Die andere Hälfte besteht darin, dass da in den Aus-Phasen auch noch Strom durch Freilaufdioden (oder durch die im aktiven Freilauf geöffenten FETs) fließt, welcher nicht aus dem Akku kommt, sondern der durch die Induktivität der Motorwicklung in der Austastphase induziert wird und in den Puffer-Kondensator des Reglers zurück fließt ("Grundlagen Elektrotechnik -> Induktivität" sag ich da nur)...
Der effektive Motorstrom ist die Summe aus dem integrierten Strom der Ein-Phase + dem integrierten Strom durch die Freilaufdioden in der Aus-Phase.
Der effektive Akku-Strom ist die Differenz aus beiden Strömen.
Die Verlustleistung am Motor (und im Grunde auch am Regler) ist allerdings proportional zum effektiven Motorstrom, bei Reglern ohne aktiven Freilauf ist die Verlustleistung am Regler durch den induzierten Strom in den Aus-Phasen sogar höher, als in den Ein-Phasen, weil der Spannungsabfall an einer Freilaufdiode höher ist, als an dem geöffneten FET des aktiven Freilaufs.
D.h. bei 50% Regleröffnung hast du bei 50A Akku-Strom am (idealen) Regler und am Motor die gleiche Verlustleistung, wie bei 100A Akkustrom und Vollgas!
Deshalb ist das auch so heikel, auf Performance umgewickelte Motoren unter Teillast an einem Regler zu betrieben, der keine ausreichenden Reserven in der Lastfestigkeit hat.
War Alles schon mal deutlich weiter oben erklärt.
Man muss es nur lesen ... und verstehen.

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