Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

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  • WeiniHeli
    Gelöscht
    • 06.01.2010
    • 131
    • Frank
    • Dresden

    #31
    AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

    Was habe ich hier für eine Grundsatzdiskussion angefangen. Da bedarf es wohl noch ein paar Infos, die ich gern nachliefere.

    Angefangen habe ich 2010 mit einem 250er Rex. Mit dem bin ich sehr oft gecrasht, habe es aber unter allen Widrigkeiten (Sichtbarkeit, Windanfälligkeit) bis zur ersten Acht geschafft (insgesamt ca. 350 Flüge dank siebenmonatiger Elternzeit). 2011 ging es mit dem 500er Rex weiter. Hier bin ich die ersten Loopings geflogen (ca. 200 Flüge - vier Crashs). Bis zum ersten Vollkreis verging ein weiteres ganzes Jahr. Ab Mai 2012 kam der Voodoo 400 dazu und ich bin den parallel zum 500er Rex geflogen (insgesamt ca. 200 Flüge). Hier klappten die ersten Rollen. Leider nicht ständig, bin zweimal mit dem Rex bei Rollen abgestürzt, einmal war der Heli komplett Schrott und es ging mit dem Voodoo weiter. Rollen bin ich seither keine einzige mehr geflogen. Turns sind immer eine starke ßberwindung, trotz der Methode � Du musst da jetzt durch und mach es einfach. Im Winter 2012/2013 habe ich mich hingesetzt und habe viele Stunden nach der Uwe Caspert Methode Rückwärtsfliegen gelernt. Und hingesetzt meine ich wörtlich, weil ich erst nach der täglichen halben Stunde etwas anderes probiert habe. Ich wollte mir beweisen, dass man so etwas lernen kann. Nach drei Monaten war es drin. Dazu kamen dann noch so halbe Piros, etwas Rückenflug, Tic Toc-s etc. 2013 war dann der 600er Voodoo flugbereit. Ich habe ihn aber keine 20 Flüge bewegt. Der Respekt und die Angst haben hier schon gesiegt. Mit dem Voodoo 400 habe ich dann die Saison 2013 bestritten. Viel geflogen bin ich aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlags nicht � vielleicht 150 Flüge. Ich habe immer mal wieder versucht, die einzelnen Lektionen vom Uwe auch draußen zu üben. Das geht zwar ansatzweise, tut aber richtig weh, weil man die besagte -Wohlfühlphase- verlässt. Und es ist ein ständiges oh, ah und zittern.

    Prinzipiell habe ich eine Crashkasse, mit der man die Mechanik sofort komplett ersetzen kann. Ich habe es auch mit dem mCPX versucht â?¦ konnte mit dem Ding einfach nicht fliegen.

    Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass mir die Zeit zum Fliegen einfach fehlt. Da staut sich der Frust einfach zusammen. Ich fahre ein paar Minuten bis zum Platz, habe vielleicht dreißig, vierzig Minuten Airtime. Unter diesem enormen Zeitdruck ist das wohl nicht anders zu haben. Entspannung ist etwas anderes.

    Ich danke Euch für die vielen guten Ratschläge und Tipps. Sie haben wieder etwas Mut gemacht. Ich fasse als erste Maßnahme ein paar Flugstunden ins Auge. Das ist auch hier möglich. Bis zum Stefan komme ich sicher nicht.

    Viele Grüße
    Frank

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    • Homer
      Senior Member
      • 04.10.2012
      • 5030
      • Rico
      • Kreis Karlsruhe

      #32
      AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

      Ich verstehe dich vollkommen .
      Auch meine Zeit ist beruflich und familiär sehr begrenzt , gerade in meinem Fall mit einem Nachwuchs mit Handicap . Ich komme , wenn überhaupt , ein bis zweimal die Woche für eine Stunde zum fliegen , manchmal am Wochenende auch mit ein paar Kollegen mal einen halben Tag und manchmal eben Wochen garnicht . Das ist nicht viel und manchmal schaue ich ein wenig neidisch auf junge Leute , die den ganzen Samstag auf dem Flugfeld sind .
      Aber es ist so und es ist auch okay .
      Das Hobby soll zur Entspannung dienen . Ich denke , du setzt dich selber zu sehr unter Druck . Dann bleibt auch die Entspannung und auch wie bei dir die Entwicklung auf der Strecke .
      Und wenn ich mal einen Tag habe , wo es nicht so gut klappt , dann lasse ich es eben , bevor es schlimmstenfalls zum Absturz kommt .
      Ich übe Abends viel am SIM . Manchmal ist es spät , aber es geht .
      Ich habe bestimmt dreimal so viele SIM-Stunden als echtes Fliegen . Ist zwar etwas trocken , aber hilft . Wenn ich einen guten Tag habe , mache ich auch mal ein paar Grundübungen mit dem Heli . Schwebeübungen , langsame Kreise , das hilft auch unheimlich .
      Ich fliege auch erst seit etwa zwei Jahren und seit knapp einem Jahr die "grossen" , mit einem 550er Rex angefangen und übe gerade die vierte Fluglage (Rückenrückwärts) . Manche sind weiter , na und ?
      Ich mache das ja für mich und fliege auch meist alleine .
      Also , mach dir keinen Stress , bleibe am Ball und vor Allem geniesse das tollste Hobby auf der Welt .
      zu viele Helis...

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      • freakystylez
        Senior Member
        • 09.08.2011
        • 9332
        • Stefan
        • Mal hier,... mal da... :)

        #33
        AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

        Zitat von Homer Beitrag anzeigen
        und fliege auch meist alleine .
        Ich leider auch, da meine Leute noch weniger Zeit haben, als ich...
        Banshee 850 #05 / Voodoo 700 / KDS Chase 380 / DX18 / IISI

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        • Lucent
          Member
          • 02.03.2014
          • 435
          • Lucent

          #34
          AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

          Hi

          Zitat von Homer Beitrag anzeigen
          Ich verstehe dich vollkommen .
          Ich komme , wenn überhaupt , ein bis zweimal die Woche für eine Stunde zum fliegen , manchmal am Wochenende auch mit ein paar Kollegen mal einen halben Tag und manchmal eben Wochen garnicht .
          Wilkommen im Klub, monatelang nix, dan wieder ein WE und dann wieder nix.

          @Frank, Zuviel Druck kommt auch von Deinen Erwartungen Ziel soweit festsetzen - Heil muß heil nach Hause und dann eben durch die Luft schippern. So klappt die Rückenautorotation sicherlich nicht die nächsten Jahre, aber der Spaß bleibt. Als ich trotz 15 Jahren Helifliegen mir klargemacht habe, nie eine Girlande fliegen zu können, wurds entspannter. Dann halt nur noch ein-zweimal im Monat, aber dann vollkommen relaxt - mit dem Voodoo 600!
          Lucent

          Ohje, Ironie, erkennt man sie?

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          • Decolocsta
            Member
            • 13.12.2013
            • 996
            • Sascha
            • Bayreuth

            #35
            AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

            Die Frage ist halt,
            muss man sich beim Heli fliegen immer weiter entwickeln um Spaß zu haben?
            Muss man alle Fluglagen können? Kann man auch Spaß haben wenn man nicht im Rückenflug rückwärts fliegen kann? Klar ist eine Entwicklung immer schön, aber wenn man an einen Punkt angekommen ist wo man nicht weiter möchte, wieso frustrieren lassen? Ausser man will es unbedingt und bekommts nicht hin, aber jetzt mal davon abgesehen was man sich selber für einen Druck macht was man können muss weil es andere auch können, wieso nicht einfach mal einen Gang zurückschalten.

            Man kann doch auch Spaß haben abseits vom extremen 3D Flug,
            wenn der Threadseller schreibt, es traut sich nur hin und herfliegen mit seinem Voodoo, ist das so schlimm bzw. langweilig? Macht doch auch irre viel Spaß.

            Ich habe zwar nur billig Helis im Vergleich, aber
            habe auch ein wenig Probleme mit meinem großen (500x) so zu fliegen wie mit den kleineren Helis, naja, dann soll es halt erstmal nicht sein, fliege ich halt damit nur schnelle Rundflüge, weite Kurven usw. habe da auch ultimativ Spaß ganz ohne Druck.
            Logo 600SX, Diabolo 550

            Kommentar

            • Michael62
              Michael62

              #36
              AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

              Zitat von WeiniHeli Beitrag anzeigen
              Was habe ich hier für eine Grundsatzdiskussion angefangen. Da bedarf es wohl noch ein paar Infos, die ich gern nachliefere.

              Winter 2012/2013 habe ich mich hingesetzt und habe viele Stunden nach der Uwe Caspert Methode Rückwärtsfliegen gelernt. Und hingesetzt meine ich wörtlich, weil ich erst nach der täglichen halben Stunde etwas anderes probiert habe. Ich wollte mir beweisen, dass man so etwas lernen kann. Nach drei Monaten war es drin. Dazu kamen dann noch so halbe Piros, etwas Rückenflug, Tic Toc-s etc. 2013 war dann der 600er Voodoo flugbereit. Ich habe ihn aber keine 20 Flüge bewegt. Der Respekt und die Angst haben hier schon gesiegt. Mit dem Voodoo 400 habe ich dann die Saison 2013 bestritten. Viel geflogen bin ich aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlags nicht � vielleicht 150 Flüge. Ich habe immer mal wieder versucht, die einzelnen Lektionen vom Uwe auch draußen zu üben. Das geht zwar ansatzweise, tut aber richtig weh, weil man die besagte -Wohlfühlphase- verlässt. Und es ist ein ständiges oh, ah und zittern.

              Prinzipiell habe ich ein
              Du hast ein ähnliches Problem wie ich es am Anfang hatte.
              Ich habe sehr schnell Alles gelernt, aber nichts davon hat "richtig" gesessen.

              Du lernst TOCs und Rückwärtsfliegen, hast aber bei Rolle, Looping, Turn noch Angst.

              Ich habe einen Winter festgestellt, dass man am Platz ziemlich alleine und lange üben kann.
              Ist zwar jetzt Sommer, aber es gibt ßbungen, die man nicht umgehen sollte, bevor man von "Beherrschung" des Helis spricht.

              Eine wichtige Vorübung für das Fliegen aller Lagen vorwärts, rückwärts, seitwärts und piruettierend ist das Uhrzeitschweben, ich nenne es mal so, weil es dir alle Absturzlagen wegtrainiert.

              Ich weiss nicht ob ich es hier schonmal beschrieben haben, wenn nicht dann wie folgt

              Du baust dir einen Pyloner etwa 15m vor dich und 4 weitere (oder 8 wenn Du es ganz genau machen willst) aussenherum in 5m Abstand.
              Jetzt hast Du eine Uhr mit 12:00, 13:30, 15:00, 16:30.... etc vor Dir.

              Nun übst Du mal Schweben.

              Du kannst Schweben?

              Klar.

              Heck zu Dir, bei 18:00 geht es los. Langsam mit konstanter Höhe zum Mittelpunkt und langsam zurück.
              Jetzt fliegen wir seitwärts mit einer 45 Grad piro so, dass die Nase wieder zur Mitte steht und Du über dem 16:30 Pyloner stehst.
              Langsam vor bis zur Mitte, langsam zurück über die 16:30

              jetzt wird es für die meisten, die es noch nicht gemacht haben "unangenehm" im Bauch, da Lagen kommen, die man "rückwärts" gerne beim ßben vermeidet.

              Also 15:00 Mitte, retour,
              Jetzt kommt der erste Knoten im Bauch, 45 Grad Piruette seitwärts über den 13:30, langsam zur Mitte, und vorsichtig rückwärts wieder zur 13:30

              Und so weiter bis Du einmal rum bist.

              Dann das selbe Spiel von 18:00 auf 19:30 auf 21:00 - damit die seitwärtsbewegung und die Piro andersherum ist.

              Fertig?

              nein.

              Nun drehst Du den Heli bei 18:00 so, dass er mit der Nase nach rechts zeigt, schwebst seitwärts zum Mittelpyloner und seitwärts retour. Einen Kreis so rum bis 18:00 wieder und dann rückwärts von 18:00 auf 19:30 usw.

              Dann wieder den Heli drehen, dass er mit dem Schwanz zur Mitte zeigt und das Selbe nochmal.

              Das Ganze kannst Du so lange bis zum Erbrechen üben, bis nirgendwo mehr ein "Knotengefühl" im Bauch ist.
              Dann hast Du mit Kufen nach unten keine Absturzlagen mehr die Du nicht wegsteuern kannst.

              Nun Flipst du halt mal den Heli und machst die selbe ßbung mit den Kufen nach oben.

              Wenn dir das dann zu langweilig wird, kannst Du immer mal eine Runde Kustflug einlegen, so mit Rolle, Looping, Turn.

              Dazu vielleicht der Tip des Anfängers hier

              Looping - hoch anfliegen, keine LowRPM Experimente sondern mittlere Kopfdrehzahl.
              Nick langsam zurückziehen, nicht zu viel.
              Pitch nur etwas rausnehmen, nach dem Scheitelpunkt pitch etwas zurücknehmen und Nick etwas mehr ziehen - dadurch kommst Du immer höher raus als rein.
              Immer drauf achten, das die Rotorebene und der Schwanz im Anflug korrekt stehen, sonst geht er die seitlich stark weg.
              In dem Falle nicht durchziehen sondern abbrechen, Nick drücken und abfliegen.

              Rolle - hoch anfliegen, mit Wind, mittlere Geschwindigkeit
              Nase mit Nick leicht anheben, dann Roll langsam aber zügig reinschieben (nicht reinreissen) und warten bis er 360 Grad fertig hat.
              pitch nur ganz, ganz wenig zurücknehmen und am Ende wieder reinschieben.

              Turn - Fang mit dem Deppenturn an , so lernt es sich stressfrei
              Einfach 20 Grad hochfliegen bis der Heli stehenbleibt, in aller Ruhe das Heck umsteuern und ihn währenddessen wieder die Schräge runterrutschen lassen.
              Dann machst du irgendwann 30 Grad, dann mal 45
              Irgendwann bist Du bei 90 und Du merkst, dass Du alle Zeit der Welt hast, wenn Du nichts falsch reinsteuerst.

              Dann mal viel Spass beim ßben!

              Kommentar

              • parkplatzflieger
                Senior Member
                • 18.03.2012
                • 8994
                • Torsten
                • FMBG Schifferstadt-Assenheim

                #37
                AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

                So ganz kann ich das nicht nachvollziehen. Ich kenne es zwar auch, dass ich bei
                manchen meiner Helis froh bin, wenn sie wieder heil unten sind,
                aber: Wenn der Heli in der Luft ist und einwandfrei fliegt, wie kann man sich
                dann zurück halten? Wenn man eine Figur mit z.B. einem 450er
                100mal unfallfrei geflogen ist, dann kann man sie fliegen. Es würde mich viel zu
                arg in den Fingern jucken, als dass ich es lassen würde.
                Ich vermute deshalb, dass das fliegen auch mit den kleinen Helis nicht
                wirklich sitzt und auch diese häufig crashen. Daran muss man arbeiten.
                Zuletzt geändert von parkplatzflieger; 10.03.2014, 18:43.
                Torsten
                Voodoo 600, Logo 600SX
                Spektrum, Spirit, Heli X

                Kommentar

                • Homer
                  Senior Member
                  • 04.10.2012
                  • 5030
                  • Rico
                  • Kreis Karlsruhe

                  #38
                  AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

                  @Michael62

                  Schöne ßbungen . Werde ich auch mal probieren .
                  Ich fliege oft das Kleeblatt . Wird dir sicher auch was sagen . Allerdings auch nur im Sim . Für die vier Fluglagen aber eine hervorragende ßbung .
                  Ich bin leider auch zu schlampig mit meinen ßbungen , gebe ich zu .
                  Gerade was das Schweben anbelangt .
                  Aber wenn ich mal fliegen gehe , dann will ich eben auch Spass haben .
                  Wie schon gesagt , wenn ich etwas Zeit und einen guten Tag habe , mache ich mit den ersten beiden Lipos Konzentrationsübungen . Mir ist schon aufgefallen , dass ich nach solchen Manövern viel sicherer fliege .
                  Wenn das Vertrauen in sich und in die Technik passt , macht auch das Fliegen wieder richtig Spass .
                  Und ja , für mich gehört etwas Entwicklung schon dazu .
                  Dass die irgendwann stagnieren wird , ist mir klar . Aber momentan geht es vorwärts .
                  Und manchmal eben auch rückwärts . . .
                  zu viele Helis...

                  Kommentar

                  • Michael62
                    Michael62

                    #39
                    AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

                    Am Ende ist es doch für den Spass völlig egal, was Du an einem Tag fliegst.

                    Du bist nicht am Schreibtisch oder im Auto, der Heli ist in der Luft und du kannst das Hirn abschalten.
                    Ob du nun Schwebeübungen oder Piroflips machst, macht für den Spass nicht soviel Unterschied.
                    Manchmal ist es einfach nur der Bringer, Präzisionslandeanflüge während des anfangenden Sonnenuntergangs zu machen, wenn die Sonne mit dem weichen rötlichen Licht auf der Haube steht und der Heli vor dem dunkelblauen Himmel einschwebt.

                    Oder einfach mal langsam am Rücken über den Platz zu schleichen...
                    Zuletzt geändert von Gast; 10.03.2014, 21:41.

                    Kommentar

                    • Tommy601
                      Member
                      • 10.09.2013
                      • 129
                      • Thomas
                      • Dortmund

                      #40
                      AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

                      Hallo,

                      vielleicht kann Ich da nicht mitreden, weil Ich überhaupt gar keinen großen Hubschrauber habe, aber bei mir ist das so:

                      Der MCPX, den Ich in einem Koffer aufbewahre, der ist schon zigmal runtergefallen, weil Ich damit öfters mal irgendwelche Faxen mache, und dabei entweder die eigenen Fähigkeiten, oder die Leistung des Antriebes überschreite... Aber das macht Ihm ja nix aus. (Meistens ) Und optische Blessuren werden sowieso in Kauf genommen.

                      Dann habe Ich noch die Scale-Bo, die zwar nicht so unempfindlich ist, aber der reine Materialschaden eines richtigen Crashes wäre vermutlich nicht so der Rede wert.

                      Aber trotzdem ist es etwas Anderes: Die Bo steht bei mir im Wohnzimmer auf dem Schrank und "sieht gut aus." Den ganzen Tag kann Ich immer wieder mal draufgucken. Wenn Ich Sie wegnehme und zum Fliegen einpacke, ist direkt der Gedanke da, daß Ich sie auch nach dem Fliegen in dem gleichen schönen Zustand dort wieder plazieren möchte. Alleine darum schon, würde Ich gar nicht auf die Idee kommen die Bo auf den Rücken zu kippen, oder so.

                      Ich bringe Sie hoch und flieg damit im Kreis. Wenn Ich dann die Kurve fliege versuche Ich das mit so "sanften" Steuerimpulsen zu tun, das es "authentisch" aussieht und nicht zappelig. Hat man dabei einen Wohlfühlbereich kann man sich wunderbar entspannen, und lernt beiläufig was! Im Licht der untergehenden Sonne habe Ich Sie aus der Sonne herraus langsam auf mich zuschweben lassen um dann seitwärts abzudrehen, nur weil mir das optisch in dem Moment so gefallen hat. Obwohl Ich eigentlich keine expliziten Nasenschwebeübungen gemacht hatte, habe Ich dabei beiläufig festgestellt, das Ich den Heli plötzlich sogar Nase zu mir landen konnte.

                      Freut mich natürlich, aber Ich hätte auch keine Probleme mit dem Heck zu mir zu landen. Hauptsache der Flug war schön und der Heli ist noch heile, das sind die Dinge die für mich zählen!

                      Ich denke, hier muß jeder für Sich selbst die Entscheidung treffen: Ist das für mich ein "Sport", mach Ich das um bestimmte Fähigkeiten zu erlangen? Dann muß man vielleicht wirklich auch mal hart zu sich selbst sein und gewinnt seine Motivation aus den Erfolgen. Oder (wie Ich) sehe Ich das als Hobby, möchte mich vielleicht sogar entspannen, dann gar kein Programm vornehmen! In die Luft das Teil, einfach erstmal ein bischen Schweben... Dann vielleicht mal ein Stückchen weg..... Dann Heck rum und wieder zurück. Aber so, das man dabei möglichst viel Sicherheit hat. Denn mit der Sicherheit kommt Entspannung und das Vertrauen in Sich und die Maschine. Und die normale Fluglage die beherscht man dann irgendwann ganz automatisch!

                      Und dann kann man immer noch überlegen eine Steigerung zu suchen, dreht vielleicht mal spontan ein Looping. Das ist dann aber ganz was Anderes, wie wenn man startet und sagt "Oh gott, Ich MUSS jetzt einen Looping fliegen"

                      Oder Ich mache mit Heli X dochmal Experimente, aber Heli Y fliegt wirklich nur im Kreis. Solange es Hobby ist, kann und sollte man das selber so für Sich entscheiden, wie es für einem persönlich am Besten ist.

                      Nette Grüße,
                      Thomas.

                      Kommentar

                      • straesso
                        straesso

                        #41
                        AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

                        Nach einem sehr heftigen und gefährlichen Crash mit meinem Logo 600 vor einigen Jahren bin ich extra zu Stefan Segerer in die Schweiz gefahren, um Angst beim Fliegen abzubauen und Sicherheit zu gewinnen.

                        Das hat bei mir leider nicht wirklich funktioniert: mit der Sicherheit von Stefan am Kabel, konnte ich vollkommen stressfrei fliegen. Sobald das Kabel ab war, wurde es wieder bedeutend schwieriger ;-)

                        Heute lerne ich neue Figuren mit folgender Kaskade:

                        1. Simulator am PC
                        2. Blade 130x
                        3. Protos 500

                        Erst wenn ich eine Figur am Simulator kann, übe ich sie mit dem Blade. Klappt sie auch da, nehme ich den 500er. Hat sich bei mir bewährt. Allerdings fliege ich immer noch ungerne Helis grösser als 500er Klasse...

                        Viele Grüße und allzeit guten Flug,

                        Olaf

                        Kommentar

                        • Kami Katze
                          Senior Member
                          • 05.10.2012
                          • 2577
                          • Frank
                          • Saarland

                          #42
                          AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

                          Zitat von straesso Beitrag anzeigen
                          Erst wenn ich eine Figur am Simulator kann, übe ich sie mit dem Blade. Klappt sie auch da, nehme ich den 500er.
                          Habe ich früher genauso gemacht, bis ich mal gemerkt habe, dass mein Voodoo viel gutmütiger und besser zu erkennen ist als mein 500er Rex. Vom Zappelphilipp mCPx mal ganz zu schwegen.

                          Also bei mir sieht es daher so aus: Simulator so lange bis die Figur 100% sitzt und dann mit meinem 600er Voodoo gaaaaanz hoch geflogen und die Figur probiert.

                          Ich hatte auch vor kurzem eine Schulung mit Stefan Segerer und Tobias Wilhelm und ich habe dabei gelernt, dass ich eigentlich viel besser fliege als ich mir manchmal zutraue. Insofern habe ich erheblich an Sicherheit gewonnen. Aber den inneren Schweinehund zu überwinden, da hilft auch kein Stefan ;-)

                          Und ganz wichtig: Jeder Pilot tickt anders und jeder soll so fliegen wie es ihm Spaß macht.
                          GruÃ? Frank
                          "Wenn's einfach wäre, könnt's jeder"
                          Voodoo's/TDR 1/Diabolo's/Banshee's/Huey

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                          • straesso
                            straesso

                            #43
                            AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

                            Zitat von Kami Katze Beitrag anzeigen
                            Jeder Pilot tickt anders und jeder soll so fliegen wie es ihm Spaß macht.
                            Ganz genau! Jeder hat seine eigenen Ziele, Motivation, Lernkurve, Sicherheitsbedürfnis und natürlich auch Talent. Wenn man diese Punkte individuell berücksichtigt, wird man viel Freude an unserem tollen Hobby haben

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                            • Ascsoft
                              Senior Member
                              • 11.06.2012
                              • 1302
                              • Michael
                              • 52459 Inden

                              #44
                              AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

                              was mir absolut gut hilft beim fliegen abzuschalten ist Musik zu hören.
                              Da ich größten teils wildflieger bin hab ich immer mein Auto neben mir stehen in dem das Radio läuft.
                              Das entspannt mich nochmal einen Ticker mehr wenn da noch gute Musik läuft.
                              liebe grü�e , Micha
                              Diabolo 750 (V2013),Diabolo 550,Voodoo400,Voodoo600

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                              • straesso
                                straesso

                                #45
                                AW: Panik, den Voodoo flüssig zu bewegen...

                                Zitat von Ascsoft Beitrag anzeigen
                                was mir absolut gut hilft beim fliegen abzuschalten ist Musik zu hören.
                                Wenn wir schon bei den Tipps sind: mit ein wenig ßbung kann man auch in Stress-Situationen entspannter bleiben: den für die Entspannung (= Bremse) relevanten Teil des vegetativen Nervensystems nennt man Parasympathikus. Diesen kann man durch eine spezielle Atemtechnik aktivieren. Hierzu führt man fünf bis sechs tiefe Atemzüge pro Minute durch. Beim Einatmen muss die Luft tief in den Bauch gelangen (Bauch wölbt sich nach aussen).

                                Nachteil der Methode: damit man sie zielgerichtet bei Angst / Stress / Anspannung anwenden kann, muss man sie vorher geübt / konditioniert haben - so wie Auto fahren. Wer sich dafür interessiert, kann ja mal unter Stichworten HRV (Herzratenvariabilität) und Biofeedback googeln.

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