indem du das gesparte Geld in Bier investierst? :rolleyes:
ßbrigens tauschen im Land des unbegrenzten Nitro viele Piloten den Vergaser gegen einen 60B oder den 60L, Hirobo verkauft die ARF Sceadus ebenfalls mit dem 60L. Auch modifizieren einige den 40E um die Mitte zusätzlich fetter zu bekommen.
@Jörg-Michael: Indem du kleine Kühlrippen an dem Vergaser befestigst.
Na ja ich denke mal du spielst auf den Sparsameren Verbrauch und die dadurch auftretene geringere Spüllung im Innenraum.
Also ich stelle meine Motoren immer mit dem Temperutrmeßgerät ein so das sie auf max. 120- 130° kommen. Dann ist es egal ob Lötterle oder Original nur der Lötterle läßt sich besser und einfacher einstellen auf diesen Wert und hält ihn auch konstanter.
Hallo nochmal,
nein, ich meine nicht die Spülung.
Wie kühl ich den Motor wenn ich einen Lötterle Vergaser benutze und mit Nitro freien Sprit betreibe ? Und womöglich auch noch mit geringem ßlanteil ?
Einfache Antwort: Mittels einer Wasserkühlung oder einer Spritzölkühlung.
Eine Luftkühlung mittels hocheffektivem Gebläse und eng anliegendem Kühlschacht geht nicht, das geht nur zu Lasten der Leistung die diese Gebläse richtig schucken.
Nun kann man natürlich darüber nachdenken das ein Hobby und Freizeitflieger nicht die Leistung braucht die heutige Motoren bereithalten. Das ist nicht von der Hand zu weisen, aber leider bleibt die Problematik des peniblen Einstellens das gerade in dieser Gruppe Flieger recht lax gehandhabt wird. 120 ~130° sind Werte die jenseits dessen sind wofür die Motoren gedacht sind. Bei diesen Temperaturen haben die Motorlager schon lange Schlupf. Das ist leicht zu überprüfen, jeder der schon mal die Kurbelwelle ausgebaut hat und seinen Motor so betreibt kennt die netten Scheuerstellen auf der Welle von den Lagern. Und meist wundert man sich wegen der Lose im Pleuel, das Spiel ist zu groß. Das ist klar, da die Kurbelwelle flext und dadurch das vorhandene Pleuelspiel vergrößert. Das jetzt ein zu geringer ßlanteil ein weiteres tut sollte klar sein. Vergleiche mit Motorradmotoren hinken in dieser Beziehung, da diese Motoren a)Wassergekühlt sind b) Nadel bzw. Rollenlager im Pleuel haben) c) fast immer Spritzöl gekühlt sind.
ßber die Passungen von Kolben und Buchse sollte man lieber nicht mehr nachdenken. Im Brennraum herschen Temperaturen die fast an die Schmelzgrenze des Alu´s herangehen. Um diese Temperatur zu drosseln muss ein überfettes Gemisch konsumiert werden. Doch das ist bei Nitrolosem Betrieb nicht machbar, es geht einfach nicht fetter ab einem deutlich fühlbaren Punkt, der Motor hat keine Leistung mehr.
Wenn mich das alles nicht abschreckt und ich so fliegen möchte erhalte ich einen sensiblen Motor der ca. 60% seines Drehmoments und max. 80% seiner Leistung zur Verfügung stellt. Die berechtigte Frage ist aber wie lang er das aushält ?
Und meine Mechanik, bzw. die Elemente die ich verbaut hab.
Ich geh da (denke ich) einen anderen, einfacheren Weg. Den rate ich auch meinen Vereinskollegen. Ich betreib den Motor so wie es sich der Hersteller gedacht hat. Und hab absolut keine Probleme über Jahre trotz der Beanspruchung. Am Wochenende habe ich meinen neuen YS in Betrieb genommen, nach dem Flug hat der Motor eine kaum fühlbare Temperatur und ich überlege mir wie bei den Japanern nur mit einem halben Lüfterrad zu fliegen.
Und schaut doch mal in die neue Bedienungsanleitung von OS. Ich hab nicht schlecht gestaunt, aber dort steht wirklich drinn "mind. 18% ßl und mind. 10% eher 20% Nitro" ist für den Betrieb des schwarzen 91 vorgesehen.
Meine Aussage "Wenn man Geld sparen will sollte man nicht Helifliegen" hat nichts damit zu tun, daß ich das Geld scheisse oder überheblich bin, sondern sollte lediglich daran erinnern, daß wir ein teures Hobby haben und ich lieber etwas mehr für vernünftige Komponenten (dazu gehört auch Sprit) ausgebe.
Ich zahle im Zweifelsfall lieber einen Euro mehr und habe ein vernünftig laufendes System, als mir da einen abzudoktern, aber jedem so wie er mag ......
@olo:
Was fliegst du bitte für Sprit der nur 20€/10L kostet??
Ich kann aus meiner Erfahrung mit der Evo/OS50/Originalvergaser nur sagen, daß ich Anfangs extreme Probs (ähnlich deinen) mit dem Motor hatte. Ich hatte immer den Sprit vom Modellhändler um die Ecke. Mangels 10%igem Heli Sprit von RD hab ich 10%igen RD-4-Takter Sprit genommen. Mein Händler hatte dann selber noch ßl zugemischt. Er versicherte mir, daß es nun genau der selbe wie der RD Heli-Sprit sei! :loeblich:
Ich hatte nix als Probleme mit dem Motor....entweder zu Fett dann wieder zu mager, sehr harter Lauf, überhitzung usw...
Dann hab ich Testweise einfach mal bei RD direkt (mein "flexibler" Händler wars nicht fähig) den 10%igen Helisprit mit 15% ßl bestellt (~50€/10L). Und siehe da:
Seither läuft der Motor wie ne eins. Sehr einfach einzustellen, und keine ßberhitzungsprobs mehr !
Muss allerdings sagen daß ich auch noch einen Headertank von BBT (Bezug über RC-City ca.25 €) montiert habe! Aber von Anfang an....
Ich denke 10% Nitro sind ein "gesunder" Kompromiss zwischen Nutzen und Preis...
Ausserdem kann ich Rufus nur zustimmen. Manchmal muss man eben etwas mehr investieren, daß es richtig klappt !
Hi Olo
Ich fliege einen rappi mit OS46 auch ohne Nitro, orginalvergaser und TT Aluschalldämpfer. Ich muss zugeben dass ich auch erstaunt war wie gut er läuft. Ich denke sobald die Luft wieder wärmer wird muss ich ihn auch wieder nitrieren.
Beim Rückenschweben überfettet mir der Motor auch ein wenig und er steigt nicht mehr so schnell. aber er hat mir noch nie abgestellt zum glück. Versuche doch mal am boden den Pitchknüppel ins negative zu ziehen und schaue was der Motor macht. Wie schon erwähnt wurde klinkt der GV-1 bei einer minimalstellung aus. Und wenn er dann fliegt dann mache ein paar überschläge und gebe immer mehr negativ, nicht einfach auf den rücken und voll negativ geben.
Ich gratuliere dir zu deinem erfolgreichen Manöver den heli ohne Motor noch zu drehen.... 8o ich musste es noch nie aber ich denke das gäbe einen Repraturbedürftigen heli. :rolleyes:
Vielen Dank für eure Antworten.
Ich werd jetzt erstmal nen Headertank montieren und dann nochmal versuchen, den Motor richtig einzustellen. Wenn das nix nützt, werd ich mir nen Lötterle Spendieren. Dann werden wir weiter sehen.
Grüsse,
Olo
das ist scheinbar alles nur ne Frage des Herangehens.
Die berechtigte Frage ist aber wie lang er das aushält ?
67,191011235955056179775280898876 Liter bzw. ca. 35 Flugstunden muss er durchhalten, dann hat der Motor seinen gesamten Neuwert in Form von zusätzlichen Spritkosten verheizt. Hält er länger, spart jeder weitere verbrauchte Liter Geld bzw. kann in nen besseren Heli gesteckt werden.
Oder anders ausgedrückt: Meinen C-Spec hab ich offenbar geschenkt bekommen
Zum Nachrechen:
10l JM-Spezial (EUR 76,80) vs. RD Contest 1/12 (EUR32,30), völlig überteuerter Graupner C-Spec mit 299 EUR. Ein billigerer Motor oder selbstgemischter Sprit würden das Verhältnis noch deutlicher werden lassen.
Wenn mich das alles nicht abschreckt und ich so fliegen möchte erhalte ich einen sensiblen Motor der ca. 60% seines Drehmoments und max. 80% seiner Leistung zur Verfügung stellt.
Ich als Hobbypilot hab dieses Problem einfach durch 50% mehr Hubraum (91er statt 61er) in Verbindung mit einem entprechend konstruierten Heli gelöst.
Ich kann leider nicht aus eigner Erfahrung sagen, ob die Rechnung bei nem 50er so auch funktioniert, würde es aber mal vermuten. Und selbst die Kosten für nen Lötterle dürften da wirklich ins Gewicht fallen, wenn man den Heli länger als eine Saison fliegt.
Hallo Holger,
was meinst Du mit "entsprechend konstruierte Mechanik"?
Etwa ein "hocheffektives Kühlgebläse"?
Wenn ja liegst Du falsch, da ein 91ziger mehr Wärme aber weniger Leistung als ein 61ziger im Verhältniss produziert. Aber egal, ich geb Dir vollkommen Recht, wenn Du zufrieden bist ist es OK.
Es soll jeder so machen wie er es für richtig hält.
Gruß an Alle
Jörg-Michael
was meinst Du mit "entsprechend konstruierte Mechanik"?
Etwa ein "hocheffektives Kühlgebläse"?
Das hab ich vielleicht etwas unglücklich formuliert. Ich würde das ganze ungern nur auf das Kühlgebläse reduzieren. Ich glaube, es kommt eher auf das Gesamtkonzept aus Motorposition, Abgasanlage, Luftkühlung, Abfluggewicht, Rotordurchmesser und nicht zu letzt aufs Getriebeverhältnis an.
Wenn ich nen 8kg schweren Hobel habe oder meinen C-Spec bei 0% Nitro mit einer 7,5:1 und 710er Rotorblättern quäle, kann das beste Gebläse nix mehr retten Ich werde nit Sicherheit nen "sensiblen Motor" erhalten.
Wenn ja liegst Du falsch, da ein 91ziger mehr Wärme aber weniger Leistung als ein 61ziger im Verhältniss produziert.
Im Prinzip ist mir das Verhältnis egal. Solange, das Gesamtsystem thermisch stabil ist, eine ausreichende Lebensdauer und ein gutes Laufverhalten hat, freue ich mich einfach über den absoluten Zuwachs. Und ehrlichgesagt habe ich bei 4,5kg Abfluggewicht die letzten 20% erreichbare Mehrleistung noch nicht wirklich vermisst und werde das im Rahmen meiner fliegerischen Möglichkeiten in den nächsten 5 Jahren wohl auch nicht. Und danach fliegen wir wahscheinlich sowieso alle nur noch elektrisch...
Mich würde mal interessieren, ob unsere "Lötterle-Jünger" und "Null-Nitro-Krieger" mal den anderen Weg gegangen sind, und mal mit nitriertem Sprit geflogen sind?
Wenn man einmal einen perfekt (und ich meine perfekt) laufenden Motor selbst erlebt hat, und so einen Motorlauf bekommt man nur mit nitriertem Sprit hin (Aufschrei aus dem Lötterle-Fanclub), dann wird man alles daran setzen, auch einen so sauberen Lauf hinzubekommen und da geht nunmal kein Weg an Nitro vorbei.
Oder irrt sich etwa die gesamte Heli-Elite (z.B. F3C) weil sie ALLE mit nitriertem Sprit fliegen *
Ich werde bei 20% Nitro bleiben, solange es keine Lösung gibt den Motor gesund und richtig am Laufen zu halten......
ja, hier isser!
Ich bin bis dato egal welcher Motor, egal welcher Vergaser immer 15% ßl und max. 5% Nitro geflogen. In den letzten Jahren nur noch RD SynthGlow mit 15% ßl (ohne bzw. 0,75% Nitro). Nun bin ich auch nicht einer der die letzten 10 Watt aus dem Motor lutscht und ich fliege immer an der eher viel zu fetten Seite. Auch mit Lötterle aber nicht nur.
Auf vielfaches anraten habe ich mal Sprit mit Nitro probiert, erst CoolPower mit 12,5% Nitro: Katastrophe! Der Motor (Sceadu, 50er OS) lies sich überhaupt nicht mehr einstellen und lief viel zu heiss. Mag sein das ich von dem mittlerweile nicht mehr existierenden Händler mehr Wasser als Sprit bekommen habe .
Nun mit RD NoLimit: Super Sprit zum Einlaufen lassen (15% Nitro / 15% ßl, zugegebener Maßen etwas 'wenig' ßl).
Stelle ich damit den Motor auf 'Leistung' ein habe ich entweder ein geschmolzenen Kolben oder einen Heli der mit 2600 U/min läuft .
Will sagen ich bekommen den Motor nicht mehr eingestellt, egal welcher Vergaser: entweder viel viel viel zu fett oder aber zu heiss.
Also ich bin definitiv zu blöd für Nitro Sprit obwohl ich in den RC-Cars anno dunnemals mit bis zu 40% Nitro gefahren bin . Aber da hielten die Motoren auch nicht sonderlich lange.
Und der Jörg-Michael ist Schuld:
ich werde mir für die Freya Op einen YS91 ordern, nebst Muscle Pipe und dem JM Spezial Gebräu von RD.
Und wenn mir da auch der Motor um die Ohren fliegt....... :rolleyes: .
Schönen Dank auch!!!
Immer auf die Kleinen :rolleyes:
Naja, aber um dem entgegen zu wirken muss ich mal etwas zaubern:
Stell die Leerlaufnadel auf 0,9 Umdrehungen auf
Die Hauptdüse auf 1,75 auf
Die Vollgasnadel um 1,0 auf
Und schwups, er läuft!!!!
Mit dem von Dir besagten Gebräu und der Ausrüstung.
Viel Spaß damit!!!!
Jörg-Michael
Aber:
bei welchem Vergaser bist Du denn gerade? Meiner hat nur eine Hauptdüse, da steckt dann auch die Vollgasnadel drin .
Und im Leerlauf gibt es nur so 'ne olle Schieberkulisse .
Hab mir dem MP II und 91 C.Spec ja stundenlang probiert, ausser einen braunen Kolbenhemd ist nix dabei raus gekommen. Ausser das ich jetzt weiss das das MPII auch mit ohne Nitro geht .
ßberigens ist in der aktuellen model Helicopter World auch ein Test des YS91 drin. Das ist ja nicht weiter schlimm, aber lustig finde ich die Leistungsmessungen des Autors mit verschiedenen Dämpfern . Empfehlenswert und Aufschlussreich was das MPII angeht.
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