Ich versteh das nicht. ßberleg mal, was du alles geschrieben hast:
1: eine Zelle ist nach dem Laden 0,2 Volt zu tief
2: Diese Zelle hat nach dem Laden 4,1 Volt
3: Alle anderen Zellen sind nach dem Laden knapp unter 4,2 Volt
Jeder Erstklässler merkt doch hier, das da irgendwas nicht stimmt in deiner Rechnung. Wenn die eine Zelle 4,1 Volt hat und alle anderen knapp unter 4,2 Volt, dann sind die doch annähernd gleich. Die Differenz ist dann ausschließlich auf deine ungenauen Ladegeräte zurückzuführen.
Die Drift wurde ja UNTER LAST so gross.
Also ich glaube nicht das die Lader ein Problem haben, da ich ja viele andere Akkus lade ohne Auffälligkeiten.
Ich tippe auf fehlerhafte Akkucharge, oder Einbaulage im Heli, vielleicht ist diese Zelle schlechter gekühlt weil sie auf der Grundplatte aufliegt, oder sie ist durch Akkuwechsel einer höheren mechanischen Belastung ausgesetzt.
Als erstes würde ich mal die Ladeschlußspannung (zellenspannungen) kurz vor Ladeende am Balancerboard mit einem Multimeter beobachten. Ist zwar unwahrscheinlich, das alle beide Lader nicht mehr richtig kalibriert sind, aber nicht unmöglich da vom gleichen biligHersteller(z.B. bei minderwertigen Balancerwiderständen).
Zweite Möglichkeit sind Kontaktprobleme am Balancerboard(oder Adapter-Kabel-Stecker), wenn du so was benutzt.
Dann könnten es auch mechanische oder thermische Unterschiede an den Zellen während des Fluges sein. Je nach dem wie das LipoPack im Modell montiert ist, kann es nach dem Flug deutliche Temperaturunterschiede geben. Meistens halten die inneren Zellen länger als die äusseren, weil sie es immer etwas wärmer haben(KühlLuft,Chassietemperatur, oder Warmluft vom Motor). Druckstellen auf den Zellen können ähnlichen Auswirkungen haben. Die Unterschiede sind zwar oft nur sehr klein, können aber auf Dauer dazu führen, das sich einen Opferzelle im Akkupack bildet.
Dann würde ich auch mal einen Akkupack auf machen, und schaun, ob es eventuell irgendwelche Kontaktprobleme an den Balancerlötstellen gegeben hat. Bei der Gelegenheit kannst du auch die defekte Zelle aus dem Akkupack heraus trennen. Macht aber nur SInn, wenn es eine der äusseren Zellen ist. Innere Zellen heraus nehmen ist deutlich aufwendiger. Beim herum basteln am Lipopack aber immer schön die Lötstellen abkleben. Dann ist die Kurtschlußgefahr deutlich geringer. Meistens lohnt der Aufwand aber nicht, da selbst wenn du die defekte Zelle aus dem Akkupack entfernt hast, sich bei alten Akkus relativ schnell ne weitere Operzelle entwickelt.
Telemetrie oder wenigstens Lipopiepser(Einzellzellen) ist schon recht sinnvoll. Dann fallen Probleme einem Probleme einfache schon frühzeitig auf. Gerade in einem Heli ist sowas eigentlich Pflicht.
Zu guter Letzt würde ich mir auch mal paar Gedanken um einen vernünftigen Lader machen.
diese Lader kenne ich nicht, aber wenn möglich, dann lade mal die Lipos im normalen "Charge"-Mode mit angeschlossenem Balancer. Und dann verfolge die Einzelspannungen...
Wenn eine Zelle "müde" ist, so ist sie zu Beginn der Entladung ja tiefer und steigt beim Laden dann aber schneller an, als die anderen an. Aber wirklich nicht im Balance-Mode laden (!!!)
Auf diese simple Art und Weise erfährst du dann sehr schnell, ob es ein Problem beim Lader oder doch bei deinem Lipo gibt
Wenn du die Lipos zusammen gekauft hast, stammen die vielleicht auch einfach nur aus der selben Charge und der Hersteller hat beim Selektieren überall eine schwächere Zelle dazu gepackt?
...man weiß es nicht...
Ich glaube nicht an ein Zellensterben, wenn s in jedem Akku die gleiche Zelle ist...
Ich schon. Die Lipos werden in einer Fabrik selektiert und konfektioniert. Ich hatte mal zwei Lipos gekauft die wohl (sehr) lange gelegen haben. Bei beiden war die erste Zelle aufgebläht nach nur 5 Zyklen, der Rest war steinhart. Kann Zufall gewesen sein, aber auffällig wars schon.
Na dann stell ich mir den LipoPieper halt auf 3.3...V ein. Fällt eine Zellenspannung während des starken Angasens unter 3.3V(ist ja denn Lastspannung), weis ich das es Zeit ist zu landen. Oder wenn die Ruhespannung danach noch sehr hoch, ist es halt Zeit für einen baldigen LipoNeukauf. Ist mir nach dem Landen die Ruhespannung zu niedrig, stelle ich den Pieper etwas höher ein. Letztendlich sagt die Lastspannung aber deutlich mehr über den Ladezustand oder das AkkuAlter aus.
Telemetrie macht ja auch nichts anderes. Nur das man da oft auch noch einstellen kann, ob der Buzzer kontinuierlich weiter warnt sobald mal eine Zellenspannung unter 3.3V war, oder nur dann wenn sie aktuell unter 3.3V ist.
Jop. Lipobuzzer auf 3,4V als Notwarnung wenn eine Zelle stirbt oder man einen leeren Akku angesteckt hat oder den Timer vergessen... und parallel mit Timer fliegen UND mit Köpfchen.
Das Köpfchen kalkuliert dann die Außentemperatur, Drehzahl, Flugstil usw. mit ein.
Meine Timer stehen immer auf schlechteste Bedingungen. Wenn der vibriert (piepsen nervt), dann lande ich direkt oder flieg noch ein Weilchen, je nach Flugverlauf und Bedingungen, weiß ich ja dann.
Allgemein im Sinne der Lebensdauer lieber zu früh als zu spät landen, lieber einmal mehr den Lipo nachladen (Versorgungsakku).
Wenn der Buzzer dann irgendwann anfängt im Flug rumzubuzzern, weiß man bescheid, dass neue Akkus anstehen oder man die Lipos nicht ausreichend vorgeheizt hat im Winter...
Hatte das Selbe,
neuen Lader von Graupner gekauft bei einem Online Händler der die Lader im Abverkauf hatte wegen Graupner Pleite, nach ca Vier Wochen war bei jedem Akku die dritte Zelle hinüber.
Alten Neuen Lader in die Tonne getreten und mir einen neuen Lader gegönnt, Akkus neu formatiert (balanciert) und so konnte ich von 5 Akkus drei noch retten.
Es gibt aber auch Lipoblitzer bei denen der Alarm nicht bei jeder minimalen Unterschreitung der Warnschwelle (hohe Last) losbrüllt, sondern erst dann wenn solche ein Ereignis etwas andauert zB. > 3sec.
Solch ein Zeit Fenster lässt sich bei solch einem Lipoblitzer frei programmieren.
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