Aber nun wieder zum Toppic: Ich weiß nicht wie viel ein Heli wirklich aushält, habe (noch) keinen, aber im Sommer kommt hoffendlich ein schöner ins haus geflogen (oder besser getragen), aber solche extremen Manöver beanspruchen alle Teile extremst, ich denke da sind wir uns sicher einig. Aber bei einer Piroette hast du ja nicht nur das Drehmoment das auf den heli wirkt, sondern viele verschiedene Arten der einwirkung die zur selben Zeit wirken und sich durch überlagerung Extremwerte ergeben können, die gewisse Teile (v.a. Rotorblätter, Aufhängungen etc.) vielleicht nicht gut verkraften können entstehen. Für einen wirklich gut getunten ist das sicherlich weniger in Betracht zu ziehen, wie bei einem Serienheli, weil durch das geringere Gewicht bzw. massivere Bauweise (alu statt einfachem Metall oder Plastik) sicherlich die Widerstandsmomente der Bauteile erhöht werden, aber vernachlässigen würde ich das trotzdem nicht.
[SIZE="2"]nur zur info:
Stahl hält etwa 23,5 kN/cm² aus (rechnerischer Wert im Bauwesen) => 2,35t/cm²
und:
die Fließgrenze ligt bei 36 kN/cm² (Versagensgrenze bei Zugbeanspruchung)
=> 3,6 t/cm²
Nur damit man sich etwas vorstellen kann was Materialien normalerweise Aushalten.[/SIZE]
Klar, auf einen 5-10kg Schweren Heli wirken keine Tonnen, aber bei extremmanövern können sicherlich auch bis zu (geschätzt) 10-Fachen Kräfte und mehr entstehen, was z.B. auf Anlenkungen beim Rotorkopf wirkt (wo ja die meisten Kugelgelenkhalterungen nur aus dünnem Plastik sind).
Wie gesagt, das ist alles nur Theorie, aber bei 180 km/h ist ein Modellheli sicher enorm beansprucht, sodas ich das lieber sein lassen würde
lg Thomas

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