Mein Problem an der Stelle wäre es, überhaupt den richtigen Lastfall für so eine Welle anzunehmen.
Sie wird sicher auf Torsion beansprucht, ebenso auf Zug und wohl auch auf Biegung (beim Crash eh). Wenn im Betrieb auf Biegung, dann sogar erheblich schwellend. Aber wie hoch sind diese Kräfte und in welcher Verteilung? Da wird das schon knifflig.
egal welchen Belastungsfall man betrachtet, Zug, Druck, Biegung, Torsion. Eine Vollwelle
ist immer stabiler wie eine Hohlwelle. Das Problem in dieser Diskussion ist die Betrachtung
der Welle. Man darf nicht eine 12 mm Welle mit einem 12 mm Rohr mit 2mm Wandstärke
vergeichen, sondern es geht über das zu übertragende Drehmoment vom Antriebszahnrad
zum Hauptrotor. Dieses Moment wird über den "Außendurchmesser" der Hautrotorwelle
übertragen. Der Außendurchmesser wirkt in diesem Fall wie ein Hebel.
Um es mal platt zu rechnen anhand eines Rohres mit 12mm Durchmesser und 2 mm Wandstärke.
Wir kommen dabei auf eine Querschnittsfläche von 63 mm². Eine vergleichbare Vollwelle hätte
bei gleicher Querschnittsfläche nur einen Durchmesser von 9mm. Demnach wäre der Hebel zur
ßbertragung des Drehmoments 1,5mm kleiner.
MFG
Der Hauptschüler.
Zuletzt geändert von ALWANEKE; 18.05.2011, 13:15.
Wie ich anfangs schon geschrieben habe ist die Welle aus Vollmaterial eine vorübergehende Lösung von Herrn Henseleit gewesen um überhaupt ausliefern zu können.
Ich glaube die Hohlwelle ist aufgrund der Gewichtseinsparung und der Tatsache das sie somit der Konstruktion einen höherwertigen Touch verleiht ins Leben gerufen worden.
Eine Hohlwelle macht für mich persönlich bei einer Konstruktion Sinn wenn sich z.B
Gewicht einsparen läßt (bei der volliegenden Dimension der Welle ein zu vernachlässigender Faktor)
oder wenn z.B. Kabel durchgeführt werden müssen (In unserem Beispiel auch nicht der Fall)
und die Tatsache das sowohl die eine wie auch die ander Ausführung Verwendung findet zeigt das man sich von der Materialbeanspruchung auch nicht im Grenzbereich
bewegt.
Also mutmaße ich mal folgende Gründe pro Hohlwelle
Mh, erst einmal geht es ja hier um die Geometrie. Wenn die Materialeigenschaften geändert werden, ist es sicher ein neues Rennen. Hierbei käme es aber wieder auf das Härteverfahren an. Und, zu hart ist eh nicht gut für diesen Fall.
ist der Unterschied nicht einfach das sich die Hohlwelle nicht soviel biegen lässt wie eine Vollwelle, da sie bei zuviel Belastung einfach abknickt. Aber das Trotzdem kein Problem sein wird da sich Herr Henseleit sicher Gedanken darüber gemacht hat.
mal ne ganz blöde Frage, so Grundsatzdiskussionen sind ja ganz nett, aber wollt Ihr bald Wellen selber fertigen oder worum gehts hier genau ?
Es gibt doch nur genau zwei zu kaufen, also warum nicht genau diese zwei vergleichen ? Da gehört alles inkl. Härtung dazu, ich glaube in der Anleitung induktiv gehärtet gelesen zu haben (t.b.v.)
Also, wenn dieser Thread in einem Heliforum, Unterabteil Henseleit noch Sinn machen soll dann MßSSEN genau diese zwei Wellen vergleichen werde.
Also ich würde sagen, dass die Vollwelle höhere Kräfte vertragen kann.
ABER: die Hohlwelle ist an sich steifer!
Die Vollwelle biegt sich dann irgendwann mal, wo die Hohlwelle schon gebrochen wäre.
Und eine steifere Welle im Heli ist nunmal mehr Wert, finde ich.
ich würds gern rechnen, aber da fehlen halt viele Fakten wie zb.
auftretende Kräfte am Rotor
( zb. durch hartes abfangen ect. )
ihr könnt dem Klaus ruhig vertrauen, wenn er davon mal was gelernt hat.
Ich steck auch in der Techniker AB und in Statik und Festigkeitslehre machen wir nix anderes.
Die Welle wird auf Verdrehung (Torsion) beansprucht.
Beim Anlaufen des Motors, am stärksten.
Danach treten ja nahezu nur noch Zug und Biegekräfte und Momente auf, da die Torsionsspannung durch den Motor gehalten wird.
Die Zugkräfte längs der Welle sind nahezu zuvernachlässigen,
aber die Biegekräfte (Abscherung) sind ein erheblicher Faktor für Welle und Lager.
Wär mal interessant, welche kräfte man am Kopf durch starke manöver beim 90er annehmen kann, dann könnte man auch die Welle einfach rechnen.
Immer wieder die gleiche Diskussion in regelmäßigen Abständen...
Das ändert aber nichts daran, dass die Vollwelle mit gleichem Außendurchmesser sowohl biegesteifer, als auch "biegefester" als die Hohlwelle ist. Da das Material innen aber nicht optimal ausgenutzt wird, ist sie auch deutlich schwerer.
bin jez sogut wie fertig mitn ersten jahr htl... die hohlwenne verbiegt sich später (bzw. knickt) und die vollwelle verbiegt sich früher, bricht aber später
also haben hier beide seiten "recht"
lg
Markus
bin jez sogut wie fertig mitn ersten jahr htl... die hohlwenne verbiegt sich später (bzw. knickt) und die vollwelle verbiegt sich früher, bricht aber später
also haben hier beide seiten "recht"
lg
Markus
da hast du recht
in diesem falle gibt es einen kompromiss bezgl des einsatzgebietes.
somit geht dies in ordnung
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