Die Klemmung ist fertig. Leider hatte ich die 30mm etwas zu genau getroffen. Das Rohr hat 30,1mm Außenmaß. Somit müsste ich die Klemmung nacharbeiten. Jetzt passt es aber recht gut.
Weiter geht es im Programm. Aktuell fehlt mir noch die Haubenbefestigung und die elektrische Installation. Die elektrischen Komponenten liegen bereit, bei der Haubenbefestigung bin ich mir noch unschlüssig. Aktuell favorisiere zwei kleine CFK Streifen, welche ich in den Besfestigungslöcher für das Volz Servos (kleiner MP) verschrauben könnte. Am Ausleger dann zwei mal die Aufstecknippel.
Heute war der Erstflug. Das Rohr funktioniert soweit sehr gut. Leider gab es ein kleines Problem mit dem Heckrotorritzel. Dieses drehte bei grösserer Last einfach durch. Da ich den Heli als halbfertigen Baukasten erworben hatte und das Ritzel schon verschraubt war, ist der Fehler nicht dem Heckrohr Umbau anzulasten. Ich hätte einfach die Verschraubung prüfen müssen, bevor ich das Ritzel verbaut habe.
Rückblickend finde ich den Umbau gut und werde wohl in nächster Zeit zwei weitere MP-E umrüsten. Wobei ich leider auf ein Mehrgewicht von 180 Gramm komme. Dieses steht dem MP aber recht gut und verschiebt die 12s 5000mah in die goldene Mitte des Schacht. Zuvor waren meine Akkus recht weit hinten.
aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen mit meinem 30mm Heckrohrumbau, habe ich den nächsten Umbau in Angriff genommen.
Diese mal wird das ganze noch näher am Orichinol bleiben. Die Seitenplatten bleiben dabei unverändert und es kommen Heckstreben zum Einsatz. Der Neue soll mit einem 50mm längerem Heck 730er Blätter aufnehmen können (aktuell fliege ich 690mm Radix beim ersten Umbau). Als Setup habe ich ein 12er Ritzel an einem 500KV Scorpion HK3 mit 12s vorgesehen. Da die Maschine mit einem 80mm größeren Rotorkreis vermutlich auch etwas mehr Performance am Heck benötigt, wurde das Heckrohr 50mm statt 40mm verlängert.
Die Lagerung habe ich nur mit einem O_Ring vorgesehen. Die Maschine mit dem längeren Heck bekommt 4 statt ursprünglich 3 Lager spendiert. Eine Sorge ist Hecklastigkeit. Deswegen die leichteren Lager.
Was meint ihr, wieviel Prozent mehr Leistung frisst der 80mm größere Rotorkreisdurchmesser?
Anbei ein Bild Vergleich zum ersten 30mm Umbau und zum Original.
Der in 2019 begonnene Aufbau vom 750er MP_XL kam bisher nicht so richtig ins Ziel. Es hing z.b. an der Schelle für die Heckrohrstreben, welche zusätzlich die Schubstangenführung beinhalten muss. Teile aus dem 3D Druck waren zu instabil und Auftragsarbeiten zu umständlich. Die Lagerung der Starrantriebswelle wollte ich ungern in Aluminium machen, da ich Angst vor einem Schwerpunktproblem mit dem 5cm Stretch Umbau habe. Eines kam zum anderen und das Projekt staubte die Jahre unbeobachtet vor sich hin.
Aufgrund einer CNC Fräse, die im Winter ihren Platz in meiner Garage fand, gab es jetzt Aufwind für den 750er. Auf einmal sind die Problemteile keine Hürde mehr. Insofern gibt es auch keine Ausreden mehr nicht weiter zu bauen.
Ich hätte noch einen arbeitslosen 750-45er Pyro. Was meint ihr, wäre das ein passender Antrieb für den MP oder schlägt das Pizzatellerad mit dem Motor Wellen?
MP-XXL fliegt als ob das schon immer so gewesen ist. Im ganzen wirkt das Laufgeräusch etwas sonorer als das Original. Den Effekt hatte ich aber schon beim kleineren MP XL mit 690mm Rotorblätter und dem 30iger Carbon Heckrohr wahr genommen. Der grössere Rotorkreis lässt den MP souveräner wirken. Da ich im MP Vergleichsheli ein Brain nutze und hier jetzt ein AC3X zum Einsatz kommt, ist es schwer das Steuergefühl zu vergleichen. Auf Pitch reagiert der Grosse sehr angenehm. Bei Fahrtfiguren gleitet er gefühlt schöner aus. Beim kleinen MP XL ist der Schwung schneller weg bzw muss man sauberer steuern um die Dynamik nicht zu beschneiden.
Das AC3X wurde gegen ein Brain getauscht. Nun habe ich den direkten Vergleich zwischen dem MP XL mit 690mm Rotorblätter und dem gestretchten mit 730mm Blätter. Dank der geringeren Rotorkreisflächenbelastung wirkt der grosse MP leichtfüssiger und leistungsfähiger. Man hat das Gefühl präziser steuern zu können und kleine Fehler werden eher verziehen. Der MP XXL kann mit 1000U/min ruhig und entspannt fliegen ohne dass das Steuergefühl gross leidet. Mit 1100U/min wird es knackisch. Ich habe mir 1050/1200/1400U/min erflogen als die passenden Drehzahlen. Mit 1200U/min macht der grosse MP alles was der kleine mit 1400U/min gemacht hat. Ähnlich ist das Delta bei der hohen Drehzahl. Die 4cm längeren Rotorblätter machen ca 200U/min aus. Mit den niedrigeren Drehzahlen und dem tollen Sound der Blätter ein gelungenes Projekt. Anbei ein paar Bilder vom heutigen Fliegen auf der Insel und ein Grössenvergleich mit dem 700er Voodoo.
Manche Dinge sind wie Fußleisten, entweder man zwingt sich zur Installation, oder lebt bis zum Auszug ohne.
Die Haubenhalter waren Recycling von den Seitenplattenversteifungen. Leider war die Haube damit relativ straff und hinten ein paar mm zu hoch. Ausgehend von den Befestigungslöcher der Riemenführungsrollen, habe ich jetzt neue gefräst, mit denen die Haube exakt dort sitzt wo die Original sein soll. Jan hatte es damals in Rotschrift in der Anleitung mit Bemaßung angegeben. Die Doku zu dem Heli ist einfach gut und somit haben wir jetzt unsere Fußleisten. 😀
Der 750er neigt immer wieder zu einem leichten dröhnen. Das Heck habe ich dazu schon 3mal zerlegt. Jede Komponente einzeln geprüft und laufen lassen am Akkuschrauber/Drehbankfutter. Keine Komponente macht Geräusche. Zusammen ergibt sich aber immer wieder mal ein leichtes dröhnen im Flug. Beim 700er MP mit 30iger CFK Heckrohr ohne Heckstützen kann dieses dröhnen nicht provoziert werden. Auf der Suche nach der Ursache wurde z.b. die Heckrohrlagerung unterschiedlich angeordnet und zu letzt von 3 auf 4 Lagerböcke umgebaut. Der größte Unterschied zwischen dem 700er und dem 750er ist neben der Heckrohrlänge noch die Lagerböcke selbst. Wurden diese beim 700er aus Alu mit Oring Dämpfung gebaut, so hatte ich die beim 750er in Delrin gefräst. Meine Vermutung ist jetzt, dass die Delrin Lagerung im CFK Rohr zu Resonanzen neigt. Ich hoffe damit den Kern der Ursache gefunden zu haben und nicht nur eine Umgehung.
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