Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

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  • WGS
    WGS
    Member
    • 15.09.2010
    • 675
    • Wolfgang

    #16
    AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

    Hallo Lutz,

    den treibt man mit einem 2mm-Durchschlag heraus: Nabe auf die etwas geöffneten Schraubstockbacken auflegen und mit Hammerschlägen austreiben.
    Bei einer neuen Metallnabe einen neuen Rollstift verwenden.

    ßbrigens:
    Bei der hier gezeigten, serienmäßigen Ausführung war der Rollstift übrigens ungeeignet und brach häufig im ungünstigsten Moment, weil durch den weichen Kunststoff an der Verbindungsstelle von Nabe und Welle keine reinen Scherkräfte auftreten (dafür sind Rollstifte geeignet), sondern auch Biegekräfte. Die beste Lösung war, den Rollstift durch einen Stift aus 2mm Federstahl zu ersetzen und mit Loctite einzusetzen.
    Grüsse
    Wolfgang

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    • Luk-Heli
      Luk-Heli

      #17
      AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

      Super. Danke. Ich hatte schon vorsichtig versucht durchzutreiben, aber es rückte kein Stück. Das hatte mich verunsichert. Aber dann morgen eben doch mit etwas mehr Kraft.
      Grüße
      Lutz

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      • Luk-Heli
        Luk-Heli

        #18
        AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

        Da fällt mir gerade ein, dann sollte ich den Stift bei meinem Verbrenner auch noch gegen einen Stahlstift ersetzen... Sicher ist sicher.

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        • WGS
          WGS
          Member
          • 15.09.2010
          • 675
          • Wolfgang

          #19
          AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

          Zitat von Luk-Heli Beitrag anzeigen
          dann sollte ich den Stift bei meinem Verbrenner auch noch gegen einen Stahlstift ersetzen...
          Wenn Du dort das gleiche Kunststoffzahnrad hast, unbedingt.

          Nimm auch unbedingt einen richtigen Durchschlag, keinen Stift oder Nagel o.ä. zum Austreiben des Rollstifts!
          Grüsse
          Wolfgang

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          • Luk-Heli
            Luk-Heli

            #20
            AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

            Wolfgang, woher kennst Du mich denn so genau???
            Natürlich bin ich eben doch noch mal schnell in den Keller gestürzt, 2mm Nagel gegriffen, Spitze runter gefeilt und angesetzt. Musste aber aufgeben, da er zu weich war und ich keinen Stahlnagel zur Hand hatte.
            Also Montag ab in den Baumarkt....

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            • Thomas-Helicopter
              Member
              • 30.03.2013
              • 42
              • Thomas

              #21
              AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

              Moin,
              seit wann wurde bei der Heim Mechanik (4618) denn ein "Rollstift" an dem Zahnrad 4618/49 verwendet und nicht der Schwerspannstift 4618/65?

              Gruß
              Thomas

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              • WGS
                WGS
                Member
                • 15.09.2010
                • 675
                • Wolfgang

                #22
                AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

                Du kannst die Dinger nennen, wie Du willst.
                Grüsse
                Wolfgang

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                • Thomas-Helicopter
                  Member
                  • 30.03.2013
                  • 42
                  • Thomas

                  #23
                  AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

                  Moin,
                  ohne einen Erzählton zu kommentieren, hier eine weitere Möglichkeit der Lösung von Ralf, (Mikado Helicopter) an seiner Heim Clone, für 12ccm Verbrenner überarbeitet.
                  Ritzelwelle/Zahnrad mit Stahlstift gesichert durch Gewindestift mit Innensechskant und Ringschneide (Inbus).

                  Gruß
                  Thomas

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                  • Luk-Heli
                    Luk-Heli

                    #24
                    AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

                    Hallo Männers,

                    es hat einen Tag länger gedauert, aber dafür habe ich jetzt vernünftiges Werkzeug aus dem Werkstattzubehör - inclusive eines Satzes Sicherungsring-Zangen. Nicht aus dem Baumarkt. Hatte doch Angst, dass ich dann auch wieder so weiches Zeugs habe, was nichts taugt.
                    Wie leicht es doch ist, wenn man das richtige Werkzeug hat. Mit wenig Kraft und Butterweich liess sich der ...., was nun auch immer, durchtreiben.

                    @Wolfgang: Du sagtest, wenn ich dort das gleiche Zahnrad habe... Ich habe diese beiden Varianten im Einsatz. Wäre dieser Rollstift denn bei dem Zahnrad ohne "Speichen" ausreichend? Ist ja von der Aufnahme das Selbe. Nur interessehalber. Der Stahlstift ist sicher besser.

                    Dann habe ich mal zwei Bilder angefügt, wie der Antrieb anschliessend aussehen soll. Dabei habe ich festgestellt, dass es ganz schön dumm laufen kann, wenn man mit solchen Schraubereien erst mal anfängt. Natürlich fehlen mir jetzt die passenden Madenschrauben. Da muss ich mir jetzt auch erst mal ein Sortiment zulegen. In den Baukästen waren sie ja immer drin

                    Und wenn wir jetzt schon mal dabei sind. Ich habe zwei verschiedene Antriebsräder. Wenn ich das richtig gelesen hatte, ist das rote die bessere Wahl für den E-Umbau, weil fester als das Weiße? Zumindest wenn man nicht bei Vario das nicht gerade günstige Alurad ordern möchte.

                    Grüße
                    Lutz
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                    • WGS
                      WGS
                      Member
                      • 15.09.2010
                      • 675
                      • Wolfgang

                      #25
                      AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

                      Hallo Lutz,

                      Zitat von Luk-Heli Beitrag anzeigen
                      @Wolfgang: Du sagtest, wenn ich dort das gleiche Zahnrad habe... Ich habe diese beiden Varianten im Einsatz. Wäre dieser Rollstift denn bei dem Zahnrad ohne "Speichen" ausreichend? Ist ja von der Aufnahme das Selbe. Nur interessehalber. Der Stahlstift ist sicher besser.
                      die Ausführung ohne Speichen ist eine sehr alte, die Speichen kamen dann später dazu, damit sich das Zahnrad nach dem Spritzen beim Abkühlen weniger verzieht und insgesamt steifer ist.
                      Die Nabe ist aber dieselbe, also (weicher) Kunststoff auf (harter) Welle -> keine reinen Scherkräfte sondern auch Biegebelastungen auf dem Schwerspannstift (damit alle wissen, was gemeit ist ). Eine mögliche andere Ausführung wäre eine Metallnabe mit Flansch, auf dem dann eine Kunststoff-Zahnkranz montiert wäre. Da wäre auch ein Schwerspannstift einsetzbar (Metall auf Metall -> nur Scherkräfte).

                      Und wenn wir jetzt schon mal dabei sind. Ich habe zwei verschiedene Antriebsräder. Wenn ich das richtig gelesen hatte, ist das rote die bessere Wahl für den E-Umbau, weil fester als das Weiße? Zumindest wenn man nicht bei Vario das nicht gerade günstige Alurad ordern möchte.
                      Die Innenzahnräder sehen beide nicht mehr so sehr gut aus, bei beiden sind die Zähne bereits deformiert, doch sind sie sicher noch längere Zeit brauchbar.
                      Gerade bei der Innenverzahnung ist eine gute Schmierung wichtig: Ohne ausreichende Schmierung wird das weiße Zahnrad heiß, und die Zähne verbiegen sich, während das rote Zahnrad aus härterem Kunststoff statt dessen "zerrieben" wird. Daher ist beim roten Kunststoff die Schmierung fast noch wichtiger, als beim weißen. Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit dem schwarzen, graphithaltigen Molykote-Fett aus dem Kfz-Bereich; das ist zwar eine ziemliche Schweinerei, aber die Graphitpartikel drücken sich offensichtlich regelrecht in die Oberfläche der Verzahnung ein und härten diese quasi. Jedenfalls habe ich mit den so geschmierten Kunststoffzahnrädern selbst 11kg schweren Kamerahelis mit 12ccm Webra ABC problemlos geflogen, ohne dass es dazu Metallzahnkränze gebraucht hätte.
                      Langer Rede kurzer Sinn: Ich würde das rote Zahrad nehmen, aber eben gut geschmiert.

                      An einem Getriebe sehe ich eine Schnellkupplung in der alten Form aus Alu: Hier solltest Du versuchen, sie gegen die einteilige Stahlkupplung (Kupplung mit Welle) auszutauschen. Dieser Heckrotorantrieb funktioniert nämlich nur dann problemlos, wenn der Stahldraht am vorderen Ende sauber engratet ist, in der Kupplung ca. 1mm Längsspiel hat und durch eine straff sitzende Ms-Kupplungshülse sauber axial aus der Kupplung geführt wird.
                      Ursprünglich waren sowohl Kupplungsgabel aus auch -hülse aus Alu, so dass sich der Stahldraht recht schnell einarbeiten konnte, und wenn dann die Hülse nach kurzer Zeit ausgeschlagen war, konnte sich die Stahlwelle in der Kupplung verkanten, und das war dann auch die einzige Möglichkeit, wie sie brechen konnte. Die Teile sind übrigens identisch mit denen der UNI-Expert-Mechanik.
                      Grüsse
                      Wolfgang

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                      • Thomas-Helicopter
                        Member
                        • 30.03.2013
                        • 42
                        • Thomas

                        #26
                        AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

                        Moin,
                        von oben links: Zahnrad Rohling zur Materialerprobung, IZR (Innenzahnrad) Standard 11,5mm hohe Verzahnung (mit Freilauf), IZR verschlissen Nabenausführung, IZR verstärkte Ausführung (später in rot - Profi Tuning Mechanik) mit Magnetaufnahme für Sensor/Reglerbetrieb (ohne Freilauf), IZR verstärkte Ausführung 15mm hohe Verzahnung (schwarz) sowie Klauenkupplung mit Kunststoff Hülse. Bleibt noch zu erwähnen, dass für den Stahldraht Heckrotorantrieb auch rund- statt S- gekröpft Verwendung finden kann.

                        Gruß
                        Thomas
                        Zuletzt geändert von Thomas-Helicopter; 15.10.2014, 13:51.

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                        • Luk-Heli
                          Luk-Heli

                          #27
                          AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

                          Hallo,
                          gut, das Thema mit den Kunststoffrädern auf der Metallwelle ist jetzt verstanden. Ein Metallrad habe ich ja bis dahin nicht. Im Verbrenner ist ein Kuststoffrad, welches ist also egal. Da muss ich dann also gelegentlich nach schauen. Das brennt aber denke ich erst mal nicht, da ich diesen Heli keinen größeren Belastungen mehr aussetzen werde. Wird aber gemacht.

                          Jetzt soll hier, beim E-getriebenen aber die Nabe von Vario als Träger für das Zahnriemenrad dienen. Dort ist eine Madenschraube (ich glaube 4mm) vorgesehen, denn in der Bohrung ist bereits ein Gewinde geschnitten. Diese Bohrung trifft auch genau auf die Bohrung in der Welle (kleinerer Durchmesser). Dann nehme ich doch jetzt am besten auch eine Madenschraube und setze sie auf die Bohrung. Das müsste ja ganz gut an der Welle packen. Das wäre jetzt meine 1.Wahl.
                          Oder sollte ich doch besser um 90° versetzt aufsetzen und die Welle an entsprechnder Stelle abflachen?

                          Von der Vielfalt der möglichen Zahnräder bin ich ja wirklich überrascht. Aber gut, meine Auswahl ist ja begrenzt.
                          Aber auch hier hatte ich eine andere Einschätzung. Für mich sahen die noch ganz o.k. aus. Ich habe ja aber auch keinen Vergleich, wie die neu mal ausgesehen haben. Solange Wolfgang einschätzt, dass ich sie erst mal nehmen kann (aber im Auge behalten, klar), lag ich ja nicht ganz falsch und werde das rote Rad nehmen und gut schmieren. Nach diesem Zeugs da werde ich mich mal umsehen. Graphit ist ja ein guter "Schmierstoff" (eigentlich in Reinform ja ein Gleitmittel, um es vorweg zu nehmen).

                          Ja, die Alukupplung. Die habe ich mir auch schon skeptisch angesehen, zumal schon die Arbeit der letzten Antriebswelle zu sehen ist. Wird also auch getauscht. Oh mann, der Hase liegt hier nicht im Pfeffer begraben, sondern wirklich in den kleinsten Details. Ohne Eure Hilfe würde ich hier über einge Dinge sicher gar nicht nachdenken.
                          Aber dieser Heli ist ja jetzt aus der Reihe, die perfekt werden soll (da der rote ja zu verranzt war).

                          Wenn ich dann alles zusammen habe, werde ich nochmals Bilder einstellen und um Eure "Abnahme" bitten. Ich bin wirklich für jeden Hinweis dankbar. [SIZE="1"]Ich muss ja nicht alles machen.[/SIZE]..

                          Heute war ich übrigens zur ersten Begutachtung beim Lacker des Vertrauens. Kein Thema, macht er mir. Die Vorarbeit, Entlacken (ich), Löcher schließen, spachteln machen ein guter Bekannter und ich. Ich werde also im Anschluss auch fachmännisch!!! mit GFK-Matten und Harz umgehen können. Das große Lüfterloch ist sicher nicht zu unterschätzen für einen unerfahrenen Modellbauer wie mich.
                          Dank des Tipp's von Holger, mit dem in Verdünnung getränktem Hosenbein im blauen Sack" , habe ich die Hoffnung, dass ich hier mit überschaubarem Aufwand davon komme.

                          In diesem Sinne mach ich mich mal ans Werk!
                          Grüße
                          Lutz

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                          • Luk-Heli
                            Luk-Heli

                            #28
                            AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

                            So, ich mal wieder. Ich möchte vermeiden, dass einige auf den Gedanken kommen, ich hätte vielleicht aufgegeben
                            Ich hatte nur in letzter Zeit viel um die Ohren und musste mich bei dem schönen Wetter am Wochenende um die Familie kümmern.
                            Es ging trotzdem weiter. Zum Einen habe ich ein Buch bekommen, dass ich jetzt erst mal komplett lesen musste Es ist das Buch "Modellhubschrauber Technik für Fortgeschrittene" von Wolfgang G.Simon. Wie ich jetzt sagen kann, für jeden der eine Heim-Mechanik fliegt ein unbedingtes MUSS. Sehr angenehm zu lesen, von der Theorie über die direkte Anwendung beim Heim-System mit vielen Hilfestellungen zur Einstellung, historischer Hintergrund und vielen weiteren Tipps. Kompliment! Das erspart mir sicher einige Fehler, wird mir das Leben bei den Einstellungen einfacher machen und vor allem werde ich nur die Hälfte der dummen Fragen stellen müssen...
                            Ich werde trotzdem möglichst detailliert mein Vorgehen beschreiben, um hier ggf. andere Meinungen auch zu hören und bei meiner Umsetzung vielleicht noch den einen oder anderen Hinweis aufzunehmen und die Chance zu bekommen auch das dann noch einfließen zu lassen.
                            Dann habe ich den Heli mal komplett vom alten Lack befreit. Die Methode "Hose im Sack" ist absolut überzeugend. Macht noch immer keinen Spaß, aber wenn ich mir die Alternative überlege... Danke Holger!!!
                            Es war bei mir auch noch etwas komplizierter, da der Heli am Heck schon mal Kontakt mit seinen Rotorblättern hatte. Der eigentliche Schaden ist überschaubar und reparabel. Aber mein Vorgänger hatte es sich da einfach gemacht und seeeehr großzügig GF-Matten auf den alten Lack laminiert, und das noch nicht mal sauber und beigeschliffen, sondern sehr lieblos - draufgebappt. Das musste natürlich auch alles runter, der Rest wird jetzt noch geschliffen und dann ordentlich repariert. Und hier mal ein paar Bilder, die den Heli vorher und nachher zeigen, auch den Schaden am Heck mal etwas näher und ansatzweise, wie er großflächig schlecht repariert war.
                            Jetzt steht das laminieren für mich noch an, dann ist der Lacker dran. Ich hoffe das geht zügig voran.
                            Zwischenzeitlich werde ich mich dann wieder mit der Mechanik beschäftigen. Das Sortiment an Madenschrauben ist inzwischen auch eingetroffen.
                            Grüße
                            Lutz
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                            • Luk-Heli
                              Luk-Heli

                              #29
                              AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

                              Hallo,

                              auch wenn ich nichts geschrieben habe, es ging weiter.
                              Der Rumpf ist nun zu laminiert, die kleinen Löcher der alten Schalter und auch das große Loch für den Lüfter, über das auch der alte Verbrenner gestartet wurde. Das ist ja nun bei E-Antrieb nicht mehr erforderlich. Dazu habe ich aus dem Baumarkt (OBI) eine dünne Dämmplatte 2cm geholt. Diese sind super leicht, sehr stabil und absolut einfach zu verarbeiten. Dort habe ich einen Kreis mit 12 cm Durchmesser ausgeschnitten und sogar in der Stärke dann mit einem Küchenmesser noch mal geteilt. Somit hatte ich eine Basis von ca. 1 cm. Diesen Kreis habe ich mit ßberstand nach außen in den Ausschnitt geklemmt und von innen mit Tesa fixiert. Den ßberstand habe ich dann mit einer Holzraspel ganz einfach runter gefeilt. Geht super einfach und man kann dabei die Form des Rumpfes sehr gut -mitnehmen-. Anschließend wurde die Platte einfach ca. 1-2 mm in den Rumpf zurück gedrückt. Jetzt war eine gute Basis für das Auffüllen mit GFK geschaffen. Dann habe ich die alten Schalterlöcher von der Rumpfaußenseite mit Tesa abgeklebt. Nun konnte fleißig laminiert werden. Dabei kamen auf das Lüfterloch 2 Lagen grobe Glasfasermatte und anschließend eine feine Deckschicht, die auf der Rumpfaußenfläche weit ausläuft und später gut beigeschliffen werden kann. Die Löcher wurden von innen laminiert und durch kleine Reststücke an GF-Matte aufgefüllt. Durch den Tesafilm an der Rumpfaußenseite gibt es dort schon mal eine sehr ebene Fläche, die wenig Spachtelmasse erfordern wird.
                              Beim Heck war ich mir unsicher. Ich hätte jetzt von innen versucht dort analog der Schalterlöcher heran zu gehen. Mein Bekannter hat sich mit seiner Vorgehensweise durchgesetzt und das Loch grob gefüllt und dann von außen eine ganz dünne Lage GF-Matte auflaminiert. Das wird nach dem Schleifen wird das nicht mehr zu sehen sein und gibt dem angeschlagenen Heck wesentlich mehr Stabilität.
                              Nun härtet der Polyesterharz erst mal richtig durch. Gestern habe ich bereits grob beigeschliffen. Am Wochenende werde ich mit Glasfaserspachtel die restlichen Unebenheiten auffüllen und dann wieder beischleifen. Dann noch das Höhenleitwerk verkleben und verspachteln und fertig ist der Rumpf zum Lackieren.

                              Ach so, Turbinenauslässe habe ich dem Heli nun nach längerem ßberlegen doch gegönnt. Die Löcher habe ich mit dem Kegelbohrer anstandslos einbringen können. Als Auslassrohre dienen aus dem Baumarkt Winkelrohre, die es für die runden Kabelkanäle gibt (Kunststoff,leicht). Im 3er-Pack für wenig Geld. Einen in der Mitte durchgeschnitten, von innen bis Anschlag eingesteckt, die schräge Austrittsöffnung angepasst und fertig. Endmontage nach der Lackierung.

                              Bezüglich der Mechanik habe ich auch schon mal grob zusammengeschraubt, was zusammen gehört. Die kleinen -Schnipel- in den Servoausschnitten der Vario Seitenteile müssen innen noch abgedremelt werden. Die stören am Hauptzahnrad.

                              Und dann werde ich noch die Löcher für die Servos in die Seitenteile bohren. Die sind bei Vario noch nicht vorgebohrt. Dort werde ich 3mm Löcher bohren und dann auch mit 3mm Zylinderschrauben ohne Gummis und Hülsen die Servos montieren.
                              Gestern habe ich mich tendenziell nun doch für eine 3-Punkt-Anlenkung 120° an der Taumelscheibe (vor-) entschieden. Da bin ich so hin und her gerissen�.

                              So, das war mal wieder ein Zwischenstand.

                              Grüße
                              Lutz
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                                WGS
                                Member
                                • 15.09.2010
                                • 675
                                • Wolfgang

                                #30
                                AW: Aufbau Heim StarRanger die Zweite, diesmal mit E-Antrieb

                                Hallo Lutz,

                                Zitat von Luk-Heli Beitrag anzeigen
                                Nun härtet der Polyesterharz erst mal richtig durch.
                                Du hast aber doch wohl nicht wirklich Polyesterharz verwendet statt Epoxidharz?
                                Grüsse
                                Wolfgang

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