Was habe ich hier für eine Grundsatzdiskussion angefangen. Da bedarf es wohl noch ein paar Infos, die ich gern nachliefere.
Angefangen habe ich 2010 mit einem 250er Rex. Mit dem bin ich sehr oft gecrasht, habe es aber unter allen Widrigkeiten (Sichtbarkeit, Windanfälligkeit) bis zur ersten Acht geschafft (insgesamt ca. 350 Flüge dank siebenmonatiger Elternzeit). 2011 ging es mit dem 500er Rex weiter. Hier bin ich die ersten Loopings geflogen (ca. 200 Flüge - vier Crashs). Bis zum ersten Vollkreis verging ein weiteres ganzes Jahr. Ab Mai 2012 kam der Voodoo 400 dazu und ich bin den parallel zum 500er Rex geflogen (insgesamt ca. 200 Flüge). Hier klappten die ersten Rollen. Leider nicht ständig, bin zweimal mit dem Rex bei Rollen abgestürzt, einmal war der Heli komplett Schrott und es ging mit dem Voodoo weiter. Rollen bin ich seither keine einzige mehr geflogen. Turns sind immer eine starke ßberwindung, trotz der Methode � Du musst da jetzt durch und mach es einfach. Im Winter 2012/2013 habe ich mich hingesetzt und habe viele Stunden nach der Uwe Caspert Methode Rückwärtsfliegen gelernt. Und hingesetzt meine ich wörtlich, weil ich erst nach der täglichen halben Stunde etwas anderes probiert habe. Ich wollte mir beweisen, dass man so etwas lernen kann. Nach drei Monaten war es drin. Dazu kamen dann noch so halbe Piros, etwas Rückenflug, Tic Toc-s etc. 2013 war dann der 600er Voodoo flugbereit. Ich habe ihn aber keine 20 Flüge bewegt. Der Respekt und die Angst haben hier schon gesiegt. Mit dem Voodoo 400 habe ich dann die Saison 2013 bestritten. Viel geflogen bin ich aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlags nicht � vielleicht 150 Flüge. Ich habe immer mal wieder versucht, die einzelnen Lektionen vom Uwe auch draußen zu üben. Das geht zwar ansatzweise, tut aber richtig weh, weil man die besagte -Wohlfühlphase- verlässt. Und es ist ein ständiges oh, ah und zittern.
Prinzipiell habe ich eine Crashkasse, mit der man die Mechanik sofort komplett ersetzen kann. Ich habe es auch mit dem mCPX versucht â?¦ konnte mit dem Ding einfach nicht fliegen.
Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass mir die Zeit zum Fliegen einfach fehlt. Da staut sich der Frust einfach zusammen. Ich fahre ein paar Minuten bis zum Platz, habe vielleicht dreißig, vierzig Minuten Airtime. Unter diesem enormen Zeitdruck ist das wohl nicht anders zu haben. Entspannung ist etwas anderes.
Ich danke Euch für die vielen guten Ratschläge und Tipps. Sie haben wieder etwas Mut gemacht. Ich fasse als erste Maßnahme ein paar Flugstunden ins Auge. Das ist auch hier möglich. Bis zum Stefan komme ich sicher nicht.
Viele Grüße
Frank

Ziel soweit festsetzen - Heil muß heil nach Hause und dann eben durch die Luft schippern. So klappt die Rückenautorotation sicherlich nicht die nächsten Jahre, aber der Spaß bleibt. Als ich trotz 15 Jahren Helifliegen mir klargemacht habe, nie eine Girlande fliegen zu können, wurds entspannter. Dann halt nur noch ein-zweimal im Monat, aber dann vollkommen relaxt - mit dem Voodoo 600!
) Und optische Blessuren werden sowieso in Kauf genommen.
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