Hallo,
da hat der Michael doch recht.
Sobald der Motor steht, gehen die Kupplungsbacken sofort zurück und greifen nicht mehr.
DAS ist logisch. Man sollte erstmal wirklich verstehen, wie eine Fliehkraftkupplung funktioniert.
So ,jetzt wird es langsam eine Ansammlung von Mißverständnissen!.
Logisch,wenn ein Motor STEHT greift auch die Kupplung nicht! Das weiß ich auch!
Aber darum geht es hier garnicht!
Die Frage war:Warum nicht einfach auf den Freilauf verzichten?
Und jetzt versuche ich es nochmal zu erklären und ich bitte alle Skeptiker mal genau im Kopf mitzudenken!
Folgende Situation: Freilauf klemmt (oder wurde sogar ausgebaut) und mitten im Flug bei 2000U/min (am Kopf!) fällt die Kerze aus!(der Sprit könnte auch alle sein)
Die Kupplung hat jetzt gerade (bei einer Untersetzung von 8.5/1) 17000 U/min.
Ab dem Moment (wo der Motor nicht mehr zündet) treibt der Rotor die Glocke an!(der Freilauf ist ja defekt!)
Und weil ja grade 17000 U/min an der Glocke anliegen öffnet auch die Kupplung nicht und der Motor wird durchgedreht.Die Rotordrehzahl fällt jetzt schlagartig(und der Heli auch!)
Der Motor bremst den Hauptrotor so lange bis die Drehzahl an der Kupplung (von mir aus) 5000 U/min erreicht hat.Ab dem Moment wird sich erst die Kupplung öffnen und der Rotor kann wieder frei drehen! Leider hat man dann nur noch knapp 500 U/min am Kopf!!!Ob man dann noch Autorotieren kann hängt vom Können des Piloten und der jetztigen Höhe des Helis ab.
Ich hoffe ernsthaft es vernüftig erklärt zu haben und falls jetzt immernoch Piloten der Meinung sind das das alles falsch ist,werd ichs einfach aufgeben.
MfG
Kai
und ich behaupte fest, dass Du es noch nicht verstanden hast! Wenn der Motor steht, dann dreht sich doch die Kupplungsglocke um das stehende Fliehgewicht!
Drehe doch mal deinen Rotor bei stehendem Motor entgegen der Drehrichtung durch, dann wirst Du sehen, dass die Glocke sich dreht und der Motor mit den anmontierten Fliehgewichten steht! Genau das ist ja der Sinn einer Fliehkraftkupplung!
Bei einer Trommelbremse am Auto dreht sich doch die Trommel ja auch um die Bremsbeläge!
Die Bremsbeläge legen sich erst dann an die Trommel an wenn gebremst wird. Und am Heli legen sich die Beläge erst an wenn der Motor läuft!!!
Ist zwar ein etwas schlechter vergleich, aber da ist es ziemlich ähnlich!
Ok Bernd
ich hatte mir vorgenommen nicht nochmal zu schreiben,aber ich schaffs nicht!
Du hast meinen letzten Beitrag nicht vernünftig gelesen !(schade)
[Logisch,wenn ein Motor STEHT greift auch die Kupplung nicht! Das weiß ich auch!]
Wenn die Kerze defekt ist,oder der Sprit alle und der Motor hat gerade 17000U/min drauf ,steht er doch nicht auf einen Schlag! Und warum er das nicht tut hab ich eben beschrieben!
Leider hast du es nicht verstanden was ich meine und ich hab auch nicht den Eindruck das du meinen Beitrag vernünftig gelesen hast. nochmal SCHADE! (obwohl ich drum gebeten hab!!!)
Ich wiederhole mich
Auf Wiedersehen!
MfG
Kai
Ok Bernd
ich hatte mir vorgenommen nicht nochmal zu schreiben,aber ich schaffs nicht!
Hallo Kai,
geht mir genau so!
Wenn Du natürlich die 1-2sec. meinst die die Kupplung, nach einem Motorausfall, braucht um zu trennen gebe ich Dir recht!
Aber ansonsten bleibe ich bei meiner Meinung!
Evtl. müssen wir das dann mal bei einem Treffen und einem kühlen Bierchen klären!
kannst du dir vorstellen das (wenn das ganze System auf voller Drehzahl ist)
deine Kupplungsglocke die Kupplung mitnimmt?
Wenn die Kupplung geschlossen ist ist es ziemlich egal woher der Antrieb kommt!!!
Ein klemmender Freilauf bewirkt das der Rotor die Kupplung mitnimmt wenn dein Motor zum Beispiel wegen einer kaputten Kerze ausfällt!
In dem Fall trennt die Kupplung ja garnicht weil sie ja schon auf vollen Touren läuft!!
Also nimmt der Rotor den Motor mit und dreht ihn durch-jedenfalls solange bis die Drehzahl nicht mehr reicht und die Kupplung trennt!
Wie bei mir geschehen!
Ein bissel Logic hilft hier auch beim verstehen!
MfG
Kai
Der größte Schwachsinn, den ich jemals gelesen habe .
- East Coast Heli Team -
Vibe E12 Ito Edition
Rave 90 ENV
Wenn es nach Meinung einiger hier auch ohne Freilauf tadellos funktioniert, warum um himmels willen werden dann noch Freiläufe in die Helis eingebaut. Warum bleibt man nicht bei der Methode von Annodazumal und fliegt ohne Freiläufe?
So und nun aufgepasst.
Wenn ich mit einem Automatikfahrzeug einen Berg runter fahre und kein Gas mehr gebe, geht dann die Kupplung auf ?
So ,jetzt wird es langsam eine Ansammlung von Mißverständnissen!.
Logisch,wenn ein Motor STEHT greift auch die Kupplung nicht! Das weiß ich auch!
Aber darum geht es hier garnicht!
Die Frage war:Warum nicht einfach auf den Freilauf verzichten?
Und jetzt versuche ich es nochmal zu erklären und ich bitte alle Skeptiker mal genau im Kopf mitzudenken!
Folgende Situation: Freilauf klemmt (oder wurde sogar ausgebaut) und mitten im Flug bei 2000U/min (am Kopf!) fällt die Kerze aus!(der Sprit könnte auch alle sein)
Die Kupplung hat jetzt gerade (bei einer Untersetzung von 8.5/1) 17000 U/min.
Ab dem Moment (wo der Motor nicht mehr zündet) treibt der Rotor die Glocke an!(der Freilauf ist ja defekt!)
Und weil ja grade 17000 U/min an der Glocke anliegen öffnet auch die Kupplung nicht und der Motor wird durchgedreht.Die Rotordrehzahl fällt jetzt schlagartig(und der Heli auch!)
Der Motor bremst den Hauptrotor so lange bis die Drehzahl an der Kupplung (von mir aus) 5000 U/min erreicht hat.Ab dem Moment wird sich erst die Kupplung öffnen und der Rotor kann wieder frei drehen! Leider hat man dann nur noch knapp 500 U/min am Kopf!!!Ob man dann noch Autorotieren kann hängt vom Können des Piloten und der jetztigen Höhe des Helis ab.
Ich hoffe ernsthaft es vernüftig erklärt zu haben und falls jetzt immernoch Piloten der Meinung sind das das alles falsch ist,werd ichs einfach aufgeben.
MfG
Kai
Hallo Miteinander
besser und ausfürlicher kann man es nicht erklären Kai.
Aber jetzt muß ich auch mal meinen Senf dazugeben. Den Fliehgewichten der Kupplung ist es egal ob sie von der Kurbelwelle des Motors oder von der Kupplungsglocke angetrieben werden. Solange sich die Kupplung mit mehr als ca. 5000 Umdrehungen dreht trennt sie auch nicht. Also folgerichtig muß das ganze System erst auf eine bestimmte Drehzahl abgebremst werden wo die Kraft der Kupplungsfedern höher ist als die Fliekraft der kupplung um zu trennen. Das dauert eine gewisse Zeit ,kann sein das es 1-2Sekunden dauert aber dann kann es schon zu spät (Höhe zu gering) sein.
Der größte Schwachsinn, den ich jemals gelesen habe .
Na der Kommentar war aber sehr hilfreich zum Thema!!
Solang die Kupplungsglocke und das Fliehgewicht die gleiche Drehzahl haben, und die Fliehgewichte an der Glocke anliegen, ist die Einheit "kraftschlüssig".
Das ist nun mal so. Ausschlaggebend für die Trennung der Kupplung ist die Drehzahl, bei welcher die Fliehgewichte gerade anfangen zu greifen oder trennen!
Von welcher Seite (Rotor/Motor) aus das drehende System gebremst oder angetrieben wird, ist unerheblich. (Wenn der Rotor mal auf Drehzahl gebracht worden ist.)
Ich hätte jedoch bedenken, dass die Rotormasse in der Lage ist, einen V-Motor über längere Zeit am drehen zu halten. Wir wissen ja alle, was ein E-Starter an Kraft durchzieht.
Ich glaube eher, wenn der Motor schlagartig ausgeht, dass es einen kurzen Ruck gibt (bei klemmendem/stillgelegtem Freilauf) und das schwächste Glied in der Kette nachlässt. Das sollte schon ausreichen, dass die Fliehgewichte sich schlagartig zusammenziehen. (je nach Kompression/Widerstand) des Motors.
Gruß
Wolfgang
Edit: Markus hats ja schon beschrieben. Im alten Board kam ne Meldung bei der Vorschau, wenn zwischenzeitlich jemand geantwortet hat.
Zuletzt geändert von Wolfgang_67; 20.02.2008, 16:43.
vielleicht ist es besser wenn Du aufgibst, obwohl Bernd Dir ja letztendlich recht geben würde wenn Ihr euch darauf einigt, dass der Motor / Rotor in 1-2 Sekunden auf die Drehzahl heruntergebremst wird bei welcher sich die Kupplung öffnet.
Die Rotordrehzahl ist allerdings zu diesem Zeitpunkt für eine Autorot nicht mehr üppig!!!
Gruß
Zuletzt geändert von rappi-master; 20.02.2008, 17:00.
Wenn ich mit einem Automatikfahrzeug einen Berg runter fahre und kein Gas mehr gebe, geht dann die Kupplung auf ?
Gruss Arne
Das kann man nicht mit einem Automatikautogetriebe vergleiche! Da ist ein Drehzahlwandler der einen hydraulichen Kraftschluss herstellt drin!
Aber wenn Du mit einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe den Berg runterfährst und dabei den Motor aus machst, dann treiben ganz klar die Räder über das Getriebe und die geschlossene Kupplung den Motor an. Wenn dann aber die Kupplung getreten wird, rollt das Fahrzeug weiter. Und genau diese Trennung wird von den Fliehgewichten die ja mit der Kurbelwelle des Helimotors verbunden sind automatisch vorgenommen!
Auf dem Heimweg fiel mir gerade noch folgendes ein!
Ich habe unwissend meine UNI-Mechanik schon eine ganze Zeit lang mit Klemmenem Freilauf betrieben und so auch unbewusst viele Autorotationen gemacht. Dass der Freilauf festgeklemmt war habe ich irgendwann mal zufällig bemerkt als ich mal das Zahnspiel der Zahnräder kontrolliert habe. (Klemmender Freilauf ist auch bei der UNI-Mechanik ein Problem)
wenn Ihr euch darauf einigt, dass der Motor / Rotor in 1-2 Sekunden auf die Drehzahl heruntergebremst wird bei welcher sich die Kupplung öffnet.
Die Rotordrehzahl ist allerdings zu diesem Zeitpunkt für eine Autorot nicht mehr üppig!!!
Gruß
Genauso war das auch gemeint.
Als mir das passiert ist hats bestimmt nicht länger als 2 sekunden gedauert,und die Drehzahl am Kopf war dabb extrem niedrig.Zum Glück hatte ich genug höhe für eine Auro!
Aber ich glaube der Stift hat da schon etwas rausgeguckt
so eine Diskussion wollte ich gar nicht anstossen...
Ich hab mich mal an die physikalischen Zeiten erinnert und seh das Ganze so:
Der Motor dreht sich, erzeugt eine Normalkraft Fn in radialer Richtung, die auf alles ausserhalb der Achse wirkt. Also wollen die Kupplungsbacken nach aussen. Dieser Kraft entgegen wirkt die Federkraft Ff in Richtung Achse. Sobald die BAcken mit dem Kupplungsbelag in BErührung kommen, wirkt eine dem vom Reibbeiwert µ abhängige Tangentialkraft Ft. Hier gilt Ft=µ*(Fn-Ff).
Das übertragene Drehmoment ist damit M=Ft*(Abstand Kupplungsbelag zur Achse).
Ff wirkt immer, Fn (drehzahlabhängig) nur dann, wenn der Motor dreht, unabhängig ob eigenständig oder extern angetrieben.
Sobald der Motor jetzt nicht mehr zündet, entsteht sofort ein Bremsmoment (Reibung im Motor und Kompression). Das führt zwangsläufig zu einer ruckartigen aber nur kurzzeitigen Drehzalverringerung des Gesamtsystems und einer starken Reduzierung von Fn und damit von Ft, da Ff ja konstant ist. Fn kann ohne selbsttätig zündenden Motor nicht wieder aufgebaut werden, somit ist das System getrennt.
Weiterhin ist die Gleitreibung zwischen Kupplungsbelag und -backen wesentlich geringer als die Haftreibung. Haftreibung besteht nur bei gleicher Systemdrehzahl, Gleitreibung beim Ein- oder Auskuppeln.
Ich hoffe mal das stimmt so.
PS: Hat schon mal jemand das nötige Moment gemessen, um einen V Motor (kurz nach dem Abstellen) zu drehen ? Hab leider keinen Drehmomentschlüssen...
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