Habe einen älteren Logo 600 (bis 2013) umgebaut zu einem SE.
Der Heli fliegt gut mit 685/ 105 Blättern. Allerdings habe ich keine Ahnung welche Länge die HRW hat. Ich gehe mal von der originalen HRW (199mm) aus. Das Gegenlager-Set ist nicht verbaut. Muss/ sollte ich mir Gedanken machen?
Ich fliege einfachen Kunstflug, Drehzahl zwischen 1400 - 1700 U/min.
Im schlimmsten Fall verschleißen halt Hauptzahnrad und Ritzel schneller. Für die Ewigkeit sind die beim Logo aber ohnehin nicht, der grandiosen Pfeilverzahnung sei Dank!
Im schlimmsten Fall verschleißen halt Hauptzahnrad und Ritzel schneller. Für die Ewigkeit sind die beim Logo aber ohnehin nicht, der grandiosen Pfeilverzahnung sei Dank!
LG
Philipp
Weil ich das Gegenlager-Set nicht verbaut habe?
Mir ging es eher darum ob sich Hauptrotor und Heckrotorblätter in die Quere kommen, bzw. mir ein Einschlag ins Heckrohr droht.
Im schlimmsten Fall verschleißen halt Hauptzahnrad und Ritzel schneller. Für die Ewigkeit sind die beim Logo aber ohnehin nicht, der grandiosen Pfeilverzahnung sei Dank!
Ist das jetzt ins Blaue hinein behauptet oder kann man das belegen? Mein 600SX zeigt am Ende seiner zweiten Saison noch keine Anhaltspunkte für Verschleiss an dieser Stelle.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Habe einen älteren Logo 600 (bis 2013) umgebaut zu einem SE.
Der Heli fliegt gut mit 685/ 105 Blättern. Allerdings habe ich keine Ahnung welche Länge die HRW hat. Ich gehe mal von der originalen HRW (199mm) aus. Das Gegenlager-Set ist nicht verbaut. Muss/ sollte ich mir Gedanken machen?
Ich fliege einfachen Kunstflug, Drehzahl zwischen 1400 - 1700 U/min.
Gruß VolkerZ
Hallo,
ich würde mir hier keine Gedanken machen, die alten Wellen ohne Gegenlager waren ja noch länger 206mm glaub ich.
Die 199mm kamen erst bei den Gegenlager SX Modellen.
Ausserdem fliegst ja nur 685mm Blätter statt 695.
Alles gut, denke ich.
Gruß, Bernhard
Mir ging es eher darum ob sich Hauptrotor und Heckrotorblätter in die Quere kommen, bzw. mir ein Einschlag ins Heckrohr droht.
Ich habe den niedrigeren Aufbau wie beim SX drin, bin schon 710/105 geflogen, kein Konflikt zwischen Haupt- und Heckrotor. Die Heckübersetzung ist 42:9, es gibt also nur drei mögliche Positionen von Haupt- zu Heckrotorblättern, man kann den Lauf "kämmend" einstellen. Dann geht es sogar mit überschneidenden Rotorkreisen.
Ist das jetzt ins Blaue hinein behauptet oder kann man das belegen?
Ich kann: Ein neues Getriebe ist flüsterleise, nach 100 Flügen heult es schon ganz ordentlich, bei spätestens 200 nervt es so, dass ich wieder tausche. Das gilt fürs 11er Ritzel, die größeren sind noch deutlich schneller fertig.
Den Kunststoff des Hauptzahnrades hat mir einmal ein Materialkundler untersucht: Spritzguss mit reichlich Glasfaser drin, wirkt auf das nicht gehärtete Ritzel sehr abrasiv.
Das Ritzel muss zweiteilig gefertig werden, Pfeilverzahnung ist in den Dimensionen nicht einteilig fräsbar. Die beiden Teile werden dann zusammengesteckt und mit Schweißpunkten fixiert. Warum danach nicht gehärtet wird, kann mehrere Ursachen haben.
Jedenfalls sind bei mir die Zahnflanken nach der zuvor genannten Zahl an Flügen weitgehend zerstört, riefig, weit entfernt von korrekten Evolventen. Wobei das Ritzel eindeutig der schwächere Teil ist, das Hauptzahnrad schaut dann gar nicht so übel aus.
Und um dem Einwand zuvor zu kommen:
Ich weiß, wie das Flankenspiel einzustellen ist. Belegbar ...
12er Ritzel nach 40 oder 50 Flügen:
Hauptzahnrad dazu:
Zahnfuß-Bereich und lastfreie Flanken sind ohne Laufspuren, der Eingriff passt. Das ist auch hier erkennbar:
Im Photoshop den Verschleiß nach etwa 100 Flügen blau dargestellt:
LG
Philipp
Zuletzt geändert von <<Philipp>>; 29.09.2021, 20:47.
Mein Logo hat sicher über 300 Flüge, vielleicht auch 400. Ich bau das Ritzel jetzt nicht aus, um es mit einem neuen zu vergleichen. Ich meine es wäre ein 12er. Jedenfalls bemerke ich keinen sicht- und hörbaren Verschleiss. Was mache ich anders?
Ich hatte mal Ritzelfraß beim Gaui X3. Die mitgelieferten(?) Messingritzel waren nach etwa 10 Flügen immer runter. Abhilfe schafften Stahlritzel.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Mein Logo hat sicher über 300 Flüge, vielleicht auch 400. Ich bau das Ritzel jetzt nicht aus, um es mit einem neuen zu vergleichen. Ich meine es wäre ein 12er. Jedenfalls bemerke ich keinen sicht- und hörbaren Verschleiss. Was mache ich anders?
Die Lebenserfahrung zeigt, dass nicht Alles bei Jedem die gleichen Auswirkungen haben muß. Und wenn man Glück hat, muß man nicht zwangsläufig etwas anders gemacht haben. Ausserdem ist es oftmals so, dass man sich an eine Geräuschkulisse gewöhnt, die sich langsam verändert.
Wenn es langsam genug geht, gewöhnt man sich vielleicht an das lauter werdende Betriebsgeräusch? (Meinrad war damit schneller!) Vielleicht fliegst Du härter und die Blattgeräusche übertönen das Getriebe?
Wie auch immer, die Pfeilverzahnung bringt in dieser Anwendung gegenüber einer einfachen Schrägverzahnung viele Nachteile (u.a. die verkürzte Lebensdauer) ohne einen nennenswerten Vorteil zu bringen.
Ehrlich gesagt sagt mir meine Lebenserfahrung, dass es bei sowas Gück nicht gibt. Ich halte mich da lieber an Einstein, die Sache mit der Erwartung und dem gleichen Handeln .... Ich bin aktuell mit dem Logo auf dem Platz. Mein Flugstil ist alles andere als hart. Da gibt es am Ende der zweiten Saison des Helis keinen erkennbaren Verschleiß.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Und was ist es bei Dir? Vermuteter Verschleiss? Sorry, ich habe bewusst "erkennbar" geschrieben. Willst Du mir jetzt einreden, dass ich unfähig des Erkennens bin?
Ich habe oben darauf hingewiesen, dass ich sehr wohl eine gewisse Erfahrung mit dem Problem habe, aber eben nicht beim Logo. Ich habe verstanden, warum Du der Ansicht bist, dass pfeilverzahnt zu erhöhtem Verschleiss führt. Ich bin zwar kein Materialkundler, aber es fällt mir schwer, dies nachzuvollziehen. Egal. Schrubbt sich das Ritzel noch bei jemand anders runter?
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Eingebaut, vielleicht noch mit Schmierstoff und Abrieb überzogen wird man es optisch schlecht erkennen können.
Akustisch für jeden erkennbar muss es auch nicht sein: S.o., daran gewöhnt, vielleicht noch nicht als Störgeräusch identifiziert, nicht als störend empfunden, von anderen Geräuschen überlagert, etc., etc.
Wenn es nicht erkennbar ist, kann es trotzdem vorhanden sein.
Wennst probehalber das Getriebe tauschen würdest, könntest Du den Unterschied sehr wahrscheinlich hören.
Für mich ist das Problem klar erkennbar, weil ich es höre und unzweifelhaft sichtbar machen kann.
Und bei einigen anderen Logos habe ich es auch schon gehört ...
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen, Werbung zu personalisieren und Websiteaktivitäten zu analysieren. Wir können bestimmte Informationen über unsere Nutzer mit unseren Werbe- und Analysepartnern teilen. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.
Wenn Sie unten auf "Einverstanden" klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie und unseren Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken wie dort beschrieben zu. Sie erkennen außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Ihres Landes gehostet wird und Sie der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, zustimmen.
Kommentar