Kennt ihr das auch, dass die Akkus in eueren Notebooks nach zwei bis drei Jahren kaum noch Kapazität haben, obwohl ihr den Rechner nur selten im Akkubetrieb genutzt habt? Mir geht es jedenfalls regelmäßig so, und deshalb meine Frage.
Wie lange leben eigentlich die Lipos unserer Helis? Macht das notieren der Spannungs- und Kapazitätswerte zu Vergleichszwecken nach jedem zehnten Ladevorgang Sinn? Woran erkenne ich zuverlässig, dass sich mein Lipo kurz vor dem Exitus befindet? Halten teurere Akkus länger?
Merken dass der End of Life geht, tut man's meist daran dass er einfach keinen Druck mehr hat, also der Heli mit denselben Einstellungen wie eine lahme Ente fliegt mit gestutzten Flügeln
obwohl ihr den Rechner nur selten im Akkubetrieb genutzt habt
Hast du den Akku immer am Laptop angesteckt oder korrekt im kühlen, trockenen Keller gelagert? Der Laptop macht leider zu fast 100% alles falsch mit dem Akku, was man nur falsch machen kann, deshalb halten die Akkus im Computer meist nicht lange, wenn man den Akku nicht manuell managt.
Also bei mir ist noch bei keinem Laptop bisher ist die Akkulaufzeit stark heruntergegangen, auch nach einigen Jahren nicht, ich hab hier einige ältere Notebookleichen stehen
Wichtig ist aber z.B. das man den Akku nicht ständig auf Anschlag voll lädt und am Netzteil lässt, sondern ein intelligentes Akkumanagement macht, meine Laptops bieten auch alle solche Funktionen an um den Akku zu schonen etc. und selbst bei Windows gibt es solche Funktionen wenn ich mich nicht irre.
Bei Lipos merkt man ob sich dieser am Anfang oder am Ende seiner Laufbahn befindet. Einfach durch schauen wie er im Betrieb funktioniert. Wenn er bei gleicher Flugzeit immer leerer wird oder einfach nicht mehr volle Leistung bringt ist er wohl langsam am Ende. Ich habe das aber immer sehr unwissenschaftlich einfach gemerkt wenn Akkus nicht mehr ganz so frisch sind und sie dann entsorgt. Bisher ist das aber nur nach Abstürzen gewesen, denn ich habe immer noch Lipos aus meiner Anfangszeit (etwas über 2 Jahre alt) die ich für den Easystar gekauft hatte die ich jetzt noch wunderbar im Quadrokopter oder im FPV Equipment nutze. Also alte Akkus sind auch noch nützlich, nur halt keine Leistungsriesen mehr
Bislang hat bei mir eigentlich noch kein Lipo den Geist aufgegeben. Die ältesten Lipos sind 1300mAh 3S 20C von Loong Max. Die kosteten glaube ich 14,99 EURO oder so. Die haben schon weit über 200 Zyklen hinter sich.
Ich denke, dass der richtige Umgang entscheidend ist, d.h.:
Lipos generell nur mit 0,5 bis max. 1C laden,
nie tiefentladen oder überladen,
richtig equalizen (=gutes Ladegerät) und
regelmäßige Kurzschlüsse vermeiden.
Dann sollten Lipos, egal ob billig oder teuer, 200 Zyklen locker mitmachen ehe die "Power" etwas nachlässt.
Ich denke nicht, dass es dort große Differenzen gibt, vorausgesetzt man behandelt die "Energiespender" gut.
Angeblich soll es auch Industrie-Lipos geben, die mehrere tausend Zyklen abkönnen. Was da dran ist:
Die Laderate von nur 1C scheint mir nicht sehr wichtig zu sein. Ich sehe die Wichtigkeit mehr in dieser Reihenfolge, nämlich was den LiPo schädigt:
- Tief entladen
- Mechanische Crashes
- Zu warm parken im Auto (Sommerhitze)
- 3D Fliegen
- Voll lagern
- Lange ununterbrochen auf Lagerspannung liegen lassen
- Sehr schnell laden
- Immer auf 100% statt 95% voll laden
- Artgerechte Nutzung
- Zu warm lagern in der Wohnung
Ein nur sporadisch geflogener LiPo (einmal jede zweite Woche) sollte mindestens drei Jahre halten nach meiner Erfahrung. Ein häufig geflogener LiPo etwa 150 Flüge.
Zuletzt geändert von Taumel S.; 12.04.2012, 12:44.
- Lange ununterbrochen auf Lagerspannung liegen lassen
Nu ja, man sollte ab und zu prüfen, dass sich keine Zelle
tiefentladen hat. Aber grundsätzlich ist Lagerspannung
nichts schlimmes. Altern tun sie aber trotzdem, nur eben
langsamer.
[/QUOTE]
Hier sehe auch kein Problem. Die Empfehlung mit den 95%
kommt lediglich aus der Ecke, dass das laden auf 100% zu lange
dauert. Nur über 4,2V darf man nicht gehen.
Was meinst Du mit häufig fliegen? Man hat die Dinger doch, um sie
zu benutzen. Lipos zu kaufen und einzulagern ist nicht wirtschaftlich.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Parkplatzflieger, ich fürchte, du hast meine Liste nicht verstanden. Das sind Punkte, die den Akku mehr oder weniger schädigen (in der Reihenfolge von oben nach unten). Das heißt nicht, dass man all die Punkte nicht machen darf. Klar muss man fliegen mit einem gekauften Akku. Die 100% sind deutlich schädlicher als die 95%. Man kann den Akku auch zu mehr als 110% voll machen (es geht nämlich tatsächlich viel mehr Kapazität rein), aber das ist natürlich noch viel schlechter.
Ein geparktes Auto erreicht im Sommer 70° und mehr.
Macht das notieren der Spannungs- und Kapazitätswerte zu Vergleichszwecken nach jedem zehnten Ladevorgang Sinn?
Und was meint ihr dazu? Würde man hier eine Veränderung mit der Zeit - also Anzahl der Ladezyklen - sehen? Viele Ladegeräte speichern doch die Lade- und Entladekurven in einer Datei ab, die zum Beispielspäter mit LogView dargestellt werden können.
Robert
Zuletzt geändert von smartrobert; 12.04.2012, 19:00.
wie tausende andere Modellbauer. Ich denke in ein paar Monaten wird es Sinn machen diese zu fragen ob Sie Ihre Logs anonym der Wissenschaft spenden wollen Dann denke ich wird es ein paar interssante Ergebnisse geben (oder auch nicht?)
Mal ne Frage die ein wenig vom Thema abweicht aber ich hoffe ihr könnt mir das verzeihen,
wenn der Akku leer ist bzw sich dem ende zu neigt fällt der Helli dann wie ein Stein vom Himmel?
Im Regler ist eine Abschaltspannung programmiert. 3V pro Zelle im normalfall. Trifft der Fall zu, dann regelt der Regler die Drehzahl langsam runter und schaltet dann ab.
Gute Regler (z.B. YGE) kappen zuerst lediglich die Leistungsspitzen und beginnen zu piepsen. Ersteres merkt ein Anfänger womöglich gar nicht, und zweiteres hört man beziehungsweise beginnt natürlich erst nach der Landung bei stehendem Motor (der Motor piepst, nicht der Regler). 3 Volt pro Zelle wäre demnach viel zu wenig, um von diesem Verhalten sinnvoll profitieren zu können.
Dieses Reglerverhalten muss man manuell programmieren, von selber würde ich mich nicht drauf verlassen, dass das so eingestellt ist!
Bei den meisten Reglern kann man ein Abschaltspannung und eine Abregelspannung einstellen.
Bei den Aligns habe ich die Abregelspannung auf 3,2V eingestellt. Das äusser sich im Flug in einem zyklischen An- und Abschwellen der Drehzahl mit ca. 1 Hz. Das merkt man auch als Anfänger deutlich. Landen ist allerdings ganz zügig angesagt, da Spannungskurve bei LiPos zum Entladeschluss hin steil abfällt.
Bei 3,0V schaltet dann der Regler ganz ab -> Auro.
Bei 3,0V schaltet dann der Regler ganz ab -> Auro.
Ich würde die Vorwarnstufe deutlich höher setzen und die Totalabschaltstufe deutlich tiefer, da mir der Heli im äußersten Notfall wichtiger wäre als der Akku.
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