Macht das so jamand, oder soll ich den Shit einfach lassen
Mein altes Ladegerät (Intelli Bipower Spezial) hat das immer so gemacht. Laden mit 2C war immer nach 25 Minuten fertig. Mein Imax braucht 35 Minuten mit 2C.
Bei meinen 3S Lipos ging das bis auf 12,66V hoch, also 4,22V pro Zelle.
Das macht dir deine Lipos kaputt. Die schädlichen Reaktionen beginnen bei 4,235V. Also stell höchstens 4,23V pro Zelle ein. Schau dann aber nach, ob der Balancer die Spannung auch richtig begrenzt.
Ich würd auf die 2-3% Akkuladung verzichten und lieber eine Akkuladung mehr fliegen.
Bei meinem 4010er lädt er die Zelle auf 4,205V wenn ich fast balance einstelle. Mehr als 4,21V würde ich den Lipos zugute nicht gehen.
Hallo,
wenn ich auf dem Feld mit dem fast Charge Mode lade, dann haben meine Akkus meist nur 4,15 V.
Jetzt habe ich mir überlegt ganz einfach die Ladeschlussspannung auf 4,25 anzuheben!?
Eine gute Idee, denke ich! Aber lieber mit dem Voltmeter einmal kontrollieren, ob das echt nicht mehr sind.
Geringfügig weniger Lebenserwartung ist zu erwarten!
Also 95% ist mir voll genug. Den lipos zuliebe lade ich deahalb nir auf 4,15V das reicht ewig. Und die 12 sekunden flugzeit sind nicht tragisch wenn ich sowieso nachladen kann.
Wahnsinn, dann hast du ja jetzt ganze 10 s mehr Flugzeit pro Akku und dazu musst du sie nur überladen und damit die Lebensdauer (deutlich) reduzieren. Spitzen Idee...
Der Modellflug ist der Amboss, auf dem die Speerspitze der Evolution geschmiedet wird
und dazu musst du sie nur überladen und damit die Lebensdauer (deutlich) reduzieren. Spitzen Idee...
Ich habe weiter oben schon geschrieben, dass schädliche Reaktionen erst ab 4,235V pro Zelle beginnen. Die 4,2V sind von den Herstellern irgendwann mal zum quasi Standart geworden. Die haben aber nur bedingt etwas mit der Zellchemie der Lipos zu tun. Damals hatte man auch den Vorteil, dass die Akkus noch etwas Luft nach oben hatten. Oftmals wurde ohne Balancer geladen, oder die Balancer hatten nicht die Möglichkeit den Ladestrom runterregeln zu lassen. Für diese Methoden brauchte man einfach den Puffer. Der ist aber bei heutigen Ladegeräten mit internen Balancern völlig unnötig und sorgt einfach nur dafür, dass man mehr Zeit braucht um den Akku voll zu bekommen.
Leider traut sich auch kein Ladegeräthersteller diese "Grenze" zu überspringen. Die 4,2V Mauer ist in vielen Köpfen viel zu stark verankert, und auch viele Lipo Importeure geben die 4,2V streng als Grenze an. Lädt man Akkus mit einer höheren Zellspannung als 4,2V ist automatisch die Garantie hinüber. Und das obwohl diese Grenze völlig imaginär ist und keinen technischen Bezug zu den Lipos hat.
Es geht dabei auch eher nicht darum noch das letzt Prozent Kapazität in den Akku zu bringen. Man bekommt den Akku damit einfach viel schneller voll. Die CV Phase wird um locker 10 Minuten verkürzt
Ich habe weiter oben schon geschrieben, dass schädliche Reaktionen erst ab 4,235V pro Zelle beginnen. Die 4,2V sind von den Herstellern irgendwann mal zum quasi Standart geworden. Die haben aber nur bedingt etwas mit der Zellchemie der Lipos zu tun. Damals hatte man auch den Vorteil, dass die Akkus noch etwas Luft nach oben hatten. Oftmals wurde ohne Balancer geladen, oder die Balancer hatten nicht die Möglichkeit den Ladestrom runterregeln zu lassen. Für diese Methoden brauchte man einfach den Puffer. Der ist aber bei heutigen Ladegeräten mit internen Balancern völlig unnötig und sorgt einfach nur dafür, dass man mehr Zeit braucht um den Akku voll zu bekommen.
Leider traut sich auch kein Ladegeräthersteller diese "Grenze" zu überspringen. Die 4,2V Mauer ist in vielen Köpfen viel zu stark verankert, und auch viele Lipo Importeure geben die 4,2V streng als Grenze an. Lädt man Akkus mit einer höheren Zellspannung als 4,2V ist automatisch die Garantie hinüber. Und das obwohl diese Grenze völlig imaginär ist und keinen technischen Bezug zu den Lipos hat.
Es geht dabei auch eher nicht darum noch das letzt Prozent Kapazität in den Akku zu bringen. Man bekommt den Akku damit einfach viel schneller voll. Die CV Phase wird um locker 10 Minuten verkürzt
Hallo
Woher stammt dieses Wissen ? Bist du in der Lipobranche tätig ?
Wenn man die Abschaltspannung um 0.035 V erhöht, soll sich also die Ladezeit um 10 Min. verkürzen ??!!
Das kann ich nicht nachvollziehen.
Die Ladezeit hängt doch meines Wissens von drei ganz anderen Faktoren ab:
Dem möglichen ( zulässigen ) Ladestrom -
dem Zustand der Zellen -
dem Balancerstrom , den das Ladegerät liefern kann.
Wie Heiko schon schrieb, fällt die Zellenspannung bei Ladung auf 4.23 V ja schon innerhalb einer Minute ohne Belastung (!) wieder auf 4.19 V ab.
4.19 V haben meine Zellen bei vorschriftsmäßiger Ladung auch.
Was kann das Ganze dann also bringen ?
Meiner Meinung nach nur einen früheren Zellentod !
Mag ja alles sein, trotzdem ist es i.d.R. so, dass ein Akku länger hält, wenn man seine Kapazität bzw. Spannungsgrenzen (in beide Richtungen) nicht zu 100% ausnutzt und das sogar unabhängig von der Zellenchemie. Außerdem haben solche "zersetzenden" Vorgänge meist die unangenehme Eigenschaft, sich nicht linear sondern exponentiell zu beschleunigen. Kleine ßnderung, große Wirkung. Förderlich für die Lebensdauer ist es garantiert nicht, die Spannung zu erhöhen.
Der Modellflug ist der Amboss, auf dem die Speerspitze der Evolution geschmiedet wird
habe die Ladeschlussspannung beim "fast Charge" Mode auf 4,23V erhöht und heute einige Ladungen damit gemacht. Nach Beendigung der Ladung, fällt die Spannung innerhalb von einer Minute auf 4,19 bis 4,2 Volt je Zelle und stabilisiert sich dort.
Ich mach das nun schon ne Weile, mit guten Erfahrungen[/I]
Wahnsinn, dann hast du ja jetzt ganze 10 s mehr Flugzeit pro Akku
Es ist mehr, so 5-8%. Und vor allem ist anscheinend die Spannungslage insgesamt besser.
Ich merk das an den schon sehr schlechten Akkus, da bring ich gleich mal aus nem alten 4000er statt noch 1800 bis zu 2100 raus, aus dem gleichen Akku. (.. bevor die Warnung piept)
dass schädliche Reaktionen erst ab 4,235V pro Zelle beginnen.
Es ist sogar noch höher, ca. 4,4V. (Hängt immer etwas von der verwendeten Chemie ab. Die Alterung geht dann schneller, das stimmt, aber bei +30mV noch nicht dramatisch. Vor allem wird beim "Fast Charge" ja die CV-Phase verkürzt, wodurch die Zeit die der Akku dann wirklich über 4,2V hat relativ kurz ist. Ich mach das nur am Feld zum nachladen, zuhause mit 0,3C auf solide 4,2V.
Wenn man die Abschaltspannung um 0.035 V erhöht, soll sich also die Ladezeit um 10 Min. verkürzen ??!!
Das kann ich nicht nachvollziehen.
Die CV-Phase dauert so ewig lange, da die Spannungsdifferenz zwischen Akku und Ladegerät sehr gering ist. Gerade für die letzten mah braucht man daher eine gefühlte Ewigkeit. Wenn man die Ladeschlussspannung erhöht, erhöht sich die Spannungsdifferenz und es fließt wieder mehr Strom.
Die setzten die Grenze bei 4,3V für die Schädigung, allerdings "prolonged", also längere Einwirkung. Kurzeitig, für einzelne Minuten ist es mehr, ich lasse aber von Spannungen jenseits 4,25 die Finger.
Es ist auch beschrieben daß man die Spannungserhöhung in Verbindung mit einer verkürzten CV Phase zur Ladebeschleunigung nutzen kann, genau das mache ich.
In Summe reduziere ich damit meine C-Rate was wiederum der Lebensdauer zu Gute kommt.
Anders : Statt 15Min mit 3C mit anschließend 5Min Balancing +CV lade ich halt 20Min mit 2C bis 4,23V bei Einstellung "Limiter" ( Balancing CV-Phase only beim Junsi)
Schweigen bedeutet nicht Zustimmung. Es ist das Desinteresse, mit Idioten zu diskutieren
[auf 4,25 anzuheben?]
Das macht dir deine Lipos kaputt.
Glaube ich nicht. Die paar Minuten auf 4,25 Volt sind bestimmt weniger schlimm als z.B. den Akku eine ganze Nacht voll liegen zu lassen. Ich bin zwar auch ein Fan von eher der 4,15 Volt-Ladung, aber auch für 4,15 Volt wäre es sehr sinnvoll, wenn sich die Lader in der CV-Phase nicht mühsam mit 4,15 Volt dem Ladeschluss nähern würden, sondern mit etwa 4,20 Volt.
Die wenigsten Lader sind dafür intelligent genug. In der ~1000€-Klasse kann das, glaube ich, der Pulsar, oder?
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