vor einigen Tagen habe ich den Heli gebraucht und optisch wie mechanisch in ordentlichem Zustand gekauft.
Wie üblich habe ich ihn entkleidet und mechanisch geprüft (Schrauben waren etwas locker, HZR ist sehr gut, Zahnflankenspiel tadellos, kein sichtbarer Höhen-/Seitenschlag, nur geringe Vibrationen, ebenso die Tragbilder der Getriebe, was man nach Aufbringen von gearlube gut sieht.
Der Prüflauf ohne Blätter ergab folgendes Ergebnis:
Mechanisch ist wenig Auffälliges zu bemerken; das Heck hat deutlich Spiel, aber sonst schaut's gut aus.
Habe die DX9 erstmal zahm programmiert. Der Trockentest ohne Blätter zeigt grundsätzlich die gewünschten Reaktionen, nur wenn der Heli mit der Hand im Stillstand verkippt wird, fehlen mir die sauberen Gegeausschläge.
Bei den Tests der Servoreaktionen fiel mir auf, daß das rechte Rollservo manchmal hakt. Beim Prüflauf hängt die TS nicht exakt an der FS und führt stellenweise ein gewisses Eigenleben.
Alle Blätter drauf, will er kippen; mal nach hinten, mal nach vorne und mal zur Seite.
Mal ein kleines Training für den t/H-Finger, aber es ging ganz gut.
So kann man ihn aber nicht in die Luft bringen.
Soweit erstmal meine Erfahrung.
Die einzelnen threads hier habe ich zwar quergelesen, aber das bringt mich erstmal nicht viel weiter.
Ich hatte den 130X noch nie und meine Bitte wäre, daß es schön wäre, wenn sich jemand fände, der das Vieh noch gut kennt und mir raten kann.
Es wird von einem Trimmvorgang geschrieben, von dem es allerdings auch eine widersprüchliche Variante gibt.
In Hinsicht auf die "üppige" ET-Situation und darauf, daß der Vogel etwas empfindlich ist (mein erster scale-Heli .. .) möchte ich meine Reaktionsfähigkeit nicht überschätzen und mir bei Euch erstmal Rat holen.
Danke für einen ersten guten Rat

Gruß
Wolfgang

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