Hallo.
Für mich ein sehr interessantes Thema und selbstverständlich geht das und bei -richtiger- Voraussetzung auch richtig gut.
Wie schon verschiedentlich hier geschrieben wurde, ist Flybarless ohne Kopfelektonik aber auch m.E. mehr ein Fliegen für den Scalebereich und wird mit der Anzahl der Blätter auch immer besser.
Da auch ich schon in den 70/80er Jahren Erfahrungen mit Rigidköpfen gemacht habe und damit das mit meinem Erlebten heute vergleichen kann, hier meine bisherigen positiven Erfahrungen/Voraussetzungen für stabiloses Fliegen:
- Vorhandensein von mehr als ausreichender Flugerfahrung
- Techn. Zusammenhänge am Heli sollten verständlich sein
- Richtige Rotorblätter; mit Schwerpunkt außerhalb der Mitte und Vorlauf gegen Null
- 2-Blatt-Köpfe brauchen mehr Drehzahl als Mehrblatt-Köpfe
- Eine untersetzte Anlenkgeometrie, die von den Servos über die Taumelscheibe zur Blattanlenkung gehen sollte
- Falls am Sender möglich, eine lineare Taumelscheibenansteuerung und negatives Expo einstellen; ergibt (nur für mich?) eine bessere
(degressive) Kurvenverlauf-Feineinstellung der zyklischen Ansteuerung.und ein sanfteres Pitchverhalten, da ja linear
- Gute Blattlagerdämpfung; verhindert das Aufbäumen und Wegrollen im schnellen Vorwärtsflug
- Schwerpunkt sollte vor der Rotorwelle liegen (kopflastig)
- Und ganz wichtig, keine allzu schnellen Servos (diese verbreiten am Kopf nur Hektik). Falls aber bereits vorhanden, bei 6 V-Servos die Spannung absenken, z.B. um die 5,2 V.
Leider erkannte ich diesen Zusammenhang - Hochvoltservo/Schnelligkeit/Kopfunruhe - viel zu spät und hat mir dadurch auch viele -Bastelstunden- gekostet, die im nachherein absolut unnötig waren.
Gruß Dieter, der immer noch begeistert Mehrblattkopf fliegt, natürlich ohne Flybarless-Elektronik


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