Wenn man innerhalb ein es Jahres ein Bleiakkumulator gekillt hat, hat man einiges falsch gemacht und/oder hat aber wirklich ein extrem billiges Akku gekauft. Kleiner Tipp, um so schwerer bei gleicher Kapazität um so besser. Und geladen wird mit 0,1C und nicht mehr. Billiges Ladegerät ist auch ein Akku Killer. ect.
Ein Bleiakkumulator kann in Spitzen beim starten vierstellige A Werte ausspucken und bricht dabei nicht mal unter 10V ein, und das selbst bei Minusgraden. Habe ich auch selbst gemessen in einem Lehrgang meiner ersten Ausbildung.
Auch sonst sind Bleiakkumulatorren für dauerhafte Entnahme recht gut geeignet. Nicht umsonst steckten diese Akkus in vielen Elektroautos der Vergangenheit, in Asien werden aktuell noch immer viele günstige Elektroautos gefertigt mit Bleiakkumulatoren. Ebenso gab es sie sehr lange in Krankenfahrstühlen ect. Die Kapazität so eines Akkus wird mit 25A Dauerbelastung bestimmt. Und stimmt im Gegensatz zu unseren Lipos weil genormt.
Warum man die Dinger nicht unbedingt nutzten sollte ist weil sie gasen können. Wasserstoff, also eine gewisse Explosionsgefahr besteht. Und weil sie auslaufen kann wenn sie umfällt. Was wirklich ganz übel ist, besonders im Auto ist das eine Katastrophe. Früher konnte man selbst sein Auto noch relativ einfach zerlegen und die Säure mit einer Lauge neutralisieren, aber heute ist das eher schwer bis kaum noch möglich. Die Gasentwicklung dabei ist auch nicht ohne.
Bleigel Akkus sind erst mal sicherer als Blei Säure akkus. Aber bei ihnen muss man beim Laden aufpassen da man die Akkus durch falsches Laden relativ schnell kaputt machen kann. Hier muss man unbedingt die technischen Daten des jeweiligen Bleigel Akkus beachten. Wenn ein Gelakku anfängt zu gasen ist es so gut wie hin. Bei Bleisäure ist das nicht schön aber der überlebt das öfter.
Aber egal, ich würde einfach noch einen zweiten Gel Akku dazu stellen und mit 24V das Ladegerät betreiben, kann der Robbe doch oder? Dann dürfte das Problem weg sein.

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