Ui, das ausreichend zu erklären gibt ne mehrseitige wissentschaftliche Abhandlung.
Ganz grob:
Dein Rigid Hubi ist ein labiles System wie ein Blatt Papier. Bei jeder Fahrtbewegung will es in irgend eine Richtung wegsteigen oder abtauchen.
Das erkennen die Sensoren und steuern dagegen (mal ganz grob) und halten dir den Hubi gerade, bzw. mit der Drehrate die du vorgibst.
In eine Achse ist das noch relativ simpel. Hubi nimmt Nase hoch, System drückt sie runter.
Dito auf Roll oder auf Nick und Roll gleichzeitig in einer Kurve.
Wenn jetzt Pirouetten geflogen werden, dann verändert sich die Aufbäum/abtauchrichtung permanent und das System hinkt ständig hinterher.
Daher, je schneller die Regelkreise und je schneller und genauer die Servos, um so besser kann das System mithalten.
Aber es hinkt in Pirouetten immer, egal wie schnell es rechnet oder reagiert hinterher, weil es erst Bewegungen registrieren muss und erst dann darauf reagiert.
Sprich, bis die Reaktio am Rotorblatt passiert ist es schon ein paar oder etliche Grad verspätet dran, der Hubi "eiert" in Pirouetten.
Tja, und nun kommt die Pirouettenkorrektur ins Spiel.
Wie das genau funktioniert, das wissen wohl nur die Jungs, welche die Algorythmen für die Soft ausgetüftelt haben, aber im Endeffekt minimieren sie die Latenz zwischen Aktio des Hubis und Reaktio des Sytems durch rechtzeitiges "Vorsteuern".
Mal ganz grob und hoffentlich richtig

(Na, da hab ich wohl zu langsam getippelt...)



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