würde dir empfehlen, dir mal aktuelle 700er und 800er Motoren (& Akkus & Regler) anzusehen und von dort aus weiter zu planen.
Diese Dinge kannst du natürlich auch auf deine Art ("Lasst mich in Ruhe mein Ding durchziehen.") herausfinden. Aber ich denke du kannst dir durch die Beiträge hier im Thread und auch mit einem Blick auf die "Konkurrenzprodukte" viel Zeit, Arbeit, Geld und -nicht zuletzt- Entäuschungen ersparen.
@CNC-Kenny
Hi, mach auf jeden Fall weiter aber nimm dir bitte bitte den einen oder anderen Ratschlag zu Herzen oder als Gedanken Anstoß. Nur mal so zum Beispiel, die Fliehkräfte die Auftreten bei Drehzahlen von 4000U/min sind 4mal so hoch wie bei 2000U/min und können bei im Handel erhältlichen Blättern schon bedrohliche/überhöhte Werte erreichen. Weiß ja nun nicht was deine selbst hergestellten Blätter wiegen sollen aber das können ganz schnell tödliche Geschosse werden.
Mit Sicherheit sind hier einige Leute die dir hilfreiche und nützliche Tipps mit auf den Weg geben können. Also bitte nicht alles ignorieren und sagen billige Hubis fliegen auch.
Ich wünsche dir alles Gute und vor allem viel Erfolg mit deinem Projekt.
Also ich dachte schon meine 2700 u/min am Pace 800 sind krass. Aber bei 3000 bis 4000 Binn ich nicht in der Nähe wenn du starten willst. Denke Bitte auch an den ßberschlag der Blattspitzen. Mit 4000 kracht es ganz bestimmt.
Interessantes Projekt, jedoch finde ich eine 1:1 ßbersetzung auch nicht sinnvoll. 4000u/min am 700 finde ich selbst falls mechanisch machbar nicht sinnvoll da der Heli damit wahrscheinlich unfliegbar wird. Außerdem wird dir die Drehzahl aufgrund des zu geringen Drehmoments stark einbrechen.
Mein Lösungsansätz wäre das Zahnrad an der Hrw zu vergrößern. ßhnlich wie der Heckabtrieb vom X7.
Einen Freilauf könnte man ja ähnlich wie im Protos im Ritzel einbauen und den Heckabtrieb wie den Antrieb mit einem Kegelrad am Hzr realisieren.
Hallo Marvin,
700er Rotorblätter aus EN AW 7075? Das wird ein fliegendes Messer. Du hast am Rotorblatt Belastungen durch Wechselbiegung und Torsion.
Gruß Norbert
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)
Das mit den 4000U war ja nicht so ernst gemeint.
Ich dachte einfach nur mehr drehzahl um die Belastbarkeit zu testen oder ein Kunstflieger.
Das 4000u zuviel sind ist mir bewusst.
Und das mit der ßbersetzung hab ich auch verstanden.
Ich wollte es eben testen, dachte mir ein bisschen das es vielleicht schwer wird. Da es ja sonst keine 1:1 übersetzung gibt.
Aber das es eigentlich ganz unmöglich ist hatte ich nicht im Sinn.
Den Freilauf mach ich natürlich rein.
Das weiß ich das man den braucht habs nur total vergessen zu schreiben den hätte man am 3D Modell eh nicht gesehen, wusste ich. Hab ich mich auch schon mal schlau gelesen vor langer Zeit. Weil ich mich früher gewundert habe das in eine Richtung der Motor nicht mit dreht.
Eben damals nicht wusste das man ein Freilauf braucht.
Was ist mit dem Heckrotor wenn man die ßbersetzung hinten so macht das der Heckrotor um einiges mehr Drehzahl hat. Das er da aggressiver ist? Sinnvoll?
Zuletzt geändert von JMalberg; 07.09.2014, 10:51.
Was ist mit dem Heckrotor wenn man die ßbersetzung hinten so macht das der Heckrotor um einiges mehr Drehzahl hat. Das er da aggressiver ist? Sinnvoll?
Wenn Du nicht ausrechnen kannst, welche Heckleistung und abhängig davon welche
Drehzahl am Heck Du benötigst, dann würde ich an Deiner Stelle die Heckübersetzungen
von Helis mit vergleichbarer Größe abschauen.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Was ist mit dem Heckrotor wenn man die ßbersetzung hinten so macht das der Heckrotor um einiges mehr Drehzahl hat. Das er da aggressiver ist? Sinnvoll?
Der Heckrotor muß wesentlich schneller drehen als der Hauptrotor.
Die ßbersetzungsverhältnisse sind aber von Modell zu Modell unterschiedlich.
Mir sind ßbersetzungsverhältnisse von ca. 1:4 bis 1:6 bekannt.
Gruß Klaus
Wer emotional wird hat keine sachlichen Argumente mehr und somit verloren.
Grundsatzfrage: Wieso Blätter aus Alu? Woher weisst du dass die den Belastungen standhalten? Alu ist nicht gerade "flexibel" bei den Schwingungen und Kräften die aufs Blatt wirken? Gerade Blätter stellt man nicht einfach mal so eben her. Damit die auch nur einen bisschen aerodynamisch durchdacht sind braucht es viele viele Prototypen, Zeit, Entwicklung und Geld. Es gibt Firmen die sich NUR der Rotorblatt Entwicklung widmen, wieso solltest du das so einfach fertigen können? Es gibt einen Grund warum Henseleit und co anständige Helis und dazu nicht auch noch anständige Blätter fertigen können. Sieht noch nicht sehr durchdacht aus, bzw zu viel gewollt.
Beschränk dich lieber aufs wesentliche, das was du kannst ohne alles auf ein mal zu wollen und als erster ein solches Wunder fertig bringen zu wollen. Könnte weh tun am ende.
also ohne den "Experten" hier allen zu nahe treten zu wollen, als ich jung war, habe ich auch "blauäugig" manche Projekte angegangen und aus denen ist dann erstaunlicherweise (über einige Iterationen) Erfolgreiches geworden.
Ich finde es schön, dass sich jemand Junges mit dem Thema befasst, und vielleicht kommt ja mal was Neues dabei raus.
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