Nichts besonders Neues, aber für mich dennoch beeindruckend!
Gegeben sind ein zu einem Viertel geladener, sehr alter 1€-WinForce-Akku und ein Motor, der mit geladenem Akku normalerweise 23 Ampere zieht und 25000 Umdrehungen pro Minute macht.
Szenario 1:
Akku einige Stunden lang auf 7°C abgekühlt, langsam Vollgas gegeben
=> Unterspannungswarnung fast sofort schon bei 6 Ampere!
Szenario 2:
Akku nur 25 Minuten lang von 7°C auf Zimmertemperatur erwärmt, langsam Vollgas gegeben
=> Unterspannungswarnung schon bei 9 Ampere und 13500/min
Szenario 3:
Akku viele Stunden lang auf Zimmertemperatur erwärmt, langsam Vollgas gegeben
=> Unterspannungswarnung erst bei 12 Ampere und 15000/min
Szenario 4:
Akku 30 min auf 38°C erhitzt, langsam Vollgas gegeben
=> Unterspannungswarnung erst bei 19 Ampere und 18000/min
Die gewalte Mehrleistung schon bei kurzer Erwärmung hätte ich mir in dem Ausmaß nicht erwartet. Bisher habe ich im Winter die Akkus immer nur halbherzig im Autokühlschrank und zu kurz aufgeheizt. Eine halbe Stunde ist zu wenig.
Als nächstes möchte ich Tests machen, wieviel Unterschied zwischen 30 und 60 Minuten Aufheizung/Abkühlung ist.
Weiters wäre wichtig, ob bei guten Akkus die Temperatur-Unterschiede auch so groß sind.


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