Beim LBWS 2012 hatte ich zwei Riemenrunterspringer und eine gelöste Schraube am Heck, nämlich die, die das Aludreieck #03077 am Gehäuse hält. In allen drei Fällen habe ich noch gut autorotieren können. Den Riemen hatte ich einfach wieder draufgesetzt und gespannt, die Schraube mit neuem Sicherungslack wieder eingedreht. Warum sie sich gelöst hat? Keine Ahnung.
Heute geschah dann das, was nicht hätte geschehen dürfen. Ich hatte Tailwag-TicTocs â la Tareq probiert und daraufhin Piroloopings mit 4 Piros je Loop gedreht. Beim dritten Piroloop hat es dann im letzten Viertel einen Schlag gelassen und das Heck hat sich zerlegt. Es machte kurz Wrrrrrrrrr, dann Klack, irgendwas wanderte durch den Hauptrotor und das Heck begann sich wegzudrehen.. Ich kam also auf dem Rücken ohne Heckrotor rein. Motor aus, rumdrehen, absetzen... Glück gehabt.

Als ich dann hingelaufen bin kam der Schock. Sowohl Umlenkhebel, Anlenkstange, Aludreieck und dessen Schraube waren weg, Anlenkärmchen gebrochen, der Riemen komplett entspannt und das Riemenrad abgefressen. Ein Rotorblatt (Radix SB) hat ne Macke, die füll ich mit Epoxi auf... Kein Glaubenskrieg drüber! Danke.
Ich finde das jetzt schon etwas deprimierend, 60€ wegen mechanischem Defekt zahlen zu müssen... Nja.
Die eigentliche Frage ist aber... Warum? Ich hab das ganze Heck vor dem Flug überprüft, die Schraube, die das Aludreieck an der Seitenplatte hält, war komplett drin.. Und gesichert war sich auch, das wusste ich noch genau.


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