Langsam kriege ich echt die Krise. Ich kriege es einfach nicht hin, ganz gewöhnliche 5,5 mm Goldkontaktstecker zu verlöten (Akku, Regler).
Ich habe mich im Internet (insbesondere in Foren wie hier, Google) schlau gemacht, welcher Lötkolben/Lötstation für den Modellbau zu empfehlen ist. Sehr oft bekam ich diesen Tipp (= RDS 80 von Ersa). Um endlich mal ordentliches Equipment zu haben, hab ich mir dann noch einen Steinel Heißluftfön für 50 EUR, Lötzinn, Schrumpfschlauch etc. gekauft. So weit, so gut. Ich war um 200 EUR ärmer.
Meine Probleme:
- Ich schaffe es nicht, von den Hobbyking-Akkus die schon verlöteten Stecker abzulöten. Keine Chance!
- Wenn ich die neuen (und noch nicht verlöteten) Stecker mit Lötzinn voll gieße, kriege ich im Anschluss das Kabel nicht rein. Ich kriege es einfach nicht auf die Reihe, den in den Stecker geflossenen Lötzinn zu verflüssigen. Ich kann 10 Minuten mit dem Lötkolben an den Stecker halten! Keine Chance! Da rührt sich gar nix.
- Zudem haben die Stecker zwei Löcher drinnen. Warum? Für was sind die gut? Einziger Effekt ist nur, dass mir das Lötzinn unten wieder rausrinnt. Und wenn man es mal schafft, einen Stecker zu verlöten, muss man ihn dann mühsam abschleifen bzw. dremeln. Ich habe die Löcher auch zugeklebt: Nur brennt es dann das Band in den Stecker hinein. Pfffff...
Für zwei Stecker, also einen Akku brauche ich ca. 1 Stunde. Mindestens zwei Goldkontaktstecker gehen dabei flöten. Die Lötstation schalte ich mittlerweile auf Maximum, also 450 Grad. Sonst rührt sich nämlich gar nichts. Die Spitze ist glaube ich schon hinüber. Ich muss wohl eine neue bestellen.
Kennt sich jemand mit der Lötthematik WIRKLICH aus und kann mir weiterhelfen? Was mache ich vermutlich falsch? Wie gesagt: Krise!






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