Die Dioden über den beiden NT-Ausgängen sind Voraussetzung für schonenden Betrieb. Die Kondensatoren sind an einem potenzialfreien NT-AUsgang nötig, damit die relativ hohen Restspannungen aus dem NT-Trafo, den NT-AUsgang nicht zusätzlich belasten oder sogar beschädigen.
Die dps600 sind eventuell etwas grosszügiger aufgebaut, und stecken daher die Rückströme beim nicht ganz gleichzeitig Einschalten der beiden in Reihe verbunden NTs besser weck. Gesund kann das Fehlen der Dioden über den Ausgängen aber auch für die dps600 nicht sein. Das gleiche gilt für das Fehlen der Kondensatoren.
Mach mal eine Skizze von deiner komplette Verkabelung, an und zwischen deinen NTs. Dann zeichne ich dir die fehlenden Sachen mit ein.
Grund für den nicht ganz stabilen Betrieb kann aber auch sein, das die NT-SPannungen zu hoch eingestellt sind, oder das die großen Elko's an den NT-Ausgängen ausgelutscht sind(OVP löst aus).
Der 220 Volt Anschluss beider NT's geht an einen Kaltgerätestecker mit Schalter (alles im Koffer eingebaut), daher werden beide NT's zeitgleich eingeschaltet.
Reicht das so?
Vielen Dank schonmal.
Kannst du mir auch genau sagen welchen Bauteile ich bestellen muss?
Ein ServerNT kommt in der Regel mit solcher Aussenbeschaltung daher. Zeichne mal ein, was du wo aufgetrennt hast, und wie du die beiden NTs dann in Reihe verbunden hast.
Du solltest dir schon im Klaren darüber sein, wenn du etwas an dem NT veränderst, welchen Sinn und welche Auswirkungen diese Veränderungen auf das NT hat.
Bis auf die SchutzKontaktierung der Primärseite, kannst du alles andere auch mit einem Multimeter nach messen, ohne das Gehäuse zu öffnen. Und ganz ehrlich gesagt, wenn du dir nicht mal mehr sicher bist ob du den Schutzkontakt von der Primärseite dran gelassen hast, würde ich eh empfehlen die Finger von so einem Umbau lassen. Klar hilft dir das oberflächlich gesehen erstmal nicht weiter, aber ohne ein paar Grundkenntnisse wird solche Frickelei mit 230V schnell gefährlich.
Da hast du was falsch verstanden.
Ich habe definitiv den Schutzkontakt der 2. NT's vom Gehäuse getrennt. Bin mir aber nicht sicher, ob ich bei dem noch etwas anderes gemacht habe, oder das jetzt mit dem DSP-600 durcheinander bringe.
Zerlegen muss ich den Koffer, da ich sonst nicht an die Netzteile zum Messen komme.
Grundkenntnisse und ein Messgerät, mit dem ich auch umgehen kann sind ebenfalls vorhanden.
Zumindest so viel, das ich 47 Jahre lang keinen Elektriker gebraucht habe, bis auf einmal beim Neubau/Hausanschluss.
Mache alles selbst, wenn ich weiß wo etwas zu machen ist. [emoji23]
Natürlich hab ich kein Plan, was deine Tips angeht, warum und wo man Dioden und Kondensatoren hinlöten soll und es nicht auch so funktioniert?
Ich zerlege die Tage den Koffer und messe mal durch, dann geb ich es hier nochmal durch. Okay?
Ich habe definitiv den Schutzkontakt der 2. NT's vom Gehäuse getrennt.
Eben genau das ist schon mal der größte Fehler, den du machen kannst.
Das Gehäuse muß immer mit dem Schutzkontakt des Netzkabels verbunden bleiben, egal was du mit dem NT anstellen willst. Damit man das zweite NT trotzdem in Reihe schalten kann, trennt man die Verbindung zwischen Gehäuse und Minuspol(Sekundärseite) auf, und ersetzt diese Verbindung mit einem Kondensator(um trotzdem noch die Restspannungen ableiten zu können).
Dann lötet man am besten noch ne 30A-Schottky Diode über den Ausgang(an beiden NTs), um die Ausgänge vor Rückströmen zu schützen.
Den Schalter im Netzkabel würde ich weck lassen, weil die üblichen 16A Netzschalter den Einschaltstrom der NTs nicht lange mit machen. Einfach nur den Netzstecker in die Netzdose stecken, ist auf Dauer deutlich ausfallsicherer.
Und da du ja eventuell einen Unterspannungsauslaß an Sekundärseite machen willst, fahren die beiden NTs eh erst mal im StandbyModus hoch, wenn du den Netzstecker in die NetzDose stöppselst. Erst wenn du den Taster vom Unterspannungsauslaß drückst schalten die beiden NTs ganz ein. Damit die PowerOnPin's der beiden NTs galvanisch von einander getrennt bleiben, verwendet man im Unterspannungsauslaß ein 2pol. Relais.
Denn Unterspannungsauslaß hab ich auf dem Bild erst mal weck gelassen, weil mir die Lust vergangen ist.
Bei meinen zwei Server-NT in Reihe habe ich auf die Dioden, Kondensatoren und Sens+/Sens- Beschaltung verzichtet und es funktioniert seit Jahren auch so problemlos. Ich habe also nur die Masse eines NT vom Gehäuse getrennt (was schwer genug war) und die NT per Brücke aktiviert.
Auch habe ich die NT schon mehrfach in Reihe gezielt mit einem Lastwiderstand überlastet bis eins davon abgeschaltet hat. Das hat auch keinen Schaden an den NT verursacht trotz der fließenden Rückströme, sie scheinen also dagegen abgesichert zu sein.
Das betrifft aber nur speziell meine NT und natürlich wäre eine Beschaltung nach deinem Bild sicher besser. Generell finde ich deine Schema-Zeichnung sehr gut und allgemeingültig [MENTION=36699]s.nase[/MENTION]
Den Schutzleiter vom Gehäuse zu trennen ist ein absolutes no-go (!) und spricht dafür, dass man besser die Finger von solchen Umbauten gelassen hätte. Von einem Betrieb in diesem Zustand rate ich dringend ab.
Hab da Mal ne Frage bezüglich der Schutz Dioden, die Schaltnetzteile haben ja auch so was wie Trafos drin. Natürlich den hohen Frequenzen angepasst und damit sogar eisenlos, das was aus dem "Trafo" raus kommt ist trotzdem eine Wechselspannung welche gleichgerichtet werden muss, meistens mit eine Diode (Einweggleichrichtung). Also sind die Schutzdioden für was drin? Eine Rückspannung wird ja eigentlich durch die Gleichrichter Diode schon geblockt. Jedenfalls war diese Technik in den Schaltnetzteilen die ich zerlegt habe weil Schrott so drinn.
Also warum genau sollte man zusätzlich die Dioden am Ausgang mit vorsehen?
Eben genau das ist schon mal der größte Fehler, den du machen kannst.
Das Gehäuse muß immer mit dem Schutzkontakt des Netzkabels verbunden bleiben, egal was du mit dem NT anstellen willst. Damit man das zweite NT trotzdem in Reihe schalten kann, trennt man die Verbindung zwischen Gehäuse und Minuspol(Sekundärseite) auf, und ersetzt diese Verbindung mit einem Kondensator(um trotzdem noch die Restspannungen ableiten zu können).
Dann lötet man am besten noch ne 30A-Schottky Diode über den Ausgang(an beiden NTs), um die Ausgänge vor Rückströmen zu schützen.
Den Schalter im Netzkabel würde ich weck lassen, weil die üblichen 16A Netzschalter den Einschaltstrom der NTs nicht lange mit machen. Einfach nur den Netzstecker in die Netzdose stecken, ist auf Dauer deutlich ausfallsicherer.
Und da du ja eventuell einen Unterspannungsauslaß an Sekundärseite machen willst, fahren die beiden NTs eh erst mal im StandbyModus hoch, wenn du den Netzstecker in die NetzDose stöppselst. Erst wenn du den Taster vom Unterspannungsauslaß drückst schalten die beiden NTs ganz ein. Damit die PowerOnPin's der beiden NTs galvanisch von einander getrennt bleiben, verwendet man im Unterspannungsauslaß ein 2pol. Relais.
Denn Unterspannungsauslaß hab ich auf dem Bild erst mal weck gelassen, weil mir die Lust vergangen ist.
Nagel mich jetzt bitte nicht fest. :-)
Ich hab diesen Thread als Umbauhilfe genutzt und diese Masse-Verbindungen nach diesem Foto getrennt.
Vielleicht war das ja die Sekundärseite?
Ich werde es messen, sobald ich den Koffer zerlegt habe.
Nur wenn das Foto hier falsch ist, ha dann habe ich es auch definitiv falsch.
Frage mich nur gerade, ob es mit nicht durchtrennter Masse auf der Sekundärseite überhaupt hätte paar Monate unter Vollast, in Reihe geschaltet, laufen können.
Da wäre es doch sicherlich sofort zu einem Kurzschluss gekommen,oder?
Umbauanleitungen sollten halt auch verstanden werden und nicht einfach blind nachgebaut.
Anscheinend hast du, ohne es zu wissen, alles richtig gemacht.
[MENTION=57341]winfried[/MENTION] Die Trafos haben keine Bleche mehr aber durchaus noch Ferritkerne zur Leitung der Magnetfelder.
Nach der Gleichrichterdiode kommen erstmal noch Gleichrichtercaps die die Angelegenheit glätten und eine Feedbackschaltung die den Dutycycle also die on-off-Zeit der Eingangsschaltstufe regelt. Das Problem wäre demnach nicht der Leistungsteil. Dem wäre es sogar egal, die Mosfets arbeiten ja gewissermaßen schon als Dioden und durch einen Trafo kommt Gleichspannung eh nicht durch. Das Problem wird eher die Steuerungselektronik sein die das nicht so gerne hat.
[MENTION=58344]Bue[/MENTION]ll Was gemeint ist, ist das gelbe Kabel das von der Steckdose reinkommt. Das darfst du nicht vom Gehäuse trennen. Die Sekundärseize musst du trennen, wohl so wie in dem Bild, kenne das Netzteil ja nicht. Sonst wären da nue 24V rausgekommen sondern gleich der ßberstromschutz gefallen.
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