Hallo,
ich hatte ein ähnliches (oder das gleiche) Problem !
Zur Vorgeschichte:
Ich bin mit meinem Trex 450 in einen Apfelbaum gedonnert (wg. Blödheit).
Danach gab es einen Schaden an allen Wellen, naja, wie üblich.
Mein Trex ist mit einem Scorpion 2221-8 und CFK-Heckrohr ausgestattet.
Nach Tausch der Blattlager-, Hauptrotor-, Heckrotrowellen sowie diversen Kleinteilen surrte mein Heck eine bis dahin unbekannte aber fürchterliche Melodie. Der GY 401 kam völlig aus dem Tritt und das Heck führte einen fast nicht mehr beherrschbaren Affentanz auf. Ich konnte dabei meine CFK-Heckanlenkstange wie eine Basssaite schwingen sehen.
Jetzt begann auch bei mir eine Tauschorgie:
Ich habe die gesamte Heckeinheit aus meinem zweiten Rex umgebaut: kein Erfolg !
Danach Tausch des gesamten Hauptrotors: Kein Erfolg !
Tausch des Reglers: kein Erfolg !
Inzwischen hatte ich zwei flugunfähige Rexe. Als Ursache übrig blieben noch Motor, Chassis und Heckrohr.
Also habe ich den Skorpion gegen den Align 430 L getauscht: Alles blieb ruhig, aber die Kopf-Drehzahl erreichte nur noch 2.600 statt 3.000 U/min wie beim Skorpion.
Aberr immerhin ein Teilerfolg.
Nun habe ich den Skorpion genauer untersucht. Die Motorwelle hatte eine ganz kleine, wirklich minimalste Unwucht. Sollte etwa diese kleine Unwucht das Hecksystem so zum Schwingen anregen ?
Um die Antwort zu finden, habe ich beide Rexe wieder zurückgebaut aber den Skorpion-Motor in den zweiten Trex eingebaut. Komisch, hier blieb das Heck absolut ruhig, alles i. O., diese Rex hat aber auch ein ALU-Heckrohr.
Ich werde jetzt bei meinem ersten (Unfall-)Trex das CFK-Heckrohr gegen ALU tauschen, der Umbau steht aber noch aus.
Für mich steht aber fest:
Das CFK Heckrohr kann (!) sich im Eigenresonanzbereich bei hohen Drehzahlen stark aufschwingen. Ich verwende es daher nicht mehr.
Warum aber mein "gecrashter Trex" zunächst damit schwingungfrei funktionierte, kann auch ich mir bis heute nicht erklären.
Grüsse,
Jens


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