Wenn dann der Akku noch unbeschädigt aussieht ist man auf der sicheren Seite, denke ich.
Jein...
Nem Kollegen ist mal ein 3S 2200mah Lipo beim laden hoch gegangen! Er hatte ausschließlich 3S 2200er und hatte immer die Akkus einzeln und mit 1C geladen. Akku (Markenakku) hatte auch keine mechanische Vorschädigung. Da ist wohl der Lader (Markenlader) hops gegangen... :dknow:
Nem Kollegen ist mal ein 3S 2200mah Lipo beim laden hoch gegangen! Er hatte ausschließlich 3S 2200er und hatte immer die Akkus einzeln und mit 1C geladen. Akku (Markenakku) hatte auch keine mechanische Vorschädigung. Da ist wohl der Lader (Markenlader) hops gegangen... :dknow:
Ich verwende Lipos seit 2005 (Ikarus Shockflyer) und habe aktuell etwa 45 Stück im Keller liegen und mache mit ihnen etwa 500 Flüge pro Jahr (z.B. 509 in 2017, 478 in 2016, 460 in 2015 - führe genau Buch!).
Ich habe noch keine einzige kritische Situation erlebt. Selbst bei harten Abstürzen mit dem FPV-Racer. Die Lipos waren bananen-förmig verbogen und die Kabel abgerissen, aber es hat nie etwas geraucht...
Ich habe aber auch schon bei Kollegen brennende Lipos gesehen - immer und ausnahmslos nach Abstürzen.
Ich habe von zwei Fällen gehört, wo Lipos beim Laden angeblich (!) in Brand geraten sind (einer davon ist ein sehr bekannter, langjähriger Modellflugzeug-Tester - dem ist das halbe Haus abgebrannt - das Ladegerät war ein früher Prototyp einer bekannten Firma). Ich halte mich sehr zurück, solche Fälle weiter zu kommunizieren, weil man niemals weiss, was wirklich passiert ist.
In einem großen Drohnen-Forum hat vor ein paar Monaten jemand Bilder eines augebrannten Modellbau-Kellers gezeigt, bei dem angeblich ein lagernder, einzeln herum liegender Akku in Brand geraten sein soll. Auf den Fotos ist genau zu erkennen, dass der Akku sowohl mit dem XT-60-Stecker, wie auch mit dem Balancer-Stecker im Ladegerät eingesteckt ist (zumindest die Reste davon). Der Mann hat offenbar den Akku am Ladegerät angeschlossen gelassen und nur das Netzteil abgeschaltet. In einigen mir bekannten Ladegerät-Manuals wird genau davor gewarnt und auf hohe Kurzschluss und Brandgefahr hingewiesen. Ich habe mit dem Mann Kontakt aufgenommen und der Sachverhalt war im gänzlich unbekannt...
Ich hatte bisher 3 LiPo's die in Rauch aufgingen. Zwei davon im Flug. ßberlast??? Wer meinen Flugstil kennt wird es eher anzweifeln zumal die Akkus schon in den ersten 2 Minuten hochgingen.
Ein LiPo ist kurz nach dem Laden in Rauch aufgegangen. Auch da ... kein ßberladen und Akku war gleich nach dem Laden noch nicht heiss. Hab ihn nur zur Akku Kiste getragen als es los ging.
Ist es ein Hype? Nein ... aber es geht bei den Warnungen darum jede klar zu machen die Akkus mit Respekt und eben Vorsicht zu behandeln. Ein LiPo kann innen einen Defekt haben den man nicht sieht. Das kann durch harte Landung oder einfach anstossen definitiv passieren. LiPo Feuer sind recht selten. Aber selten heisst nicht es zu ignorieren.
Mir ist 2010 mein Haus abgebrannt (Ursache war eine andere bei der man nie gedacht haette das es einen trifft). Aber seit dem Hausfeuer behandle ich solche Sachen schlicht um einiges respektvoller.
Ist Ignoranz es tatsaechlich Wert alls zu verlieren und sich selbst und andere zu gefährden? Es ist kein Hype sondern einfach eine ernst gemeinte Warnung. Der UPS Flieger ist nicht abgestutzt weil der Akku beim Laden Feuer fing. Die Lipo's wurden ja 'nur' transportiert. Hochmut kommt vor dem Fall
Daher:
- beim Laden LiPo's nie allein lassen (egal ob 1c oder 3c ... es kann jedem passieren - gutes Beispiel Curtis Youngblood der dadurch ordentliche Verbrennungen hatte)
- Lagern moeglichst in sicheren Behältern. Genauso beim Transport. (ein Freund von mir hatte Guck - Garage war ausgebrannt aber die Löschanlage hatte ihn vor Größere Schaeden bewahrt.
- Feuerlöscher im auto und an der Stelle wo man LiPos lagert damit man das Umfeld schnell absichern kann.
- Notfallplan sollte man immer im Kopf haben.
Die 3 LiPo Feuer bei mir sehe ich trotz allem nicht uebermaessig tragisch. In der Regel hatte ich 1500 - 2000 Fluege im Jahr. Daher relativiert sich die Anzahl der Feuer. Nur ... zu sagen es ist ein Hype und es kann nicht passieren wenn man sorgfaeltig damit umgeht oder nur 1c Ladestrom nimmt ... -> ist Unsinn und entspricht nicht der Realität.
Moin
Bei einem Testflug unterhalb des sichtbaren Grün auf unserem Platz habe ich mir einen 6S Accu verbogen. nicht viel, aber sichtbar. Naja, zurückgebogen, beobachtet, auf der Terrasse geladen, in Anwesenheit von einem Eimer Wasser und einer mit Sand. Die Idee: wenn er brennt, in den Wassereimer zur Gasbindung und Kühlung und dann den Sand auch noch rein.... nix passiert. Also zum Platz, sind zwei Minuten, und fliegen, ohne Haube. Zuerst ganz vorsichtig dann mit "richtig Kette geben" ........nix passiert. Danach hat der Accu zwei Tage auf der Terrasse übernachtet. Ich hatte immer so ein komisches Gefühl.... Am dritten Tag habe ich ihn am Wertstoffhof abgegeben. 80€, ja, shit happens, ich fühl mich so besser
Gruss Andy
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Hallo,
bei mir ist noch nie ein Lipo abgebrannt.
Seit 4 Jahren haben sich bis heute ca 30 Stck angesammelt
(3S 2200-2800mAh und 6S 5000mAh) und nichts ist passiert.
Ich lagere meine Lipos im kühlen Treppenhaus, gleich in der Nähe der Haustüre(natürlich mit Lagerspannung)
Falls einer rauchen sollte, wäre dieser sofort auf der Straße, wo der entsetzliche giftige Rauch entweichen könnte.
Außerdem sind alle Akkus in einer sep.Lipotasche mit eingenähten Glasfasergewebe gelagert (das ist das mindeste was man tun kann)
Zusätzlich sind einige wenige, zusammen auch in einem Kunststoffkoffer mit Griff und kleinen Bohrungen (für eventuell entsteh.ßberdruck beim Brand)
den ich demnächst mit dünnen, leichten,feuerfesten Fermazellplatten ausstatten werde, gelagert.
Man braucht nicht die teuren, schweren Liposchutzkoffer kaufen. Eine Blechkiste mit Griff tuts auch.
Wenn man feststellt, daß ein Lipo mehr als leicht gebläht ist, entsorgen ohne wenn und aber. Weiterhin muß ich dazu sagen, daß ich alle Niedrigpreis- Markengeräte der alten Generation konsequent entsorgt und ersetzt habe, durch gute, bewährte, ausgereifte Marken-Lader der neuen Generation, welche auch den Ri der Einzelzellen anzeigen, und somit Rückschlüsse auf den Zustand der Zellen geben (im mittl. Preissegment)
Manchmal werden auch kopierte, nachgebaute Lader (die vom Marken- Original Gerät, fast nicht zu unterscheiden sind) gekauft. (da braucht man sich nicht wundern, wenns irgendwann raucht)
Wenn man ruhig schlafen will, sollte man halt bei der Sicherheit nicht anfangen zu sparen.
1. Gute Marken Lipos kaufen
2. Grundsätzlich auf feuerfesten Unterlagen (z.B.Blechplatte) laden mit mind. 1m Abstand zu seiner Umgebung und unter Aufsicht.
3. Gute und bewährte/ausgereifte Marken-Lader mit Balanceranzeige und Ladestromanzeige kaufen, wo man während der Ladung immer alles im Blick hat.
3. Marken-Ladegeräte bei einem deutschen Händler mit guten Ruf kaufen.
4. Lipo beim Laden und Entladen richtig behandeln (den Beipackzettel lesen und möglichst auswendig lernen)
5. mechanisch beschädigte Lipos immer entsorgen
Auch sollte man wissen , daß in aktuellen Lipo Beipackzetteln im Gegensatz zu den früheren, vor einigen Jahren) zusätzlich andere Details drinstehen. (Heute weiß man, was man früher nicht gewußt hat)
6. Nach der Ladung, Lipos immer vom Lader trennen
3. Marken-Ladegeräte bei einem deutschen Händler mit guten Ruf kaufen.
Also Junsi und iSDT?
Im Ernst: Was ist für Dich ein Marken-Ladegerät? Letztlich kommen die
(fast) alle vom Chinamann. CE-Zeichen müssen sie alle haben, wenn von
seriösen deutschen Händlern angeboten.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Hab mal zwei alte mutwillig kurzgeschlossen (12S dann, direkt Verbindung, 40% Ladestand). Brennen nicht aber blähen sehr schnell, werden richtig heiß und rauchen höllisch. Kann ich nur empfehlen, wenn man eh mal welche zu entsorgen hat
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