Da die Diskussion(en) aus den "schiefen Rettungen" heraus entstanden sind, ... würde ich sagen gibt es das Problem durchaus, oder zumindest ein anderes Thema, welches bei der Bestimmung der Lage Probleme bereitet und welchem man durch diese Themen auf die Schliche kommen möchte.
Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
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AW: Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
Da die Diskussion(en) aus den "schiefen Rettungen" heraus entstanden sind, ... würde ich sagen gibt es das Problem durchaus, oder zumindest ein anderes Thema, welches bei der Bestimmung der Lage Probleme bereitet und welchem man durch diese Themen auf die Schliche kommen möchte.
Das ist auch das beste, was du machen kannst, da dabei eben messbare Beschleunigungen wirken. Dumm wird es eben erst, wenn nix mehr zum Messen da ist (Schwerelos,... Low-G ...).Zitat von fly-kai Beitrag anzeigen
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AW: Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
Es entstehen immer messbare Beschleunigungen bzw. Drehraten !
Oder wo soll jetzt der Unterschied sein ob ich den Spielzeugcopter in die Luft werfe, oder einen TicToc fliege und mich versteuere ?!
Diese 6-Achs Sensoren heißen übrigens IMU falls sich jemand noch weiter damit beschäftigen möchte... Und werden sogar im schwerelosen Raum (Satelliten) eingesetzt.
Mfg
Kai AusCoburg
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AW: Rettungsfunktionen und die benötigte Sensorik
Darum erwähnte ich die Schwerelosigkeit ...
Freier Fall = keine Beschleunigung
Beim TicToc ist genau das Gegenteil der Fall ... Da wird ja permanent Beschleunigt.
Und in Satelitten wird nicht mit Massen gearbeitet sondern mit Licht
Ringlasern um genau zu sein ...Zuletzt geändert von Amok; 15.03.2015, 23:56.
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AW: Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
Satelliten befinden sich nie im Schwerelosen Raum. Wenn dem nämlich so wäre, wären es keine Satelliten. Ohne Schwerkraft keine Umlaufbahn, ohne Umlaufbahn kein Satellit.Zitat von fly-kai Beitrag anzeigenDiese 6-Achs Sensoren heißen übrigens IMU falls sich jemand noch weiter damit beschäftigen möchte... Und werden sogar im schwerelosen Raum (Satelliten) eingesetzt.
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AW: Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
Zitat von Hexahydrat Beitrag anzeigenMehrere Pyroflip verwirren das Hc3-sx, so daß es bei jedem ca. 4 Rettungsversuch 90grad nach vorne oder hinten weg Rettet. Nach ca. 10 Sekunden, ändert sich nichts, nach ca. 20 Sekunden, rettet es leicht schräg weg, nach weiteren ca. 10 Sekunden hat es erst den Horizont wieder gefunden. Es dauert also bei mir 20-30 Sekunden bis das Hc3-sx den Horizont wieder findet. Mich wundert, das es nicht schneller, den Horizont wieder findet. Ich fliege 6 Stück. Hc3-sx, die sich in verschiedensten Heli's bei meinen schlecht geflogene Pyiroflips, so verhalten. Ich finde die Diskussion sehr interessant. Mfg Fritz
Hi,
wenn ich das richtig verstehe sind die Zeitangaben nach Horizontalem Schweben, oder?
Das würde ja bedeuten das Ding rechnet wirklich nur mit und nimmt sich dabei auch noch raus zu 'wissen' wann jemand 'horizontal schwebt' ...
Was ist denn wenn Du nach den PF einen Funnel fliegst, wäre mal interessant wo er dann hin rettet, oder ob er sich dabei wieder ein kriegt, würde ja fast vermuten nein...
Und das mit den Drehratensensoren wusste ich auch nicht, ist das wirklich so das die auch nur ein Delta detektieren können?
Viele Grüsse
AndreIf you can't explain it simply, you don't understand it well enough
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AW: Rettungsfunktionen und die benötigte Sensorik
Zitat von Amok Beitrag anzeigen
Weil man dadurch die Erdbeschleunigung messen und somit eine Aussage über "oben und unten" treffen könnte.
Leider nicht so einfach ... auf den Heli wirken deutlich mehrere Beschleunigungen dazu noch auf unterschiedlichen Achsen, weshalb das Thema ja so komplex ist.
Die Sensoren messen Drehraten um die xyz-Achsen und Beschleunigungen in den xyz-Achsen. ßnderungen der Drehraten treten nicht als Beschleunigungen zutage, wenn der Drehpunkt im Sensor liegt. Das ist natürlich beim Heli nie genau der Fall. Ich nehme an, das meinst du mit kompliziert.
Ich spreche nur von Beschleunigungen in den xyz-Achsen, nicht von Drehbeschleunigungen aus der Sicht des Sensors. Wenn der Sensor immer im Drehpunkt des Helis befestigt wuerde, sind da imho keine weiteren Beschleunigungen ausser Wind und Rotor. Welche denn?
Den Horizont zeigt der Beschleunigungssensor m.E. nur an, solange der Heli auf dem Boden steht. Danach übernimmt der Rotorschub die Rolle des Boden, und der zeigt halt leider nicht mehr den Horizont an.
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AW: Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
Das wissen wir doch alle.Zitat von Schraubcopterflieger Beitrag anzeigenSatelliten befinden sich nie im Schwerelosen Raum. Wenn dem nämlich so wäre, wären es keine Satelliten. Ohne Schwerkraft keine Umlaufbahn, ohne Umlaufbahn kein Satellit.
Aber genau deswegen sind sie ja schwerelos. Weil sich Schwerkraft und Zentrifugalkraft aufheben. Deshalb bist du auch in der Raumstation schwerelos.
Mit freundlichen Grüßen
Kai AusCoburg
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AW: Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
Hi,
unter
Künstlicher Horizont - Wikipedia
finden sich tatsächlich interessante Infos. Da wird auch davon ausgegangen, das die Bewegungen über die Zeit aufintegriert werden.
Ich werde bei nächster Gelegenheit einmal probieren, was passiert, wenn man ein BD3SX auf der Seite initialisieren lässt und dann (in genügend Höhe) rettet. Ich berichte dann.
Kann das Signal der Beschleunigungs-Sensoren evtl. zur Lotausrichtung verwendet werden?
gruß
tobiT-REX 600 ESP 'FBL',
E-Flite Blade 180 CFX, DX8
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AW: Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
Um tiefer in die Funktion der Gyro- und Beschleunigungssensorik zur Lageregegelung und -erkennung einzusteigen, macht es Sinn, sich mal mit den Themen Sensordatenfusion, Kalman-Filter und Inertialnavigation zu beschäftigen. Besonders das Kalman-Filter ist das zentrale Element, um trotz der fehlerbehafteten Messwerte der Sensoren ein belastbares Bild der räumlichen Lage und Bewegung zu gewinnen.
Gruß Jan
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AW: Rettungsfunktionen und die benötigte Sensorik
Das würde ich vielleicht nochmal überdenken. Ansonsten würde mich sehr die Geschwindigkeit interessieren, mit der ich auf dem Boden aufschlage, wenn ich vom Dach springe. Diese müsste ja nach deiner Aussage konstant sein, da ja keine Beschleunigung wirkt. Aber warum falle ich dann überhaupt nach unten?Zitat von Amok Beitrag anzeigenFreier Fall = keine Beschleunigung
Gruß
JohannesT-Rex 600 Nitro, OS 55
T-Rex 700 Century Benzin Umbau
Protos 500, Blade mcpx (nano)
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AW: Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
Geschwindigkeit beim ungebremsten freien Fall:
v = a * t
mit a = 9,81m/s^2 = konstant
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AW: Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
Da stimme ich dir zu, aber die Frage war rhetorisch gemeint und an Amok gerichtet.T-Rex 600 Nitro, OS 55
T-Rex 700 Century Benzin Umbau
Protos 500, Blade mcpx (nano)
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AW: Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
Nicht Geschwindigkeit und Beschleunigung verwechseln!
Ich sagte nicht das du im freien Fall keine Geschwindigkeit hast, sondern dass du dabei nicht Beschleunigt wirst.
Natürlich fällst du (wie jeder andere Gegenstand) mit der Geschwindigkeit mit der du vorher (durch die Erdbeschleunigung) beschleunigt wurdest ...
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AW: Rettungsfuktionen und die Benötige Sensorik
ähh, jetzt wirds komisch...
im Freien Fall wirst Du Beschleunigt und dementsprechend steigt Deine Geschwindigkeit und zwar pro Sekunde um 9.81m/s ...
(Theoretisch ohne Luftwiederstand etc).
Die Gewichtskraft die in dem Moment wirkt ist 0, weil Du ja genau in dem Maße beschleunigst wie die Erde Dich an zieht...
Was ein Sensor in dem Fall 'sagt' ist mir jetzt gerade auch nicht mehr klar, ich würde mal vermuten ein auf Trägheit basierendes Element hat hier seine Ruhelage, also quasi einen Nullwert. Ist der Nullwert auf Ruhlage (kein Freier Fall sondern stand am Boden) 'geeicht' dann käme hier eben ein negativer Wert raus, aber das sind nur zahlen...
Viele Grüsse
AndreIf you can't explain it simply, you don't understand it well enough
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