KDS 550 FBL - Erfahrungen

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  • gde2011
    gde2011

    #3046
    AW: kds 550 flb, erfahrungen

    Zitat von Amok Beitrag anzeigen
    Danach kannste dann die Pfanne mit dem Seitenschneider wieder abpitschen, denn die hast du mit dem 6Kant so derbe demoliert, dass sie eh nicht mehr sauber auf der Kugel sitzt.
    Da hast du meine Minimalbeschreibung gedanklich falsch umgesetzt. Sorry.

    Es geht nicht um den Sechskant, sondern um "irgendeinen" Schraubendreher. Ganz durchstecken und als Hebel benutzen. Sonst nichts. Da passiert der Pfanne gar nichts (außer das sie gedreht wird halt )

    Christian

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    • Amok
      Senior Member
      • 12.04.2009
      • 7316
      • Thomas
      • EDKA

      #3047
      AW: kds 550 flb, erfahrungen

      Wenn du etwas durch das Loch der Pfanne steckst und da rum hebelst, beschädigst du sie. Ob das nun rund oder eckig ist spielt keine Rolle. Da die Form der ßffnung eine umgekehrte Kugel darstellt, wird das Material nach außen hin immer dünner und instabiler. Das ist aber gleichzeitig auch der Teil des Materials, der die Kugel in Position hält. Wenn der also beschädigt ist, kann die Kugel leichter aus der Pfanne bzw. die Pfanne leichter von der Kugel abspringen.

      Also ... besser das korrekte Werkzeug benutzen

      mfg
      Amok
      StabiDB - Projekt: Euro1

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      • Elementarteilchen
        Elementarteilchen

        #3048
        AW: kds 550 flb, erfahrungen

        Zitat von Amok Beitrag anzeigen
        Wenn du etwas durch das Loch der Pfanne steckst und da rum hebelst, beschädigst du sie. Ob das nun rund oder eckig ist spielt keine Rolle. Da die Form der ßffnung eine umgekehrte Kugel darstellt, wird das Material nach außen hin immer dünner und instabiler. Das ist aber gleichzeitig auch der Teil des Materials, der die Kugel in Position hält. Wenn der also beschädigt ist, kann die Kugel leichter aus der Pfanne bzw. die Pfanne leichter von der Kugel abspringen.

        Also ... besser das korrekte Werkzeug benutzen

        mfg
        Amok
        Naja so schnell passiert da auch nix. Ich habe es auch so gemacht. Da gibt eher die Klebenaht (die Pfannen bestehen aus 2 Hälften) nach. Ist mir so passiert. Ich wollte die Kugelkopfpfannen noch weiter eindrehen. Da aber schon das Ende des Gewindes erreicht war, ist die Pfanne an der Klebenaht aufgeplatzt. Der Teil der Pfanne selber war völlig in Ordung.
        Es muss jeder selber wissen ob er das Werkzeug braucht oder nicht.

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        • Babbsack
          RC-Heli Team
          • 07.07.2001
          • 7449
          • Mike
          • CGN

          #3049
          AW: kds 550 flb, erfahrungen

          Zitat von Elementarteilchen Beitrag anzeigen
          Es muss jeder selber wissen ob er das Werkzeug braucht oder nicht.
          ... und was er dabei riskiert...

          Ich stimme Amok zu, denn bei dem Hobby auf die 2 Euro 50 zu verzichten... Naja! Verstehen tue ich's nicht!

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          • Hero67
            Hero67

            #3050
            AW: kds 550 flb, erfahrungen

            Ich war ja bislang immer der Auffassung, dass bei Problemen mit dem Heck eigentlich fas tnie das Servo schuld ist, sondern es an anderen Dingen (Schwergägngigkeit des Hecks, falsche einstellungen) liegt.

            Das muß ich jezt wohl revidieren. Mit meinem neuen N690 Servo habe ich jetzt auch ein langsames Heckpendeln. Schwergängig ist aber nichts. Was ich aber sehen konnte war, dass das Heckservo auch im HH zumindest auf einer Seite zurückschwingt. Das hatte ich beim ersten Servo (goldenes N690) auch, da war der Stellbereich nicht groß genug und ich mußte ein Loch weiter nach aussen gehen.
            Wenn ich das jetzt bei dem roten N690 mache dann geht das Pendeln nicht weg, das ßberschwingewn des Servos (kann man im Stand feststellen) ist immer noch da. Zusätzlich fängt das Heck aber in schnellen Kurven an selbst mit nur 30% Gain an zu singen. Gehe ich noch weiter runter, bricht mir das Heck bei einigen Figuren weg.
            Einzige halbwegs brauchbare Lösung ist, wieder ein Loch weiter nach innen zu gehen und auf die Vorspur zu pfeifen, dann gibt es auf beiden Seiten ein Zurückschwingen, aber weniger stark. Der Heli pendelt dann aber immer leicht. Das Servo steuert einfach zu ungenau und mit deutlich zuviel Spiel.

            Es scheint da bzgl. der Qualität also ein deftige Serienstreuung bei den N690 zu geben, bzw. die "roten" sind deutlich schlechter als die goldenen. Anscheinend ist das auch wohl die Erklärung, warum ich mit dem alten N690 mit HH-Anteil auf hoch und 40% Gain super unterwegs war und es jetzt selbst mit HH-Anteil auf niedrig und nur 30% Gain nicht zufriedenstellen funktioniert. Und warum die verschiedensten Leute das Heck mit ganz unterschiedlichen Einstellungen am Beast betreiben.

            Daniel hat seinen KDS 550 gestern mit dem V1 Heck hochgebracht und das stand wie eine 1. Er hat aber auch eine Graupner 770 HBS drin.

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            • gde2011
              gde2011

              #3051
              AW: kds 550 flb, erfahrungen

              Zitat von Elementarteilchen Beitrag anzeigen
              Naja so schnell passiert da auch nix. Ich habe es auch so gemacht. Da gibt eher die Klebenaht (die Pfannen bestehen aus 2 Hälften) nach. Ist mir so passiert. Ich wollte die Kugelkopfpfannen noch weiter eindrehen. Da aber schon das Ende des Gewindes erreicht war, ist die Pfanne an der Klebenaht aufgeplatzt. Der Teil der Pfanne selber war völlig in Ordung.
              Es muss jeder selber wissen ob er das Werkzeug braucht oder nicht.
              Denke ich auch. Es geht ja nicht um 2 Euro oder so.
              Mir ist noch NIE eine Anlenkung von der Kugel gesprungen, außer bei Crash , aber gleich mit der Kugel (sooo fest hat die gehalten).
              Ihr geht dann mit der Reibahle ans Werk, das ersparen wir uns.

              Christian

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              • Amok
                Senior Member
                • 12.04.2009
                • 7316
                • Thomas
                • EDKA

                #3052
                AW: kds 550 flb, erfahrungen

                Zitat von gde2011 Beitrag anzeigen
                Mir ist noch NIE eine Anlenkung von der Kugel gesprungen
                Mir schon mehrmals im Flug (am 450er), ist spannend

                Aber zum Glück war immer nur ein Blatt nicht mehr ansteuerbar und mit dem verbleibenden Blatt flog der Heli noch erstaunlich gut.

                mfg
                Amok
                StabiDB - Projekt: Euro1

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                • gde2011
                  gde2011

                  #3053
                  AW: kds 550 flb, erfahrungen

                  Echt, wie gut bzw beherrschbar bleibt das Ding?
                  Wobei am 450 sind sie auch ziemlich "filigran".

                  Christian

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                  • Amok
                    Senior Member
                    • 12.04.2009
                    • 7316
                    • Thomas
                    • EDKA

                    #3054
                    AW: kds 550 flb, erfahrungen

                    Ich hab mich gewundert, dass ich ihn mit Negativ Pitch nicht mehr runter bekam (weil das eine Blatt ständig auftrieb erzeute). Steuerbar war er aber, also hab ich einfach die Nase Runter gedrückt und bin wie ein Flugzeug mit Fahrt gelandet (Sliding-Landung).

                    Einmal war eine verschlissene Kugelkopfpfanne der Verursacher und einmal habe ich beim Parameter L im Beast geschlampt und die Gestänge wurden beim Flippen mit Vollausschlag überdehnt, weswegen eins im Flug weggeflogen ist.

                    Aber selbst den flippenden Heli konnte man Problemlos weiter steuern, das einzigst problematische war das auslaufen, da der Blatthalter sich gedreht hat und das Blatt fast ins Heckrohr geschlagen wäre. Doch da ich die Blätter immer relativ fest anziehe, kam es nicht so weit runter.

                    mfg
                    Amok
                    StabiDB - Projekt: Euro1

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                    • mcbird
                      Member
                      • 16.12.2009
                      • 415
                      • Daniel
                      • Hamburg

                      #3055
                      AW: kds 550 flb, erfahrungen

                      Moin Flieger,

                      letzten Samstag war der Erstflug meines KDS 550 FBL V2 und ich berichte hier mal über meine Erfahrungen mit dem Teil �

                      Der Bausatz und meine Komponentenauswahl:

                      Ich hatte ein KDS 550 FBL V2 als Combo mit den KDS N680 / N690 Servos, dem KDS Motor, dem KDS / Hobbywing 120A HV ESC und dem KDS UBEC bestellt. Und obwohl ich ohne FBL-System bestellt hatte befand sich das KDS UBAR FBL-System auch gleich mit im Karton.

                      Ansonsten war die Combo wohl vorher eine V1 und es wurden von Tempohobby nur das V2 Upgradekit hinzugefügt und ein paar Teile entfernt bzw. die Haube getauscht. ßrgerlich dabei ist nur, dass es asiatischen Berichten zufolge, bei der V2 Combo überarbeitete KDS N680 Servos geben soll, welche den Schriftzug HV auf dem Gehäuse haben bei denen der Motor fest im Gehäuse verankert ist und nicht nur in einem Moosgummi gehalten wird.

                      Zu meiner ßberraschung gab es dann auch noch die blaue statt rote Haube. Mit dem KDS UBAR als "Geisel" war der Austausch gegen eine rote Haube aber kein Problem. Bei den Hauben scheint KDS die Qualität der Lackierung in den Griff bekommen zu haben, denn weder die blaue noch die rote Haube hatten irgendwelche Fehler im Lack.

                      Auch die Rotorblätter waren absolut frei von Schönheitsfehlern, wobei ich jedoch auf der Waage eine Differenz von 2,6g und einen unterschiedlichen Blattschwerpunkt feststellen musste. Die 2,6g klingen jetzt nicht nach sonderlich viel, aber mit Tesafilm ist so ein Blatt auf der Blattwaage nicht mehr wirklich zu wuchten. Die Heckrotorblätter jedoch lagen gut im Gleichgewichte und somit konnte ich mir das Auswuchten bei den kleinen Blättern sparen.

                      Die zweite ßberraschung war, dass ein KDS N680 Servo keinen Ton bzw. keine Bewegung von sich geben wollte. Eigentlich wollte ich das Servo zurückschicken, aber ich habe dann aus Neugierde den Servos geöffnet und fand beim durchmessen eine kalte Lötstelle am Massekabel zum Motors. Kurzerhand neu verlötet und das Teil lief wieder. Am Servostester machte jedes der N680 Servos andere Geräusche - keine schlimmen Geräusche, aber ich hatte von einer Serie bzw. vom gleichen Modell eine jeweils ähnliche Geräuschkulisse erwartet.

                      Mein Erster Eindruck und die gelesenen Erfahrungsberichte mit den Servos aus diesem und anderen Foren ließ in mir den Wunsch nach anderen Servos aufkommen. Da mein Budget auf einen Logo 500 ausgelegt war bestellte ich mir kurzerhand die gerade im Angebot befindlichen Graupner 860 HBS HV Servos für die Taumelscheibe und den Graupner 770 HBS HV als Heckservo. Das Mehrgewicht des UBEC mit dem extra Lipo und die negativen Erfahrung von Hennes mit dem Teil ließen mich auch das KDS UBEC gegen ein MTTEC KETO HV BEC tauschen.

                      Da ich noch einen Spektrum DSMX-SAT rumliegen hatte und ich auch eine möglichst einfache Verkabelung haben wollte habe ich mich bei dem FBL-System für ein Spektrum AR7200BX entschieden. Das AR7200BX passt so gerade eben noch neben das Nick-Servos auf die Kreiselplattform, wobei das Servo dann nur noch mit der Demontage des AR7200BX ein- bzw. auszubauen ist. Zu guter Letzt gönnte ich mir und dem Heli noch ein Spektrum T1000 Telemetriemodul zur ßberwachung der Flugakku- / BEC-Spannung und der Reglertemperatur.

                      Mein KDS 550 V2 FBL Setup im ßberblick:
                      • Chassi: KDS 550 V2 FBL mit TDT Rotorkopf
                      • FBL-System : Spektrum AR7200BX + extra DSMX SAT
                      • Telemetrie: Spektrum T1000
                      • Motor: KDS BL 5052-1200KV
                      • ESC: KDS 120A HV
                      • BEC: MTTEC KETO HV BEC
                      • TS-Servos: Graupner 860 HBS HV
                      • Heckservo: Graupner 770 HBS HV
                      • Rotorblätter: KDS 550mm Carbon
                      • Heckrotorblätter: KDS 95 mm Carbon


                      Mit dieser Ausstattung ist der KDS 550 sicher kein Schnäppchen mehr, aber die absolute low-Budget Nummer war jetzt auch nicht mein oberstes Ziel.

                      Als Stromversorger habe ich mich für Turnigy 6S 5000 mAh / 45C Lipos entschieden. Die Lipos sind mit ihrem gewogenen 860g leider keine Leichtgewichte passen aber noch locker in den Akkuschacht des KDS und es gibt auch keine Probleme mit der Balance des Helis. Wie schon bei meiner letzten Lipo-Bestellung bei HK habe ich mal wieder bei 3 bestellten Lipos einen defekten erwischt und somit innerlich beschlossen keine Lipos mehr bei HK zu bestellen - mal schauen ob es dabei bleibt. Der KDS 550 hat mit meiner Konfiguration und den 5000er Turnigys ein Abfluggewicht von 3250g.

                      Um das Abfluggewicht auf 3kg zu drücken habe ich mir jetzt noch einen 606g leichten 6S Dymond XP4000 35C Lipo mit 4000 mAh zum Testen zugelegt.

                      Der Zusammenbau:

                      Beim ersten anfassen des Carbon-Chassi hatte ich mir gleich einen kleinen Carbon-Splitter in den Finger gehauen und so wurden als ersten die unsauberen Kanten des Chassis mit einem feinen Schleifpapier von mir nachgearbeitet und entschärft. Das weitere Zusammenbauen des KDS-Bausatzes ging relativ gut von der Hand. Nur die Teilweise überflüssigen Teile aus der V1 Version ließen einem manchmal Zweifel aufkommen, ob man auch wirklich alles Wichtige verbaut hat.

                      Beim dem Verkleben der Heckstreben hätte ich zuvor der Bauzeichnung mehr Aufmerksamkeit schenken sollen, denn ich habe die Alu-Aufnahmen nicht um 90° zueinander verdreht und das ist dann beim 5 Minuten Epoxykleber auch schon nach 3 min. nicht mehr zu korrigieren. Also hieß es 10,90 € Lehrgeld zu bezahlen und die Teile neu zu bestellen.

                      Leider war bei meinem Bausatz einer der V2 Heckblatthalter zu tief gefräst worden, sodass dieser ein axiales Spiel von 1,2mm aufwies. Der V2 Heckblatthalter wurde zwecks Austauschs zurückgeschickt und ich habe erst mal das alte V1 Heck verbaut. Bei dem Carbon Höhenleitwerk mußte ich noch die Bohrungen jeweil 3mm zur Seite erweitern, damit die Schrauben der Alu-Schelle da auch durchpassen.

                      Beim Verkabeln musste ich dann feststellen, dass ein großer Heli nicht gleich mehr Platz für die Elektronik bedeutet. Ein T-Rex 450 ist meiner Meinung nach einfacher und schneller zu verkabeln als ein KDS 550. Das Anschlusskabel des ESC und das des T1000 Telemetriemoduls musste ich verlängern und das BEC wollte unten im Heck sitzend ja auch noch mit dem Strom aus dem Flugakku versorg werden.

                      Da ich ein Freund von schön verlegten Kabeln bin dauerte das Ganze ein wenig länger als anfangs gedacht. Als praktisches "Feature" habe ich dann noch zwischen Flugakku und BEC eine MPX Steckverbindung gesetzt und somit kann ich für Einstellarbeiten auch mal nur das AR7200BX und die Servos mit einem kleinen 3S 850Mha Lipo unter Strom setzen ohne dabei Gefahr zu laufen, dass der Antrieb anlaufen könnte.

                      Am Samstag gab es dann vor dem Erstflug erst mal eine technische Abnahme durch Hennes und wir haben dann noch bei einem Kaffee das BeastX Setup und die Programmieren des Reglers durchgeführt. Hennes stellte dabei dann auch gleich fest, dass der Heckrotor in die falsche Richtung dreht und ich wohl somit den Riemen um 90° zur falschen Seite verdreht habe. Also noch mal schnell das Heck zerlegt und den Riemen um 90° in die andere Richtung verdreht.
                      Dass das Vieraugenprinzip nicht immer Fehler vermeidet sollte sich dann später noch am Flugfeld zeigen �

                      Erstflug:

                      Nach dem Setup ging es dann zum Flugfeld des RC-Heli Clubs Hamburg. Meine Nervosität stieg von Minute zu Minute bis zu dem Moment wo der Heli vor mir auf dem Startpunkt stand. Lipo anstecken, Wirkrichtung der TS und des Hecks noch kurz prüfen und dann erst mal 10m Sicherheitabstand nehmen.

                      Der innere Countdown läuft 3,2,1 � Klick � der Throttle Hold Kippschalter wird von mir umgelegt und ich darf zum ersten Mal der geballten Kraft meines KDS BL 5052-1200KV Motors bei der Beschleunigung der Rotorblätter zuschauen - dumm nur, dass das in diesem Augenblick des Glücks das Ganze ohne jeglichen Sanftanlauf und mit einer für den Governor eingestellten Gasgeraden von 74% geschieht! So dreht sich nicht nur der Rotor sondern auch gleich der Ganze Heli um die eigene Achse � Klick � Throttle Hold wieder gezogen und Schlimmeres verhindert. Das Modul 0.7 HZR hat das anstandslos weggesteckt und ich sehe jetzt keinen Grund mehr auf Modul 1 umrüsten zu wollen.

                      Aber das war wohl nichts mit dem Einstellen des Reglers beim Kaffee am Morgen. Also zurück zum Start und Regler erneut programmieren - diesmal aber richtig!

                      Der zweite Startversuch klappte dann ohne technischen Zwischenfall. Beim Hochfahren der Drehzahl am Boden konnte ich jedoch starke Vibrationen am Heck erkennen. Das Heck vibrierte so hochfrequent und stark, dass man sehen konnte wie sich die Heckfinne beim Oszillieren in jede Richtung ca. 1cm verbog. Nach dem Abheben stand das Heck ruhig und ohne Vibrationen in der Luft und überhaupt Lage der ganze Heli schon stabil und satt in der Luft und ließ sich wirklich toll fliegen. Nur auf dem Kopf wollte er mit den Default BeastX Setting immer zu einer Seite wegkippen, aber auch dieses Verhalten konnte mit der Erhöhung der Empfindlichkeit minimiert werden.

                      Im Gegensatz zu Hennes seinem Heck steht mein vom Graupner 770 HBS HV Servo angesteuertes V1 Heck wie eine Eins in der Luft, stoppt hart und genau auf den Punkt ohne nachzuschwingen und hielt auch ohne Einstellarie gleich beim Erstflug den Heli bei einem mit 2000 RPM Headspeed großräumig geflogen Rückwärtslooping ohne zu zucken in der Flugbahn.

                      Im Großen und Ganzen machte der Heli richtig Spaß und auch die kleinen Mängel meines Baukastens haben mir die Freude an dem Heli nicht vermiesen können. Anfänglich sollte es ja ein Mikado Logo 500 werden, aber auch ohne den Logo je geflogen zu sein trauere ich diesem nicht nach und denke, dass der KDS 550 eine gute Entscheidung war - zu mindestens mit meiner Servosauswahl

                      Jetzt muß ich nur mal schauen woher die Vibrationen des Hecks am Boden kommen. Irgendwie erinnert mich das an meinen Blade 130X ...

                      Grüße aus Hamburg,

                      Daniel

                      PS. Vielen Dank an Hennes für seinen Support und dem seelischen Beistand beim Erstflug.

                      Kommentar

                      • Berthold Heisterkamp 2
                        Berthold Heisterkamp 2

                        #3056
                        AW: kds 550 flb, erfahrungen

                        Hennes stellte dabei dann auch gleich fest, dass der Heckrotor in die falsche Richtung dreht und ich wohl somit den Riemen um 90° zur falschen Seite verdreht habe. Also noch mal schnell das Heck zerlegt und den Riemen um 90° in die andere Richtung verdreht.
                        Kommt mir bekannt vor... ich bin so sogar abgehoben, und er schwebte zumindest ganz ordentlich.

                        Kommentar

                        • wolv
                          Senior Member
                          • 15.04.2012
                          • 1433
                          • Adrian
                          • 51.006967, 7.692252

                          #3057
                          AW: kds 550 flb, erfahrungen

                          moin,

                          also der Drift den ich habe kommt wohl doch von Vibrationen. Nur was mich sehr wundert, ich hab den Heli jetzt ohne Blätter auf dem Tisch laufen lassen. Wenn ich den Finger auf die Platte lege wo das Beast drauf geklebt ist und meinen Finger auf das Beast lege, dann sind die Vibrationen auf dem Beast 3-4 so stark! Selbst wenn ich die Kabel abziehe. Fest geklebt ist es mit Tesa Spiegelband und das finde ich doch sehr merkwürdig.

                          Was kann ich da machen? nach härteres Band suchen? Das Tesa ist doch recht weich.

                          Gruß Adrian

                          Kommentar

                          • wolv
                            Senior Member
                            • 15.04.2012
                            • 1433
                            • Adrian
                            • 51.006967, 7.692252

                            #3058
                            AW: kds 550 flb, erfahrungen

                            Nachtrag ich hab gar nicht das Spiegelband. Sondern das Montageband. Ich muss morgen mal gucken ob das Spiegelband Härter ist.

                            Gruß Adrian

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                            • Elementarteilchen
                              Elementarteilchen

                              #3059
                              AW: kds 550 flb, erfahrungen

                              Beim Verkabeln musste ich dann feststellen, dass ein großer Heli nicht gleich mehr Platz für die Elektronik bedeutet. Ein T-Rex 450 ist meiner Meinung nach einfacher und schneller zu verkabeln als ein KDS 550.
                              Echt?! Das fand ich überhaupt nicht. Ich glaube ich habe noch nie so schnell und ohne nachgrübeln zu müssen die Kabel verlegt. Das Chassis gefällt mir von Mal zu Mal immer besser.
                              Wenn ich mir überlege wie oft ich beim T-Rex 550 die Verkabelung wieder verworfen bzw. neu gemacht habe weil ich es einfach nicht "sauber" genug fand - verrückt. Und von meinem 450er mal ganz zu schweigen. Da habe ich alle Kabel untergebracht, mehr aber auch nicht. Schön ist sicher anders. Aber am Ende muss es funktionieren.

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                              • mcbird
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                                • 16.12.2009
                                • 415
                                • Daniel
                                • Hamburg

                                #3060
                                AW: kds 550 flb, erfahrungen

                                Zitat von Elementarteilchen Beitrag anzeigen
                                Echt?! Das fand ich überhaupt nicht. Ich glaube ich habe noch nie so schnell und ohne nachgrübeln zu müssen die Kabel verlegt. Das Chassis gefällt mir von Mal zu Mal immer besser.
                                Wenn ich mir überlege wie oft ich beim T-Rex 550 die Verkabelung wieder verworfen bzw. neu gemacht habe weil ich es einfach nicht "sauber" genug fand - verrückt. Und von meinem 450er mal ganz zu schweigen. Da habe ich alle Kabel untergebracht, mehr aber auch nicht. Schön ist sicher anders. Aber am Ende muss es funktionieren.
                                Klar, man kann das Teil auch in 30 min. verkabeln

                                Hier die Sondertasks bei der Verkabelung ...
                                1) Die Lipokabel am ESC waren extem schlecht verlötet, daher habe ich diese abgelötet neue Kabel verlötet.
                                2) Stromsensor am ESC verlötet.
                                3) Lötkontakte am ESC wegen evtl. möglichen Kontakt mit dem Carbon mit Plastidip versiegelt.
                                4) Temperatursensor am ESC angebracht.
                                5) Y-Kabel für Temp / Stromsensor selbstgelötet (das Orginal ist viel zu "fett")
                                6) Stromkabel für das BEC mit in die 5,5mm Bullets gelötet
                                7) Zwischen Lipo / BEC noch eine MPX-Steckverbindung gelötet
                                8) Anschlußkabel vom ESC verlängert (gelötet)
                                9) Anschlußkabel vom Spektrum T1000 verlängert (gelötet)
                                10) Antennen vom AR7200BX / T1000 befestigen

                                ... und hier ein paar Bilder meiner Verkabelung ...







                                Das Chassi gefällt mir auch, aber trotztem war das zeitaufwendiger als einen 450er zu verkabeln.

                                LG,

                                Daniel
                                Zuletzt geändert von mcbird; 16.10.2012, 22:04. Grund: Typo

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