hab etwas überlegt, ob die Frage hier im Mikadobereich richtig aufgehoben ist, aber da der Logo der einzige mir bisher bekannte Heli ist, bei dem man den Heckpitch definitiv zu hoch einstellen kann, frage ich das hier.
Und zwar habe ich am Logo500, der derzeit noch nach jedem Flug etwas optimiert und präziser eingestellt wird, gemerkt, daß meine Heckeinstellung dazu führt, daß bei Speedflug die Heckwirkung nicht ausreicht und Pirouetten unsauber werden. Und zwar in beide Richtungen. Drehzahlen 1500,1700,1900, Problem bei niedrigen Drehzahlen natürlich stärker, aber auch bei 1900/min nicht weg.
Logo ist 500SE mit 600er Spinblades und 105mm Carbonblättern am Heck. Eingestellt habe ich das Heck auf der Werkbank bei montierten Heckblättern bei 1200/min, den Punkt des Strömungsabrisses kann man so sehr exakt fühlen und vor Allem hören.
Heckpitch beträgt nach dieser "Meßmethode" (ist eher praxisnahes Abschätzen) ca. 24° in beide Richtungen. Linksanschlag ist etwa 5,5mm vom Heckausgangslager entfernt, also deutlicher Abstand.
Jetzt frage ich mich, ob es evtl. sinnvoll ist, die Limits bis in den Strömungsabrißbereich auszuweiten. Kann es sein, daß der Strömungsabriß im Flug bei einem größeren Winkel als auf der Werkbank beginnt? Welche optimalen Heckpitchgrenzen habt ihr an euren Logos ermittelt?
Beim Pitchen oder zyklischen Eingaben hält das Heck übrigens bombig, da ist kein Leistungseinbruch spürbar, selbst bei nur 1500/min nicht. Auch sonst treten keinerlei Heckprobleme auf. Stabi ist ein GR-18.
Mit neugierigem Gruß
ThomasC

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