während man sich im aktuellen Kontronik-Thread über das gute Regelverhaltens der Kontronik ESC freute möchte ich hier mal einen Diskussionsaustausch über den Sinn / Unsinn (?) und Nutzen des Governor-Mode beim 3D-Fliegen anstoßen.
Wenn man mal zu dem Thema ein wenig googelt, dann kommt man zu dem Eindruck, dass die Hardcore 3D-Profis und Veteranen wie z.B. Bert Kammerer, Alan Szabo lieber eine 100% Flat fliegen als dem Governor-Mode zu bemühen. Selbst der junge Justin Lee startet nach eigenen Angaben mit einer 90% Flat und schaltet dann nach der Hälfte des Fluges auf die 100% Flat um.
Oftmals genannte Gründe sind dann (frei übersetzt) �
- Der Governor-Mode erzeugt nur sinnlose Stromspitzen und reduziert die Flugzeit daher um 10% bis 20%.
- Drehzahl ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Drehzahl und der Governor-Mode beschränk durch die Regelreserve die maximale Drehzahl.
- Eine 100% Flat lässt sich berechenbarer Fliegen als ein ständig regelndes ESC im Governor-Mode.
- Ein Elektromotor ist gegenüber einem Verbrennungsmotor schon technisch bedingt angestrebt die vorgegebene Drehzahl zu halten.
Jetzt fehlen mir natürlich die unzähligen Jahre an Flugerfahrung und die 3D-Fähigkeiten eines 3D-Profis, um da wirklich mitzudiskutieren und daher würde mich mal eure Erfahrung / Meinung interessieren. Was sind also die Vorteile eines Governor-Modes bzw. einer 100% Flat beim 3D-Fliegen und warum ist vielen hier der perfekt regelnde Governor so wichtig, wenn doch einige Profis offensichtlich lieber "Vollgas" fliegen.
Danke und Grüße aus Hamburg,
Daniel

Das ist ja das schöne an unserem Hobby 




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