Bei Spannungen um 3,4V haben die LiFe Zellen eine extrem flache Spannungskurve, balancieren macht da keinen Sinn.
Mein 8s18p A123 Pack besteht aus 144 Zellen die ich alle einzeln mit 3 Zyklen ausführlich detailliert vermessen habe 144*3= 432 Ladezyklen.
Mit diesen Ergebnissen habe ich dann den 8s18p Pack zusammengestellt, so das jeder 18er Pack die gleiche Kapazität hat, so das auch alle Zellen mehr oder weniger zum gleichen Zeitpunkt leer sind.
Wenn ich den schön balanciere kann ich das auch sicherstellen das ich von allen Zellen die komplette Kapazität nutzen kann.
Erkläre du mir lieber mal warum du nur bis 3,4V lädst, da sollte die CV Phase deutlich länger dauern. Die Ladeschlussspannung ist nun mal 3,65V.
Meine Erfahrung ist: Je höher die Ladeschlussspannung desto kürzer die CV Phase.
(natürlich nur bei LiFe Zellen)
Ich habe gerade mal nachgeschaut in einer Logdatei: zwischen 3,45V und 3,7V hat der Lader noch 1500mAh bzw. 45Wh in meinen 8s18p Pack rein geladen.
Warum sollte ich darauf verzichten?
Mit meinem vollen 8s18p Pack kann ich ziemlich genau 5mal meine 12s5000er Lipos wieder aufladen, wenn ich da auf 1500mAh verzichte klappt das unter Umständen nicht mehr.
Was auch ganz interessant ist sind die Wirkungsgrade der Ladegeräte:
Wenn ich bei 25V Eingangsspannung einen 12s Lipo mit 5A lade hat das Hyperion 1420i einen Wirkunggrad von 88%. Der Pulsar3 hat bei exakt gleichen Bedingungen und gleichen Messmethoden einen Wirkungsgrad von 95%.
Mit dem Pulsar3 kann ich also von den ca. 1000Wh die mein 8s18p Pack hat 950Wh nutzen und mit dem Hyperion wären es nur 880Wh. Also eine Differenz von 70Wh.
Diese Differenz entspricht ungefähr der Ladung eines 6s4000er Lipos.
Bei 12V ist die Sache noch krasser, da hat das Hyperion bei Ladung eines 12s Lipos mit 5A nur einen Wirkungsgrad von 74,6% und das Pulsar von einen Wirkungsgrad 90%.
Wenn man nun mal die beiden Extreme vergleicht, also Hyperion an 12V mit Pulsar an 25V sind das sage und schreibe 204Wh Differenz. Das ist eine komplette Ladung eines 12s5000er Lipos die da in den Verlusten verheizt wird.
Da sieht man das es zunächst mal Sinn hat einen Versorgungsakku auf 24V Basis zu haben und noch besser ist es wenn der Lader dann noch einen überdurchschnittlich guten Wirkungsgrad hat.
Piotre

Bildet man halt das Integral über den Spannungsverlauf oder nimmt einen Mittelwert als Näherung.
Kommentar