Ich schätze mal, es liegt an der Initialisierung bei der Startup-Konfiguration des Leistungsteils. Dabei wird nicht damit gerechnet, dass am Ausgang evtl. eine hohe Spannung anliegt.
MMn macht es bei der ganzen Fehl(?)behandlung auch einen Unterschied, ob man z.B. einen abgeschlossenen Ladevorgang mit der Stop-Taste auch beendet hat.
Mein zweiter 1010B+ hat firmwareseitig eine neue Macke, die das Gerät davor nicht hatte: Gehe ich frisch (nach dem Einschalten) in das LiPo-Menü und stecke einen Akku ran, meldet er in 80% der Fälle eine Fehlpolung, was nicht stimmt. Ich starte dann ohne Akku kurz das Laden an, drücke die Fehlermeldung weg, und wenn ich jetzt den Akku erneut ranstecke, findet der Lader alles in Butter. Die Konfiguration des Leistungsteils scheint dadurch eine andere zu werden, als die, die mit dem PowerUp entstand(?).
Da der MC mit einem Analogeingang u.A. auf dem Laderausgang hängt, hätte die Software eine echte Chance, beim Startup keinen Scheiss mit den FETs zu machen, wenn ein Akku dran hängt. Das Problem ist nämlich der Anlauf in Step-Up-Konfiguration, wie es hier der Fall war, wenn am Ausgang schon eine niederohmige Spannungsquelle hängt. Wie gesagt, man darf nicht vergessen, dass das keine konventionelle Schaltung ist, auch die Taktung einer Wandlerkonfiguration wird rein durch den MC gemacht. Der braucht nur eine Mikrosekunde zu lange einen FET statisch durchzuschalten, und schon gibt's Rauchzeichen. Es fehlt offenbar an dem Berücksichtigen einiger Konstellationen, die sich der Programmierer nicht vorgestellt hatte.

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