Wenn ich mir für meinen E-Starter eine Heli-Sechskant-Starterverlängerung mit Freilauf kaufe, dann müsste ich den Motor doch eigentlich gestartet kriegen, oder?
Oder glaubt Ihr, dass der Heli aufgrund des Lüfterrads zu sehr vibriert, um zu fliegen?
wenn du schon deutlich siehst, dass das Lüfterrad nicht zentrisch sitzt, dann solltest du das keinesfalls so lassen.
Sogar Schlüter hatte schon bei seinen Hubschraubern eine genaue Anleitung, wie man das Lüfterrad anbauen und ausrichten muss, damit es "rund" läuft.
Neben den rein mechanischen Folgen, wie defekte Lager, kommt dann noch das Problem mit der Elektronik. Weder Kreisel noch Empfänger mögen starke Vibrationen.
Also ich würde den Lüfter nochmals lockern und dann versuchen ihn zentrisch auszurichten - es sei denn der Lüfter ist schon beschädigt.
Nur so nebenbei: Ein gut laufender 90er Motor dreht dir den E-Starter durch, wenn du ihn nicht wegnimmst...
leider kann man das Lüfterrad nicht zentieren. Es wird einfach zusammen mit den Kupplungsbacken und dem Starteradapter auf die Kurbelwelle geschraubt. Das Lüfterrad ist einfach nur sch***e unrunf gefertigt.
Ne, ist kein 90er - ist blos ein 25er. Der dreht den Starter nicht. Gibt keinen Piep von sich.
Ne, ist kein 90er - ist blos ein 25er. Der dreht den Starter nicht. Gibt keinen Piep von sich.
... uuupps. Hatte noch den Beitrag vom Michael im Kopf..
Ich hab nun nochmals vorne geschaut....
Das Lüfterrad ist einfach nur sch***e unrunf gefertigt.
Das muss noch nicht heißen, dass man es nicht einigermaßen hinbekommen kann. Probiere mal beim Zusammenbau aus, das Lüfterrad etwas gedreht von der jetzigen Position aufzuschrauben. Am Besten dazu den Motor befestigen und vor bzw. nach der Montage mit ebenfalls irgenwo starr befestigten Lehre überprüfen, ob der Abstand sich gleich weit ändert... Eine mühselige Angelegenheit, aber mit einer starken Unwucht würde ich nicht fliegen wollen, selbst wenn du den Motor zum Laufen bringst.
Gib ihm vielleicht zum Ausprobieren auch ein wenig mehr als Standgas (Natürlich dann gut am Rotorkopf halten), dann dürften Berührungen mit dem Starter/Konus kein Problem sein.
Ich nehme an, du hast schon unterschiedliche Kerzen probiert?
Das Lüfterrad ist im Zentrum mit etwas metallischem ausgekleidet, wie so ne Art Gleitlager. Da kann man also nichts durch "unterschiedlich draufschrauben" verändern. Außerdem scheint mir das auch - zumindest nach Augenmaß - vernünftig zentriert zu sein.
Mir sieht es so aus als sei das Lüfterrad krumm "gegossen" worden - oder wie auch immer die das herstellen.
Das eierige wird nach oben - zum Starterkonus hin - jedenfalls erst richtig schlimm.
hast du eine Propellerwaage (Welle mit zwei Konuse)? Da könntest du mal überprüfen, wie es mit der Unwucht aussieht. Wenn es "nur" um ein schiefes Lüfterblatt geht, hast du zwar immer noch dynamische Unwucht, aber die dürfte nicht so viel sein --->>> probieren.
Wenn dein Motor "normal" will, dann müßtest du aufgesetzten Starter deutlich höhren, dass er anspringt. Hast du ihn noch auf dem Prüfstand? ...in Normalposition? Manchmal ist auch die Glühkerze schuld, die Glühung wird z. B. durch die Frischgase "gelöscht".
ne, dafür braucht man keine Propellerwaage, die Unwucht ist mit dem bloßen Auge zu sehen - so kraß ist sie.
Der Motor läuft einwandfrei, nur ist es mit dem eiernden Starterkonus unmöglich ihn zu starten. Ich habe mir extra nochmal ein neues Startergummi zugelegt, damit alles schön Grip hat - geht aber nicht. Tanksystem, Glühkerze, etc. ist alles "neu" und absolut dicht. Der Motor springt auf dem Bock ja auch sofort an.
Irgendwelche Ideen? Kann jawohl nicht sein, dass der schöne Heli jetzt wegen dem doofen Lüfterrad wieder nicht in die Luft gehen kann, sondern erneut 25Jahre im Keller stehen muss. Das wäre echt traurig.
vielleicht habe ich nun deine Aktivitäten nicht mehr alle im Gedächtnis
bzw. vielleicht hast du auch nicht alles geschrieben....
Deine Beschreibung hört sich so an, als ob der Motor schon im Standgas
zu viel Leistung liefern müßte. Vielleicht solltest du Schritt für Schritt vor-
gehen und nach jedem Einzelschritt überprüfen, ob eine ßnderung einge-
treten ist.
- Motor auf Prüfstand montieren, passenden Propeller drauf, anwerfen
und entsprechende Vergasereinstellung finden (bei neuem Motor auf
der "fetten" Seite), passende Kerze heiß-kalt finden.
- Lüfterrad auf Propellerwaage oder exakt passende Welle. Ent-
spricht Bohrung exakt dem Kurbelwellendurchmesser? Messen.
Wie groß ist die Unrundheit? -> Ausgleich über Bohrungstoleranz möglich?
Kein Ausgleich möglich? -> Ausrichten, aufbohren. Am Besten auf einer
Drehbank. Hülse einsetzen.
- Bei montiertem Antriebsstrang: Kann man den Motor (ohne Kerze) leicht
und ohne Widerstand durchdrehen? Ist spürbare Reibung vorhanden?
Fliehkraftkupplung überprüfen, ob die Fliehgewichte keine Reibung mit
der Glocke haben und nicht gerissen sind (Kraftschluss bei zu geringer
Drehzahl).
Da kann man also nichts durch "unterschiedlich draufschrauben" verändern.
Es würde mich wundern, wenn ein ohnehin "schräg" gefertigtes Lüfterrad
eine Passung zur Kurbelwelle hätte. Bei den alten Schlüter-Helis war die
Lüfternabe aus Alu gefertigt (und in engen Toleranzen) und dennoch schrieb
Schlüter in der Bedienungsanleitung, dass man durch unterschiedliches
aufschrauben/drehen die Unrundheit des Lüfterrades ausgleichen sollte. Motor
befestigen, befestigten Stab oder Draht an die Kante des Lüfterrades biegen,
Lüfterrad drehen = Unrundheit feststellen... Schlüter schrieb auch ".. das ist eine
zeitaufwändige Arbeit aber unbedingt notwendig..."
Schöne Grüße
Klaus.
PS: Wenn nichts neues dabei war, wäre es vielleicht hilfreich, wenn du Bilder dazu einstellen würdest (ohne Verkleidung/Luftführung).
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