Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

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  • piotre22
    Senior Member
    • 27.04.2009
    • 3984
    • Peter

    #166
    AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

    mit 800mA Akku meinst du wahrscheinlich die Eneloopzellen mit 800[SIZE="3"]mAh[/SIZE]
    und mit 2000mA die Eneloop Zellen mit 2000mAh,

    einen 800mA Akku gibt es nicht.

    mA => Strom
    mAh=> Kapazität
    Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

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    • m.a.r.t.i.n
      m.a.r.t.i.n

      #167
      AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

      hast recht du schlaumeier -> und was mein ich wohl mir einem 2000er?? :-)

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      • piotre22
        Senior Member
        • 27.04.2009
        • 3984
        • Peter

        #168
        AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

        das

        Zitat von piotre22 Beitrag anzeigen
        und mit 2000mA die Eneloop Zellen mit 2000mAh,
        Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

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        • Der Böse Wolf
          Der Böse Wolf

          #169
          AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

          Hallo Leute,

          also das Thema Stützakku beschäftigt mich auch schon lange und versuche mal hier meine Erfahrungen wiederzugeben.

          Ob ein Stützakku notwendig ist oder nicht kommt doch grundsätzlich mal darauf an was der Regler für eine DAUER BEC Belastung aushält und was meine Servos an Strom brauchen.
          Hier muss man natürlich die Angaben der Hersteller beachten.
          Bei meinem letzten Graupner Servo stand sogar der maximale Strombedarf mit auf der Anleitung - da kann man dann gut zusammenzählen.
          Dazu habe ich z.B im WEB eine interessante Seite gefunden in der der Stromverbrauch einiger Servotypen am Oszi gemessen wurde. Daran kann man ein wenig auf die eigenen Anforderungen ableiten. Siehe: http://www.flyheli.de/rxversorgung.htm

          Mein T-Rex700 Nitro mit 3xBLS451 und 9256 am Heck habe ich mal am Tisch gemessen. Dazu habe ich die Taumelscheibe mit der Hand blockiert und mal kräftig auf allen Kanälen am Sender "rumgerührt".
          Der Stromverbrauch stieg hier auf 5,5A Spitzenlast an.
          Man kann davon ausgehen das dies im Flug um einiges höher sein wird.
          Ein Bekannter hat mit seinen Graupner Servos das mal im Flug gemessen und über 10A Spitze (bei 3D) festgestellt.

          Also man sieht hier das mit modernen Digitalservos und evtl. noch mit Flybarless der Stromverbrauch recht hoch ist.
          Fliegt man nun mit Elektroantrieb und will die Empfängerstromversorgung über Lipos realisieren ist man auf die Leistungsfähigkeit des BEC´s angewiesen.
          Viele gängige BEC´s liefern aber gerade mal 3A Dauerlast.
          Die kann man dann bei einem 700er(90er) Heli gleich vergessen.
          Die anderen hochpreisigen Hersteller versprechen z.B 5A Dauer und Spitzenströme von 15A.
          Trotzdem empfiehlt Kontronik z.B den Einsatz eines "Pufferakkus" - also ein vierzelliger NICD oder NIMH parallel zum BEC-Regler.

          Der normale Rundflieger wird dies nicht brauchen, aber bei stromfressenden Servos und extremen 3D Flugstil kann die BEC Spannung schon mal einbrechen.
          Deshalb kann hier ein Puffer- oder Stützakku niemals schaden.
          Und wie der Name schon sagt soll dieser Akku lediglich einen kurzzeitigen Spannungseinbruch (nicht den Ausfall) der BEC Spannung puffern um die 4,8V stabil zu halten.
          Dafür würde dann auch der bereits genannte Eneloop mit 800mAh oder ein anderer kleiner 4-Zeller reichen.

          Wenn jedoch das BEC total versagt muss dieser Akku die komplette Empfangsanlage und Servos mit Strom versorgen - also Spitzenströme größer 5A.
          Das macht der kleine Eneloop nicht mit !
          Hier mal ein LINK wo der Spannungsverlauf dieser Zellen bei 3A und 5A Belastung aufgezeichnet wurde: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=68410

          Man sieht hier deutlich wie die Spannung bei 5A einknickt. Eine Landung oder längere Versorgung wird nicht funktionieren.
          Der größere Eneloop mit 2000mAh macht das allerdings mit.
          Ich habe in meinen 90er Helis überall die 2000er drin und auch schon mal selbst die Belastbarkeit mit Strömen bis kurzzeitig 10A getestet.
          Mein Fazit: Als reine Empfängerstromversorgung (z.B anstelle eines 4zelligen NICD) nicht zu empfehlen da er nicht wirklich lange hohe Ströme abgeben kann wie z.B die gute alte Sanyo NICD2400 Zelle. Aber als Notakku in Verbindung mit einem guten BEC sehr gut geeignet. Bei einem BEC Ausfall oder Regler Ausfall ist auf jeden Fall noch ein weiterer Betrieb mit Autorotationslandung möglich.

          Der 2000er ist im Vergleich zum 800er Eneloop so ca. 60g schwerer. Meiner Meinung nach für einen großen Heli der 90er Klasse nicht spürbar. Da geht die Sicherheit vor.

          Ich für meinen Teil setze in fast allen Elektroheli´s einen Stützakku ein.
          bei 1m Rotorkreis - ein kleiner 4Zeller NICD bis 400mAh oder den kleinen AAA Eneloop
          über 1m Rotorkreis - Eneloop 2000mAh Zellen Größe AA
          die kleinen 250er oder 450er Helis fliege ich aber auch nur mit einem 3A BEC.

          Der große Vorteil beim Eneloop ist die quasi nicht vorhandene Selbstentladung.
          D.h wenn der Akku geladen ist hat er auch nach einem Jahr noch ausreichend Kapazität falls er nicht benutzt wird.
          Ein frisch geladener NIMH (also auch der Eneloop) hat eine Spannung von rund 5,5V - somit genau die gängige BEC Spannung.
          Da er keine Selbstentladung hat, muss man sich eigentlich um den Akku nicht kümmern. Ich mach einmal pro Jahr mal einen Entlade-Ladezyklus und schau ob noch alles passt.
          Ansonsten wird er ja beim Einschalten und Servotest als erstes angeschlossen und somit sieht man auch gleich ob er noch funktioniert.

          Verwendet man einen NICD ist der nach ein paar Wochen von alleine leer und hat somit als Pufferakku keine Funktion mehr.
          Hier muss man dann drandenken den Akku vor dem Fliegen aufzuladen.

          Und noch ein ganz wichtiger Punkt: Der Kabelquerschnitt !!!
          Es hilft das beste BEC und der größte Pufferakku nix wenn dann mit einer 0,25m² Litze in den Empfänger gestöpselt wird. Da fällt dann zuviel Spannung an diesem Nadelöhr ab, was dann wieder bei den Servos oder am Empfänger fehlt.
          Der Querschnitt sollte schon auch zum Strom passen. Hier sind die Hersteller meiner Meinung nach ein wenig in der Entwicklung stehen geblieben was die Möglichkeiten betrifft (z.B Hochstrombuchsen etc.) aber man sollte zumindest mit 2 Kabeln mit jeweils 0,5mm² an 2 verschiedenen Kanälen in den Empfänger gehen.

          So....genug getippt...hoffe es hilft den einen oder anderen in seiner Entscheidung.

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          • Jhannes
            Member
            • 30.07.2007
            • 360
            • Johannes
            • Niederösterreich

            #170
            AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

            Hi folks!

            Zum Thema: Wie erkenne ich dass mein BEC ausgefallen ist mal ein kleiner "Denkanstoß":

            Ich nutze, da ich auf Futaba nicht mehr warten wollte, ein externes Telemetriesystem welches mir auch nur den kleinsten Einbruch (0,2 V) bei der Empfängerversorgung per Sprachansage mitteilt.
            Ich bekomme so sehr schnell (in Realtime) mit, wenn das BEC ausgefallen ist...(Da geht die Akkuspannung nämlich sofort runter )



            So, Ring frei & Grüße,

            Hannes
            Logo 550 v2017, Logo 400 SE, Logo 600 SE, Mikado Hughes 500, Airwolf :-)

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            • Heimi
              Heimi

              #171
              AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

              Also ich hab einen YGE 60 Regler an meinem 500er Rex, der hat ein 5,5V getaktetes BEC mit 3A Dauer- und 5A Peakbelastung.
              Verkraften das denn ein 4 x1,2V Akkupack NiCD bzw. NiMh wenn man den einfach an den Empfänger steckt oder wird das dann überladen?
              Zuletzt geändert von Gast; 15.08.2010, 08:47.

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              • Taumel S.
                Senior Member
                • 31.12.2008
                • 26320
                • Helfried
                • Ã?sterreich

                #172
                AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

                Helmi, steht doch 2 Postings weiter oben, dass 5,5 Volt eine geeignete Spannung ist für den Stützakku.

                Was mir ein bissel rätselhaft ist, ist, dass immer der geringe Selbstenladungstrieb der Eneloops erwähnt wird. Wenn man einigermaßen regelmäßig fliegt, mehr als alle 2 Monate einmal, dann ist das ja eigentlich kein Thema.

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                • JMalberg
                  RC-Heli TEAM
                  • 05.06.2002
                  • 22636
                  • J
                  • D: um Saarbrücken drum rum

                  #173
                  AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

                  Mich stört an der Stützakku-Lösung schlicht der zusätzliche Aufwand einen geeigneten Ein/Aus-Schalter (mech. oder elektr.) oder Steckverbindung nutzen zu müssen.

                  Da ist mir die Kondensator-Lösung bequemer.
                  Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
                  Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

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                  • Stephan Lukas
                    lipoblitzer.de
                    Hersteller Tuningteile
                    • 02.01.2008
                    • 4134
                    • Stephan
                    • etwas östlich von Berlin...

                    #174
                    AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

                    Hallo,

                    mir ging heute Morgen nochmal was durch den Kopf...

                    Die meisten Servos sind für 4 oder 5 zellige NiCd/NiMH-Akkus ausgelegt, d.h., sie können eigt. ca. 6,8V noch gut ab (Leerlaufspannung voller NiMH's).

                    Jetzt könnt man doch einfach zwei A123 Becherzellen daher nehmen, diese auf diese Spannung runter ziehen und dann direkt parallel zum Jive-BEC betreiben. Sie sind dann nicht voll, aber auch nicht leer und müssten absolut genügend Puffermöglichkeit haben, und zudem sind sie ja auch hochstromfest

                    Kann man diese Akkus als 2S-Pack auf eine Leerlauf-Spannung von knapp über 6V herunter ziehen?

                    Bitte korrigiert mich, wenn ich irgendwo einen Denkfehler drin habe - ich habe bisher mit diesen Zellen keinerlei Erfahrung

                    Grüße Stephan
                    Zuletzt geändert von Stephan Lukas; 15.08.2010, 11:11.
                    Lipoblitzer und vieles mehr

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                    • Der Böse Wolf
                      Der Böse Wolf

                      #175
                      AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

                      Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
                      Helmi, steht doch 2 Postings weiter oben, dass 5,5 Volt eine geeignete Spannung ist für den Stützakku.

                      Was mir ein bissel rätselhaft ist, ist, dass immer der geringe Selbstenladungstrieb der Eneloops erwähnt wird. Wenn man einigermaßen regelmäßig fliegt, mehr als alle 2 Monate einmal, dann ist das ja eigentlich kein Thema.
                      Hi,
                      in der FMT hab ich mal gelesen das ein 4-zelliger Akku erst bei einer Zellenspannung von 1,25V geladen wird. Also erst ab 5V Spannung fließt überhaupt ein Ladestrom.
                      Da wir ja in der Regel mit 5,5V BEC Spannung fliegen, ist der Ladestrom wenn überhaupt sehr gering.
                      Wenn man also z.B einen NICD Akku als Puffer drin hat und den 2 Monate liegen lässt wird dieser bestimmt nicht über die BEC Spannung in den paar Flugminuten geladen.
                      Im Gegenteil: Einen nicht voll aufgeladenen Pufferakku zu betreiben ist völlig kontraproduktiv denn:
                      - fließt ein Ladestrom dann fehlt diese Energie am Empfänger und Servos. Die BEC Spannung kann zusammenbrechen. Das genau wollen wir ja verhindern.
                      - fließt kein Ladestrom dann bringt der Pufferakku nichts wenn er gebraucht wird, da er ja gleich leer ist.

                      Also wenn der Akku nicht regelmäßig gepflegt und geladen wird, dann lieber ein gutes BEC ohne Pufferakku verwenden.

                      Deshalb habe ich so auf der fast nicht vorhandenen Selbstentladung der Eneloops rumgeritten
                      Weil da brauche ich mich nur ganz selten darum kümmern.

                      Werd bei Gelegenheit mal nachmessen was für ein Strom beim Jive fließt wenn ich einen leeren Akku als Puffer anstecke. Bin mal gespannt.

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                      • Stephan Lukas
                        lipoblitzer.de
                        Hersteller Tuningteile
                        • 02.01.2008
                        • 4134
                        • Stephan
                        • etwas östlich von Berlin...

                        #176
                        AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

                        .. aber wenn dein Akku beim Fliegen ständig dran ist (also direkt am JIVE-BEC), wird er nicht leer

                        Ich habe gerad gestern meinen Kleinen 800-er Eneloop mal gecheckt, der lag noch gut bei 5,58V , fliege mit 5,6V BEC-Spannung...

                        Jetzt habe ich mir aber mal zwei 1.100-er A123 bestellt, mal seh'n, wie das funzt

                        Grüße Stephan
                        Lipoblitzer und vieles mehr

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                        • schnitzelteller
                          schnitzelteller

                          #177
                          AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

                          Hmm.. hab jetzt wirklich jeden einzelnen Beitrag gelesen und bin einigermaßen verwirrt.. vor allem, weil ich auf Teufel komm raus einen CC Phoenix ICE 100 mit externem BEC (CC BEC Pro) im Logo 500 SE verwenden möchte und eben nicht den vielzitierten Jive. Vor Spannungspitzen muss ich ergo keine Angst haben.. richtig?

                          Das bedeutet (nach meinem technischen Unverständnis) also: wenn ich die Sorge, dass das BEC mal wirklich wegen eines technischen Defekts komplett ausfallen könnte, als vernachlässigbar einstufe, kann ich mit dieser Konfiguration auch ohne Stützakku fliegen?

                          Kommentar

                          • dl7uae
                            dl7uae

                            #178
                            AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

                            vor Spannungspitzen muss ich ergo keine Angst haben.. richtig?
                            Es geht aber um Unterspannungsspitzen, und davor musst Du bei Deinem CC auch Angst haben, gerade mit 2G4-Zeugs.

                            Kommentar

                            • schnitzelteller
                              schnitzelteller

                              #179
                              AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

                              Nabend Tom!

                              Dann.. hab ich wohl in die falsche Richtung gedacht. Wenn ich jetzt also einen 800er Eneloop-Würfel an einen freien Steckplatz am Empfänger stöpsel, bin ich mehr oder weniger auf der sicheren Seite?

                              Gruß Jörg

                              Kommentar

                              • dl7uae
                                dl7uae

                                #180
                                AW: Stützakku - brauche ich das, für was ist das?

                                Moin Jörg!

                                Na ja.. "Für die Richtigkeit der Lottozahlen übernehmen wir keine Garantie."

                                Es ist schon mal ein gutes "Bügeleisen" für die R/C-Spg.

                                Eine Notstromversorgung ist es nicht, soll es ja auch nicht sein, oder?

                                Kommentar

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