BeastX für Mehrblattrotor

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  • stringfellow4
    Member
    • 09.11.2008
    • 96
    • Ralf
    • Bremerhaven

    #16
    AW: BeastX für Mehrblattrotor

    Hmmm, wenn ich das richtig verstehe, brauche ich dann aber doch nur eine Verdrehung, wenn ich annähernd gerade verlaufende Anlenkungen zwischen Taumelscheibe und Blatthalter haben will. Ansonsten kann ich doch die Anlenkungen so verdrehen, das sie 90° voreilen, oder?
    Was soll`s mit der Signatur?

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    • ralfio
      Member
      • 21.06.2007
      • 869
      • Ralf
      • Down Under

      #17
      AW: BeastX für Mehrblattrotor

      Theoretisch ja, aber dann hast du, je nach Kopf, mehr oder weniger schräg stehende Anlenkgestänge (eher mehr). Wie sich das fliegerisch auswirkt, kann ich dir nicht sagen, das habe ich nie probiert

      Gruß
      Ralf
      GAUI X5 Vario BO105 Raptor E720
      Graupner MX-20, Taranis X9E

      Kommentar

      • stringfellow4
        Member
        • 09.11.2008
        • 96
        • Ralf
        • Bremerhaven

        #18
        AW: BeastX für Mehrblattrotor

        Fliegst Du mit einem Mehrblattkopf? Wenn ja, welche Elektronik benutzt Du oder geht das auch ohne?
        Was soll`s mit der Signatur?

        Kommentar

        • ralfio
          Member
          • 21.06.2007
          • 869
          • Ralf
          • Down Under

          #19
          AW: BeastX für Mehrblattrotor

          Ich fliege meine Bo 105 mit Elektro-Skyfoxmechanik von Vario mit 4-Blattkopf und vstabi, sowie die Bell 412 von MCC mit Raptor 50 Mechanik und 4-Blattkopf mit Rondo. Geht beides sehr gut.

          Eigentlich sind ja alle Rotorköpfe auch Mehrblattköpfe, denn wer fliegt schon mit nur einem Blatt

          Gruß
          Ralf
          GAUI X5 Vario BO105 Raptor E720
          Graupner MX-20, Taranis X9E

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          • Eddi E. aus G.
            Gast
            • 12.12.2003
            • 6399
            • Edward

            #20
            AW: BeastX für Mehrblattrotor

            Hi.

            Zu den schrägen Gestängen: versucht Euch mal an den Physikunterricht zu erinnern, Kräfte:

            Zu jeder Kraft gibt es eine Gegenkraft.
            Wenn das Gestänge senkrecht steht, ist der Druck des Gestänges gegen den Druck des Blattes
            (oder Zug) quasi 1:1 (Hebelübersetzung von der TS aus mal ausgenommen).

            Wenn das Gestänge verdreht ist, kann das Gestänge die Kraft nur teilweise aufnehmen, die
            Kraft, die "schräg daneben" geht, versucht ständig, die ganze Chose weiter zu verdrehen.

            Man hat ständig eine verdrehende Kraft auf dem TS-Mitnehmer, und eventuelles Spiel wirkt
            sich stärker aus.

            Außerdem verschenkt man Stell- und Haltekraft der Servos. Man stelle sich als Extrem vor,
            die Gestänge wären 45° geneigt oder mehr

            Das Optimum sind senkrechte Gestänge und entweder Verdrehung der Anlenkpunkte an der
            TS (Servos um die TS "weiterdrehen") oder eine elektronische Lösung.

            Zum Phasing ... das ist dynamisch, je nach Flugzustand können das schon mal +/- 20° Differenz
            zum Schwebeflug oder unbelasteten Flug sein ... hier kann man sich nur annähern und eine
            Drehung wählen, die sich gut anfühlt. Viele Piloten werden das auch gar nicht spüren ... wenn man's
            gediegen angehen lässt, merkt man 15° Verdrehung überhaupt nicht (kann man mit FBL ruhig
            mal ausprobieren )

            Grüßle

            Eddi

            Kommentar

            • stringfellow4
              Member
              • 09.11.2008
              • 96
              • Ralf
              • Bremerhaven

              #21
              AW: BeastX für Mehrblattrotor

              Zweifelsohne hast du was die theoretische Betrachtungsweise angeht Recht. Gerade Anlenkunge sind das Optimum.

              Wenn das Gestänge verdreht ist, kann das Gestänge die Kraft nur teilweise aufnehmen, die Kraft, die "schräg daneben" geht, versucht ständig, die ganze Chose weiter zu verdrehen.

              Wie denn aber? Der Taumelscheibenmitnehmer verhindert das doch!

              Das dynamische Phasing verstehe ich nicht :-( Wenn es mechanisch nicht möglich ist an dem Taumelscheiben / Rotorsystem etwas zu verdrehen, kann das doch auch nicht durch dynamische Ereignisse geschehen. Und wenn selbst 15° nichts ausmachen (nicht bemerkbar sind) sollte mich das nicht stören :-)

              Aber trotzdem vielen Dank für eure Mühen mit mir bis dato

              Gebt nicht auf mich "schlau zu machen" :-)
              Was soll`s mit der Signatur?

              Kommentar

              • blackheart
                blackheart

                #22
                AW: BeastX für Mehrblattrotor

                Hallo!
                Hab gestern das Beast auf meinen Blade 400 mit 4-Blatt Hauptrotor von CopterX aufgebaut.
                Kommt später in den bereits fertig gestellten Rumpf der EC 135 rein.
                Nach erstem Probeschweben gestern Abend muss ich sagen ich bin begeistert.
                Sind zwar noch einige Anpassungsarbeiten zu leisten, aber für den Anfang nicht schlecht.
                guckst du http://www.youtube.com/watch?v=duHzPq57FdE
                lg
                Michael

                Kommentar

                • Schnellstarter
                  Schnellstarter

                  #23
                  AW: BeastX für Mehrblattrotor

                  Ich kapier das alles irgendwie nicht! Also werde ich meinen 4-blatt schnell wieder vergessen... leider....

                  lg

                  Kommentar

                  • T.Y.T.U.S
                    T.Y.T.U.S

                    #24
                    AW: BeastX für Mehrblattrotor

                    Mich würde das aber nun schon interessieren ob und wann das Best die virtuellen Taumslcheibendrehung kann?

                    Ich bin auch gerade am überlegen,ob ich mir ne Hughes 500 auf einen Rex 500 stülpe,mit 4-Blatt.

                    Wie stelle ich denn die virtuelle TS bei einer MC-22s ab?Da kann ich ja nur die Werte auf null setzen oder bin da nun auf dem falschen Weg?

                    Gruß

                    Kommentar

                    • someone
                      Member
                      • 06.02.2009
                      • 779
                      • Peter
                      • CH-Brunnen

                      #25
                      Re: BeastX für Mehrblattrotor

                      Das MB wird die virtuelle TS Drehung beherrschen, sobald die Software verfügbar ist. Das sollte eigentlich nicht mehr allzu lange dauern.

                      Bei Fbl müssen senderseitig alle Mischer aus sein, also auch die ts Drehung
                      TDR, Fusion 50, SJM 430
                      Und sonst noch ein paar Fluggeräte....

                      Kommentar

                      • stringfellow4
                        Member
                        • 09.11.2008
                        • 96
                        • Ralf
                        • Bremerhaven

                        #26
                        AW: BeastX für Mehrblattrotor

                        So nun habe ich es vollendet.

                        Meine AS-550N mit T-REX 600ESP-Mechanik fliegt mit 3-Blattrotorkopf und Microbeast auch ohne virtuelle Taumelscheibenverdrehung einwandfrei. Die Gestänge stehen zweifelsohne nicht senkrecht, was ich beim Fliegen jedoch überhaupt nicht merke.
                        Was soll`s mit der Signatur?

                        Kommentar

                        • T.Y.T.U.S
                          T.Y.T.U.S

                          #27
                          AW: BeastX für Mehrblattrotor

                          Also hier stehen die auch nicht gerade:


                          und es schient zu fuktionieren.

                          Gruß

                          Kommentar

                          • Manfred G.
                            Member
                            • 14.07.2001
                            • 285
                            • Manfred
                            • Aying im LKR München

                            #28
                            AW: BeastX für Mehrblattrotor

                            Hallo,

                            das microbeast wird mit der PC-Software definitiv eine einstellbare, virtuelle Taumelscheibenverdrehung ermöglichen.
                            Bis es soweit ist, muß man sich mit schrägstehenden oder gewinkelten Gestängen behelfen. Aber beides funktioniert auch mit microbeast sehr gut.
                            Angehängte Dateien
                            [FONT="Arial"]Viele Grüße aus Aying bei München

                            Manfred[/FONT]

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                            • Sebastian
                              Sebastian

                              #29
                              AW: BeastX für Mehrblattrotor

                              Moin,

                              @ Stringfellow:

                              Hab mir gerade alles hier mal durchgelesen und mir ist aufgefallen,dass du eine wichtige Sache die von Eddie erklärt wurde nicht ganz verstanden hast,so glaube ich.

                              Im Beitrag 8 schreibst du von der Kreiselwirkung. Das trifft aber auf die Rotorsteuerung nicht zu,das hat damit nichts zu tun.
                              Die von dir gemeinte Kraft entwickelt sich nur bei von extern einwirkenden Kräften.
                              Beispiel:
                              Unstabilisierter Heli schwebt,seitliche Windböhe kommt:Heli nickt je nach Rotordrehrichtung VOR oder ZURßCK!

                              Das dynamische phasing,wie es hier genannt wurde, ist das Schlüsselwort.
                              Das ist eine aerodynamische Sache, abhängig von Dämfung,Schlaggelenk,Blatthals usw...

                              Beispiel:
                              Großhubschrauber Bell205 mit seinem Semirigid-Kopf hat die 90° "Vorlauf",da er zwar eine Pendelnabe hat (Rotorkreis kann kippen in alle Richtungen und "zieht" den Mast sozusagen hinter/unter sich her)aber ansonnsten alles starr miteinender verbunden ist, so auch z.B. der Jet Ranger.So kippt beim Blattschlagen hier sozusagen z.T.der ganze Rotorkreis

                              Die BO105 hat aber zum Beispiel nur 73°, da hier dorch das Kopfkonzept andere Regeln gelten,hier erfolgen Dämpfung usw über den Blatthals,auch ist hier jedes einzelne Blatt starr ohne Auswirkung aufs jeweils gegenüberliegende fest mit dem Mast verbunden.
                              Im letzteren Beispiel wird klar,das Kreiselpräzässionen mit der Steuerung nichts zu tun haben können, denn diese ist immer 90°.

                              Mit der Steuerung haben die Kreiselkräfte also nix zu tun, eher mit größter Ursache und größter Wirkung.
                              Ein Kreisel reagiert immer nur ausweichend auf äußere Einwirkungen(bei uns Wind,ßnderung der Anströmverhältnisse),bei unseren Rotoren kommen die Kräfte zur gesteuerten Rotorneigung aber vom Rotor selbst.

                              Daher ist hier der Tip mit der TS-Drehung eher auf die besseren Anlenkungsmöglichkeiten bezogen.

                              Hier mal lesen,sehr interessant:


                              dort auf "Antworten auf Leserfragen" gehen, dann auf "September 2004:zyklische Verstellung durch Kreiselkräfte" gehen.

                              Direktlink:


                              Das enthaltene Beispiel mit der CD verdeutlicht das sehr gut.

                              Grüße und viel Erfolg

                              Kommentar

                              • stringfellow4
                                Member
                                • 09.11.2008
                                • 96
                                • Ralf
                                • Bremerhaven

                                #30
                                AW: BeastX für Mehrblattrotor

                                Hmmm,

                                ich kann mir das aber nicht erklären:

                                Zitat:

                                Mal anders:

                                Den Heli von oben betrachten, der Rotor ist eine Uhr und dreht sich rechts herum. Vorne ist 12 Uhr, rechts 03 Uhr, hinten 06 Uhr, links 09 Uhr. Der Heli schwebt, die Rotorwelle steht senkrecht, die Blätter haben rund um die Uhr angenommen 5° Anstellwinkel um den Heli in der Schwebe zu halten. Jetzt soll der Rotorkreis 3° nach vorne geneigt werden. Das sieht dann für das vordere Blatt so aus:
                                12 Uhr: 5°+0°=5°
                                01 Uhr: 5°+1°=6°
                                02 Uhr: 5°+2°=7°
                                03 Uhr: 5°+3°=8° (stärkste zyklische Verstellung positiv)
                                04 Uhr: 5°+2°=7°
                                05 Uhr: 5°+1°=6°
                                06 Uhr: 5°+0°=5°
                                07 Uhr: 5°-1°=4°
                                08 Uhr: 5°-2°=3°
                                09 Uhr: 5°-3°=2° (stärkste zyklische Verstellung negativ)
                                10 Uhr: 5°-2°=3°
                                11 Uhr: 5°-1°=4°
                                12 Uhr: 5°-0°=5°
                                Das hintere Blatt beginnt zur gleichen Zeit bei 06 Uhr.

                                Ich will nach vorne fliegen (12 Uhr) und habe den geringsten Neigungswinkel 2° bei 9:00 Uhr, also 90° vor der beabsichtigten Flugrichtung und den größten Neigungswinkel von 8° bei 3:00 Uhr also auch 90° vor der beabsichtigten Stelle, nämlich hinten* Nach der obigen Theorie (Kreiselpräzession egal) fliegt der Hubi also nach links in Richtung 9:00 Uhr weil dort der Anstellwinkel am gerinsgten und bei 3:00 Uhr am größten ist?!?!
                                Oder anders (bei mir in der Praxis): Will ich nach vorne fliegen neigt sich meine Taumelscheibe auch nach vorne. Das Rotorblatt wird bei mir (Rotorkopf auf Anlenkung vorne umgebaut beim T-REX600) 90° vorher, also vor der beabsichtigten Flugrichtung den geringsten Anstellwinkel haben und trotzdem fliegt der Hubi nach vorne. Nach der obigen Theorie müsste er doch nach links fliegen, weil er dort doch den geringsten Anstellwinkel hat (9:00 Uhr), oder*?

                                Gruß

                                Ralf
                                Was soll`s mit der Signatur?

                                Kommentar

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